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Reverb live per Nortebook / Audio Interface gesucht

  • jogi86
  • 21. April 2010 um 09:00
  • jogi86
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    • 21. April 2010 um 09:00
    • #1

    Moin,

    ich habe vor live einfach mal zu versuchen, Reverbs per Notebook (VST-Plugins (keine Freeware, sondern Lexicon Produkte) über VSTHOST) in die analoge Konsole einzuschleifen. Nun benötigt man dazu ja ein Audio Interface. Deswegen folgende Fragen:

    1. Hat irgendjemand Erfahrungen mit so nen Geschichten?

    2. Was sollte man bei der Interface-Wahl berücksichtigen?

    Gruß Johannes

    P.S. Geht wirklich nur darum, zunächst mal mit einem Effektweg (=ein Reverb) rumzuspielen und zu testen.

  • SebastianJaeger
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    • 21. April 2010 um 09:04
    • #2

    Hi,

    wichtig wäre ja möglichst geringe Latenz und vielleicht auch ein paar Ein- und Ausgänge mehr.
    Würde irgendwas Richtung PreSonus Firestudio nehmen, oder ein RME FireFace.
    Wenn Du mit nem Digitalpult arbeitest, könntest Du Deine Effekte natürlich auch per Adat-Einbinden.

    Gruß

    Sebastian

    Jäger-Audiosolutions - Tools vom Tontechniker für Tontechniker
    http://www.jaeger-audiosolutions.de Cat Multicores, Speakon Multicores, Rednerpultmulticores etc., CNC Bearbeitung

  • jogi86
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    • 21. April 2010 um 09:12
    • #3

    das ging fix.

    Ne sehr hypothetische Frage, da aktuell nicht das Problem, zum Presonus: Angenommen, ich möchte drei AUXE senden und diese getrennt voneinander ins Pult rückführen, ist das Teil schon raus, oder? Da ja nur 2xAusgang.

  • Jueof
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    • 21. April 2010 um 09:17
    • #4

    HI
    Genau die selbe frage hatte ich auch schon ohne antwort gestellt. Wird ja heute oft ge sehen diese vor gehens weise am foh. Bei zeit unkritischen fx wie echo und hall gut anzu wenden und auch sehr gute ergebnisse. Hängt vom verw. programm und norte book ab. Typische insert fx wie compressor, fuzz, eq haben je nach puffer größe ein zeit versatz. Live nur be dingt möglich.
    Oft sieht man das tascam inter face weiß aber nicht wie es ge nau heißt
    LG

  • Christian Engel
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    • 21. April 2010 um 17:56
    • #5

    Hiho,

    ich bin da auch gerade am Spielen. Habe ein Lexicon Pantheon II Plugin zu Testzwecken "missbraucht". Ging mit einem Tascam US-144 problemlos und mit (gefühlt) annehmbarer Latenz. Wie ist das Pantheon Plugin qualitativ einzuordnen? Für's erste klang das Ergebnis nicht schlecht, allerdings habe ich auch gerade keine Hardware-Vergleichsmöglichkeit zur Hand.
    Ich denke am We wird diese Lösung mal auf ner VA getestet...

    Beste Grüße, Chris

    (PS: verschoben)

    Wenn's nicht rockt isses für'n Arsch...

  • SebastianJaeger
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    • 21. April 2010 um 18:08
    • #6

    Hallo,

    wieso soll das Presonus raus sein? Das hat doch 8 analoge Ausgänge.
    Und Du kannst das mit der Universal Control Software sogar alles ganz frei routen.

    Gruß

    Sebastian

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  • jogi86
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    • 21. April 2010 um 22:52
    • #7

    SebastianJaeger

    richtig. Hatte nach ner abgespeckten Version geschaut. Jetzt weiß ich bescheid.

