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  • freeze
  • 26. April 2010 um 21:51
  • freeze
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    • 26. April 2010 um 21:51
    • #1

    Hallo zusammen,

    ich bin momentan ein wenig von Reizen überflutet. Ich bin Live-Techniker und habe mich mit Interfaces noch nie (ernsthaft) auseinandergesetzt. Entweder es ist eins da und es macht was es soll oder eben nicht. :D

    Ich benötige ein Firewire-Interface mit folgenden Anforderungen:

    - mind. 8 Eingänge mit Mic-Preamp (Warum 8? Schlagzeug Mindestmikrofonierung; Ob XLR oder Klinke Symm ist jetzt in erster Linie nicht relevant)
    - Phantompower
    - Firewire, muss mit einem Dell Latitude E6400 (4-Pol Firewire) laufen (Windows 7 Professional)
    - mind. 2 Outputs, sehr gerne mehr
    - so weit es geht alles symmetrisch (sonst kosten die DIs mehr als das Interface :))
    ( - Erweiterbarkeit (zwei oder mehr parallel laufen lassen))

    Was soll damit passieren?
    In erster Linie ist es zum Recording im Homestudio gedacht, die acht Kanäle sollten es schon sein, allein wegen dem Schlagzeug. Zwei Outputs für eventuelle Monitoring-Anwendungen wären da wünschenswert. Außerdem soll es als Interface zum Einmessen dienen, mit 19" Geräten habe ich aber kein Problem, das kommt eh in ein Case.
    Was momentan etwas unwahrscheinlich aussieht, aber durchaus sein kann, ist die Anwendung in einem Bandgefüge. Soll heißen zwei Ausgänge für einen Backing Track, einer für den Backing Track mit Click. Noch mehr parallel verwendbare Outputs fände ich klasse, notfalls käme ich aber auch mit zwei Outputs (Mono-Backing-Track) klar.

    Ich habe zwar drei Modelle im Auge, die meinen Anforderungen (scheinbar) entsprechen, würde aber gern unvoreingenommene Tipps abwarten, bevor ich diese poste.

    Danke!

  • SebastianJaeger
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    • 26. April 2010 um 21:56
    • #2

    Hi,

    meine Vorschläge:

    Presonus Firestudio, 8x Mic In, 16x Adat In/Out, Spdif
    RME Fireface

    Gruß

    Sebastian

    Jäger-Audiosolutions - Tools vom Tontechniker für Tontechniker
    http://www.jaeger-audiosolutions.de Cat Multicores, Speakon Multicores, Rednerpultmulticores etc., CNC Bearbeitung

  • oton
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    • 26. April 2010 um 22:15
    • #3

    ich selber benutze ein Motu 896, bin sehr zufrieden damit, läuft seit 4 Jahren ohne Stress. Inzwischen würde ich aber auch eher zum RME Fireface tendieren, sehr zuverlässig und eine sehr gute Treiberunterstützung.

    Vor kurzem habe ich zwei Focusrite Saffire 56 verbaut, die sahen auch gut aus und sind gut ausgestattet, allerdings gibt es da noch keine Langzeiterfahrungen.
    .

    oTon Music - Marcus Thiel - Hilsbrunnenstrasse 8 - 76530 Baden-Baden

    http://www.popakademie.de
    http://www.otonmusic.de
    http://www.event-akademie.de

  • freeze
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    • 27. April 2010 um 22:31
    • #4

    Hi,

    Fireface fällt schon mal raus wegen der geringeren Kanalanzahl, wobei ich nur positive Erinnerungen an die Teile habe.

    Das Motu 896 MK III sieht ja sehr gut aus, aber bin ich da der Einzige der da die Firewire-Buchsen vermisst? :D
    Acht CH mit je einem Preamp, schaltbarem Pad und Phantomspeisung und dann noch acht Outs, schönes Teil.

