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Der PLS-2010-Threat

  • 4Art
  • 12. März 2010 um 08:48
  • fabio hermann
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    • 26. März 2010 um 01:11
    • #61
    Zitat von "klauston"

    Ich war heute im Agora Zelt...

    Aber was da soundmäßig abgeliefert wurde, war eine absolute Frechheit.

    Meiner Meinung nach eine Besonderheit des Zeltes, hab vor 2 Jahren auch schon einen schlafenden Techniker am Pult beobachten dürfen.
    Was da an Material reinkommt, hängt immer davon ab wer Sponsor spielt.

    Aber auch Messeständen an denen Fernseher mit Kabelbindern aufgehangen werden haben meiner Meinung nach nichts auf der Messe verloren

    http://www.sound-light-bonn.net/

  • 4711
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    • 26. März 2010 um 11:21
    • #62

    Was Peavey im Agora Zelt veranstaltet hat, war schon eine massive Negativwerbung. Mit so viel Material, so eine schlechte Performance albzuliefern, ist schon nicht einfach.

    Aber die AC/DC Coverband war nett :o

  • DJheini
    Moderator
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    • 26. März 2010 um 12:17
    • #63

    Ich habe gestern eine Band in der Agora gehört, keine Ahnung, wie die hiessen.
    Am Schlagzeug saß Dirk Brand, war so gegen 12.30 Uhr.
    Auch wenn ich blutiger Laie bin, aber meine Ohren sind ok
    und so schlecht fand ich das nicht was zu hören war. War keine
    besonders "offener" Sound (etwas verhangen) aber ich habe schon
    wesentlich schlechtere Profi-Bands gehört.

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

  • timotimo
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    • 26. März 2010 um 13:45
    • #64
    Zitat von "4711"

    Aber die AC/DC Coverband war nett :o

    Fandst du? Ich hatte die schonmal auf der Bühne und da waren die genauso lahm, statisch, groovelos wie gestern. An der Grenze zur Peinlichkeit (wenn eine Frau versucht Angus zu imitieren, auch in den Bewegungen). Als ich sie hatte wurden sie fast ausgebuht. Habe sie mir gestern daher nur kurz angetan....

    Die "großen" Namen fehlen dieses jahr auf der Agora, oder täusche ich mich?

  • 4711
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    • 26. März 2010 um 14:49
    • #65
    Zitat von "timotimo"

    Fandst du? Ich hatte die schonmal auf der Bühne und da waren die genauso lahm, statisch, groovelos wie gestern. An der Grenze zur Peinlichkeit (wenn eine Frau versucht Angus zu imitieren, auch in den Bewegungen). Als ich sie hatte wurden sie fast ausgebuht. Habe sie mir gestern daher nur kurz angetan....

    Die "großen" Namen fehlen dieses jahr auf der Agora, oder täusche ich mich?

    Ich war kurz nach Mittag mal im Zelt und da spielte eine Band auf besserem Schülerbandniveau. Dagegen war das AC/DC Cover doch ok.
    Die Sängerin hat ihre Sache ganz gut gemacht und die Lead-Gitarristin war auch ganz niedlich und hat (für ne Frau :D ) doch recht anständig gespielt.
    Ist bestimmt nicht einfach ne gute Frauenbesetzung zusammen zu bekommen.

  • rockline
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    • 26. März 2010 um 19:20
    • #66

