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Vorschläge für Festinstallation bis 8000 Euro?

  • spicki
  • 21. November 2009 um 14:54
  • spicki
    Beiträge
    37
    • 21. November 2009 um 14:54
    • #1

    Hallo,

    im Rahmen eines Schul -Neubaus soll bei uns eine komplett neue Audioanlage (als Festinstallation) für die Aula mit 30m Bühne installiert werden. Beschallt werden soll neben Theater und Rednern auch die Schulband 8000 Euro stehen zur Verfügung.

    Meine Idee als Verantwortlicher wäre nun erst einmal 2 NEXO Ps15 Boxen incl. Amps und Controllern...eventuell noch den dazugehörigen Sub. Dazu noch ein Mackie Pult (1604vlz)

    Welche Möglichkeiten seht ihr in diesem Preisbereich....? Gibts bessere Alternativen??

    Freu mich über Ideen !

    Gruß
    spicki

  • Frank Niemeyer
    Profi
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    6
    • 21. November 2009 um 15:19
    • #2

    das ist mal wieder typisch:
    ein Neubau wird geplant, da soll auch Ton rein, irgendein "Planer" denkt: "och, das 10fache, was meine Anlage zu Hause gekostet hat, muß reichen..." und schon hat unsereins wieder mal ein Problem!

    Die Nexos sind auf jeden Fall ordentliches Material, ob sie für Deine Anwendung (und Dein Budget!) jedoch die richtigen sind...?!

    Gib Doch bitte mal ein paar mehr Infos zur Raumgröße (B*T*H), Wand-, Decken- und Fußboden, Anzahl der maximal zu beschallenden Personen, Haupteinsatzgebiete und Häufigkeit (also z.B. 3* Woche Sprache, 1* im Jahr Band), wenn Band dann Besetzung und alles was man über den Raum noch wissen sollte...

    Eigentlich möchte ich Dir raten, die Verantwortlichkeit für das Projekt abzugeben. Auch ohne genauere Infos über den Raum: bei ner 30m Bühne für Theater, Sprache und Musik zwei Boxen hinzustellen, und damit ne Aula zu beschallen, ist mit 8000,- € nicht zu machen, und Du hast den Ärger am Hals, wenn´s nicht klappt (nicht klappen kann)...

    LG

    Frank Niemeyer
    Meister für Veranstaltungstechnik
    Ton-, Video- (&Licht-)Technik
    dV-DOSC-Operator, Systune-User

    Berlin

  • skorpi
    Gast
    • 21. November 2009 um 15:56
    • #3

    mit der ps15 bist du schon gut beraten. kostet durch den amp und controler aber meiner meinung nach zu viel.
    für 8000 eus bekommst du klanglich bei der rcf tt serie auf jeden fall was besseres
    zbsp 2x tt22-A und 1 oder 2x tts18-A

  • spicki
    Beiträge
    37
    • 21. November 2009 um 16:41
    • #4

    @ Frank Niemeyer: Gebe dir vollkommen recht....ich bin halt als Musik-Band- und Techniklehrer von der Finanzierungs- und Planungsgruppe des Schulneubaus angesprochen worden ob wir Wünsche für die "Soundanlage" der Aula haben...und bevor die mir irgend welche schmalbandigen Konferenzlautsprecher einfach so rings rum an die Wände hängen würd ich gerne selber mit Vorschlägen kommen.

    Architektonisch fest steht (anscheinend) nur, dass rechts und links neben der Bühne in der Wand "Einsparungen" für Lautsprecherboxen vorgesehen sind....und da soll was Anständiges rein...

    lg
    spicki

  • yamaha4711
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    • 21. November 2009 um 18:56
    • #5

    Tacho!

    Positiv ist zunächst, dass in der Planung ein Lehrer mit Erfahrung sitzt, der dazu auch Musiker ist. Sieht man selten.

    Zum Material kann man nicht konkret werden, ohne dass man die örtlichen Gegebenheiten kennt und weiß was denn davon erwartet wird. Ergo versucht man eine eierlegende Wollmilchsau da rein zu bauen oder eben eine Standardanlage, die aber nicht funktioniert und sehr schnell an Grenzen stößt.