    Was ich bis jetzt im Fokus hatte waren allerdings folgende Geräte:

    Motu 8 pre (8 CH mit Preamps, Pad, Phantom, Midi, 2xADAT, 1x Kofhörer und einem Stereo Main-Out: Symmetrisch?)
    Presonus Firestudio (8 CH mit Preamps, Phantom, kein Pad, Midi, 2xADAT, 8x Klinken-Outputs und einem Stereo-Main-Out: Symmetrisch?, zusätzlich mit SPDIF, Word Clock und Aux in)
    Presonus Firestudio Project (8 CH mit Preamps, Phantom, kein Pad, Midi, kein ADAT, 8x Klinken-Outputs und einem Stereo-Main-Out: Symmetrisch?, zusätzlich nur SPDIF)

    Gibt es Erfahrungen zu den Geräten?

    Danke!

  • SebastianJaeger
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    • 28. April 2010 um 06:26
    • #5

    Hi,

    ich selbst habe ein Presonus Firestudio. Läuft einwandfrei, die Ausgänge sind alle symmetrisch.

    Gruß

    Sebastian

    Jäger-Audiosolutions - Tools vom Tontechniker für Tontechniker
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  • Wurst Werner
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    • 28. April 2010 um 09:17
    • #6

    Firewire is a bitch...und wenn es um kurze Latenzen geht, nie die erste Wahl.
    Wenn Latenz egal ist, dann würde ich mir auch mal die von Oton vorgeschlagenen Focusrite Saffire Pro40 oder Pro56 anschauen. Von den Pro56 hab ich selbst zwei und bin sehr zufrieden damit. Einfache und effektive Monitoringsoftware dabei, sehr schnelle Treiberupdates (ca. alle zwei Monate gibt es da was neues), guter Sound...nur die Kopfhörerverstärker sind recht schlapp. Wenn es um kurze Latenzen geht (64 oder gar 48 Samples), dann geht nur RME Fireface 400 oder 800. Hat zudem die besten/stabilsten Treiber...BTW: Du musst UNBEDINGT schauen, ob Deine FiWi Schnittstelle im Laptop einen TI (Texas Instruments) Chipsatz hat. Mit Chipsätzen von anderen Herstellern gibt es sehr oft Probleme...

    LG
    WW

    CEO @ SoundSurface

    Consultant Pro Audio @ IAD-Pro / WharfedalePro

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  • tobias kammerer
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    • 29. April 2010 um 21:22
    • #7

    Hallo,

    Dell verwendet in der Regel so gute Boards, daß das hoffentlich ein Texas Instrumenst Chipsatz ist. Sieht man im Gerätemanger!! Da muß wirklich Texas Instruments in den Treiberdetails stehen!!! Andere machen so abartigen Ärger, daß ein Versuch eigentlich zweckfrei ist.

    Motu und RME beiten beide extrem gutes und stabiles Treiberprogramming. Da haben beide auf viele Jahre gesehen die Nase weit vor allen anderen Konkurrenten vorn. Doch auch Presonus scheint in den aktuellen Ausgaben wenig Ärger zu machen.

    Bei Motu ist ein bißchen blöd, daß die billigen Kisten erheblich schlechter klingen, als die teuren. Treiber und Clock... sind aber immer identisch und deswegen immer perfekt.

    Ansonsten scheint als Billigheimner auch das Phonic Firefly gut zu funktionieren.
    Und übrigens: Tascam macht die ganze Operation mit dem US-2000 auf USB 2.0. Und man glaubt es kaum, das funktioniert hervorragend (allerdings mit höherer Latenz als bei Firewire)

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • freeze
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    • 30. April 2010 um 00:25
    • #8

    Hi,

    "OHCI-konformer Ricoh 1394-Hostcontroller" hab ich da stehen, mit Treiber von Microsoft.
    Ja super - nach meinen Nachforschungen habe ich da ja einen wunderschönen Griff ins Klo gemacht. Kann man wegen sowas Laptops umtauschen? Das Teil ist grad mal eine Woche in Benutzung...
    Bzw. kann man mit einer PMCIA-Karte für Firewire dieses Problem umschiffen? Wenn ja, mit welcher? Jede mit Chipsatz von TI?

    Tobias: Was verstehst du unter billig bei Motu? Das 896 sieht ja ganz gut aus...

    Die Focusrites sehen auch ganz gut aus, gilt die Aussage dazu denn auch den Geräten unterhalb des 40er Modells? Ich kenne ein Focusrite 2-Kanal Modell vom Einmessen, der Kollege hatte damit soweit ich das mitbekommen habe noch nie Probleme.