    Wir waren am Donnerstag Abend im Zelt, der Sound des dort auftretenden Trios war sehr gut, und hatte vor allem auch einen ordentlichen Pegel vor der Bühne. Am Nachmittag trommelte dort Manni von Bohr, und das war deutlich leiser. Ein weitere Band am Mittag klang ebenfalls gut, wobei auch hier wieder die Lautstärke so gewählt war das niemand aus dem Zelt geballert wurde. Scheinbar galt es über Tag den Pegel im Rahmen zu halten.
    Am Abend gegen 20h war sich die anwesende PA-Polizei einig, dass der Sound klasse war. Die nachfolgende Coverband konnten wir leider nicht mehr hören da die Zeit des Aufbruchs kam.
    Soweit ich das mitbekommen habe war der kritisierte Sound am Mittwoch vor den Mikros zu suchen, am PA und der FoH Ausstattung hat das definitiv nicht gelegen. Die EV/Midas Symbiose konnte aus Besitz- und vertriebspolitischer Natur aktuell ja schlecht stattfinden, und so ging es bei der Ausstattung des Agora Zelts nicht um die Frage "wer bezahlt am meisten", sondern darum "wer kann und wäre bereit es machen"?
    Und da ziehe ich den Hut vor Peavey Deutschland, dass die sich so ins Zeug gelegt haben um das auf die Beine zu stellen!
    Die Alternative wäre mitunter eine weitere Wurstbude anstelle eines ganztägigen (kostenlosen) Programms im Agora Zelt. Die Auswahl der Künstler trifft die Messegesellschaft, der ausstattende Techniklieferant (in diesem Fall Peavey) hat darauf keinen Einfluss. Im übrigen scheint es aktuell mit der Einführung der IPR Endstufen in Deutschland loszugehen, nach und nach werden in absehbarer Zeit die verschiedenen Modelle zu haben sein.

    Lautsprecher habe ich mir ansonsten kaum angeschaut, LA Overkill wohin das Auge sieht. Dennoch fand ich die vielen kleinen Zeilenlautsprecher interessant, vor allem das HK Audio "Elements" System, bei dem die einzelnen 4er Zeilen einfach übereinandergesteckt wurden! Ach ja, die Karre für das neue AD LineArray fand ich klasse. Und das Pils im AD-Systems Standausschank kam ebenfalls hervorragend rüber - die Sorte war ein Geheimtip der Geschäftsführung :)
    Mein Hauptaugenmerk galt allerdings mehr digitalen Stagebox > FoH Lösungen, hier zb. bei Roland (32/8 auf 32/8 mit Gainremote), oder dem unscheinbaren Stand des Koreaners mit seiner CobraNet Lösung (auch ein 32/8) für kleines Geld. Sehr beeindruckend fand ich die AD8 bzw DA8 Wandler von Pan Music, die im direkten Vergleich zu den internen Wandlern der aufgebauten M7 fast einen Unterschied wie Tag und Nacht boten!
    Bei den Mischpulten beobachte ich ein deutlich steigendes Angebot an diversen Digitalmodellen, bei den Endstufen einen zunehmenden Trend zu Vierkanalgeräten wie zb der neuen V12004 bei RAM Audio (4 x 3000W).
    Fazit: interessante Leute getroffen, nett unterhalten, viel gesehen, und eine Menge Impressionen mit nach Hause genommen.

  • andy006
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    • 26. März 2010 um 22:53
    • #67
    Zitat von "klauston"

    Mir wurde heute erzählt, das der Sound von der Bühne gemischt wurde.
    Und zwar so:
    jeder der Musiker hatte einen 01V und schickte eine Stereosumme an die Saalregie.

    Klingt für mich glaubwürdig und würde definitiv diesen Matsch erklären

    Heute Abend war das deutlichst besser.


    Sowas finde ich extremst abwertend.
    Das sollte einem Pädagogen nicht passieren.

    Einem Pädogogen :shock: habe ich da selbst was verpasst!? Erkläre Dich bitte..... Übrigends das war "schulterklopfend" gemeint.
    Sodenn erinnere ich an meine Meinung (vor 3 Jahren) als ich mich dazu bekannte das die Chinesen bald F+E Arbeit machen werden und viele Forumuser in Stammtischmanier genau das für ausgeschlossen hielten. Aber so wechseln wohl mache die Meinung wie das Hemd und verdrehen verschiedene Meinungen. Naja .... manche werden im Alter weise....
    .......................

    Wer Augen hat der höre ------- besser?

