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"Upgrade" Dynacord Anlage (bzw. neue PA?) (~600Pax)

  • poodle
  • 21. März 2010 um 15:39
  • poodle
    Beiträge
    44
    • 21. März 2010 um 15:39
    • #1

    Hallo,

    erstmal vorweg einige genrelle Infos

    Anwendungsgebiete:
    -Partys 400-500Pax (elektronische Musik, HipHop, ...)
    -Konzerte bis 600Pax (Metal, Punk, Rock, ...)

    unsere jetzige Anlage:
    - 2x Dynacord F18PWH Subs
    - 2x Dynacord Chorus Line (3-Wege,15" 3" ???) Tops
    - Dynacord PM2600 Endstufe

    Nunja, die Anlage kommt zumindest an Konzerten nicht mehr gscheid mit (kein Kickbass, Tops zu leise). Bei Partys ist es grenzwertig, es is zwar einigermaßen laut, aber die Soundqualität lässt zu wünschen übrig.

    Nun haben wir ein Budget von ~5000€ zur Verfügung um die eine neue Anlage hineinzustellen bzw. die alte Anlage "upgraden".

    Was ich mir vorgestellt hätte:
    - die F18PWH bleiben drinnen als Infras
    - die Tops und die Endstufe kommen weg
    - neue Tops: Doppel 12er (PAF212, MT212)
    - als Kickfill 2x 15er Hörner pro Seite
    - neues Amping + Managmentsystem

    Nunja, bei den 15er Kickfillern bin ich mir nicht ganz schlüssig welche ich nehmen sollte. Ich habe mal die HD15 und das BP-15 Horn ins Auge gefasst. Was würdet ihr Vorschlagen ?

    poodle

    3 Mal editiert, zuletzt von poodle (21. März 2010 um 17:20)

  • unknown_artist
    Beiträge
    2.849
    • 21. März 2010 um 16:06
    • #2

    Imho zu aufwändig die Geschichte 3 Wege aktiv anzufahren.
    Ich würde dir für den genannten Anwendungszweck zu sowas raten -

    Zitat von "Blancblue"

    So, ich hab es auch mal geschafft, ein bissl was zu basteln:

    Limmer P3


    Habe das Gehäuse vom Schreiner meines Vertrauens bauen lassen, bin sehr zufrieden mit der Qualität. In die Gehäuse dann noch Flares einbauen, Fluggeschirr und verkabeln. Auch und Frequenzweiche frickeln... Bestückung ist original laut Plan.

    Zum Sound der P3 - wie ich es mir erhofft hatte - fast hifimäßig, laut und sehr direkt. Stimmen sitzen auf der Nase, so wie es gerne habe. Dazu kein Low-Mid Loch. Als Bass drunter ist der BR121 EX zu sehen, den ich einfach mal zum Spass gebaut habe. Für die P3 bau ich aber noch einen CB 18 in der passenden Gehäusebreite, wenn ich mal dazu komme.

    P.S. Ich habe noch 2 Gehäuse über, falls jemand Interesse hat -> PN.

    Alles anzeigen

    Für eventuell enthaltene Ironie übernimmt der Verfasser dieses Beitrags keine Haftung

  • madmax
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    5.386
    • 21. März 2010 um 18:51
    • #3

    Moin.
    Also normal gehört zur F18 das F12-Top (und der andere Systemamp) Das spielt dann auch ordentlich laut (komplett Horngeladen), da kannst' noch 2 Bässe pro Seite drunterpacken.
    Klanglich gibts da sicher bessere Tops, aber laut und dreckig kann's gut.
    Bei 'nem Budget von 5000 netto guck dich mal nach 'nem gebrauchtem XA28 um, das sind 4 F17 + 2 F12 und der passende Systemamp.
    Das kannst du dann mit Vorhandenem mischen und mit etwas feintuning gibts ganz ordentliche Ergebnisse für's Geld.
    Man kann das ganze dann auch mit anderen Amps+Controller betreiben, und dadurch bissel Pegel holen, is halt mehr Aufwand.
    So richtig lohnen tut sichs aber nich.