    Die Nexos sind ja schon mal gut, sofern man darüber die Band laufen lassen möchte. Mit Sub lassen sich so 150-200 PAX machen. Für Theater und Sprache sieht das schon anders aus. Die Idee die LS irgendwo zu versenken halte ich für Unfug, denn man sich dadurch über die Begrenzungsflächen mehr ärger aufhalst und man kann die LS vor allem nicht entsprechend ausrichten.
    Auch das Pult scheint mir etwas mager zu sein - vor allem wenn man eine Band auf der Bühne hat. Zudem fehlen noch so Kleinigkeiten wie z.B. ein Multipair.

    Mit 8000€ als Budgetrahmen kommt man da nicht hin. Für etwas funktionierendes mit vernüftigem Material sollten 20k€ budgetiert werden. Alles andere führt nur zu Komprosmissen oder man richtet das ganze wirklich nur auf Sprachdurchsagen aus.

    Ein grober Vorschlag:
    nehmt kleinere LS (10" oder 12") als Front-LS und hängt diese an der Wand über entsprechende Kugelköpfe zum ausjustieren auf. Wenn es wirklich vernüftig sein soll eine Box links/rechts und ein Centercluster oder man bindet an der Bühnenvorderkante Nearfills bei Bedarf ein. Achtet auf die Abstrahlcharakteristik. 90° ist in der Regel zu viel... 60x40° sind in Bezug auf Theateranwendung besser, weil gerichteter und damit koppelärmer bei richtiger Justierung.

    Denkt bitte über eine Delayline nach (vor allem bei Theater sehr zu empfehlen)!!!!! Es reichen in der Regel 8" bzw. 10" Teile.

    Je nach Denkenhöhe wäre evtl. auch eine kleine Line von Vorteil. d&b T-Serie z.B. 1x T-Bass und 3 Topteile pro Seite. Man kann sich dadurch evtl. die Delayline sparen.

    Als Pult würde ich eine Digitalkonsole einbauen, da hier alles mit drin ist (Kompressoren, Gate, FX, usw.) und eine Digitalkonsole auch mehrere voneinander unabhängige Ausspielwege hat.

    Apropos Theater... wie sieht es mit Funkstrecken aus?
    Baut die ja nicht fest in einen Regieraum ein, außer man verlegt Antennenleitung und arbeitet mit externen Antennen. Ich habe es schon zu oft gesehen, dass die Empfänger einfach im Regieraum verbaut werden und das HF-Signal abreißt, obwohl es keine Billigfunken sind.
    Wenn eine Band spielt... habt ihr auch über Monitore nachgedacht? Dafür sind die PS15 ja ideal.

    Grüßle,
    michael

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • toadie
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    • 21. November 2009 um 22:30
    • #6

    Ich denke du hast bei deinen Überlegungen die ganzen kleinigkeiten übersehen.

    Wenn Bands spielen sollen dann kommst du an einer 24er Konsole nicht vorbei und dann wird es mit dem Budget sehr schnell, sehr eng...

    also lassen wir mal kurz rechnen:

    1. 24 Mixer - Allen & Heath GL-2400 a € 1700,-
    2. Multicore 24/8 a € 222,-
    3. Lautsprecher 4 x 12"/1,4" - 500W RMS - RCF C5212L a € 966,-
    4. Lautsprecher 2 x 10"/1" - 300W - RCF ART 310 I a € 349,-
    5. Subwoofer 4 x 18" - RCF 4 Pro 8001 S a 975,-
    6. Bassendstufen 2 x Proline3000 a € 598,-
    7. Topteilendstufen 1 x Proline2700 a € 555,-
    8. Endstufe für Delayline 1 x Yamaha P3500S a € 478,-
    9. LS Kabel komplett a € 200,-
    10. XLR Kabel komplett a € 700,-
    11. 2 x Behringer Scharc fürs Delay a € 89,-

    macht zusammen ca. 14000,- Euro.

    Und hier ist noch kein Siderack, kein Mikroständer, kein Mikrofon, Kein Monitor und schon gar keine Lampe mit dabei.

