Gerade im Zeitalter der Deregulierung hat man ja eine ganze Menge von Schriften zu beachten: Gesetze, Verordnungen, berufsgenossenschaftliche Schriften, DIN-Normen, DIN-VDE-Normen, VPLT-Standards... Schon die Zahl dieser "Erkenntnisquellen" ist ein Problem: Wir liegen da mindestens im dreistelligen, wenn nicht gar vierstelligen Bereich (nur das, was für den Veranstaltungstechniker bezüglich Sicherheit und Arbeitsschutz von Relevanz ist).
Nun werden diese Schriften immer mal wieder aktualisiert und überarbeitet (was ja auch nötig ist), so dass man sich nicht sicher sein kann, dass das, was man gerade im Kopf hat, auch nach wie vor gültig ist. Die BTR hat vor einigen Jahren einen entsprechenden Abschnitt gehabt, aber das scheint wohl auch der Vergangenheit anzugehören. Und ich bin vermutlich nicht der Einzige, den es nervt, vor der Verwendung einer solchen Schrift immer erst mal zu recherchieren, ob sie denn noch aktuell ist.
Was schwebt mir vor:
1.) Eine Übersicht, was es denn überhaupt so an Erkenntnisquellen gibt.
2.) Ein paar Freiwillige verpflichten sich, einmal pro Monat für einen bestimmten Bereich alle relevanten Normen durchzuchecken, ob sich da etwas geändert hat. (Wenn das auf viele Köpfe verteilt wird, dann sollte auch der Aufwand erträglich sein.) Die Sache wird zu einer monatlichen Übersicht zusammengetragen, aus der dann jeder Forenteilnehmer ersehen kann, was sich gerade geändert hat.
3.) Wenn wir wirklich gut sind, dann fassen wir auch noch die maßgeblichen inhaltlichen Änderungen zusammen.
Wer macht mit?