    Wenns ganz andere Tops werden sollen, würde ich den restlichen Kram verkaufen, das Geld mit auf den Haufen schmeißen und sehen, was es dafür gibt von 'nem anderen Hersteller.

    "Neu" wird da allerdings nich viel werden, wenns ein renomierter Hersteller werden soll...

    MfG

    Never stop a running System

  • poodle
    Beiträge
    44
    • 22. März 2010 um 14:14
    • #4

    Das ganze ist für ein Jugendzentrum und deßhalb müsste ich mit dem Budget sehr geplant umgehn.
    - so günstig wie möglich (deshalb Selbstbau)
    - ausserdem sollten alle Einzelteile unter 410€ pro Stück liegen (hat irgendwas mit der Abrechnung zu tun (ausser evtl. den Amps und dem Controller müsste das durch Selbstbau möglich sein))
    - darum bleiben die F18 auch als Infras drinnen (Resteverwertung) (und evtl. die Tops + dem Systemamp für 4-Punkt Beschallung an Partys

    Darum, kommt die Idee mit der komplett neuen PA leider nicht in Frage ("Resteverwertung" der F18 als Infras und den alten Tops + Systemamp als 4-Punkt Beschallung). Bei ner komplett neuen PA spielt der Juz-Leiter leider auch nicht mit.

    Mit der XA28 und den F12 + F17 wird leider durch die Begrenzung von den 410€ auch nicht so wirklich hinhauen, ausserdem will ich gern von von dem Dynacord Systemzeug weg für mehr Flexibilität und feinere Abstimmungsmöglichkeiten.


    Ist meine Vorstellung realistisch, damit es laut geht und sich gut anhört für dieses Budget ?

  • toadie
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    • 22. März 2010 um 19:55
    • #5

    hm...

    F18 im Jugendzentrum... ? warum nicht *g

    Wenn da wirklich 600 Leute reinpassen ist das schon okay...

    ich würde versuchen 4 F17 dazu zu bekommen und dann 2 Schöne Topteile in doppel 12"/2" - zB.: das Forumsprojekt ;) - und die vorhanden Tops als Nearfill nutzen. Horntops würde ich in einem Raum für 600 Leute nur ungern verwenden. Auch das F12 Topteil ist nicht gerade 1. Wahl - aber wenn du es günstig bekommst - warum nicht...
    Das 3-Wege zu aufwendig sind, sehe ich nicht so - da du ohenhin einen Controller brauchst passt das, die meisten gängigen Controller verfügen eh über 2 in 6 out. Dabei würde ich die F18 aber nicht zum Infra "kastrieren", sondern für die fühlbaren Bässe hinten nutzen - also beide zusammen in die Mitte ist okay.
    Nicht mit der Verstärkerleisung geizen. sowohl die F17 als auch die F18 vertragen gut und gerne 1000 Watt saubere Impulsleistung pro Stück. Wir reden also über ca. 6kW im Bassfundament, dem sollte eine Leistung von ca. 2500 bis 3000 Watt im Topteil adäquat gegenüberstehen - also ca. 2 x 1000 Watt für die doppel 12"/2" und ca. 2 x 500 Watt für die Nearfills. damit sind 600 Leute kein Grund zur Besorgnis :D

    Du kannst die F17 auch selber bauen, die Pläne sind schon lange kein Geheimnis mehr *g - dann Passt das auch mit dem Budget.


    Gruß
    toadie

    Physik kann man nicht überlisten

  • poodle
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    • 22. März 2010 um 21:03
    • #6

    Mit dem Top schwanke ich noch zwischen PAF212 und MT212, jenachdem was leichter zu bauen ist.

    Als Infras meinte ich jetzt mal grob bis ~60/70Hz.

    Jenachdem wie tief die Kickfiller kommen, wobei ich immer noch nicht weiß welche ich nehmen soll.