    Bei einem Budget von 8000 Euro gleich an Nexo PS 15MK II zu denken halte ich für sehr gewagt.
    Die schon erwähnten 20.000,- sind da sehr realistisch :)

    Sicher bekommt man für 8k zwei PS15 aber auch die brauchen noch einen Controller und einen Potenten Amp.
    und dann ist das Budget erschöpft :o)

    Also noch mal nachdenken -> umdenken -> und überlegen was braucht man und was macht Sinn. Bei 8k wird das jedenfalls sehr eng...

    Gruß
    toadie

    Physik kann man nicht überlisten

  • simonstpauli
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    • 21. November 2009 um 22:43
    • #7

    Für das Budget von 8000 sehe ich eine gut realisierte Sprachbeschallung und eine Vorbereitung für Musikbeschallung (Stromverkabelung, Kabelweg für Multicore...)

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • spicki
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    • 22. November 2009 um 09:07
    • #8

    In erster Linie tritt als Band nur die Schulband auf ..und dafür ist zusätzlich eine Mackie PA (2X450 + Subs) und "Kleinteile" (gutes 18 Kanal Pult, Multicore, kleine Monitore, Kabel..bla bla ) vorhanden.

    Digitalkonsole geht leider nicht, da der Mischer auch von anderen Kollegen/innen bedienbar bleiben muss (habe selbst einen 01V96 und bin begeistert).

    Für Licht sind noch einmal 10.000 Euro eingeplant, aber das ist nicht meine Baustelle. Es soll hier Tatsächlich nur um Boxen, Controller, Amp und Mischer gehen... EQ und Delay währen eher noch von einem anderen Budget abzuknappen...Anwendung: Sprache, Theater, Musik vom Band...Tanzveranstaltungen (was weiss ich) ohne immer extra Material auf die Bühne karren zu müssen

    lg
    spicki

  • Online
    Blancblue
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    • 22. November 2009 um 11:15
    • #9

    Super - weil 3x im Jahr die Schulband spielt, wird von unseren Steuergeldern für knapp 20K Euro PA und Licht gekauft.

    Konjunktourprogramm ftw.

    ________________________________

    Signatur?

  • 4Art
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    • 22. November 2009 um 11:35
    • #10

    Blöde Aussage!

    Schon mal was davon gehört, dass durch Einbau von gescheitem Equipment durchaus auch der Motor da sein könnte, dass sich da mehr Formationen bilden könnten? Wie sieht's mit Theatern aus? Vielleicht finden darin ein paar Aufführungen mehr statt als nur die Schülerband :evil: Da werden Steuergelder definitiv auch im Veranstaltungsbereich verblödeter ausgegeben als für sowas!!! (oder wie glaubt ihr, dass die ollen Feuerwehrfeste, Defizitgarantien für Stadtfeste etc. pp finanziert werden, von denen nicht wenige hier leben?)

    Denkt mal über ein System nach bestehend aus 2 x ACL GL16c in aktiv, 1 x ACL TSMSubdp und 1 x ACL TSMSub. Damit bist Du budgetmässig nicht weit von den 8000 entfernt, das System ist skalierbar und vor allem: Du kommst auf 30 Meter ein bissele auf Pegel - im Gegensatz zu den anderen "Direktladern".

  • yamaha4711
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    • 22. November 2009 um 11:37
    • #11

    Das hört sich nach Flickschusterei an...

    Nimm's mir nicht übel SPICKI aber das ist kein Konsept sondern wie so oft das denken: wir haben da noch was und das soll/muß mit verwendet werden.

    Wenn es schon ein Neubau ist und da eine Festinstallation rein soll, dann plant man das durch und überlegt sich was in der Räumlichkeit hauptsächlich gemacht werden soll. Die Planung ist also nutzungsbezogen ausgerichtet. Wenn da zu 90% nur Sprache zu erwarten ist, dann soll es so sein. Wenn da ab und an mal ne Band spielt, dann ist von vorn herein klar, dass man zusätzliches Material benötigen wird. Man darf aber nicht annehmen, dass die Festinstallation mit dem externen Material zusammen harmoniert. Das wäre dann wieder ne eierlegende Wollmilchsau.