  • Wurst Werner
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    • 22. April 2010 um 14:26
    • #8

    Nimm was von RME und am besten KEIN Firewire (Latenz).
    Ich kann mein RME Digiface mit PCICIA Karte (gibt es auch als Expressbus) auf 32 Samples laufen lassen (0,7ms).
    Für Dich wäre dann ein RME Multiface interessant, wenn es in Verbindung mit einem analogem Mixer laufen soll.
    Der Lexicon PantheonII benutze ich auch Live, klanglich wirklich gut.
    Sehr nice ist natürlich das hier-->
    http://www.lexiconpro.com/product.php?id=163

    PCM96 als VST Plugin

    LG
    WW

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  • Christian Engel
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    • 22. April 2010 um 17:36
    • #9

    Das PCM Plugin ist ja absolut edel. Der Random-Hall Algorithmus klingt extrem gut! Kostet natürlich auch richtig Geld. Dagegen sieht das Pantheon II total alt aus... Interessant was mittlerweile machbar ist :)

    Wenn's nicht rockt isses für'n Arsch...

  • guma
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    • 23. April 2010 um 10:16
    • #10

    Öh, habt ihr mal nachgerechnet, was das schicke PCM-plugin + RME Interface + "anteilige Läppegebühr" zusammen kosten ? .... und ein pcm 91 Hardwarebröcklein mit random hall, das betriebssystemunabhängig spielt, gibts in der Bucht für ... ?

  • Wurst Werner
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    • 23. April 2010 um 10:26
    • #11

    öh... dass relativiert sich aber sehr schnell, wenn man bedenkt, dass man von dem VST Plugin locker eine Handvoll Instanzen selbst auf einem alten Rechner laufen lassen kann :D Sprich alter Laptop, gebrauchte Multiface und das Plugin zusammen sind immer noch billiger als die Hardware:wink:

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  • Christian Engel
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    • 23. April 2010 um 10:28
    • #12

    Richtig. Das FX-Rack auf dem Laptop ist ja die interessante Sache. Und da war mir bislang nicht bekannt, dass eine derart hohe Qualität wie bei dem PCM-Plugin möglich ist...

    Wenn's nicht rockt isses für'n Arsch...

  • guma
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    • 23. April 2010 um 11:02
    • #13

    Hm, dann ist aber die Frage, wie oft man das gleiche Ding auf Analogpultauxe legen will ? Ich finde, das Ganze wird erst wirklich spannend, wenn man sich so auf die "Nativebene" begeben kann wie WW das tut.

    Meine Vorstellung wäre dann ein Rechner eine Schnittstelle und eine ergonomische encoder-GUI Einheit ohne Gefrickel mit sub-Ds und ähnlichen Spielsachen.

  • Christian Engel
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    • 23. April 2010 um 11:27
    • #14

    Ich habe da grad nen Tablet-PC mit Multikanal Audio-Interface im Kopf...

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  • guma
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    • 23. April 2010 um 12:02
    • #15

    Jep, den hätte ich auch gern..... und das wird auch meine angestrebte Gewichtsklasse für mein Rentnermixerdasein. :wink:

    Die Frage des Threadstarters war aber

    Zitat

    ich habe vor live einfach mal zu versuchen, Reverbs per Notebook (VST-Plugins (keine Freeware, sondern Lexicon Produkte) über VSTHOST) in die analoge Konsole einzuschleifen. Nun benötigt man dazu ja ein Audio Interface...

    Da die 19" hardware ganz aktuell wirklich superbillig wird, ist die Frage, ob man mit einer 'Hybridlösung' noch Zeit verplempern soll, statt jetzt 'ent-' und später 'oder weder' zu machen.

