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Alternativen zu VRX 928LA

  • m.reitz
  • 8. August 2009 um 11:30
  • Jens Droessler
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    • 12. August 2009 um 17:51
    • #21

    Zuersteinmal hätte ich die Frage, wieso sich ein aktives/powered System von einem beliebigen Hersteller besser in ein bestehendes System integrieren lässt als ein passives/nonpowered.

    Dann meine Meinung zu denn einzelnen genannten Systemen:
    Beim DVA werden die Höhen sehr unangenehm, wenn das System getreten wird. Von Zylinderwelle im Hochton kann man glaube ich auch nicht reden, das Typische "Verwaschen" im Hochtonbereich ist hörbar. Zudem sind die Subs ziemlich unerträglich (sowohl die 18er BPs als auch die Doppel-18er BRs, den neueren 15er BP kenne ich noch nicht), und die Tops koppeln auch sehr schlecht an die genannten Subs. Weiterhin verstehe ich nicht, wie man auf die Idee kommt, als Flugbässe unter die schon nicht grade lowmidstarken 8er Bandpässe zu bauen. Das hilft genau an der Stelle überhaupt nicht!
    Das FBT-System ist mir unbekannt, aber ich sehe da das gleiche Problem: Zu den zwei 6ern pro Modul wird garantiert etwas gebraucht, was Lowmids liefern kann. Ich glaube nicht, dass der dazu angebotene Bandpass tonal sehr hilfreich ist.

    Es scheint aber der Preis zu sein, den man zahlen muss, wenn ein System finanziell günstig ist. Den Sinn sehe ich nur nicht. Für mich stellt sich der Einsatz eines Bandpass in den Tiefmitten eher als absichtliche Einschränkung dar.

  • jelke1
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    • 12. August 2009 um 21:28
    • #22

    die 928er sind in der bucht ziemlich günstig (in den USA: rd 730 Euro). einfach in xxxx.de eintippen und unten drunter stehen die exportierenden Händler...
    Bin auch am überlegen, aber mache ersteinmal mit 4 stück srx 712 weiter. Bei Bedarf kann ich mir 932er relativ günstig leihen.

    Gruß

  • wora
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    • 13. August 2009 um 02:22
    • #23

    Jens Droessler und zum DVA:
    welche bässe bei meiner bekanntschaft mit dem system am start waren kann ich nicht sagen, die halle war untenrum auch ein bisschen wabbelig (ich war da schonmal drin, da hing ein anderes system). ich will aber nicht ausschliessen, das man mit richtig guten bässen nicht doch ein besseres egrebnis erzielen könnte...

    die sprachwiedergabe und neutralität im mittelton hat mir jedenfalls ausgesprochen gut gefallen. das ist für mich ein sehr, sehr wichtiges kriterium.

    auch obenrum konnte ich keine gravierenden mängel feststellen, die becken klangen über meine schoepse ausgezeichnet.
    die eingeschränkte vertikale richtwirkung habe ich ja angesprochen, wenn man sich aber im hauptabstrahlbereich aufhält, fällt das nicht auf. ausserhalb dieses bereiches haben aber auch namhafte boxen (wie z.b. die "Q") starke effekte.

    und das ein system anfängt schlecht zu klingen, wenn man es richtig tritt, ist ja kein alleinstellungsmerkmal dieser box ;)
    dafür sind die teile aber recht preisgünstig, so das man für den selben preis eben viel mehr hängen kann und dann aus physikalischer sicht einige vorteile bekommt.
    es ist halt alles relativ...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • elTon
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    • 13. August 2009 um 20:29
    • #24
    Zitat

    welche bässe bei meiner bekanntschaft mit dem system am start waren kann ich nicht sagen


    Wenn es, wie ich glaube der Club in M-Town ist, dann waren es die S20.
    Der schwammige Sound in der Location kommt jedenfalls nicht von den Subs. Wir haben dort schon sehr viel experimentiert, mit verschiedenen Aufstellungen, verschiedenen Subs, CSA-Array, alles was nur irgendwie möglich ist. Ich glaube denjenigen, der das mit dem Basssound dort auf die Reihe bekommt, lässt der Chef mindestens 2 Jahre kostenlos saufen :wink:
    Ich arbeite jetzt seit mehr als 2 Jahren mit DVA und kann Woras Meinung nur zustimmen, guter Sound für relativ wenig Geld.

    Micha

  • m.reitz
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    • 13. August 2009 um 22:30
    • #25
    Zitat von "Jens Droessler"

    Zuersteinmal hätte ich die Frage, wieso sich ein aktives/powered System von einem beliebigen Hersteller besser in ein bestehendes System integrieren lässt als ein passives/nonpowered.

    ...

    Das liegt vielleicht schlicht und ergreifend an der vorhandenen Hardware.

    Diese ist in unsrem Fall schlicht weg Überdemensoniert, zu Umfangreich, zu schwer und zu groß um mit einem solchen kleinen System im DryHire auf die Reise durch die Nation zu gehen

  • Jens Droessler
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    • 13. August 2009 um 23:52
    • #26

    Ich meinte, wieso muss sich ein fremdes System in euer altes integrieren lassen?

    Zum DVA: Klar, mehr Kisten bringen mehr Pegel. Allerdings werden auch die Transienten immer mehr zum Regenfall... Auch klar ist, dass das Zeug nichts kostet. Ich meine ja nur, dass man von Zeug zu dem Preis nicht Performance wie von zeug zum fünffachen Preis erwarten kann.

