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Knopfharmonika-Mikrofon?

  • harry2003
  • 25. Juli 2009 um 12:12
  • harry2003
    Beiträge
    137
    • 25. Juli 2009 um 12:12
    • #1

    Ich habe gestern eine aufstrebende junge Coverband betreut. Das interessante an dieser Band ist, das ein Mädl mit Knopfharmonika mitspielt. Sie ist Staatsmeisterin und versteht ihr Handwerk. Also Bon Jovi mit Harmonika ist mal was anderes.
    Leider hatte der Verleiher nur ein Tbone Kugelmikro mit. Da es auf der Bühne sehr laut ist war dieses Mikro nicht gerade optimal. Habt ihr eine Idee welches Mikro für eine Knofpharmonika passen könnte? Sollte auf alle Fälle leistbar sein und auch später für Funk geeignet sein. Momentan kommt Funk aus Kostengründen nicht in Frage.
    Ich habe bei AKG das ML 516 mit Speiseteil gefunden. Hat das schon jemand probiert? Welche Alternativen gäbe es?

    Danke im Voraus für Infos
    Harry

  • Campfire
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    1.356
    • 25. Juli 2009 um 12:38
    • #2

    in meiner Folkband (http://www.myspace.com/Campfireirishfolk) nehmen wir das Akkordeon mit einem AT Pro 35 ab (nur Diskantseite, da nur diskant gespielt wird).
    Das funktioniert auch zusammen mit Drums, E-Bass und nicht leisem konventionellen Monitoring absolut zufriedenstellend.
    auch bei ner anderen Band bei nem Openair habe ich das schon zusätzlich zu nem eingebauten T-Bone-System ans Akkordeon geklemmt, und ich hatte damit am Monitorpult schon einige db mehr Gbf als mit dem Thomann-System (und auch der FOH-Man mochte das Signal lieber.... :) )

    http://www.facebook.com/peter.trinkle

    Einmal editiert, zuletzt von Campfire (27. Juli 2009 um 23:06)

  • der onk
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    462
    • 25. Juli 2009 um 14:01
    • #3

    Wenn die Funke schon am Geld scheitert, wird meine Empfehlung wohl unter "is' nich' drin" fallen, aber ankucken sollte man sich folgendes auf alle Fälle mal, wenn man live wirklich wertig und unkompliziert akkordeonartige Gerätschaften abnehmen will: http://www.rumberger-soundproducts.de/


    der onk mit Gruß

  • Audiowerk
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    2.757
    • 26. Juli 2009 um 12:08
    • #4

    Ich habe im Folkbereich sehr häufig mit allen möglichen Quetschen zu tun - Knopfakkordeon, klassisches Akkordeon, Irish Box... alles dabei! Bringt der Musikant kein verkabeltes Instrument mit Abnahmesystem mit, zücke ich stets und unbesehen eines meiner AT Pro 35. Damit bin ich immer der Gewinner! Soll auch Basspfund rüberkommen, ein zweites auf die andere Seite. An den Kisten findet sich immer irgendwo ein Knopf, ein Riemen o. ä., wo man die Mikrofone vorteilhaft befestigen kann. Ich muss am EQ auch kaum irgendwas wegdrehen - in der Regel ziehe ich den Fader hoch, und die Sache läuft. Habe so manches Mal anerkennende Worte über den Sound hören dürfen, denn die Kollegen scheinen oft die Mikrofonabnahme mit Stativ angeboten zu bekommen, was nicht wirklich optimal ist. Das Pro 35 ist einfach ein tolles Mikrofon. Vorteil ist eben das Closeupmiking und die damit verbundene Beweglichkeit. Das sichert mir stets fetten Pegel in meiner Konsole, der auch immer gleich klingt. Und bei so viel Reserve kann ich das Instrument irrsinnig laut machen, sogar im Monitor. Einer konventionellen Abnahme um Längen überlegen! Vorsicht allerdings, wenn das Instrument nach dem Stück auf dem Boden abgestellt wird - viele Instrumentalisten plazieren das direkt vor dem Wedge, was bösen Ärger geben kann. Sobald ich aber sehe, dass der Kollege die Schulterriemen löst, habe ich das Ding schon gemuted. Das gehört im Folkbereich ohnehin dazu, darf man halt nicht vergessen.

    Verfunkt habe ich die Dinger übrigens noch nie, das lohnt sich nicht - wurde ich auch noch nie ernsthaft nach gefragt. Wer sich viel bewegt, kriegt das Speiseteil in die Hosentasche, damit es nicht vom dünnen Drahte abreißt.

  • wora
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    11
    • 27. Juli 2009 um 22:52
    • #5

    ich schliesse mich hier der euphorie für das Pro35 an. ich arbeite ebenfalls seit jahren mit diesem mikro am akkordeon, auch der keyboarder von herrn Grönemeyer (Alfred Kritzer) hat sich daraufhin eins zugelegt (und sein AKG system ausgebaut ;) )
    wenn es noch wärmer klingen soll, dann auch sehr gerne ein ATM350, das kann man nebenbei auch später auf einen sender aufstecken (abnehmbares speiseteil)

    ich clippe das mikro übrigens immer einfach an den ersten faltenbalg, das geht problemlos...

    der onk:
    interessanter link!

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • tobias kammerer
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    • 31. Juli 2009 um 11:15
    • #6

    Hier die totale Budgetlösung, die auch eigentlich noch gut ist:
    JTS CX-516w, ca 85,- Euro, dazu dann entweder Speiseteil für Batterie für ca 70,- Euro oder Pronomic UBF-101 Funk für 149,- Euro. Das funktioniert und klingt viel besser, als die meißten Profis hier glauben würden.
    Alternativ gibt es auch das CX-516 (ohne "w") als direkte XLR Variante zum gleichen Preis, jedoch kann man daran später keinen Funk anbauen (oder nur mit unverhältnismäßig großem Aufwand).

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • Audiowerk
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    Beiträge
    2.757
    • 1. August 2009 um 20:45
    • #7

    Wo ist da noch der Unterschied zum Pro35X preislich? Dann doch lieber gleich das Ding vom Amt nehmen, da guckt auch keiner wegen komischen Fernostnamen, und man hat eine eierlegende Wollmilchsau. Gibt nicht viel, was man mit dem 35er nicht abnehmen könnte.

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