  • wora
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    • 27. März 2010 um 13:39
    • #68

    ich konnte am donnerstag-abend ebenfalls im agora-zelt sein und habe dort recht vernünftige saounds hören können. auch wenn für meinen geschmack das verhältniss zwischen bassdrum und bassgitarre etwas arg schräg war (den bass hörte man nur direkt vor der bühne, die bassdrum war definitiv nirgends zu überhören) war der rest doch ausgeglichen und ohne das mich etwas nervte. auch späte bei der partyband fand ich den mix wirklich ok, zumindest bei dem einen song den ich anhören konnte (man muss ja irgendwann auch mal nach hause fahren)

    die messe selbst blieb für mich ohne überraschungen. ich hatte am vortag noch einen gig, deshalb war ich die ganze zeit müde und irgendwie neben meiner kappe... vielleicht hab ich ja das ein- oder andere übersehen.
    eigentlich wollte ich mir bei RME eine bisschen produktberatung gönnen, diese waren aber im messeverzeichnis nirgends zu finden... später erfuhr ich dann, das sie wohl doch da waren. aber auch am infoterminal konnte man mir nicht weiterhelfen... dumm gelaufen.

    die stände der digipulte waren allesamt ziemlich überlaufen.
    ich wollte eigentlich mal ein gespräch mit einem iLive mann führen... chancenlos.

    auch das Vi1 wollte ich mir anschauen. ich bin insgesamt vier mal am stand vorbeigegangen, immer konnte ich lediglich die oberkante des pultes sehen... sehr schade. ich hab mir dann das Si nebendran angeschaut, das war öfter mal frei. dessen bedienung gefällt mir persönlich aber überhaupt nicht.

    sehr clever hat man die produktvorführungen bei Digico gemacht:
    die SD9 wurde in einem separaten raum in präsentiert. dazu hat man 8 pulte aufgestellt, an denen je bis zu 3 leute stehen konnten. vorne hat dann ein kollege mittels mikro eine halbstündige einführung gegeben... zwar leider nur in englisch, aber diese methode ist natürlich sehr effektiv!

    ansonsten konnte ich nix interesantes entdecken - oder ich habs wegen meiner mügigkeit vergessen.
    beeindruckend war für mich nur die tatsache, das die chinesischen stände allesamt deutlich an grösse gewonnen haben.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • simonstpauli
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    • 27. März 2010 um 20:08
    • #69

    Erstaunlicherweise war Halle 8 entspannt am Publikumstag. Mein Mut zur Lücke hat sich ausgezahlt...

    Ich konnte Vi1 und Vi2 vergleichen (wonach die Vi1 für mich fast ausscheidet, Vi2 ist für mich kompakter und hat die bessere Benutzeroberfläche). Sicherlich wird die Vi1 dennoch ihren Platz finden, die Preisgestaltung ist durch den Verzicht auf die komplizierten (teuren) Vistonics-Screens sicherlich attraktiv.

    Die kleine iLive ist schick, ich hatte den Eindruck eines straffen Interfaces. Nett für kleine FOHs und Konferenzen. Es wird in Hamburg auch sehr bald eine für mich zum Spielen geben.

    SD9 habe ich mir aus Zeitgründen nicht gegeben. Dafür noch ein Plausch am AT-Stand, einige Kollegen getroffen und am Ende das 2.4 GHz-Digital-Drahtlossystem von Line6 begutachtet. Ich bin gespannt auf die Serienmodelle.

    Jetzt geht es nach Hause, reicht auch. Schön 1.Klasse ICE. ;)

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • tobias kammerer
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    • 28. März 2010 um 19:02
    • #70

    Hallo Leute,

    die Partyband hatte bis zum Schluß im Agora einen sehr guten Sound. Ich war sogar sehr verblüfft, wei gut die Peavey Anlage klang. Auch das hroizontale Abstrahlverhalten habe ich schon schlechter erlebt. Also hier alle Achtung. Das war durchaus OK, hätte ich peavey nicht zugetraut.

