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O2R96 für Coverband?????

  • harry2003
  • 11. April 2010 um 10:37
  • harry2003
    Beiträge
    137
    • 11. April 2010 um 10:37
    • #1

    Ich weiß da wird es große Meinungsunterschiede geben.

    Ausgangssituation ist folgende:

    Budget max 4500,- Euro inkl. Case
    Das Pult wird hin und wieder auch für andere Bands verwendet
    Analoges Core ist vorhanden.
    Es sollte ein Digitalpult sein. Mindestens 24 CH werden benötigt.

    Gibt es jemanden der noch damit arbeitet? LS9 geht sich preislich nicht aus. Kenne nur den DM1000. Ich nehme an das das O2R soundmässig in die gleiche Richtung geht. alternativen sehe ich leider keine.

    Nachteile o2R:
    Man benötigt EQ´s-sind aber vorhanden
    Keine speicherbaren Gains-ok damit könnte ich noch leben.

    Wäre dankbar für ein paar Meinungen.

  • yamaha4711
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    • 11. April 2010 um 10:48
    • #2

    Tacho!

    Wenn schon die Richtung Studiopult für Live eingeschlagen ist würde ich mal die Tascam DM-Serie ansehen. DM3200 oder DM4800 bzw. das ältere DM24. Klanglich kann man sich streiten, von der Bedienung her finde ich die DM-Serie um längen besser als die Yamaha Pulte.

    Grüßle,
    michael

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • tufkaklto
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    • 11. April 2010 um 11:56
    • #3

    Also, die angesprochen Tascam, ich hab da mal vor kurzem auf den DM24 gearbeitet, das ging gar nicht, da fehlten Features (zB in den Ausgängen), die ich aber für selbstverständich halte, ich hab mit den Pulten geistig abgeschlossen.

    Wenn Du in der Preisklasse was suchst, gibt es nicht viel.
    Und Du wirst bei allen Pulten die Inputs aufbohren müßen.

    das neue Phonic: 16 Kanäle, Erweiterung nur über ein 2. Pult, das man kaskadieren muß.
    Käme man preislich hin, dem Pult wird nur nachgesagt, das es angeblich sehr langsam sein soll bei der Bedienung der Touchscreens

    Yamaha 01V96: Erweiterung mit einem ADA8000 ( oder Ähnlichem )
    16 Kanäle fix ( davon 4 Line ) und mit der Erweiterung dann auf 20 Mic Kanälen und 4 Line Kanälen
    Preislich so um die 2.200-2.500, je nachdem, wo man kauft. Das Pult hat einen Adat in/Out schon fix drin, da braucht man auch keine Zusatzkarte für die 8 Zusatzkanäle.
    Wenn man sich eine Zusatzkarte kauft, dann kann man noch mal 16 Kanäle verbauen, maximal gehen aber nur 32 Kanäle + 4 Stereos für Effekt, das muß man dann aber schon bedienen wollen.
    Preislich in der Vollvariante, 1 Pult , 1 Karte, 2 ADA8000 ca 2.600-3000
    Das geht auch mit Anderen Yamaha Pulten, es ändert sich nur der Grundpreis vom Pult.

    Mackie TT24.
    Ist wohl günstig zu bekommen, wenn man Glück hat, erwischt man wohl ein Pult, was selten bis kaum abschmiert, wenn man Pech hat,.....
    Preislich so um die 3.000, falls es diesen "refurbished" Deal noch gibt beim Thomann

    Tascam: Liegen preislich wohl auch da, ich hab mich mit denen nicht beschäftigt, nachdem ich das DM24 mal in der Hand hatte.

    Alle anderen Lösungen mit Gains speicherbar liegen sowieso preislich voll darüber

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  • harry2003
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    • 11. April 2010 um 12:15
    • #4

    Ich habe eine ML3000 24+2 günstig angeboten bekommen. 19" Peripherie wäre vorhanden. Wäre das die gescheitere Variante???

    Das größte Problem sehe ich nur beim Transport (schwer+der Tourbus ist jetzt schon voll!)

  • Schrumpeln
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    • 11. April 2010 um 12:30
    • #5

    Vielleicht auch mal das Presonus StudioLive 24.4.2 anschauen. Kommt demnächst in die Regale der einschlägigen Läden und hat 24 Ins 10+2 Aux und ist auch relativ gut ausgestattet. Kann wie das 0v296 keien Gain speicher und hat keine Motorfader. Aber es hat 4 Stereo EQs on bord und eine ganz nette Recordungfunktion.
    Leider ist es auch nzr durch Kaskadieren erweiterbar.
    Aber vielleicht gerade für Deine Zwecke passend.

  • oton
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    • 11. April 2010 um 13:47
    • #6

    ich finde man kann mit einem 02R96 schon live mischen, auch wenn es seine Herkunft aus dem Studiobereich nicht verleugnen kann. Aber ehrlich gesagt gefällt es mir besser als 01V & Co, weil es, bedingt durch die Größe, imho besser zu bedienen ist.

    von Soundcraft kommt demnächst auch noch eine kleines Digitalpult, keine Ahnung wo das preislich liegt, der Dummy auf der Messe sah aber ganz interessant aus, sehr simpel & aufgeräumt.

