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welches Multimeter

  • bemi
  • 9. Februar 2010 um 10:13
  • bemi
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    • 9. Februar 2010 um 10:13
    • #1

    Hallo Kollegen,


    fuer die Neubestueckung meines immerdabei-Koffers bin ich auf der Suche nach einem neuen Multimeter. Gefordert sind ein definierter Eingangswiderstand und -kapazitaet sowie moeglichst eine den Audiofrequenzbereich umfassende True RMS Messung. Meist wird ja mit True RMS geworben, wenn man aber genauer liest, gilt das fuer maximal 1kHz sowie "sinusaehnliche" Signale. Genial waere, wenn man den Eingangswiderstand umschalten koennte (z.B. 10MΩ und 600Ω), dass man einerseits nicht irgendwelchen Phantommist misst, zum anderen, dass man - wie von Standardmultis gewohnt - auch mal in hochohmigeren Schaltungen was messen kann.

    Wahrscheinlich wirds sowas wie ich suche nicht geben, v.a. nicht zu einem Preis, dass sich die Mitnahme mit FOH Koffer lohnt ;) - d.h. es wird wohl fuer die Werkstatt was ordentliches neues geben muessen sowie fuer den FOH Koffer doch die eierlegende Wollmilchsau fuer 100 EUR ...

    Was setzt ihr ein bzw. was koennt ihr empfehlen?


    VG bemi

    Viele Grüße aus dem Allgaeu - Michael "bemi" Bernhard
    https://bemiton.wordpress.com/

  • karabennemsi
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    • 9. Februar 2010 um 18:31
    • #2

    Ich mag meine Fluke -Auswahl ;)

    Allround-Messgerät:
    Fluke Serie 80 V Digitalmultimeter


    Wenns genauer werden soll:
    Fluke ScopeMeter 124


    Wenn der Strom auch noch größer wird:
    Fluke Stromzange 322

    Wer andren eine Grube gräbt, ...hat ein Grubengrabgerät!

  • chris216
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    • 9. Februar 2010 um 18:37
    • #3

    Ich hab da noch ein Fluke 85 übrig... ;)

    Gruß,
    Christoph Holdinghausen

  • andi.bt
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    • 21. Februar 2010 um 18:38
    • #4

    was willst denn dafür haben?

  • Sebastian Giese
    Verifiziert
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    • 22. März 2010 um 14:53
    • #5

    Was sagt ihr zu dem Showtec 91001? Hab gerade das von einem Kollegen vor mir, sieht von der Verarbeitung ganz gut aus, es hat auch ein dB und Lux Messeinrichtung mit drin, wie sinnvoll arbeitet die?

  • hasenfuß
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    • 10. Januar 2011 um 22:27
    • #6
    Zitat von "bemi"


    fuer die Neubestueckung meines immerdabei-Koffers bin ich auf der Suche nach einem neuen Multimeter. Gefordert sind ein definierter Eingangswiderstand und -kapazitaet sowie moeglichst eine den Audiofrequenzbereich umfassende True RMS Messung. Meist wird ja mit True RMS geworben, wenn man aber genauer liest, gilt das fuer maximal 1kHz sowie "sinusaehnliche" Signale. Genial waere, wenn man den Eingangswiderstand umschalten koennte (z.B. 10MΩ und 600Ω), dass man einerseits nicht irgendwelchen Phantommist misst, zum anderen, dass man - wie von Standardmultis gewohnt - auch mal in hochohmigeren Schaltungen was messen kann.

    fluke 389 ?

    ______________________________

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  • bemi
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    • 11. Januar 2011 um 07:33
    • #7

    Hi,


    heißt wohl 289 ist aber ein super Tip! Benning MM7-1 ist jetzt auch verfügbar. Muss jetzt mal vergleichen und abwägen ob sich der Aufpreis aufs Fluke lohnt (kostet 2,5 mal so viel ... )


    VG bemi

    Viele Grüße aus dem Allgaeu - Michael "bemi" Bernhard
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  • TomyN
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    • 11. Januar 2011 um 08:26
    • #8

    Hi Bemi,

    mich würde mal interessieren, warum du True RMS über den Audiobereich spezifizierst. Was für Messungen willst du denn damit machen?

    Ich hab ein 16 Euro Multimeter im Immerdabei-Koffer, das meine (fast) einzige Vorgabe erfüllt: Beleuchtetes Display.

    Tomy

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
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  • bemi
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    • 11. Januar 2011 um 09:32
    • #9

    Hi Tomy,


    z.B. um schnell die Spannungsverstärkung einer Endstufe zu messen oder die Heizspannung einer Bildröhre. Deshalb auch gerne Eingangsimpedanz wählbar.


