1. Home
  2. Chat
  3. Forum
  4. Kalender
    1. Termine
    2. Karte
  5. Lexikon
    1. Letzte Änderungen
  6. Marktplatz
    1. Bewertungen
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Artikel
  • Forum
  • Termine
  • Lexikon
  • Marktplatz-Eintrag
  • Seiten
  • Erweiterte Suche
  1. PA-Forum
  2. Forum
  3. Professionelle Veranstaltungstechnik
  4. Veranstaltungstechnik AUDIO
  5. Konzert-Sound Praxis

Mischerplatz neben der Bühne = Mischen Impossible?

  • Christian Engel
  • 1. April 2003 um 23:25
  • Christian Engel
    Moderator
    Reaktionen
    89
    Beiträge
    3.460
    Marktplatz Einträge
    4
    • 1. April 2003 um 23:25
    • #1

    wer kennt sie nicht, die kleinen clubgigs, die da sehr schön sein können und vor allem auch professionell, für den tech allerdings leicht zur qual werden.

    tech: schönen guten tag. sind sie der veranstalter? wo kann ich denn meinen foh aufbauen?

    veranstalter: den was? ach, dein mischpult... das ist doch bestimmt nicht so groß, das passt neben die bühne.

    tech: laut vertrag und bühnenanweisung stünde der foh aber im hinteren bereich des raumes, vor...

    (unterbrechung durch den veranstalter. selbiger mit gehobener stimme):
    das geht da mal auf keinen fall. da steht der ausschank und da müssen die leute durch. außerdem machen wir das mit der technik immer neben der bühne. du kriegst das doch hin, oder...

    natürlich :evil: nur, wie höre ich, was ich mische? eine diskussion mit dem veranstalter diesbezüglich dieser problematik wäre sehr müßig. also lander der "foh" doch zumeist neben der bühne. zugegebenermassen, ginge es zuweilen auch wirklich nicht anders -> platzmangel.

    eine wirklich gute lösung habe ich bisher nicht finden können. mit einem separaten abhörmonitor habe ich mich manchmal schon ziemlich vertan, was den gesamten mix anbelangt, da ich den direktschall, den die instrumente bzw. -verstärker produzieren, nicht mit einkalkulieren konnte.
    besser lief die methode mit geschlossenem, hochwertigem kopfhörer + abhörmikrofon, welches an der decke im zuschauerbereich zur bühne gerichtet aufgehangen wurde und per pfl einen ungefähren klangeindruck - wie in das publikum erfahren würde - vermittelt.
    natürlich funktioniert das nur in kombination mit endlosem hin- und her "getrampele" zwischen foh neben der bühne und zuschauerbereich.

    wie handhabt ihr gigs dieser art? dürfte interessant werden :D

    gruß, christian

    Wenn's nicht rockt isses für'n Arsch...

  • sachsensound
    Verifiziert
    Beiträge
    1.006
    • 1. April 2003 um 23:38
    • #2

    Solche Sachen lasse ich dann meinen Monitormann machen. Der kennt sich mit Indirektschall besser aus. Schließlich steht er immer neben der Bühne.... :D:D:D

    MfG

    Mike Schmidt

    http://www.sachsen-sound.de
    0171 / 3674891

  • KREISS
    Profi
    Reaktionen
    2
    Beiträge
    4.542
    • 2. April 2003 um 00:04
    • #3
    Zitat von "sachsensound"

    Solche Sachen lasse ich dann meinen Monitormann machen. Der kennt sich mit Indirektschall besser aus. Schließlich steht er immer neben der Bühne.... :D:D:D

    MfG

    :D:D:D:D:D

  • wora
    Profi
    Reaktionen
    5.413
    Beiträge
    27.256
    Einträge
    10
    Marktplatz Einträge
    11
    • 2. April 2003 um 01:28
    • #4

    tja, diese diskussionen kennen wir alle... :cry:

    zum glück habe ich ein paar musiker dabei, die sagen dem veranstalter in so einer situation:
    "wenn unser techniker keinen vernünftigen platz bekommt, den er selber aussucht weil er sich am besten auskennt, dann gibt es kein konzert."
    - das zieht immer !!! :D

    natürlich muss man da auch etwas entgegenkommend sein.
    sich einfach mittig vor die bühne in den weg zu stellen, wäre dann doch etwas zu heftig.
    man schaut sich den laden an und sucht ein akzeptables plätzchen, mit dem das publikum auch gut leben kann.
    am besten man hat auch nur ein 01V oder etwas ähnliches dabei, mehr braucht man in kleinen clubs meist nicht.
    wenn du mit einem 32er tisch nebst fx- und driverack kommst, kann ich den ärger des veranstalters verstehen...

