Natürlich nicht, aber da muss ich auch nicht solche Probleme :
Wie mach ich einen guten Ton wenn mein Pult unter der Bühne steht,
lösen.
Natürlich nicht, aber da muss ich auch nicht solche Probleme :
Wie mach ich einen guten Ton wenn mein Pult unter der Bühne steht,
lösen.
Sound-Klinik:
ich bin auch einer von denen, deren foh-platz "zu klein" ist ![]()
dafür gibt es verschiedene gründe... der hauptgrund ist, das ich jede woche im schnitt zwei bis drei konzerte mache und keinen bock habe, unnötiges zeug durch die gegend zu wuchten. klar, da muss das wenige material, das da ist, optimal funktionieren.
natürlich wird oft ein zu hoher aufwand getrieben.
warum?
um geld zu verdienen! welche große company sagt denn freiwillig, das das mit viel weniger aufwand zu machen wäre? da wären sie schön doof...
so doof wie die kleinen verleiher eben, die unmengen von billiggeräten hinstellen für lächerlich wenig kohle weil sie den job "unbedingt machen wollen" (und später feststellen, das sie danach niemals MEHR bekommen werden).
und wenn man dann mit halb so viel material ankommt, das aber min. das 10fache gekostet hat, dann meinen die veranstalter zunächst, man will sie bescheissen. am ende des konzertes haben sie sich aber meist beruhigt und sind ganz happy. aber wie so oft zählt bei einigen der erste eindruck...
na ja, dein einwand mit den schülerbands...
hmmm.
haben wir denn nicht alle ähnlich angefangen? mit grottenschlechtem und zudem völlig unzureichendem material?? do you remember?
wollen wir den jungs doch mal ne chance lassen, oder? ![]()
das nicht jeder, der hinter einem pult steht auch mischen kann, dürfte hinlänglich bekannt sein.
vielleicht gibt es ja in zukunft dafür mal eine eignungsprüfung??? ![]()
scheisse, das ist ja alles völlig off topic, fällt mir gerade auf...
ich komme zum ursprünglichen thema:
hallo zille, warum ist es denn deiner meinung nach zur normalität geworden, mischplätze zu bekommen die (wie du selbst zugibst) "nicht der idealfall" sind?
ich kenne auch solche leute, denen es wurschd ist wo das pult steht. hauptsache, die VA wird bezahlt. ok, das kann ich schon irgendwo verstehen. wer will schon ohne kohle leben müssen...
aber ich lasse mir von diesen leuten nicht sagen, das ich meine arbeit - die ich sehr ernst nehme! - von einem platz aus machen soll, wo ich nicht vernünftig höre.
das ist wie wenn einer zu dir sagt, du sollst dein auto vom rücksitz aus fahren...
natürlich haben firmenevents da eine etwas andere position.
aber es ist auch hier zu erkennen, das die firmen oft überhaupt nicht darüber informiert werden, das es ein problematischer regieplatz sein könnte... da sitzen zu oft die falschen leute am hebel. und zwar die, die überhaupt keine ahnung haben. das muss man mal ganz klar sagen. meine güte, mit wieviel schwachsinn man manchmal auf messen konfrontiert wird!
ausnahmen bestätigen natürlich die regel...
wieder zurück zu den musikdarbietungen:
selbst für sog. "problemlöser soundmann" gibt es doch deutliche grenzen des machbaren.
ich glaube nicht das es sinn macht einem kleinen club den vorschlag zu unterbreiten, per videoübertragung, längerem multicore und abhöranlage auch von einem anderen raum aus mischen zu können...
letztendlich ging es bei der eröffnung dieses threads doch darum, einen hilferuf bezüglich der immer größer werdenen misstände loszuwerden.
ich habe schon mit eigenen ohren gehört, wie leute mit miesen mischerplätzen soundmässig richtig baden gingen... nur, sie selbst haben es nicht gemerkt - komisch...
Das Problem mit einem "nicht so optimalen" FOH-Platz wird sicher nicht dadurch zu lösen sein, daß man mit "dann bauen wir ab" oder "dann spielen wir eben nicht" droht.