    In anbetracht, dass da Theater gespielt werden soll und 10k€ an Lichtinstallation zu erwarten sind, dann sollte man auch so ehrlich sein und entsprechenden Ton vorsehen. Das Multipair (Ton) muss in jedem Fall gelegt werden oder wie sollen die Signale von und zur Bühne denn kommen?
    Ich bleibe bei meiner Aussage, dass 8k€ zu wenig sind, insbesondere dann wenn Theaterveranstaltungen gefahren werden sollen. Mikros, Galgen, Leitungen etc. kosten auch Geld.

    Nehmt einen Digitalmischer... die kosten nicht die Welt und sind einer Analogkonsole in hinsicht auf Kompaktheit überlegen. Zudem kann man (auch für externe Techniker/Hausmeister) die Grundeinstellung speichern.
    Auch bei Theater kann ein Kompressor oder ein Gate durchaus von Nutzen sein. Bei einer Analogkonsole braucht es externes Equipment dazu.
    Ich frage mich was an einem Digitalmischer anders sein soll.... Hauptsächlich geht es ums EQing und wenn jemand an einer Analogkonsole das nicht kann, dann kann er es an einer Digitalkonsole auch nicht. Im Gegenteil: wo man keine Knöpfe zum drehen hat kann man auch nix verkehrt machen.

    Im übrigen: die Mackie PA reicht mal so überschlagsmässig für 150 PAX und ein 18Ch. Pult ist auch etwas unüblich. Die Pulte die ich kenne haben 12, 16, 24, 32 usw. Ch. Scheint also ein etwas betagteres Modell zu sein.

    Grüßle
    michael

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • MIKE
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    • 22. November 2009 um 12:33
    • #12

    Denke das hier:
    Darüber lässt sich nachdenken:

    1. 24 Mixer - Allen & Heath GL-2400 a € 1700,-
    2. Multicore 24/8 a € 222,-
    3. Lautsprecher 4 x 12"/1,4" - 500W RMS - RCF C5212L a € 966,-
    4. Lautsprecher 2 x 10"/1" - 300W - RCF ART 310 I a € 349,-
    5. Subwoofer 4 x 18" - RCF 4 Pro 8001 S a 975,-
    6. Bassendstufen 2 x Proline3000 a € 598,-
    7. Topteilendstufen 1 x Proline2700 a € 555,-
    8. Endstufe für Delayline 1 x Yamaha P3500S a € 478,-
    9. LS Kabel komplett a € 200,-
    10. XLR Kabel komplett a € 700,-
    11. 2 x Behringer Scharc fürs Delay a € 89,-


    Wobei ich die RCF gegen Arena Pro 12" Austauschen würde sowie die Bässe auch. Und die Amps dann auch von db HPA Serie.

    Dann hat man schonmal was gespart.

    Ob da unbedingt Delay sein muss, denke ich nicht.

    Habe selber ein paar Aulen bestückt und da war nie Delay drin. Das verführt auch eher zum Spielen.

    Vielleicht kann man ja auch über nen 01V nachdenken. Dann spart man auch mal eben das Rack an der Side ;)

    Das mal kalkuliert ist zwar immer noch nicht 8000 Euro, aber das kosten ja alleine die PS 15 mit vernünftiger Amp...

    Anfragen bitte an MIKERAUCHFLEISCH@gmx.de

  • spicki
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    • 22. November 2009 um 12:38
    • #13

    Erst mal vielen Dank für die vielen Anregungen. Eigentlich habe ich ja genug mit meinen eigenen (Musik-) Projekten zu tun.
    Zur Entstehung der ganzen Sache: Letzte Woche kam die Abteilung des Bauausschusses (die für die Finanzierung der "festen und portablen Musiktechnikauf" die Schulleitung zu um anzufragen, welche Anlage wir gerne an der Bühne hätten. Sie "würden sonst irgend ein Unternehmen beauftragen..". Dies wurde an mich weitergeleitet, da ich mit derlei Kompetenzen ausgestattet sein sollte ;-))