    das publikum sieht das im übrigen gar nicht so eng wie die veranstalter, denn die wollen ja auch "sound" haben und kein "kreisch"...


    und wenn dann noch die diskussion aufkommt:
    "das dicke kabel auf dem boden kann aber da nicht liegen bleiben. da fallen mir die leute drüber"
    - dann kommt meine antwort:
    "wir tapen das noch ab. das macht man nun schon seit über 30 jahren so, und es hat sich noch kein zuhörer beschwert"
    als zusatz vielleicht: "wir könnten alles mit UHF technik machen, das kostet dann etwa 400eur extra..."
    - dann ist diesbezüglich auch ruhe. :D

    und bisher waren fast alle veranstalter nach dem gig ganz glücklich über den tollen sound (obwohl sie der ja meist überhaupt nicht interessiert) und auch richtig nett.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • urmelii
    Beiträge
    90
    • 2. April 2003 um 01:49
    • #5

    @ cen

    hab das vergnügen fast jede woche. beim 2 mal hab ich direkt gesagt das ich die band n bischen früher haben will um längern soundcheck machen zu können und hab die band dann immer ein liedchen mehr spielen lassen und bin dann vor die pa gelaufen. mittlerweile habe ich ein gewissen gefühl wie das ganze in dem club klingt wenn ich in der ecke vorne links stehe. aber mit dem nach vorne laufen bin ich bis jetzt immer ganz gut gefahren. in der regel sind clubs bei denen man neben der bühne stehen muss ja nicht so groß dass man zum marathon läufer wird.

    @ wora
    die sache mit dem dann spielt die band halt nicht endete einmal damit das die band halt nicht spielte. kann man sich auch erst ab ner gewissen liga erlauben.
    greetz
    felix

    frohes fest!

  • microsound.de
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    201
    Marktplatz Einträge
    1
    • 2. April 2003 um 09:07
    • #6

    Da muss ich wora recht geben.
    Es gibt schon ein paar Gründe, die man anführen kann, um dem Veranstalter klar zu machen, dass es anders nicht geht, und - wie gesagt - es muss ja nicht der Platz genau in der Mitte sein, aber vor der Bühne ist tausendmal besser als neben der Bühne.
    Und es funktioniert ganz gut, die Band vorzuschicken, die dem Veranstalter nicht unbedingt mit Abreise, aber doch mit "den Gig kann man vergessen" die richtige Einstellung vermitteln kann.
    Ich bringe dann auch immer das Argument mit rein, ich muss das hören, was beim Zuschauer ankommt, so wie ein Beleuchter die Bühne sehen muss, die er beleuchtet, das "leuchtet" dann auch immer wieder ein.

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 2. April 2003 um 10:02
    • #7

    Ich mische seit über 25 Jahren bei den Bands, wo ich selbst mitspiele, immer AUF DER BÜHNE.

    Voraussetzungen:
    - eine halbwegs disziplinierte Band (notfalls "erziehen" ...)
    - ein GUTER (!) Kopfhörer (geschlossen - wg. Drums)
    - Vernünftige, ausgewogene Front-PA (damit die Mixer-EQs nicht zum Equalising der PA nötig sind ...)
    - vernünftige Monitore
    - UND: kein Mitmusiker vergreift sich am Pult (sonst "Axt" ...)

    So gehts:
    Ich stelle klanglich ALLES am Pult über Kopfhörer (!) ein.
    Die einzelnen Stimmen ziehe ich dann (ohne Kopfhörer ...) auf die Summe.
    Dann gehe ich nach vorn und korrigiere noch die Lautstärkeverhältnisse.
    Für den Gesang lasse ich mir etwas Headroom (weil alle später sowieso mehr "reinhauen" ...) - wenn der Keyboarder mir zu laut wird, dann kriegt er mehr auf seinen Moni (und wird dann automatisch leiser ...). Mit Gitarristen habe ich kein Problem (... bin ich selbst - benutze Vollröhrenamp mit Kugelmikro - Kanal-EQ am Pult ist i.d.R. flat - mit Delay im INSERT).

