Wenn hier schon ständig über den HD 25 gestritten wird, dann sagt doch bitte auch, welchen ihr nutzt.
Ich hab mittlerweile meinen vierten HD25 SP, weil ich auch ein Liegenlasser bin und mir der HD25-1 auf Dauer zu teuere dazu ist, ohne mir das Gefühl zu geben, bei meiner Anwendung grosse Vorteile zu bieten.
Klar ist das Teil labbrig und etwas spartanisch - aber zum kurzen reinhören in irgendwelche Kanäle/Submixe reciht er mir.
Und bei seiner längsten Anwendung (~1Std. mitten in einer Samba-Batteria von >40 Percussionisten mischen), hatte ich als Brillenträger keinerlei Probleme/Beschwerden und kam gut mit dem Verhältnis Aussendämpfung/Innenpegel hin.
Welchen Kopfhörer für den Tontechniker?
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Hallo, ich bin seit vielen Jahren mit meinem HD 25(ohne was dabei!) sehr zufrieden. Kann mir jemand erklären wo der Unterschied zum HD 25 II ist ? lg stefan
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Ultrasone Pro 550:
Vorsicht: jeder Ultrasone klingt anders, deswegen bitte nicht von Modell A auf Modell B schließen:
Vorteile:
- Saulaut (105 dB9
- Niedrige impedanz, deswegen siehe A: Saulaut
- Geschlossen mit hoher Dämpfung
- Sehr Robust
- mittlerer Tragekomfort
- Diffusfeldentzerrung, dadurch deutlich weniger Innerkopflokalisation und somit näher an einem Anlagensound. Das hat leider kaum ein anderer Hersteller (früher z.B. AKG 240 DF)
- extrem Bassstark (was ich Live gut finde)Viele Grüße
Tobias Kammerer -
Zitat von "tobias kammerer"
Ultrasone Pro 550:
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- Diffusfeldentzerrung, dadurch deutlich weniger Innerkopflokalisation und somit näher an einem Anlagensound. Das hat leider kaum ein anderer Hersteller
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also ich weiss jetzt nicht welchen Ultrasone ich da gehört hatte.
aber eine anlage die so klingen würde hätte ich wohl nicht mal an ein jugendzentrum verschenkt...
nee, mal ganz im ernst:
billige und schlecht klingende hörer gibt es von jedem hersteller!
ein guter hörer ist wichtig, um z.b. einzelne instrumente per PFL auf probleme abhören zu können. hierzu muss er auch eine gewisse dämpfung des aussengeräusches bieten.
dann muss man ihn nutzen können, um den summenmix mal ohne die raumeinflüsse überprüfen zu können (z.b. zur überprüfung der hallanteile)
in beiden situationen sollte er natürlich möglichst wenig eigenklang entwickeln!
wenn er auch noch angenehm sitzt um zur not auch mal einen kompletten konzertmix darüber machen zu können, und ausreichend stabil gebaut ist, dann gehört er schon zu meinen favoriten.
aber gerade klang ist ja bekanntlich geschmackssache. deshalb habe ich den tipp gegeben, sich die hörer nicht nur nach unseren empfehlungen zu kaufen sondern sie vorher selbst anzuhören!
das ist doch genau das gleiche thema wie mit lautsprechern...zum schluss kommen dann noch zusatzfeatures wie möglichst kleines packmaß und so weiter... da hat jeder seine eigenen anforderungen.
was ich aber als leztes benötige ist eine emulation eines anlagensounds.
ketzerische frage: nach welcher anlage klingt er denn? - die klingen doch alle unterschiedlich. -
Hallo,
so wie der WORA sehe ich das auch. Eigentlich sind alle genannten Hörer es wert getestet zu werden.
Viele Grüße
Tobias Kammerer -
Hallo,
Sah mich vor einem knappen Jahr mit derselben Frage konfrontiert wie autochris - mein treuer Beyer-Hörer hatte das zeitliche gesegnet. Habe dann lang rumgesucht, gefragt und probiert. Letztendlich bin ich beim Ultraone pro 550 gelandet. Er klingt OK für den Preis, ist robust und - nicht lachen - ist zusammenfaltbar. Letzteres ist wichtig für mich, dann passt er nämlich besser in mein Köfferchen. Dämpfung der Außengeräusche ziemlich hoch, Tragekomfort: naja, geht so.