Die Veranstalter können an der Situation auch nicht immer etwas ändern.
Denn: Viele ältere Säle, Kneipen etc. waren ursprünglich gar nicht dafür vorgesehen (als sie gebaut wurden ...), daß da mal haufenweise Technik 'reingekarrt wird - oft sind schon die Zugänge (einladen - ausladen) eine Katastrophe.
Es gibt neuere "Bauwerke", die für professionelle Veranstaltungstechnik gerüstet sind, aber es gibt auch welche, wo man darüber nicht nachgedacht hat ("... wo liegt denn der Kraftstromanschluß ?").
Ein professioneller Veranstaltungsservice wird - auch in extremen Situationen - sicher eine brauchbare Lösung finden. Man sollte bei der Planung einer Anlage solche Probleme berücksichtigen (notfalls anrufen und die Details klären ...) - wenn man keine Probleme bekommen will.
Ich kenne genug "Fälle", wo ein Verleiher (oder eine Band) einfach blind zu einem Job fährt und dann meint: "Das ist doch nicht unser Problem, daß hier alles so unprofessionell ausgestattet ist ...".
Wen dieses Problem letztendlich (be-) trifft, kann ja jeder für sich selbst beantworten ...
Viele Grüsse sendet
Für mich gibt es zwei Grundsätze:
- der Erfolg einer Veranstaltung ist auch mein Erfolg
- das Bessere ist der Feind des Guten
Eine erfolgreiche Veranstaltung ist meist auch auf eine gelungene Technik zurückzuführen, auch wenn niemand das explizit sagen wird (vergessen wir mal die Events, wo alle so zugedröhnt sind, dass man ihnen auch ein paar Presslufthämmer vorsetzen könnte, und sie fänden es toll). Um das erreichen zu können, brauche ich möglichst gute Voraussetzungen, also einen guten Platz zum Mischen.
Was ich dann im Side-Rack mitnehme, ist oftmals ein Kompromiss, aber ich versuche so viel wie irgend möglich dabei zu haben. Das Qualität/Preisverhältnis der Geräte muss jeder für sich entscheiden. Aber es ist mir schon ab und zu passiert, dass ich noch einen Kompressor mehr hätte brauchen können, und dann bin ich immer ein bisschen unzufrieden mit mir selbst.
Viele Grüsse
Claus
Sound-Klinik:
ich hatte keineswegs gesagt, das ich niemals kompromisse eingehe.
das lässt sich eben oft nicht vermeiden.
aber wenn ich kompromisse eingehe, dann soweit das ich gerade noch vernünftig arbeiten kann.
da stehe ich zum teil auch mal neben einer wand oder an einer rückwand.
aber nur, wenn es wirklich nicht anders geht und andere plätze definitiv ausfallen (z.b. fluchtweg o. ä.)
es geht hier ja nur darum, völlig ungeeignete plätze - die vom veranstalter aus unkenntniss vorgeschlagen werden - gemeinschaftlich abzulehnen.
wenn ihr mit eurer band keinen foh-mann dabei habt und euch von der bühne mischen müsst, wäre es ja unsinnig das pult ins publikum zu stellen.
und genau das meine ich.
wenn der veranstalter dann sagt, das das pult trotzdem unter die bühne muss, dann sagen wir eben: "dann spielen wir nicht"
und das hat bisher immer super funktioniert.
bei größeren jobs sieht das in der regel deutlich besser aus, aber auch hier ist eine tendenz zu schlecht gewählten plätzen (die oft von anderen mischern ausgesucht werden) zu erkennen.
diese problematik gilt also vor allem in kleinen läden. da hat man ja keinen großen FOH dabei...
ein einzelnes 01V übertriebene technik zu nennen... da muss ich dann schon ein wenig grinsen. als nächstes kommt wohl der einwand, das der drummer die becken und die bassdrum weglassen solle, damit noch ein stuhl mehr in den laden passt... neenee, entweder vernünftig - oder gar nicht.
es ist für eine band, die mehrere konzerte in der woche spielt auch völlig unmöglich, im vorab die locations zu besuchen. so gut werden die jobs auch nicht bezahlt, das sich dieser aufwand in irgendeiner form rechnen würde.
also muss doch für ein mindestmaß an vernünftigen arbeitsmöglichkeiten vor ort gesorgt werden.
du siehst, wir werden wohl auf keinen grünen zweig kommen mit unseren sehr gegensätzlichen meinungen. ![]()
microsound:
offenbar verstehst wenigstens du mein anliegen, einfach das bestmögliche ergebniss zu realisieren...