    Allerdings würde ich trotzdem noch einmal überlegen, ob man nicht doch noch ein wenig spart/rechnet und dann ein Pult kauft, das besser für den Einsatzzweck gedacht ist, sprich z.B. LS9, iLiveT oder Roland M400.

    oTon Music - Marcus Thiel - Hilsbrunnenstrasse 8 - 76530 Baden-Baden

    http://www.popakademie.de
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    http://www.event-akademie.de

  • jogi86
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    • 11. April 2010 um 13:52
    • #7

    Als wenn ich die Wahl zwischen den genannten Kandidaten hätte, würde ich mich fürs ML entscheiden. Halte von Yamaha klanglich nichts und mal ganz ehrlich. Was nützt mir n Digitalpult wenn ich trotzdem noch ein analoges Multicore rumzerren muss?

    Aber auch dieser Beitrag enthält nur meine persönliche Meinung. Arbeite desöfteren an ner ML 3000 und find se sehr geil.

  • tufkaklto
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    • 11. April 2010 um 14:12
    • #8

    Das Soundcraft ist zwar geil aber auch preislich eine andere Liga.

    ebenso finde ich beim Presonus ein Ausschlußkriterium, das es keine Motorfader hat.
    Da könnte man ja gleich das Ramsa Digitalpult nehmen.

    Ich finde ja, das es eigentlich zwischenzeitlich ( für mich ) normalerweise schon ein Ausschluß ist, keine Speicherbaren Gains zu haben.
    Aber keine Motorfader geht gar nicht, da mach ich vorher noch den Abstrich mit den Gains.

    Über Analog kann ich nichts mehr sagen, weil ich mich damit eigentlich kaum mehr beschäftige.
    Nur, wenn es sich nicht vermeiden läßt.

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  • toadie
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    • 11. April 2010 um 14:22
    • #9

    Warten !!!

    Das Presonus StudioLive 24:4:2 wurde gerade auf der Messe vorgestellt und soll neu bei ca. 3000 eus liegen.

    Schau dir die Features an ob sie für deine Zwecke reichen.
    Ich arbeite derzeit bei einer Band mit der 16er Version und bin für das Geld äußerst zufrieden.
    Die Motorfader sind teurer Luxus, schau dir das Pult an und du wirst merken, dass du diese bei der Architektur nicht brauchst.
    Die Positionen der Fader werden gespeichert, du must sie nur manuell dahin schieben, das reicht für ein Setupwechsel voll aus.

    Gruß
    toadie

    Physik kann man nicht überlisten

  • tufkaklto
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    • 11. April 2010 um 14:25
    • #10
    Zitat von "toadie"

    Die Motorfader sind teurer Luxus, schau dir das Pult an und du wirst merken, dass du diese bei der Architektur nicht brauchst.
    Die Positionen der Fader werden gespeichert, du must sie nur manuell dahin schieben, das reicht für ein Setupwechsel voll aus.

    Und genau das finde ich nicht. :!:
    Da kann ich gleich analog bleiben und mir ein gebrauchtes AMEC Recall checken.

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  • toadie
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    • 11. April 2010 um 14:36
    • #11

    Eine Sache der persönlichen Philosophie :)

    der Vorteil eines Digitalpultes ist für mich das integrierte Outboard und die Speicherbarkeit des Setups, auf die Motorfader verzichte ich gerne wenn sich dies im Preis wiederspiegelt. Wenn wir über 48 und mehr Kanäle sprechen sieht die Welt wieder ganz anders aus, aber beim klein Setup finde ich das weniger Tragisch...

    Gruß
    toadie

    Physik kann man nicht überlisten

  • simonstpauli
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    • 11. April 2010 um 14:51
    • #12
    Zitat von "toadie"

    Eine Sache der persönlichen Philosophie :)

    der Vorteil eines Digitalpultes ist für mich das integrierte Outboard und die Speicherbarkeit des Setups, auf die Motorfader verzichte ich gerne wenn sich dies im Preis wiederspiegelt. Wenn wir über 48 und mehr Kanäle sprechen sieht die Welt wieder ganz anders aus, aber beim klein Setup finde ich das weniger Tragisch...

    Gruß
    toadie


    Wenn ich Monitormix über ein Digitalpult mache verzichte ich nicht auf Motorfader, egal was es kostet. So günstig ist das Presonus auch wieder nicht. Klar, weil bei reinen Datengebern macht der Motor den Kohl nicht fett. Echte Audio-Motorfader sind da eine andere Klasse. Aber auch dort kostet der gute Fader an sich schon Einiges.