    Der Soundcheck dauert ca. 30 Minuten - die Floormonis (4 Stück) ziehe ich dann am Schluß hoch. Wir verwenden weder für die Front noch für die Monis irgendwelche EQs. Manchmal setze ich (für Gesang) auch mal Kompressoren ein.

    Viele Grüsse sendet

  • microsound.de
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    201
    Marktplatz Einträge
    1
    • 2. April 2003 um 10:08
    • #8

    Das Verfahren mag ja vor 25 Jahren noch OK gewesen sein. Aber heute, wo alles klingen soll wie von der CD, habe ich keine Chance, von der Bühne aus in den Sound einzugreifen, ausser, ich habe alles Midi-mässig gesteuert, so dass ich die speziellen Effekte automatisch abrufen kann.
    Es geht IMHO nicht mehr, dass EINE Einstellung den ganzen Gig über genutzt werden kann.

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 2. April 2003 um 10:20
    • #9
    Zitat von "microsound.de"

    Das Verfahren mag ja vor 25 Jahren noch OK gewesen sein. Aber heute, wo alles klingen soll wie von der CD, habe ich keine Chance, von der Bühne aus in den Sound einzugreifen, ausser, ich habe alles Midi-mässig gesteuert, so dass ich die speziellen Effekte automatisch abrufen kann.
    Es geht IMHO nicht mehr, dass EINE Einstellung den ganzen Gig über genutzt werden kann.

    Wir haben gelegentlich auch Veranstaltungen, wo wir mit einer anderen Band im Wechsel spielen (die mit FOH-Mix arbeitet ...). Jedenfalls ist schon oft der Mann am Pult zu uns gekommen, und hat sich über den guten Sound gewundert.
    Wir sind eine reine LIVE-Band (ohne Midi, Sequencer etc.) - können also noch selbst "richtig" spielen.

    Das Hauptproblem ist, daß viele Bands nicht gerade diszipliniert auf der Bühne arbeiten (Lautstärke - "ich kann mich nicht hören ..."). Ein weiterer Punkt ist, daß schon die Grundsounds der verwendeten Instrumente sch... sind (idiotische Stimmung des Drumsets - besonders Toms, plärige Gitarrensounds mit Effekthascherei usw.). Oft werden auch falsche Mikros eingesetzt und es muß dann sehr massiv am Mixer (damit es nicht nervt ...) per Kanal-EQs eingegriffen werden.

    Wenn die von mir genannten Voraussetzungen nicht erfüllt sind, ist ein Mix auf (oder neben ) der Bühne - was ich auch so sehe - dann eben problematisch.

    Viele Grüsse sendet

  • microsound.de
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    201
    Marktplatz Einträge
    1
    • 2. April 2003 um 10:35
    • #10

    Ich will meine Meinung noch etwas deutlicher kundtun:
    Ich denke schon, dass es möglich ist, von der Bühne aus einen guten Sound zu haben (mache ich auch manchmal, ich stehe auch selbst auf der Bühne).
    Aber man erreicht ein BESSERES Ergebnis, wenn vom Saal aus gemixt wird, weil von dort aus der Charakter der einzelnen Stücke besser unterstützt werden kann. Einfaches Beispiel ist die Hallzeit, die unterschiedlich lang sein sollte, je nachdem, ob es sich um eine Speed-Nummer oder um eine Ballade handelt.

  • ThomasL
    Profi
    Reaktionen
    41
    Beiträge
    2.438
    • 2. April 2003 um 11:50
    • #11

    Zwischen Bühnenseite und Front hin und herlaufen und dem VA dann das Kilometergeld in Rechnung stellen :D

    http://www.lange-ohlemeyer.de

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 2. April 2003 um 11:53
    • #12
    Zitat von "microsound.de"

    Ich will meine Meinung noch etwas deutlicher kundtun:
    Ich denke schon, dass es möglich ist, von der Bühne aus einen guten Sound zu haben (mache ich auch manchmal, ich stehe auch selbst auf der Bühne).
    Aber man erreicht ein BESSERES Ergebnis, wenn vom Saal aus gemixt wird, weil von dort aus der Charakter der einzelnen Stücke besser unterstützt werden kann. Einfaches Beispiel ist die Hallzeit, die unterschiedlich lang sein sollte, je nachdem, ob es sich um eine Speed-Nummer oder um eine Ballade handelt.

