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Amprack Anschlussblende - Fullrange OUT einfach brücken?

  • flaxmo
  • 19. Februar 2010 um 19:43
  • flaxmo
    Beiträge
    93
    • 19. Februar 2010 um 19:43
    • #1

    Hallo,

    Ich baue gerade eine Anschlussblende für ein Amprack und möchte wissen, ob ich das Signal vom "System INPUT" welches hinterher in die Weiche geht, direkt, noch vor der Weiche zu den nächsten beiden XLR Buchsen linken kann?! Ziel ist, hier einen Fullrange-Ausgang zu haben, um bei Bedarf ins nächste Amprack zu patchen.

    Vielen Dank für Antwort

  • Schrumpeln
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    908
    • 19. Februar 2010 um 19:59
    • #2

    das sollte gehen, ganz elegant kann man noch einen 1:1 Trafosplitt einbauen, so hat man eine galvanische Trennung und eugt so etwaigen Brummproblemen vor.

  • flaxmo
    Beiträge
    93
    • 19. Februar 2010 um 20:07
    • #3

    Ich frage, um sicher zu gehen, dass es da keine Pegelabsenkungen oder sowas gibt. Also kann ich ein symetrisches Signal ohne Probleme diesbezüglich, per Y-Split, aufteilen?! Wenn ja, geht das beliebig oft?

  • Schrumpeln
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    908
    • 19. Februar 2010 um 20:23
    • #4

    Natürlich gibt es eine Pegelabsenkung, denn das Perpetuummobile ist noch nicht erfunden. Aber das kann man ja relativ einfach wieder am Controller aufholen.

  • flaxmo
    Beiträge
    93
    • 19. Februar 2010 um 20:37
    • #5

    Kann man diese Pegelabsenkung bei EINFACHEM Y-Split beziffern? Ca? Mir reicht auch eine subjektive Antwort wie "Ja, das ist sehr viel" oder "Das wirst du kaum merken" :) Dankedanke und schönes Wochenende...

  • ewok
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    2.541
    • 19. Februar 2010 um 20:41
    • #6

    Eingänge im Audiobereich sind sehr HOCHohmig ausgelegt. Dadurch kann man das Signal nahezu beliebig splitten und auf mehrere Eingänge verteilen, ohne dass es dabei zu einem nennenswerten Pegelverlust kommt. Bei einer Hand voll Geräten wirst du da keinen Unterschied merken.

    => Splitten funktioniert

    Ausgänge sind hingegen NIEDERohmig ausgestattet, so dass beim Y-Zusammenschalten von zB 2x Ausgang auf 1x Eingang die beiden Eingänge sich gegenseitig mit ihrer geringen Impedanz das Signal versauen.

    => Zusammenführen funktioniert NICHT

    Tom

    http://www.partyontour.de

  • Volker Holtmeyer
    Profi
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    13
    • 24. Februar 2010 um 01:00
    • #7
    Zitat von "flaxmo"

    Also kann ich ein symetrisches Signal ohne Probleme diesbezüglich, per Y-Split, aufteilen?! Wenn ja, geht das beliebig oft?

    Ab dem fünften oder sechsten Gerät würde ich mir Gedanken machen.

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • gast
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    • 24. Februar 2010 um 12:30
    • #8
    Zitat von "Volker Holtmeyer"

    Ab dem fünften oder sechsten Gerät würde ich mir Gedanken machen.

    kannst du das auch begründen?

    bei unseren ampracks sind die patchpanels vorne alle so aufgebaut, da gibt es pro case 4 solche splits.
    da 2 stufen pro case, und somit einmal signal in den kanal der stufe und einmal wieder zum weiterbrücken.
    und das teils bei 5 solchen cases die auf einem haufen stehen und so verbunden werden.

    was bei den bässen teils 10 solchen Y-splits entspricht.
    noch nie eine beeinträchtigung gehört die man auch wirklich hören kann.
    klar kann man sowas messen, änderung des wellenwiderstands und reflektionen an diesen stellen sind mir klar, aber im NF bereich sind diese effekte in der Praxis eigentlich vernachlässigbar gering.

    ^^dem ganzen natürlich vorausgesetzt das vernünftige kabel verwendet werden und auch die schirmung gut ausgeführt ist.

    viele Grüße
    Fabian - Euer Gast
    http://www.inovent.de

  • kiki
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    670
    • 24. Februar 2010 um 12:48
    • #9

    Aus dem Bauch heraus sollten >100 Splitts ok gehen.

    ausgangsimpetanz pult sind grob irgendwas im ohm-bereich (≈10 ohm, eher kleiner) variiert jedoch stark je nach treiber..

    eingangsimpetanz amp sind >10k ohm ... selbst, wenn man die kabel großzügig mit einrechne, kommt der a-treiber nicht an seine grenzen...
    das größere problem wäre ein höhenabfall, wenn man "viele" Y-Abgänge "endlos" verlängert(durch ne Erhöhte parasitäre kapazität / länge)

    Fazit: fischgrähte ist völlig unproblematisch, riesige bäume "könnten" das signal manipulieren.

  • TomyN
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    • 24. Februar 2010 um 22:43
    • #10

    Hi,

    gab mal vor Urzeiten (vor dem IN) eine Artikelserie eine einer Zeitschrift zum Thema 'Strombegrenzung von OP Amps', und da wurde gezeigt, dass das schnelle 'Umladen' der Kabelkapazitäten bei langen Kabeln durchaus manche Opamps an die Strombegrenzung bringen kann (u.a. war kam der 'gute alte' NE5534 da nicht gut weg).
    Als 'workaround' wurde da ein Serienwiderstand am Ausgang des Opamps vorgeschlagen. Daher gäbs entweder einen ohmschen Spannungsteiler (-> Volker hat recht) oder der Opamp geht in die Begrenzung (-> Klang leidet).

    Tomy

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
    Jugendschwimmabzeichen, Rettungsschwimmabzeichen in Bronze
    Meine kommerziellen Softwareprodukte SATlive und LevelCheck

  • siedfleisch
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    • 26. Februar 2010 um 09:22
    • #11

    Die Strombegrenzung wird letzten Endes entscheidend sein. Wenn man von den üblichen 20mA Grenzwert nur die Hälfte ausnutzt, kommt man mit 20 Eingängen à 10k bei guten +10dB an die Grenze.
    Nun stehen vermutlich nicht 20 Verstärker auf einem Haufen, sondern man hat etliche Meter Kabel dazwischen, deren Kapazität durchaus nennenswert in die Belastung eingeht.

    Fazit: ab einem Fanout 1:10 langsam mal Gedanken machen.

    Gruß: -sf-

  • Volker Holtmeyer
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    • 2. März 2010 um 18:08
    • #12
    Zitat von "gast"

    kannst du das auch begründen?

    Nö, das war ausnahmsweise mal eine Aussage aus dem Bauch heraus.

    Was ich sagen wollte ist, dass ich mir bei einer Hand voll Geräte keine Gedanken mache. Wenn es mehr werden, sollte man schon mal schauen, wie die Impedanzen sind und wie die Leitungen, Stecker, Leitungswege etc. so aussehen. Das gilt dann aber sehr speziell für die entsprechende Applikation.

    http://www.volkerholtmeyer.de/

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