    K-Array hat einen Lautsprecher mit den Gesamtabmessungen eins durchschnittlichen Zeigefingers (Ja in alle Richtungen!!!). 4x 0,5" Membran. Was da rauskam entsprach etwa einer Control One. Das fand ich eine absolute Sensation. Ein Subwoofer hing natürlich auch dran, weshalb man nicht so genau sagen konnte, wieviel wirklich von Oben kam, trotzdem war das echt unfassbar.

    Phonic hat einen 16-Kanal Digitalmixer mit Touchscreen, Motoradern und freiem Patching. Auch Para EQ-s in den Outputs für Streetpreis 1799,-.

    Was kostet das Soundcraft ?? Compact (Digitalkonsole in Größe der Presonus Studiolive)?

    Den Jens Drössler habe ich kennen gelernt. Hat mich gefreut!
    Solton hat echt ernstzunehmende Satanlagen mit Digitalendstufe und Neodymbass, das kleinere mit 12" Sub kostet 699,- Euro Brutto und klang sehr gut. Alle Achtung!

    Ich bin an den iLive Mann rangekommen. In erster Linie scheitert das schnelle Umsetzen von Ideen am Budget. Hier gibt es strenge Vorgaben, nicht zu viel Geld in Updates reinzupumpen. Trotzdem sind alle Anregungen erwünscht. Als nächstes wird wohl Select follows Faders und auch Bildschirm follows benutztem Modul (z.B. EQ) umgesetzt. Datum liegt noch in den Sternen.

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • tufkaklto
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    • 28. März 2010 um 19:26
    • #71

    Im Unterschied zu diesen Toto/Yes Mißgeschick hatte so manche Partybands eine deutlich besseren Sound.

    Was allerdings an der Peavey definitiv zu bemerken war, das das Abstrahlverhalten im horizontalen sehr unterschiedlich war.
    Bin ja doch an mehreren Tagen herumgegangen und hab mir das mit verschiedenem Bandmaterial angehört.

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

    Ganz großer Fan des " Themen als gelesen markieren " Buttons

  • Jueof
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    • 28. März 2010 um 19:59
    • #72
    Zitat

    ch bin an den iLive Mann rangekommen. In erster Linie scheitert das schnelle Umsetzen von Ideen am Budget. Hier gibt es strenge Vorgaben, nicht zu viel Geld in Updates reinzupumpen. Trotzdem sind alle Anregungen erwünscht. Als nächstes wird wohl Select follows Faders und auch Bildschirm follows benutztem Modul (z.B. EQ) umgesetzt. Datum liegt noch in den Sternen.

    Hi, dann hätten die den knall nicht gehört. Das i-live hatte ein jahr schon frist aber nun sollten sie gas geben und den vorteil nicht ver spielen. Soundcraft hat da ganz schon zu gelangt
    LG

  • simonstpauli
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    • 28. März 2010 um 20:25
    • #73
    Zitat von "Jueof"

    Hi, dann hätten die den knall nicht gehört. Das i-live hatte ein jahr schon frist aber nun sollten sie gas geben und den vorteil nicht ver spielen. Soundcraft hat da ganz schon zu gelangt
    LG


    Ich denke das geht jeder Firma so. Programmierer sind keine unendliche Ressource und man muß Prioritäten setzen. Auch Soundcraft hat einige Zeit gebraucht, um endlich die User Layer fertig zu haben. Man darf auch nicht vergessen, daß Updates nicht nur programmiert sondern auch getestet werden müssen.
    Jeder hat andere Wünsche, ich hätte gerne eine Palm Pré App, Notch-EQs, Personal Monitoring Mixer. Andere wollen möglicherweise mit 2 Surfaces auf 1 Mixrack zugreifen, ich finde die Möglichkeit von 2 Mixracks an einem Surface toll.

    Ich für meinen Teil lasse die Kirche einfach im Dorf und kann mit der iLive so wie sie jetzt ist gut arbeiten, genau so wie auf der Vi-Serie, damals noch ohne User Layer.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • Kracky
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    • 28. März 2010 um 20:59
    • #74
    Zitat von "tobias kammerer"

    Phonic hat einen 16-Kanal Digitalmixer mit Touchscreen, Motoradern und freiem Patching. Auch Para EQ-s in den Outputs für Streetpreis 1799,-.