    Problem: Bisher ist nur ausgeschachtet worden...nix mit Besichtigung der Aula/ Bühne..aber das Equipment muss vorher feststehen....arrrghhhhh

    Vorgaben für mich: 8kEeuro für Ton 10 kEuro für Licht...machet.....und eh ich da irgend ne Firma einen Ladenhüter oder was anderes unbekanntes einbauen lasse.....hab ich diesen thread eröffnet...ich weiss, planerisch stimmt das hinten und vorne nicht.....aber so sind (in Deutschland) die bürokratischen Vorgaben....und ich muss in den nächsten 20-30 Jahren mit dieser Technik auskommen / zufrieden sein

  • yamaha4711
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    • 22. November 2009 um 14:37
    • #14

    spicki
    Dann würde ich die Herren einfach mal vor den Kopf stoßen und denen klipp und klar sagen, dass das unbelievable bullshit ist was da in deren Köpfe rum schwirrt und dass das so nicht funktionieren wird. So kommt man auf keine grünen Zweig und das Geld ist auch raus geworfen.
    Wie war das Statement eines Politikers letzhins im Radio: die Experten sind da um Vorschläge zu machen, aber nicht um Entscheidungen zu treffen. Das heißt doch soviel wie lass sie reden ich mach eh mein eigenes Ding und dreh mein Fähnchen im Wind.

    Zur Vorplanung kann ich dir nur nochmals wiederholen: vorne Rechts und Links je eine Box, sowei ein Centercluster und evtl. eine Delay oder eben ne kleine Line. Das macht in jedem Fall eine gleichmässige Schallverteilung und vermeidet riesige Pegel und damit Koppelprobleme.
    Sollen sie doch mal das ganze Simulieren lassen. Das geht heute alles ohne großen Aufwand. Dann sieht man gleich woran man ist.

    Grüßle,
    michael

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • Jonnytrance
    Gast
    • 22. November 2009 um 15:55
    • #15

    Wenn Budget wirklich nicht erweiterbar ist, dann würde ich über L-Ray nachdenken, evtl. 2 Rays pro Seite, oder nur eine + Delay.

  • Reini
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    • 22. November 2009 um 16:02
    • #16

    mein Denkansatz wäre bei einem Neubau:
    - wieviel Leerrohre mit genügen Durchmesser werden verlegt?
    - gleichzusetzen sind Kabeldurchgänge (so dass auch ein Hartingstecker durchpasst) durch die Wände
    (geil isses nachträglich Löcher in Stahbeton zu bohren)
    - ist überall ausreichend Strom mit passendem Querschnitt?
    - Wie und wo braucht ich das Multicoresystem
    - wie und wo brauchen ich Lautsprecher-Kabel


    weitere Anforderung PA
    -- wie schaut meine Lautsprecher-Planung aus?
    -- werden die 2x NEXO PS15 wärend der Sprache/Theater in den vorgesehenen "Beton-Löchern" vergraben?
    -- werden die Beiden NEXO's bei Live aus den "Beton-Löchern" genommen und auf die Bässe (werden später angeschafft, oder dann doch nie) gestellt;
    -- dann muss das LS-Kabelsystem entsprechend angepasst werden
    -- wie schauen die "Beton-Löcher" für die Lautsprecher aus, größe, zugänglichkeit, passen auch ander LS rein?
    -- wie werden die Monitor angestöpselt
    -- welche Monitore habe ich aktive/passive
    -- wie soll die PA am Ende ausschauen, 2, 3, 4, Wege aktiv....? iss ja entscheident für die Kabelverlegung
    -- brauch ich Delay's? dann muss da auch die entsprechende Verkabelung hin

    -- wird die Bühne so gebaut, dass die Bässe drunter Platz haben?
    -- wenn die Bässe unter die Bühne kommen könnten, dann müsste mann nur die Abstimmung für Theater und Live verändern


    wie schaut mit dem Multicoresystem aus
    --- nur von Bühne zum FOH
    --- oder auch die Möglichkeit noch zusätzlich in der Aula noch anstöpseln zu können, weil in der Aula meist auch der angebotene Schul-Tanzkurs stattfindet?
    --- bleibt der Foh, immer am gleichen Platz? oder wechselt diese bei Theater und Live?
    --- wieviel Kanäle werden gebraucht, wieviel Auxe, wieviel Monitorwege?
    --- wieviel Bodenanschlüsse brauchste auf der Bühne?
    --- brauchste einen Mikro/XLR seitlich/beide Seiten von der Bühne für Rednerpult/Confroncier?