  • Wurst Werner
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    • 23. April 2010 um 12:04
    • #16

    Wie Guma schon sagte, ist die konsequente Weiterführung natürlich das komplett native Mischen (da kommt was in der nächsten Tools Ausgabe). Ich hätte mir fast das PCM96 VST Plugin gekauft, musste aber feststellen, dass das Plugin selbst leider eine Latenz erzeugt. Auf der Suche nach einem latenzfreien VST-Hall hab ich Reverberate einmal ausprobiert-->
    http://www.liquidsonics.com/home.htm

    Die Vollversion kostet 30 Pfund, die LE Version ist sogar kostenlos. Das Plugin ist ein Faltungshall und erzeugt dennoch keine Latenz (keine Ahnung, wie die das hinbekommen). Ich verwende das zusammen mit Impulsen aus dem 480L, PVM91 und dem Bricasti M7...sehr schön und durch die Modulation im Ausklang auch nicht so statisch wie die meisten anderen Faltungshall Plugins. Für fetten Effekthall verwende ich das PantheonII und als SPX Ersatz das Stillwell "Verbiage".
    http://www.stillwellaudio.com/?page_id=21

    Alles in allem sehr günstig und gleichzeitg sehr gut.

    LG
    WW

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  • aposto [ka]
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    • 28. April 2010 um 22:25
    • #17

    Hi,

    ich war heute bei D&B bei einem Workshop. Dort wurde unter anderem folgendes Programm kurz erwähnt/demnonstriert:

    http://www.knufinke.de/sir

    anscheinend Freeware. Man kann damit verschiedene Effekte einfach nachbilden anhand der Impulsantwort.
    Also man nimmt die Impulsantwort eines bereits vorhandenen Effekts (aus dem Siderack).
    Diese kann man in das Programm importieren und das Programm kann diese Impulsantwort jedem Signal aufzwingen.

    Ich fands sehr interessant. Da Freeware bestimmt einen Versuch wert.

    Grüße ALEX

    PS: Eine Impulsantworts war z.B. ein Mikrofon in einem Schrank, gegen den geklopft wurde. Diese Impulsantwort wurde dann einem Drumloop aufgezwungen :)

  • Wurst Werner
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    • 29. April 2010 um 10:08
    • #18

    Ich predige es ja schon seit geraumer Zeit, für mich ist die Mix-Zukunft nativ. Zumindest so lange mir keine Digitalconsole eine vernünftige Einbindung von VST/DX Plugins gibt und zwar ohne Hersteller Beschränkungen. Die Möglichkeiten sind einfach genial...hier eines meines Lieblingsplugins:
    http://www.audioease.com/Pages/Speakerp…e_themovie.html

    Mach das mal mit der Effektsektion eines "normalen" Digipults...

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  • gast
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    • 1. Januar 2012 um 21:54
    • #19

    hallo,
    ich muss das hier mal wieder aufgreifen.
    habe im momment etwas ähnliches vor.

    in verwendung sind: macbook pro, ableton live , lexicon alpha
    nach einem ersten kleinen testaufbau mit kopfhörer am interface und dem internen micro als eingang für apleton habe ich eine ausgangslatenz von 3,76ms (77 samples) einstellen können ohne irgendwelche fragmente zu hören. damit ein bewertbares signal herauskommt habe ich drumagog verwendet.

    77 samples würden als eingangslatenz 4 ms ergeben.

    im livebetrieb dann insgesamt also 7,76 ms.

    meine einfache frage nun: ist das ein realistischer wert. ehrlich gesagt hatte ich etwas weniger erwartet, eher etwas um 3ms.
    leider habe ich aber mit audio on pc weiter keine erfahrungen bis jetzt um das bewerten zu können.

    viele Grüße
    Fabian - Euer Gast
    http://www.inovent.de

  • SebastianJaeger
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    • 1. Januar 2012 um 23:15
    • #20

    Das Spielt bei nem Zumischeffekt wie einem Hall doch keine so große Rolle.
    Du hast doch bei nem Hall ohnehin immer ein Predelay, dass wählst Du dann ggf. etwas kürzer, da Du ja schon 4ms von der Latenz hast.

    Gruß

    Sebastian

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