    Was kostet das Soundcraft ?? Compact (Digitalkonsole in Größe der Presonus Studiolive)?

    Ich dachte dieses Phonic hatten wir hier im Forum schon vor ein paar monaten diskutiert.

    Das Soundcraft Si32 Compact soll, wenn ich das dann richtig mitbekommen habe, bei 8000 Dollar also knapp 6000 Euro liegen.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • wora
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    • 28. März 2010 um 23:38
    • #75
    Zitat von "klauston"

    Was allerdings an der Peavey definitiv zu bemerken war, das das Abstrahlverhalten im horizontalen sehr unterschiedlich war.

    das Peavey-Array klang in einem korridor vor der bühne wirklich gut, doch horizontal schnürte es zu den hohen frequenzen deutlich hörbar ein. ich schätze da gehen so gefühlsmässige 60°, mehr nicht.
    doch das kann natürlich auch ein vorteil sein, je nach anwendung!!
    bei der breiten publikumsfläche hätten sich outfills sicher ganz gut gemacht... andererseits hätte man dann nicht raushören können, wie das system tatsächlich arbeitet. wie gesagt: eine engere anstrahlung kann je nach anwendung ja auch vorteile bringen.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • niko remy
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    • 29. März 2010 um 07:25
    • #76
    Zitat von "tobias kammerer"

    ...Phonic hat einen 16-Kanal Digitalmixer mit Touchscreen, Motoradern und freiem Patching. Auch Para EQ-s in den Outputs für Streetpreis 1799,-.
    ...

    Hatte auf der Messe mich mal davor gestellt und das Umschalten der Layer dauert geschätzt ca. ne Sekunde. Also mal eben schnell auf den Aux 1 weil es da ein Feedback gibt und dann den Gitarristen auf Aux 3 lauter machen ist keine Sache von 2 Sekunden, da brauchste etwas Zeit.

    Für den EQ sollteste am besten einen Stift dabei haben, der wird via Touchscreen eingestellt, ob auch mit dem einen Encoder-Rad nachzustellen ist hab ich schon vergessen ;)

    Hatte vor der Messe gedacht, das wäre ne günstige qualitative Lösung aber nach dem Antesten bin ich alles andere als überzeugt. Hauptgrund ist wirklich das Umschalten zwschen den Layern, aber wenn ich den Phonicmenschen richtig verstanden habe sind die da dran das Problem zu lösen. Vielleicht in nem halben Jahr wäre es für kleine Sachen mit max 16 Kanälen eine feine günstige Geschichte im Liveeinsatz. Aktuell für Festinstallationen in Gemeindesälen, wo es weniger auf die Liveschnelligkeit kommt, könnte ich es mir aktuell vorstellen.

  • voetter1
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    • 29. März 2010 um 09:53
    • #77

    Ich kann der Agora-Zelt-Kritik teilweise beipflichten.
    Sound war am Donnerstag unter Tags fast bei jeder Band durchwachsen bis schlecht. Wobei die Foo Fighters Coverband hier (nicht nur) soundtechnisch das Negativ-Krönchen auf hat. (der Sänger war echt unterirdisch)
    Freitag war dann ein komplett anderes Bild - und für mich persönlich der Soundmässigen Höhepunkt war Monte Montgomery - sehr toller Sound - man sieht also es liegt nicht unbedingt am Material.

    Ansonsten hab ich die Gelgenheit genutzt und an Pulten gefummelt die ich bisher selten bis garnie unter den Fingern hatte (Pro6, Venue, Soundcraft Vi).
    Hatte mir auch das Si von Soundcraft angesehen - das Bedienkonzept hat sich mir nach freundlicher Erklärung zwar erschlossen, aber die Sinnhaftigkeit dieses Konzepts war mir nachher auch nicht klar. Sehr unübersichtlich wie ich finde.
    Pro6 war ganz witzig - zumal der Trackball (also der "Maus-Ball") feststeckte ("profitieren" sie hier schon von Behringer?)
    Venue SC48 war nett - auch nett kompakt - könnte ein Renner werden. (was kostet denn das Ding?)