    Viele Fragen, die ich im Vorfeld klären würde, denn meiner Meinung nach ist bei einem solchen Vorhaben möglich so viel wie Möglich fest zu verbauen und vorzubereiten; so dass das ganze Kabelgedöns aus dem Weg ist, bzw relativ leicht zum nachinstallieren.
    Lautsprecher-Namen/Marken sind im ersten Augenblick gar nicht so entscheident (denn die kann ich RuckZuck austauschen, dank Speakon :wink: ); und jetzt installier mal ne Delay wenn keine Kabel vorinstalliert und keine Kabelkanäle da sind :D


    Für mich hören sich die Info's so an, als dass die LS fest verbaut werden, und bei Theateraufführungen und Livegig's eine PA zugemietet wird; Warum?, weil diese Konzepte in fast jeder Halle gemacht werden und doch nicht optimal sind :wink: , und ich es bis heute noch nicht erlebt habe dass es einigermassen funtzt.
    Positiv ist die, dass die Rückkopplung sehr gering bis gar nicht vorhanden sind

    Ob die NEXO's sich in den "Beton-Löchern" wohl fühlen, weiss ich nicht; und das hat nix mit der NEXO-Qualität zu tun :wink:

    http://www.hifi-reini.de/News.htm

  • toadie
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    • 22. November 2009 um 16:26
    • #17

    8k für Ton und 10k für Licht sind in der Summe schon mal 18k...

    Ich denke das man in einer Schulaula keine 10k für Licht ausgeben muss, hier kann man viel Sparen.

    Ich denke hier an einen Scenesetter oder einen Scancommander in der größenordnung 300 bis max. 1000 Euro

    vielleicht 2 bis 4 4er od. 6er Bars mit RGB LED´s und vielleicht 4-6 Stufen fürs frontlicht und einen kleinen 1kw Fogger.

    Damit kann man weit unter den 10k bleiben und den Rest noch in den Ton buttern und schon kommt man zurecht.
    ob es nun 2 oder 4 tops oder 2 oder 4 Subs sein sollen kann man dann den gegebenheiten anpassen.
    Hier würde ich mit den örtlichen Verleihern sprechen um da gleiches Material zumieten zu können wenn es denn sein muss.
    So hat man dann eine leicht erweiterbare PA und auch beim Licht kann man immer noch ein paar Bars dazuhängen oder stellen wenn gewünscht.

    Gruß
    toadie

    Physik kann man nicht überlisten

  • nojunk
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    • 22. November 2009 um 16:46
    • #18
    Zitat von "Reini"

    mein Denkansatz wäre bei einem Neubau:
    - wieviel Leerrohre mit genügen Durchmesser werden verlegt?
    - gleichzusetzen sind Kabeldurchgänge (so dass auch ein Hartingstecker durchpasst) durch die Wände
    (geil isses nachträglich Löcher in Stahbeton zu bohren)
    - ist überall ausreichend Strom mit passendem Querschnitt?
    - Wie und wo braucht ich das Multicoresystem
    - wie und wo brauchen ich Lautsprecher-Kabel

    weitere Anforderung PA
    -- wie schaut meine Lautsprecher-Planung aus?
    -- werden die 2x NEXO PS15 wärend der Sprache/Theater in den vorgesehenen "Beton-Löchern" vergraben?
    -- werden die Beiden NEXO's bei Live aus den "Beton-Löchern" genommen und auf die Bässe (werden später angeschafft, oder dann doch nie) gestellt;
    -- dann muss das LS-Kabelsystem entsprechend angepasst werden
    -- wie schauen die "Beton-Löcher" für die Lautsprecher aus, größe, zugänglichkeit, passen auch ander LS rein?
    -- wie werden die Monitor angestöpselt
    -- welche Monitore habe ich aktive/passive
    -- wie soll die PA am Ende ausschauen, 2, 3, 4, Wege aktiv....? iss ja entscheident für die Kabelverlegung
    -- brauch ich Delay's? dann muss da auch die entsprechende Verkabelung hin