    O.K. - wenn man mit Effekten arbeitet (z. B. "Englishman in N.Y." mit Hall auf der Bassdrum an einer bestimmten Stelle im Titel ...) - ist mir schon klar, daß sowas - zumindest von den (arbeitenden ...) Musikern - schlecht zu machen ist.
    Sowas ist dann nur von einem "Mischpultmann" mit freien Händen ...) - aber eben auch (notfalls mit Headset ...) neben der Bühne ! - zu machen (ist halt nicht so komfortabel - dauernd mit den Kopfhörern an den Ohren ...).

    Außerdem: Es gibt in der Praxis nun mal Locations, wo ein FOH-Mix schlecht zu machen ist (z.B. Clubsachen, manche Festzelte mit besoffenen Leuten - auf der Bühne ist das Pult dann schon sichererer aufgehoben ...).

    Viele Grüsse sendet

  • microsound.de
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    201
    Marktplatz Einträge
    1
    • 2. April 2003 um 12:03
    • #13

    OK, ich denke, wir sind uns im Grunde einig, dass man gute Ergebnisse auch von der Bühne aus erreichen kann.
    Lass uns aber ruhig die Veranstalter dahingehend erziehen, dass es normal ist, einen FOH-Platz an einer akustisch akzeptablen Stelle im Saal zu beanspruchen.

  • wora
    Profi
    Reaktionen
    5.413
    Beiträge
    27.256
    Einträge
    10
    Marktplatz Einträge
    11
    • 2. April 2003 um 14:52
    • #14

    ich habe hier vor mehr als nem halben jahr mal einen thread eröffnet, der sich genau um dieses thema drehte.
    ich wollte damit zur geschlossenheit aufrufen, doch offenbar gibt es sehr viele mischer, denen der frontsound egal ist und die nur für sich selbst mischen bzw. nicht genug mumm haben, dem veranstalter zu widersprechen.
    das finde ich mehr als schade, denn das bedeutet für mich das ich auch in zukunft immer mal wieder diskutieren muss.

    urmelii
    wenn ihr da nicht gespielt habt, tut mir das echt leid. habt ihr dann wenigstens kohle dafür gesehen?
    man kann auch in einer "niedrigen liga" verträge aufsetzen, die entsprechende klauseln beeinhalten. dann bekommt man wenigstens sein geld.

    Sound-Klinik
    mag ja sein, das du und deine band nach 25 jahren soweit seid, das ihr einen guten sound von der bühne machen könnt. ich kann dazu nix sagen, hab euch ja noch nie gehört.
    es gibt ja auch leute, die mit peavey lautsprechern zufrieden sind...
    bitte nicht falsch verstehen, das war ein wenig überzogen, nur um meine sicht klarer darzustellen.

    aber ich kann (und will) das erst gar nicht anfangen. ich arbeite sehr viel mit effekten, die ich gerne feinfühlig platziere. und profimusiker sind (leider) sehr oft nicht gerade die leisesten auf der bühne, damit habe ich immer ein recht großes störpotenzial.
    und dann ist es mein job, den von den speakern abgestrahlten schall mit dem von der bühne zu kombinieren, damit es einerseits gut klingt und andererseits nicht zu laut wird.
    ich hasse es, wenn es zu laut ist...

    ich hab für lautstärke und sound schon oft lob vom publikum bekommen. gerade in kleinen clubs.
    und wenn das publikum das merkt, dann bin ich auf dem richtigen weg...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • microsound.de
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    201
    Marktplatz Einträge
    1
    • 2. April 2003 um 15:19
    • #15

    Wora, Danke! Du sprichst mir aus dem Herzen!

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 3. April 2003 um 09:28
    • #16
    Zitat von "wora"

    Sound-Klinik
    mag ja sein, das du und deine band nach 25 jahren soweit seid, das ihr einen guten sound von der bühne machen könnt. ich kann dazu nix sagen, hab euch ja noch nie gehört.
    es gibt ja auch leute, die mit peavey lautsprechern zufrieden sind...
    bitte nicht falsch verstehen, das war ein wenig überzogen, nur um meine sicht klarer darzustellen.

    aber ich kann (und will) das erst gar nicht anfangen. ich arbeite sehr viel mit effekten, die ich gerne feinfühlig platziere. und profimusiker sind (leider) sehr oft nicht gerade die leisesten auf der bühne, damit habe ich immer ein recht großes störpotenzial ...