    Zum 02R96: das geht schon, ist einigermaßen komfortabel. Wenn man preislich mit Meterbridge auf das Budget kommt und der Zustand des Pultes gut ist: go for it.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • KREISS
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    • 11. April 2010 um 15:48
    • #13
    Zitat von "simonstpauli"

    Zum 02R96: das geht schon, ist einigermaßen komfortabel. Wenn man preislich mit Meterbridge auf das Budget kommt und der Zustand des Pultes gut ist: go for it.


    Dem schließe ich mich an!

    Nicht speicherbare Gains (das Pult lässt sich ja über die MYGDAI Slots neben diversen Datenformaten auch u.a. mit speicherbaren Wandlern erweitern) sind hier eher zu verschmerzen als keine Motorfader zu haben.
    Über die Tascam Pulte muß man nicht groß diskutieren - für Liveanwendungen imho kaum zu gebrauchen.

  • Jueof
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    • 11. April 2010 um 19:03
    • #14
    Zitat

    Also, die angesprochen Tascam, ich hab da mal vor kurzem auf den DM24 gearbeitet, das ging gar nicht, da fehlten Features (zB in den Ausgängen), die ich aber für selbstverständich halte, ich hab mit den Pulten geistig abgeschlossen.


    hi,
    da gehen die meinungen sehr aus ein ander. Hier ist es relativ oft an zu treffen und wer sich damit aus kennt macht einen guten job. Bei yamaha würde ich das dm1000 vor ziehen.

    edit: Ich meinte aller dings das dm48

    lg

    Einmal editiert, zuletzt von Jueof (12. April 2010 um 22:48)

  • rockline
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    • 11. April 2010 um 20:59
    • #15

    01V96 - ist günstig, kann mit Adat 20 XLR Eingänge plus die 4 Line In verarbeiten, und kostet nicht viel. Gegenüber einem analogen Pult spart man Platz ohne Ende, und die Auf-Abbauzeiten minimieren sich auf das wesentliche. Klang ist vollkommen ausreichend. Im Multicore und vor den Mikros, sowie bei dem Bediener des Mischpultes sind wesentlich mehr Probleme zu finden als im Vergleich der Alternativen.

  • bemi
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    • 11. April 2010 um 21:41
    • #16

    Hi,


    ich hab aktuell viele Jobs mit 02R96 hinter mir. Ich mag es. Es hat fuer viele Anwendungen jedoch einfach zu wenig Auxe. Das fuehrt dazu, dass man FX ueber Busse fahren muss, z.B. Ohne System und gute Vorbereitung geht da nix; zumuten wuerde ich das auf die Schnelle auch keinem (letztes Jahr viele Jobs mit 32 Kanaelen, 6 IEM Strecken, 2 Sidefills und 4 Internen FX gemacht - alle Aux/Bus/FX/Returns mit dickem Edding auf "Gaffaspickzettel" an Meterbridge).


    VG bemi

    Viele Grüße aus dem Allgaeu - Michael "bemi" Bernhard
    https://bemiton.wordpress.com/

  • mirkot
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    • 20. April 2010 um 18:45
    • #17

    Seit es die günstigen Live-Digitalpulte gibt werden Auxe doch inflationär gebraucht.

    4 Wege auf Wedge, IEM für Leadsänger, Keyboarder und Drummer - dazu 4 FXe machen die Coverband vom Dorf auch nicht erträglicher.

    Abgesehn davon halte ich das 02R96 gerade für eine feste Band für absolut tauglich ;)
    Was ich als besonderen Vorzug betrachte ist die große Anzahl an direkten Zugriffsmöglichkeiten z.B. auf Effekte, Dynamics und das parallele Arbeiten an Front UND Aux.

    Besitzer einer 10-kanaligen DMX-Kaffeemaschine mit stufenloser RGB-Farbmischung und Remote-Brühvorgangsauslösung.

  • Christian Engel
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    • 21. April 2010 um 19:20
    • #18
    Zitat von "bemi"

    Es hat fuer viele Anwendungen jedoch einfach zu wenig Auxe.


    Die Frage ist doch: hat es für DIESE Anwendung genügend Aux-Busse?

    Zitat von "bemi"

    letztes Jahr viele Jobs mit 32 Kanaelen, 6 IEM Strecken, 2 Sidefills und 4 Internen FX gemacht


    Das war dann eindeutig das falsche Pult für den Job :wink:

    Das 02R ist eigentlich mehr live als man zunächst denkt. Auf alle wichtigen Parameter hat man direkten Zugriff per Steuerelement. Es gibt einen zusätzlichen Drehencoder je Kanal, das Ding ist übersichtlich. Brauchbare Meterbridge ist ein weiterer Pluspunkt. Die Anschlussmöglichkeiten waren der große Knackpunkt beim Vorgänger. Das ist beim 96er aber deutlich besser gelöst.
    Unter den gegebenen Voraussetzungen (hauptsächlich feste Band, Analog-Core vorhanden) halte ich das für eine brauchbare Lösung. Ich denke da gibt's viel Pult für's Geld.

    Beste Grüße, Chris

    Wenn's nicht rockt isses für'n Arsch...

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