    -- wird die Bühne so gebaut, dass die Bässe drunter Platz haben?
    -- wenn die Bässe unter die Bühne kommen könnten, dann müsste mann nur die Abstimmung für Theater und Live verändern

    wie schaut mit dem Multicoresystem aus
    --- nur von Bühne zum FOH
    --- oder auch die Möglichkeit noch zusätzlich in der Aula noch anstöpseln zu können, weil in der Aula meist auch der angebotene Schul-Tanzkurs stattfindet?
    --- bleibt der Foh, immer am gleichen Platz? oder wechselt diese bei Theater und Live?
    --- wieviel Kanäle werden gebraucht, wieviel Auxe, wieviel Monitorwege?
    --- wieviel Bodenanschlüsse brauchste auf der Bühne?
    --- brauchste einen Mikro/XLR seitlich/beide Seiten von der Bühne für Rednerpult/Confroncier?

    Viele Fragen, die ich im Vorfeld klären würde, denn meiner Meinung nach ist bei einem solchen Vorhaben möglich so viel wie Möglich fest zu verbauen und vorzubereiten; so dass das ganze Kabelgedöns aus dem Weg ist, bzw relativ leicht zum nachinstallieren.
    Lautsprecher-Namen/Marken sind im ersten Augenblick gar nicht so entscheident (denn die kann ich RuckZuck austauschen, dank Speakon :wink: ); und jetzt installier mal ne Delay wenn keine Kabel vorinstalliert und keine Kabelkanäle da sind.

    Alles anzeigen

    reini - danke, dass endlich mal jemand die richtigen denkanstösse/fragen stellt.
    material ist in der vorplanung erst mal zweitrangig, zuerst sollte mal wirklich geklärt werden, welche art und häufigkeit von veranstaltungen übers jahr durchgeführt werden. darauf basierend würde ich erst einmal die möglichen/notwendigen verkabelungen bzw arbeitsplätze ersehen/wählen, anschliessend erfolgt erst die wahl des materials/hersteller/produkte.

    fröhliches planen :D

    No, it's not too loud. You're just too old!
    winners have parties - and loosers have meetings
    Technik haben viele - WIR können sie auch bedienen :)

    vu.gif

  • Mechwerkandi
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    • 22. November 2009 um 17:44
    • #19

    Meiner höchst bescheidenen und völlig unrelevanten Ansicht nach geht es hier um eine zunächst äusserst diffuse Beschreibung eines Umfeldes, deren Leistungsanspruch genauso unklar ist wie Mittel der Meinungsfindung.

  • tobias kammerer
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    • 22. November 2009 um 20:41
    • #20

    Also grundsätzlich sehr ich das anders als meine vorredner,

    wenn man konsequent überall extrem günstige Sachen nimmt (wie z.B. das erwähnte L-Ray) und dann aber irgendwie einen Controller reinbrezelt (meißt Berhinger), dann kann daraus ein sehr gut funktionierendes Beschallungskonzept entstehen. Da müßte auch noch ein Delayline mitgehen, was für theaterbetrieb sicher sinnvoll ist. Endültig knapp wird es, wenn im Preis Handwerkerkosten für den Einbau mit drin sein sollen. Hier würde oft Eigenleistung Wunder wirken, da Kabel Legen jeder kann, es aber sehr viel Zeit beansprucht. Wenn ich nun Komponenten runterbete, mit denen das geht, möchte ich vorher ein OK des Threadstarters, weil mir dann in der Regel derzeit Werbung für bestimmte Produkte vorgeworden wird. Wenn es nur Ihn interessiert, kann ich das auch per PN schreiben. natürlich bewegen wir uns dann weg von dem niveau der PS-15. Ich halte es aber auch nicht für Notwendig, ohne gleich in die Müllkiste zu greifen.

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

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