    Habe mir auch die Vorführung der Anlagen angehört - muss sagen das von TW Audio hat mir am besten gefallen.
    Gerade dann das Stück als sie den BSX dazugeschalten haben - hatte schon was.

    Für mich wars jedenfalls die 2 Stunden Stau und 5 Stunden fahrt je Strecke wert - es ist gibt doch immer wieder interessantes zu sehen und hören.
    Was mir aber auch auffiel - es waren nichtmehr soviele Chinesische "Nochniegehört" Produkte auf der Messe wie früher - oder täusche ich mich da?

    Aja, einen Dank an die Damen des Musik-Media-Verlags am Stand in Halle 8 - der Kaffee war echt der beste - hatte mein Trinkgeld schonmal schlechter angelegt! :)

    Einmal editiert, zuletzt von voetter1 (29. März 2010 um 12:57)

  • timotimo
    Profi
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    2.252
    • 29. März 2010 um 12:21
    • #78
    Zitat von "voetter1"

    Wobei die Foo Fighters Coverband hier das Negativ-Krönchen auf hat. (Versteh ich nicht wie man sowas da spielen lassen kann - der Sänger war echt unterirdisch)

    Wobei der Sound dann nicht an Techniker und/oder Anlage gelegen haben muss, wenn die Band schlecht war. Ich habe die "Fight Footers" auch komplett gehört (da ich die Musiker kenne). Ich fand die Band nicht sooo schlecht, obwohl es nicht meine Musik ist. Alles Geschmackssache.

  • voetter1
    Beiträge
    638
    • 29. März 2010 um 13:03
    • #79

    Hab ich vlt. mißverstaendlich ausgedrueckt: die Band war eh nicht so schlecht, der Saenger war aber definitiv nicht gut. (vlt. war er krank - weiss ich natuerlich nicht).
    Ich finde es halt gewagt so eine Band spielen zu lassen wo man weiss das 90% Techniker oder Musiker sind.
    Soundmaessig wars halt unterste Schublade - aber dafuer kann ja die Band wenig.
    Aber um es mit den Worten eines Technikers der da gemischt hat auszudruecken (als ich ihn auf die unterschiedliche Soundqualitaet bei gleichbleibendem Personal angesprochen habe): es gilt beim Mischpult natuerlich immer: shit in shit out... (kam tatsaechlich so von ihm...) er sagt die Qualitaetsunterschiede vorm Mikro waren enorm.

  • timotimo
    Profi
    Beiträge
    2.252
    • 29. März 2010 um 13:19
    • #80
    Zitat von "voetter1"

    Hab ich vlt. mißverstaendlich ausgedrueckt: die Band war eh nicht so schlecht, der Saenger war aber definitiv nicht gut. (vlt. war er krank - weiss ich natuerlich nicht).
    Ich finde es halt gewagt so eine Band spielen zu lassen wo man weiss das 90% Techniker oder Musiker sind.
    Soundmaessig wars halt unterste Schublade - aber dafuer kann ja die Band wenig.
    Aber um es mit den Worten eines Technikers der da gemischt hat auszudruecken (als ich ihn auf die unterschiedliche Soundqualitaet bei gleichbleibendem Personal angesprochen habe): es gilt beim Mischpult natuerlich immer: shit in shit out... (kam tatsaechlich so von ihm...) er sagt die Qualitaetsunterschiede vorm Mikro waren enorm.

    ...das ist wohl wahr... :) und dass die Bands nicht so besonders (eher Durchschnitt) waren dieses Jahr haben wir ja weiter oben schon festgestellt. Aber ich muss auch mal böse sein: das ist der Job des Technikers! Aus einer mittelmäßigen Band einen guten Sound zu zaubern ist die Kunst! Da muss man mal tief in die Trickkiste greifen. Eine gute Band hingegen mittelmäßig mischen kann jeder :)

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