    VG bemi

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  • wora
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    • 11. Januar 2011 um 14:06
    • #10

    ich habe mir früher auch mal so ein teures multimeter gekauft, weil ich auch zuverlässig pegelmessungen im ganzen NF bereich machen wollte. aber eigentlich brauche ich sowas höchst selten.
    die meisten multimeter messen höchstens bis 1kHz und mit reinem sinussignal genaue werte, viele liefern sogar nur bei 50Hz zuverlässige werte (zumindest vor 20 jahren).
    mein altes ITT gibt es übrigens nicht mehr, sonst hätte ich es hier empfohlen.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • hasenfuß
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    • 11. Januar 2011 um 14:47
    • #11
    Zitat von "bemi"


    heißt wohl 289 ist aber ein super Tip! Benning MM7-1 ist jetzt auch verfügbar. Muss jetzt mal vergleichen und abwägen ob sich der Aufpreis aufs Fluke lohnt (kostet 2,5 mal so viel ... )


    ich habe nach längerer suche - weil das 289 dummerweise knapp oberhalb der gwg grenze liegt :oops: - das 287 gekauft (keine spannungsmessung mit
    verringertem innenwiderstand, kein hochpaßfilter) und bin sehr zufrieden :D scheiß werkzeugsucht 8)

    ______________________________

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  • rockline
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    • 11. Januar 2011 um 18:07
    • #12

    Hier in der Werkstatt liegen etliche Multimeter herum. Meine Favoriten sind in letzter Zeit die roten "UNI-Trend" Geräte. Hier besonders der UT531 für 115.- der noch das Schmankerl der Isolationsprüfung bis 1kV beherrscht.
    RMS Messung und den anderen Kram macht der nebenbei. Ein super Messgerät für kleines Geld in einer praktischen Transporttasche.
    Die kleineren Modelle UT61D (und E) sind auch prima.
    Fluke nutze ich nur als stationäres Vielfachmessgerät, ich habe hier noch einen 8502A am Messplatz stehen. Für die Werkbank arbeite ich wie gesagt gerne mit Uni-T, Peaktech, oder dem guten Monacor DMT-4010RMS. Für die Werkzeugkiste beim Konzert tut's auch ein Vielfachmessgerät für 20.-

  • docjordan
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    • 12. Januar 2011 um 07:29
    • #13

    Also bei den RMS Messungen muss man leider immer noch aufpassen.
    Mein Unitech UT70D (auch nicht die 10euro Klasse) zeigt bis 10kHz und Sinus mit einem Fehler <2% an
    oberhalb von 10kHz ist das nur noch Unsinn, was das Gerät anzeigt.
    Das ganze wohlgemerkt mit Sinus.
    Ein Rechteck 100Hz stimmt dann auch noch mit Fehler <5%
    bei 1kHz sind das schon 15%
    und bei 2kHz schon 27%

    Mir ist kein digitales Multimeter bekannt was das vernünftig anzeigt.
    Korrekt geht das schon mit den NTI Geräten ML1/AL1 etc.

    Hat jemand mal FLUKE Geräte auf RMS Tauglichkeit im Audiobereich überprüft?

    docJordan

    Akulap by https://www.dr-jordan-design.de

  • bemi
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    • 12. Januar 2011 um 08:17
    • #14

    Hi,


    wir hatten früher zur Messung der Heizspannung bei Fernsehbildröhren Fluke87 im Einsatz. Die Heizspannung hat Zeilenfrequenz also rd. 16kHz und ist ziemlich verbogen ... Fluke hat sie so angezeigt wie ein analoges Multimeter.


    VG bemi

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  • TomyN
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    • 12. Januar 2011 um 10:55
    • #15

    äh.. ich hab zwar nicht Radio/Fernsehtechniker gelernt, bin jedoch der Meinung, dass du von einer Ablenkfrequenz sprichts, und nicht von einer Heizspannung.

    Tomy

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  • matthias falke
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    • 12. Januar 2011 um 11:21
    • #16

    Na ja, wenn die Heizspannung von der Zeilenendstufe abgegriffen wird stimmt das schon.

  • TomyN
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    • 12. Januar 2011 um 11:30
    • #17

    Hi,

    hmm.. muss mal wühlen ob ich noch einen Fernseherschaltplan finde. Hab da ehrlich gesagt nie drauf geschaut, da die Probleme bisher immer wo anders lagen. Was für einen Sinn hätte es denn, ich kann im Moment nur Nachteile erkennen (Zusätzliche Belastung für die Zeilenendstufe + Zeilentrafo).

    Tomy

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  • bemi
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    • 12. Januar 2011 um 11:32
    • #18

    Hi,


    die Heizspannung ist ein Abgriff vom Zeilentrafo, wenn ich mich recht erinnere. Auf jeden Fall ist die total verbogen und hat 15625Hz (was der gemeinen Glühwendel ja ziemlich egal ist ... ). Warum man das so gemacht hat: weils billig war und historisch gewachsen?


    VG bemi

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  • wora
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    • 12. Januar 2011 um 12:01
    • #19
    Zitat von &quot;docjordan&quot;

    Also bei den RMS Messungen muss man leider immer noch aufpassen ... Mir ist kein digitales Multimeter bekannt was das vernünftig anzeigt...


    ich habe noch ein multimeter von ITT, das true-RMS bis 20kHz erlaubt.
    ob das auch für rechtecksignale gilt weiss ich gerade nicht, hab´s noch nie ausprobiert.
    es kann auch direkt dB-werte anzeigen, 1993 hat mich das gerät allerdings 850,-DM gekostet.

    rockline:
    super tipp, das werde ich mir tatsächlich zulegen, vor allem wegen der isolationsmessung.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • docjordan
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    • 12. Januar 2011 um 12:11
    • #20

    Na Rechtecksignale sind erstmal natürlich nicht praxisrelevant
    Man kann damit aber leicht überprüfen ob das Gerät vernünftig integriert,
    da der RMS ja beim Rechteck bekannt ist.
    bei einem Rechteck mit 0V und 1V sollte das Gerät 0.5 anzeigen....

    Rosa Rauschen eignet sich natürlich auch gut, ist aber nicht so einfach zu überprüfen.

    docJordan

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