    Ich verstehe Dein Anliegen schon sehr gut.
    Es hängt aber auch von der Art und Umfang einer Veranstaltung ab: Wenn ich Top40 möglichst "authentisch" aufführen möchte (was bei manchen keyboardlastigen Titeln schon ein Problem darstellt ...), dann ist der technische Aufwand u.U. sehr hoch und ohne FOH-Mix kaum zu realisieren.

    Nur (was ich anregen wollte ...): Oft wird (quantitativ !) ein extrem hoher technischer Aufwand getrieben, wo es eigentlich nicht notwendig ist.
    Ein krasses Beispiel: Wenn ich eine Schülerband mit "Schweine-PA" sehe (viel Billig-Equipment, FOH-Mix - aber ekelhafte Selbstbauboxen - hauptsache alles billig ...), dann frage ich mich, wozu das gut sein soll.

    Ich bin sicher eher Minimalist, was die Anzahl der Geräte auf der Bühne (und ggf. davor oder darunter) angeht. Ich gebe mein Geld einfach lieber für weniger - dafür gutes Equipment aus. Ich schleppe keine großen (Billig-) Kisten, aus denen nichts 'rauskommt, ich spiele ungern über billige (Alesis ...) Hallgeräte und verwende keine Schweinemikros.

    Auf Stadtfesten sehe ich dann (zu) oft "Verleiher", die mit tonnenweise "Müll" arbeiten. Wenn das Effektrack richtig vollgestellt ist (z.B. mit Behringer ...), dann stehen die Leute (auch Mucker) davor und staunen.

    Wenn ich einen Verleiher mit weniger großen Racks (aber gutem Material) sehe, dann wird der von den Leuten (und auch von sogenannten "professionellen" Bands) gar nicht richtig ernstgenommen.

    Fazit: Die Qualität eines Veranstaltungs-Service wird oft nach der Anzahl der Geräte und Knöpfe am Pult bewertet.

    Noch eine Anmerkung zu FOH-Mix:
    Ich habe auch öfter (auch gezwungenermaßen - weil die Anlage gestellt wurde ...) als MUsiker auf der Bühne mit FOH-Mix gearbeitet. Meine Erfahrungen waren aber nicht immer die Besten. Einige Male wurde uns sogar gesagt, warum unser Sound heute so schlecht wäre ...
    Denn: Nicht jeder Mann am Pult kann mischen !!!
    Jeder "Veranstaltungsservice" mit "irgendeiner Anlage" glaubt, daß er es kann - die Realität sieht leider anders aus. Im letztem Jahr sollte ich mit einer Oldieband in Lemwerder mit "Experten" über eine solche "professionelle Anlage" (auf jeder Seite jeweils zwei Fullrange-Plastikdosen, eine 18-BR und ein W-Horn ...) spielen - wir haben dann unsere - kleinere - Anlage aufgebaut.

    Viele Grüsse sendet

  • zille
    Profi
    Beiträge
    61
    • 3. April 2003 um 17:00
    • #17

    Hi,
    im normalen Touraltag,in Clubs,Hallen oder auf Open Air´s ist es doch sehr,sehr selten den F.o.H nicht irgendwo mit Blick auf die Bühne zu haben.oder?
    Ab und zu steht man an der Wand oder nicht ideal, nun gut. Das ist das eine.
    Im Industriebereich (Galas,Präsentationen,Top 40 etc.) ist es aber fast zur Normalität geworden mit der Regie (foh), an den unterschiedlichsten Orten zu sitzen. Ob neben der Bühne, unter der Bühne mit TV Monitor und Abhöre, alles schon gehabt. Letztendlich sind Tontechniker Problemlöser. Wenn ich den Idealfall habe ist alles gut. Ich habe keinen Stress. Stehe ich unter der Bühne, dann löse ich die Probleme der Leute die es so wollen. Warum ? Ich werde dafür bezahlt! Meine persönliche Meinung muß sich unterordnen.