Zitat von "wora"Sound-Klinik:
ich hatte keineswegs gesagt, das ich niemals kompromisse eingehe.
das lässt sich eben oft nicht vermeiden.
aber wenn ich kompromisse eingehe, dann soweit das ich gerade noch vernünftig arbeiten kann....
es ist für eine band, die mehrere konzerte in der woche spielt auch völlig unmöglich, im vorab die locations zu besuchen. so gut werden die jobs auch nicht bezahlt, das sich dieser aufwand in irgendeiner form rechnen würde.
also muss doch für ein mindestmaß an vernünftigen arbeitsmöglichkeiten vor ort gesorgt werden.du siehst, wir werden wohl auf keinen grünen zweig kommen mit unseren sehr gegensätzlichen meinungen.
Ich denke, daß wir gar nicht einmal so gegensätzliche Meinungen haben.
Du redest auch von "Aufwand muß sich in irgendeiner Form rechnen" - daß sehe ich genauso wie Du. Denn: Die Jobs für Bands (wir sind z.B. 5 Leute ...) sind in den letzten Jahren alles andere als mehr geworden - man versucht daher, den Aufwand (und die Kosten ...) möglichst gering zu halten.
Es hängt eben von der Art der Veranstaltung und den Bedingungen am Ort - die man vorfindet - ab.
Du wirst die Veranstalter auch nicht immer "disziplinieren" bzw. umstimmen können (Du nanntest auch einen häufigen Grund: Fluchtwege ...), indem Du "dann eben nicht aufbaust" - oft können die ja auch (aus Budgetgründe ?) vielleicht keine besseren Räumlichkeiten bieten.
Wir wünschen uns - genau wie Du - optimale Arbeitsbedingungen. Nur sind die Möglichkeiten manchmal sehr begrenzt.
Viele Grüsse sendet
Zitat von "sachsensound"Solche Sachen lasse ich dann meinen Monitormann machen. Der kennt sich mit Indirektschall besser aus. Schließlich steht er immer neben der Bühne....
MfG
Du Ar...
herzlichen Dank
ARMER Henning :lol:
nochma @ sound-klinik:
bisher hatten wir noch nie probleme bzw. ich musste noch nie von der bühne aus mischen. natürlich hat man ab und an schlechte plätze, aber wie gesagt, unmögliche vermeide ich strikt.
und damit haben sich bisher noch alle veranstalter abgefunden.
obwohl einige zunächst völlig anderer meinung waren...
deine antworten zum thema kamen bei mir so rüber, als ob du grundsätzlich dagegen wärst, vernünftige plätze zu nutzen.
also gut, belassen wir es dabei, wie du schon sagtest liegen unsere meinungen ja offenbar gar nicht so weit auseinander.
es ist halt manchmal schwierig, mit geschriebenem text seine meinung korrekt darzustellen, weil die betonungen und tonhöhen der geschriebenen worte so schlecht darstellbar sind... :wink:
Ich lehne nicht ab. Bei mir kosten Sonderwünsche und solche Problemlösungen extra. Wenn es dann bei Veranstaltern oder Agenturen plötzlich um mehr Geld geht, zündet das schon ganz gut.
Und es gibt ja nicht nur den unmöglichen Mixerplatz sondern auch noch die vielen LS, die man bei Livemusic mit edel Sound nicht sehen darf. :wink:
Für Geld würde ich ja wohl auch Deko-mäßig die Boxen verstecken oder so, aber nicht(das war doch das Thema)mit dem Pult hinter oder neben die Bühne. Das hiesse ja, das es auch im Saal gehen würde, und nach dem Motto, Hauptsache es sieht gut aus, Sound egal, möchte ich nicht arbeiten.
Dieter