Wer noch auf der Suche ist, kann auch mal in die letzten beiden tools4music reinschauen, vielleicht gibt´s da noch ein paar Anhaltspunkte für eine Neuanschaffung.Gruss
Norbert
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Howdy
Genau diesen 550 hab ich mir vor kurzen gekauft, weil ich neugierig auf die Ultrasone Produkte war und er wahrlich preiswert zu haben war.
Mechanisch ist er absolut top. Ohrpolster sehr leicht wechselbar, Kabel zum anschrauben, sehr stabil.
Aber der Klang... Das Low End eigentlich ok, vielleicht eher überbetont, aber die Höhen kann man wohl nicht als klar bezeichnen. Im Vergleich zu anderen Kopfhörern sehr dumpf.Gruß
Rainer -
Mal ein unkonventioneller Vorschlag:
Ein sehr guter Gehörschutz mit hohem Tragekomfort und hoher Außendämmung (35 dB ! ) http://www.grube-shop.de/de/Natur-Freiz…r-Bulls-Eye-III
In Verbindung mit einem mp3 Player InEar Gehörstöpsel.
M.E. eine gute Kombination für gefühlte 100,- € , die auch Single gut zu benutzen ist.
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Ich kann den pro 550 nicht als Dumpf bezeichnen, ich finde fast alle anderen Kopfhörer oben überbetont und bin mir fast sicher, daß es sich physikalisch auch so verhält, wobei ich noch nie Kopfhörer nachgemessen habe. Dazu fehlt mir ein passender Versuchsaufbau. Ich persönlich bezeichne den eher als neutral. Im Bass ist er aber wirklich überbetont, daß sind die meißten PA-s aber auch, wodurch die zwei Mischungen (Kopfhörer-PA) aus meiner Sicht sehr kompatibel sind.
Viele Grüße
Tobias Kammerer -
ich nutze lieber möglichst lineare hörer, die mir ein vom charakter der PA unabhängiges klangbild liefern. nur damit kann ich erkennen, wo eventuelle probleme herkommen könnten.
aber es arbeitet ja jeder wie er es für richtig hält, und das ist auch gut so. deshalb möchte ich meine vorgehensweise natürlich nicht als "muss" verstanden wissen. -
Hmm. Kann es überhaupt DEN linearen Kopfhörer geben?
Messtechnisch sage ich einfach mal ja - aber mit dem, was man dann auf dem Trommelfell und vor allem im Gehirn ankommt hat das nicht unbedingt viel gemein, im Sinne von "linear". Immerhin wird (sollte) sich das Gehör von Kind auf an Klangfärbungen durch die Ohrmuscheln gewöhnt haben, welche mit Kopfhörer mal eben einfach aussen vor gelassen werden.
Da es verschieden grosse/geformte Ohren gibt, funktioniert ja auch eine Kunstkopfaufnahme nicht bei jedem. Und ich bin sicher, würde man 10 Testpersonen die selben Lautsprecher, Kopfhörer, und Equalizer zum individuellen angleichen der Kopfhörer an den LS-Sound geben, kämen dabei auch mind. 8 verschiedene Anpassungskurven heraus.
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Zitat von "audiobo"
Hmm. Kann es überhaupt DEN linearen Kopfhörer geben?
auf jeden fall VIEL eher als eine "lineare" PA...
Zitat von "audiobo"...Immerhin wird (sollte) sich das Gehör von Kind auf an Klangfärbungen durch die Ohrmuscheln gewöhnt haben, welche mit Kopfhörer mal eben einfach aussen vor gelassen werden...
die ohrmuscheln werden ja, zumindest bei ohrumschliessenden hörern, mit einbezogen. anders sieht es mit den reflektionen an kopf und schulter aus und erfahrungswerte durch leichte kopfbewegungen...
aber das zielt alles auf das richtungshören hin. beim monitoring höre ich meist mono-signale ab, da spielt die richtung keine rolle.