    Hat jemand vllt. n F17 Plan zur Hand, würd mir die gern mal genauer anschauen.

    poodle

  • Jobsti
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    • 23. März 2010 um 03:07
    • #7

    PAF und MT sind unterschiedliche Kisten, sollten aber beide gleich "einfach" zu bauen sein ;)

    PS: MT kann man auch neuerdings mit einem 90° Horn bestücken, ohne Umbau, nur Horn tauschen.

    Mit freundlichen Grüßen
    B. Jobst | Fa. Jobst-Audio | 36396 Steinau Ulmbach | Germany | http://www.Jobst-Audio.de
    http://www.audiofotos.eu | Kostenfreier Bilderhoster für eure Forenbilder
    Nützliche Tools | Limiter berechnen, Schaltungen usw.

  • Blancblue
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    • 23. März 2010 um 18:07
    • #8

    Limmer P2/P3 halte ich auch für Deine Anwendung als besser geeignet als Infra + Kickfiller + Top. Gerade als Single-Top eine schöne Lösung für 600 PAX, die CL 15 je nach dem vll als Nearfills nutzen. Die F18 würde ich verkaufen, für das Geld bekommst Du gute neue Selbstbaubässe, das JUZ hätte also keinen Schaden durch den Verkauf.

    Wo kommst Du denn her? Je nach Lust und Laune kann ich mit den P3 auch mal vorbeikommen, die laufen bei mir eh immer nur Standgas :)

    ________________________________

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  • toadie
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    1
    • 23. März 2010 um 18:39
    • #9
    Zitat von "poodle"

    Mit dem Top schwanke ich noch zwischen PAF212 und MT212, jenachdem was leichter zu bauen ist.

    Als Infras meinte ich jetzt mal grob bis ~60/70Hz.

    Jenachdem wie tief die Kickfiller kommen, wobei ich immer noch nicht weiß welche ich nehmen soll.

    Hat jemand vllt. n F17 Plan zur Hand, würd mir die gern mal genauer anschauen.

    poodle

    der F18 funktioniert ab knapp 50 Hz bis gut 120 Hz, . Ihn bei 60 oder 70 Hz zu trennen halte ich nicht für sinnvoll, denn er unterstützt den F17 dort wo er im Frequenzgang ein deutliches Tal hat, Trenne ihn zwichen 120 und 130 Hz und gib ihm da wo er Drücken soll über den Controller EQ eine entsprechende Anhebung (empfohlen 70 Hz) - Nutze ihn als vollwertigen Bass, nur so ergänzt er die F17 so wie es sich der Hersteller vorgestellt hat.
    Du findest die Grundpresets auf den Datenblättern von Dynacord ;)

    Gruß
    toadie

    Physik kann man nicht überlisten

  • Jens Droessler
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    • 5. April 2010 um 15:54
    • #10

    Ich halte es für keine gute Idee, F17 und F18 einfach parallel zu betreiben. Ja, in diversen Komplettpaketen wird das so gemacht, allerdings denke ich, dass diese Pakete eher aus dem Marketing kommen als aus der Entwicklung. Dann die F18 noch anders zu EQen als die F17 macht die Sache ganz und gar nicht besser!

    Für mich ist weder der F17 noch der F18 gut geeignet, um oberhalb 100Hz sauberen Output zu liefern, aber wenn man sich zwischen beiden entscheiden muss, dann eher die F17. Im Übrigen habe ich Dynacord selbst schon PWH-Subs (allerdings die Cobra-PWHs) schon bei 70Hz trennen sehen (oberhalb 70Hz übernahmen Cobra2 BR-Subs die Arbeit).

  • Peerless
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    • 5. April 2010 um 16:22
    • #11

    wenns fest installiert ist, geht nix über turbosound tms3, gibts gebraucht für 700 euro und sicherlich nix lauteres für den Preis. Klang bekommt man auch hin, sofern man einen anständigen Controller davor hat.

    http://www.ae-rental.de

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