    Es ist zwar aufwendiger, aber letztendlich zähl nur der Erfolg,sprich die gelungene VA.
    Wie sie gelöst werden kann ist die Aufgabe,auch unter Extrembedingungen.
    Einen qualitativen Veranstalter vorausgesetzt!
    Den spaßigsten Fall von neben,auf,unter der Bühne hatte ich in Rostock.
    War mit meiner Band da, foh und Monitor auf der Bühne,
    nach vorne gingen 2 x 16 V-Dosc + reichlich E218 und je 8 V-Dosc in die Seitenränge. Abhöre Nexo PS 15. Das hat so gewackelt am Desk, hat aber stressfrei funktioniert und einen Heiden Spaß gemacht.

    Generell hat man vom Idealplatz sicher alles besser unter Kontrolle,gravierende Soundunterschiede kann ich mir nicht vorstellen.

    Gruß Zille

  • ds-audio
    Profi
    Reaktionen
    10
    Beiträge
    604
    Marktplatz Einträge
    1
    • 3. April 2003 um 22:52
    • #18

    Das man als Techniker schließlich für seine Arbeit bezahlt wird und ergo
    alle möglichen und unmöglichen Wünsche von oft inkompetenten Veranstaltern oder besser Bierverkäufern schlucken soll, finde ich ein
    "totschlag-argument". Unter wenigen Bedingungen (Präsentation,Messe,
    Jazzduo oder so, und wenn wirklich kein Platz ist kann man vielleicht
    einen ungünstigen Platz akteptieren, aber als Tec für ne fremde Band auf die Bühne oder dahnter??! Das wird nix; und bestärkt die Veranstalter in der allseits beliebten Annahme, mit Tecs, Hands usw könne man alles machen.

    Dieter

    http://www.ds-audiomobil.de
    ___________________

  • e-on
    Reaktionen
    578
    Beiträge
    2.841
    • 4. April 2003 um 00:05
    • #19
    Zitat von "zille"


    Letztendlich sind Tontechniker Problemlöser. Wenn ich den Idealfall habe ist alles gut. Ich habe keinen Stress. Stehe ich unter der Bühne, dann löse ich die Probleme der Leute die es so wollen. Warum ? Ich werde dafür bezahlt!

    ??? 2 mal bezahlt ? 1 x als Toner und 1 x als Problemlöser ???

    :?:

  • zille
    Profi
    Beiträge
    61
    • 4. April 2003 um 00:31
    • #20

    ??? 2 mal bezahlt ? 1 x als Toner und 1 x als Problemlöser ???

    Hi e-on,
    wenn Du einen Club Gig, PA+MON von der Front, machst bekommst Du dann doppeltes Gehalt?
    Gruß Zille

Anstehende Termine

  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
  • Sachkunde für Fliegende Bauten

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Dienstag, 6. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Mittwoch, 7. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Donnerstag, 8. Oktober 2026, 13:00 – 14:00

Letzte Themen

  1. Ersatzteilversorgung Lautsprecher (speziell Seeburg A3 MKII)

    Hanseat
    29. September 2026 um 18:25
  2. Neues Online-Simulationstool für Treiber / Gehäuse / Leistung / Filter

    Blancblue
    29. September 2026 um 13:16
  3. Subwoofer 80cm x 40cm x 80cm

    zegi
    28. September 2026 um 17:06
  4. Frontschaum in "Würfeloptik"

    Blancblue
    28. September 2026 um 15:41
  5. ADJ Entour Venue Hazer: Frage zum Heizelement

    skippa
    27. September 2026 um 10:16
  6. EU Cyber Resilience Act (CRA)

    alexanderjoseph
    26. September 2026 um 20:14
  7. 17. - 18. November | PA Rigging & Truss Safety mit Tom Greber

    Soundchecker
    23. September 2026 um 10:33
  8. 13. - 14. Oktober | Live Mixing Workshop mit Jörn Müller in Köln

    Soundchecker
    23. September 2026 um 10:30
  9. können das hier (Foto) die original Weichen der KMT CS215 / CM215 sein ?

    phattomatic
    23. September 2026 um 09:12
  10. RCF: "Bass Motion Control" vs. "XBoost" => Ähnliche Funktionalität unter zwei verschiedenen Etiketten oder relevante Unterschiede?

    Hanseat
    21. September 2026 um 22:21
  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum
Community-Software: WoltLab Suite™