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Zitat von "Loloverde"
Aber der Klang... Das Low End eigentlich ok, vielleicht eher überbetont, aber die Höhen kann man wohl nicht als klar bezeichnen. Im Vergleich zu anderen Kopfhörern sehr dumpf.
probier's mal mit diesem hier (marke texas)
wird dann hoffentlich brilliant genug sein :roll:
vielleicht nicht ganz so einfach zum transportieren... :lol: -
Zitat von "audiobo"
...Immerhin wird (sollte) sich das Gehör von Kind auf an Klangfärbungen durch die Ohrmuscheln gewöhnt haben, welche mit Kopfhörer mal eben einfach aussen vor gelassen werden...
Die Ohrmuscheln, Kopf und Oberkörper haben Auswirkungen auf das Richtungshören.
Bei guten (ohrumschließenden) Kopfhörern werden sehr gute Übertragungseigenschaften erzielt, die auch gut mit den Klangeigenschaften gut abgestimmter LS-Systeme (outdoor und in passablen Innenräumen) korrelieren.Problematisch ist bei Kopfhörern allerdings die (Pegel-) Beurteilung tiefer Frequenzen.
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Zitat von "Sound-Klinik"
Die Ohrmuscheln, Kopf und Oberkörper haben Auswirkungen auf das Richtungshören.
naja, das hängt ja auch alles zusammen - die Anlage hört ihr von vorne (oder dreht ihr den Kopf immer auf die Seite beim mischen?), der Kopfhörer strahlt von der Seite ziemlich direkt in den Gehörgang hinein. Das macht schon einen Unterschied, der bei jedem anders ausfällt.
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Zitat von "audiobo"
.. die Anlage hört ihr von vorne (oder dreht ihr den Kopf immer auf die Seite beim mischen?), der Kopfhörer strahlt von der Seite ziemlich direkt in den Gehörgang hinein. Das macht schon einen Unterschied, der bei jedem anders ausfällt.
Ein ernstzunehmender Kopfhörerentwickler wird nicht einfach ein freifeldentzerrtes Messmikrofon vor die Hörmuschel halten (... es gibt da so spezielle Sachen von Bruel&Kjaer oder Gras). :wink: -
Alos nur um wieder mal genau da reinzuargumentieren:
Der Pro 550 bespielt die Ohren nicht von der Seite, sondern von vorne, um genau das zu bewirken, daß es eben klingt wie von außen. Dadurch hat man auch weniger Innerkopflokalisation. Mit ein Grund, warum ich den so empfehle und gern mag.
Viele Grüße
Tobias Kammerer -
Hat hier eigentlich schon jemand den Sony MDR-7506 erwähnt? Mit dem bin ich echt happy.
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Hat eigentlich schon jemand Stax erwähnt?
Die sind gut für ruhige Abhörumgebungen.
Ansonsten habe ich meine Hearsafes geliebt bis sie mir gestohlen wurden, den HD280 bis nach ca. 10 Jahren ein Kabelbruch auftrat. Der Vic Firth ist nur ein schwacher Ersatz, tut aber im Moment brav seinen Dienst.
Zwischendurch war ich weniger glücklich mit einem HD25-SP, war für mich unbequem und tat einfach nur weh.
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Zitat von "tobias kammerer"
Der Pro 550 bespielt die Ohren nicht von der Seite, sondern von vorne, um genau das zu bewirken, daß es eben klingt wie von außen. Dadurch hat man auch weniger Innerkopflokalisation.
Ein Beispiel: Gut gemachte Kunstkopfaufnahmen funktionieren sogar mit preiswerten Kopfhörern. Es gab auch schon Kopfhörer, die mit zwei Systemen pro Seite jeweils "von vorn" und "von hinten" das Ohr versorgten, wobei das Richtungshören aber nicht maßgeblich verbessert wurde (selbst gehört).
Das Lokalisieren von Schallquellen mit Kopfhörern funktioniert nur, wenn entsprechende Informationen (u.a. Phase zwischen L/R) bereits in der Aufnahme enthalten sind.Ein Kopfhörer ist einfach zu nah am Gehörgang, um maßgeblich die Lokalisation zu beeinflußen (Ausnahme: ggf. großflächige Elektrostaten oder Magnetostaten).
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