    Danke soweit!

    LG

  • tobias kammerer
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    • 30. April 2010 um 07:37
    • #9

    Hallo freeze,

    ja man kann das Problem mit einer PCMCIA Karte mit TI Chipsatz umschiffen. Ich nehme da z.B. immer DAWI Control (deutscher Hersteller mit gutem Support). Sollte das Notebook als Privatperson in Fernabgabe gekauft worden sein, dann hats du 14 Tage Rückgaberecht. War es gewerblich, dann nur, wenn der verkäufer eine freiwillige Geld zurück Garantie hat.

    Das 896 zählt zu den "Guten". Mir fehlen leider bei den Focusrite die Erfahrungswerte, was die Anbindung betrifft. Die Preamps sind gut.

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • Wurst Werner
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    • 30. April 2010 um 08:28
    • #10

    "man kann das Problem mit einer PCMCIA Karte mit TI Chipsatz umschiffen."
    Wäre auch mein Vorschlag, bzw. erstmal versuchen, ob die eingebaute FiWi Schnittstelle womöglich doch funktioniert.
    Wenn man trotz hoher Latenz (über 500 Samples) performance Probleme (knacken, sync error oder komplett Abstürze) feststellen muss, dann liegt es höchstwahrscheinlich an der eingebauten FiWi Schnittstelle.

    Die MoTu Teile hatte ich auch mal im Test, fand ich auch sehr gut, wobei die Monitoringsoftware zwar viel kann (Hall, EQ und Dynamics) aber für einen Einsteiger schon eine Herausvorderung darstellt. Daher mein Tipp zu Saffire Pro40, dessen Control Software sehr übersichtlich und dennoch umfangreich ist (8 Stereo oder 16 Monomixe für Controlroom,Kopfhörermixe usw.).
    Was sehr ähnlich aufgebaut ist, ist das M-Audio Profire2626. Die Software ist die gleiche wie beim Focusrite (nur optisch leicht anders), hat aber ein ADAT in/out mehr. Mit zwei Behringern ADA8000 hast Du 24 Mikro inputs, das alles für deutlich unter 1.000,-EUR. Kann allerdings keine super niedrige Latenzen (unter 128 Samplen)...das kann nur RME bei FiWi.

    LG
    WW

    BTW: http://failblog.files.wordpress.com/2010/04/2-ati-fb-sg.gif?w=320&h=240

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  • freeze
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    • 30. April 2010 um 14:47
    • #11

    Mit der Bedienung habe ich soweit kein Problem, das technische Verständnis im Audio-Bereich ist schon da, etwas Einarbeitungszeit benötigt eher die Computer-Komponente. :wink:

    Das M-Audio-Gerät gefällt mir schon wirklich sehr, vor allem wegen der beiden ADAT-Schnittstellen, ADA8000 hätte ich gegebenenfalls auch im Umfeld. Auch von der Latenz her wird das jetzt nicht der größte Unterschied sein, da wird (wie es ausschaut) wohl eber mein FireWire Probleme machen.

    Ich muss mir die Geräte alle noch mal in Ruhe anschauen, warte aber gern noch Vorschläge ab.

    Auf jeden Fall schon mal vielen Dank für die freundlichen Hinweise und Tipps!

  • thc
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    • 30. April 2010 um 21:54
    • #12
    Zitat

    Wäre auch mein Vorschlag, bzw. erstmal versuchen, ob die eingebaute FiWi Schnittstelle womöglich doch funktioniert.


    Den Versuch kannst Du Dir sparen - da habe ich einschlägige Erfahrungen.
    Fireface 400 an Dell D830 mit Nicht-TI-FW und XP pro:
    1. Mehrspur-Aufnahme kein Problem, Playback mit regelmäßigen Dropouts.
    2. Bluescreen beim Wackeln an dem unsäglichen 4-poligen FW-Steckerchen.
    Mit einer ExpressCard EX-6603E von Reichelt keine Probleme mehr - die liegt jetzt allerdings wegen Wechsel auf Fireface UC in der Grabbelkiste.

    Gruß
    Claus

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