  • klangcharakter
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    • 4. Oktober 2009 um 12:34
    • #27

    m.reitz:

    Bist du schon weitergekommen mit deiner Entscheidung ?
    Gab es vielleicht schon Hörtests mit verschiedenen Systemen,
    die du berichten könntest ?

  • 4Art
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    • 2. November 2009 um 13:55
    • #28

    Nun denn - Einlösung meines Versprechens: :D

    Aufgrund der damaligen Audition hat sich ein Installationskunde von uns für folgendes Setup entschieden:

    2 x GL16 i/dp
    2 x GL16 c
    1 x TSMSub+dp
    1 x TSMSub

    Pro Seite also eine Banane mit 1 x i, 1 x c und am Boden der Sub. Die Tops werden bei etwa 120Hz getrennt und koppeln ungefähr bei dieser Frequenz an den Sub an.

    Am Samstag haben wir nun das System in besagtes Location verbaut. Es handelt sich um eine Freikirche, in welcher jeweils Worship-Bands voll abgenommen musizieren. Der Raum ist 25 Meter lang und 12 - 15 Meter breit. Der Neubauteil wurde akkustisch bearbeitet (Akkustikdecke) und der alte Teil hat eine Holzdecke. Steinboden. Die Nachhallzeiten zwischen 600 und 1 Khz liegen so um die 0.4 Sek.

    Das Rigging des Systems gestaltet sich sehr einfach. Die klangliche Homogenität und das Klangempfinden im gesamten Raum sind unheimlich regelmässig. Es sind praktisch keine Hotspots verhanden. Zwischen 630 und 800 Hz habe ich eine deutlich Korrektur vorgenommen, da das System hier für die Raumgrösse und das Raumdesign zu mittig klang. Ausserdem haben wir die ganze Banane deutlich geneigt, damit in den vordersten 5 Metern das System klingt. Die Banane hängt übrigens auf 5.20 Meter.

    Fantastisch ist die Auflösung des Systems bis hoch zu 15 Khz - und das ganz ohne die typischen Klirranteile von Kompressionstreibern. Allerdings gibt's offensichtlich Leute, denen das gefällt. Logischerweise fehlen etwas die Lowmids - woher sollen die auch kommen. Aber das merkt man eigentlich nicht wirklich, da diese über den ganzen Hörbereich fehlen. Bei anderen, direktstrahlenden Systemen hat man vorne wunderbare Lowmids, die aber ab 10 Metern nur noch difus wahrnehmbar sind oder fehlen. Eigentlich klingt das System wie mit einem 12-Zöller als Mid/Lowmid-Treiber - aber über das ganze Hörfeld. Ums mit Meister Yoda zu sagen: Schwierig zu beschreiben das ist.

    Was uns auch aufgefallen ist: In dieser Installation sind definitiv keine Pegel gefordert. Wenn man das System aber mal so richtig rennen lässt, dann dürfens durchaus zwei Doppel15er pro Seite sein. Ab etwa -15db am Master und 0db am CD-Player schwenken die TSM's definitiv die weisse Fahne.

    Fazit: Prädikat absolut empfehlenswert, wenn's denn kein R&R sein soll. Wir sind überzeugt davon, dass die Reichweite des Systems locker für die angedachten Zwecke bei 40 Metern liegt. Für uns im Moment der Star am Installationshimmel :wink:

    LG

    4Art

  • wora
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    • 2. November 2009 um 16:57
    • #29

    schöner bericht, danke!

    für solche von dir genannten anwendungen gibt es übrigens von der firma Ritterbusch auch ein passendes system, das arbeitet auch mit vielen kleinen HTs und 6,5"ern, die mitteltöner arbeiten dort aber nicht über eine bandpasskammer und können deshalb auch "unternrum" ein bisschen luft schieben.
    den sound kann man als absolut klirrfreien hörgenuss bezeichnen, rock´n´roll ist aber auch hier nicht das passende metier.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • 4Art
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    • 2. November 2009 um 20:23
    • #30

    Ich kenne Ritterbusch ja nicht - aber ich vermute mal, dass diese Systeme nicht Selfpowerd sind. Und das war für uns und vor allem für die Leute dort vor Ort ein wichtiges "must". Dadurch lässt sich das System nämlich absolut ohne Probleme mit einem Furman-Sequenzer vom Regieplatz aus hochfahren (und auch wieder ausmachen). Haben nicht alle Menschlein in Installation Geld für eine Siemens Logic-Schaltung, die dann auch Starkstrom-Tauglich ist.

    Falls die ganze OT-Geschichte hier einem Mod missfällt, dann mache ich gerne einen eigenen Threat auf.

    Ach ja: Wir haben eine modifizierte Version mit Frontschaum verbaut :P

  • wora
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    • 2. November 2009 um 20:39
    • #31

    falsch getippt, diese Ritterbusch-boxen kann man sich auch in selfpowered bauen lassen.
    aber ist ja auch egal, ihr habt euer system ja schon. ich wollte nur mal erwähnen das es auch hier alternativen gibt...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • klangcharakter
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    • 1. Dezember 2009 um 23:45
    • #32

    Falls es jemand interessiert, ich habe nen kurzen Erfahrungsbericht beim Test zwischen
    VRX928 und GL16 in einem anderen Thread abgegeben:
    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?f=26&t=73920&p=645058#p645058

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