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Basshornbauplan für Peavey Chassis

  • Super_Ingo
  • 12. Mai 2010 um 10:16
  • Super_Ingo
    Verifiziert
    Beiträge
    11
    • 12. Mai 2010 um 10:16
    • #1

    Moin,

    habe schon die Suche probiert, aber leider bin ich dort für Peavey Equipment nicht fündig geworden. Habe eine Peavey PA (schon ein Tag älter, aber sehr gut [PEAVEY HISYS Serie] neue Chassis!).
    Da wir eine Hobbyband sind mit Gelegenheitsauftritten, und auch schon mal Open Air spielen, wollte ich den Bassdruck etwas erhöhen mit Frontfill SUBs mittig unter der Bühne oder links und rechts zwischen Sub und Tops. Habe dafür neuwertige 4Ohm Peavey Subspeaker durch Zufall in die Hände bekommen.

    In der HISYS sind die Blackwidows mit 1508-8KADT verbaut 2x2 Sub und 2x2 in den Fullrange Tops

    Nun wollte ich versuchen mit den Blackwidows 1504-4DT Chassis eine Erweiterung der PA zu bewerkstelligen. Diese wollte ich gerne als Horngeladenes System auf die Beine stellen, da sie laut Peavey für solche konstruiert worden sind, und auch aus einem defekten Horngehäuse kommen (zu alt, zu groß und verhunzt).

    Die Werte für die Speaker sind:

    1504-4DT RE 3.5
    Fs 31.3
    QTS .29
    QMS 6.2
    QES .32
    VAS 385
    No 3.6%
    Xmax +/-3.0
    VD 240

    Hat jemand vielleicht eine Idee, wie man diese Sub's möglichst schon Stackable bauen könnte?

    Baupläne die ich finden konnte sind alle für eine QTS <.25

    Würde mich freuen, wenn jemand etwas für Peavey hat.

    Gruß Ingo

    http://www.8of9.com

    Bei uns wird ohne Sampler und Styles gespielt, sogar die Fehler sind Live!

  • Super_Ingo
    Verifiziert
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    11
    • 13. Mai 2010 um 11:37
    • #2

    Moin,

    Vielleicht hat jemand auch einen Vorschlag. Ich spiele auch mit dem Gedanken, die HISYS zu modifizieren, da sie sehr groß und klobbig ist, und optisch nicht mehr in die heutige Zeit passt. Wollte sie eventuell in einzelne Subwürfel zerteilen, zwecks einfacheren Transport und möglichkeit, auch mal kleiner aufzubauen. Je nach Gig. Hatte mir auch schon überlegt, die Tops komplett zu verändern. Die 15"er zu Subwoffern umzubauen, und neue Tops mit jeweils 2/12" und 1/1,5" zu entwerfen eventuell sogar etwas Horngeladenes daraus zu machen.

    Vielleicht hat dort jemand eine Idee oder Tipps, ob es vielleicht beser ist alles zu lassen wie es ist und einfach nur ein größeres Bassfundament zu schaffen. Hoch und Mitteltonbereich sind bei diesen Lautsprechern extrem präsent und kräftig.

    Gruß Ingo

    http://www.8of9.com

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  • monstermusik
    Beiträge
    61
    • 14. Mai 2010 um 00:06
    • #3

    Servus Ingo,
    von Peavey gibts auch Basshörner, aber nur 18"-er. Google mal nach Peavey DTH-118. Und wenn du schon dabei bist google auch mal nach den Bauplänen 'Selenium Pro Sound Enclosure Recomendations'. Die Selenium 15"-er Basstreiber für deren Hörner haben auch eher moderate TSP's und gehen angeblich gut darin. Könnten also auch für deine Peaveys passen.
    Gruß Monster

  • Super_Ingo
    Verifiziert
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    • 14. Mai 2010 um 11:02
    • #4

    Moin,

    danke schonmal zu der schnellen Antwort. Die Pläne von Selenium sind sehr gut detailiert. Wie ich schon die letzten Wochen hier im Forum gemerkt habe, sind im Bereich Eigenbau RCF und Eminence die bevorzugten Chassis. Da fallen Peavey's ja schon unter Exoten.

    Nun werde ich ja um den Bau einiger Testgehäuse nicht umzu kommen.
    Habe mich schon auf ein paar Favoriten festlegen können, die nicht ganz so aufwendig sind, wie das "California" Gehäuse was hier im Forum schon öfter mal gesehen habe. Aber eins von Selenium kommt auch in die Wahl.

    Vom Aufwand mal ganz zu schweigen, denn so ein Umbau oder die Erweiterung mit sich bringen.

    Vielleicht hat jemand noch ne Idee was machbar wäre. Habe an die HISYS zwei Mackie M2600 am laufen. In reserve sind noch ein EV 7300A und eine QSC USA 850. Alles nicht mehr Stand der Technik aber funktionieren gut. Habe auch schon via EQ die Bassfrequenzen etwas bearbeitet um alles unter 35Hz ab zu würgen und bis 110 HZ zu arbeiten. Hat schon was gebracht, aber leider sind im freien Feld die Basslaute etwas mau.
    18" wären hier warscheinlich das was gebraucht wird, aber die HISYS ist nun mal da und bezahlt.

    Wobei ich hier glaube das unser Feind eher das Behringer Mischpult ist. Aber das ist auch da und bezahlt.

    Für ein paar Tipps im Bereich Open Air wäre ich auch dankbar.

    Gruß Ingo

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  • Jens Droessler
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    • 17. Mai 2010 um 18:35
    • #5

    Die 1504DT wurden speziell für die Peavey-eigenen Basshörner FH1 entwickelt. Sie passen auch nur da gut rein, oder in Hörner, die eben speziell um den Lautsprecher rum entwickelt wurden. Etwas anderes würde ich mit dem 1504 nicht anfangen! So sieht das aus:
    http://www.oracleband.net/photos/Gear/Pe…20Subwoofer.jpg
    (Thanks to the Oracleband!)
    Offensichtlich ein kompaktes W-Bin. 60Hz waren da drin. Zu diesem System gehörten noch ein 12" Midhorn und ein vom Frontmaß dazu identisches Hochtonhorn mit 1"er dran. Das gesammte System hieß dann Project One. Oft stellte man noch Unterstützung für den Tiefbassbereich dazu, z.B. den Peavey UDH Sub (4x15" BP4).

    In den 90ern gabs dann kurzzeitig die MaxSys-Serie, wo es ein weiteres 15" Basshorn gab, MaxSys115. Dort war dann ein 1505 drin. Ich hab es nie gehört und nie einen Plan davon gesehen. In das Gehäuse hätte man aber bequem einen Doppel-15er BR packen könnn (was man unter dem Namen MaxSys215 auch getan hat).

    Das DTH-118 Horn ist wieder etwas völlig anderes. Sehr groß. Auch hier ist das Horn auf die Peavey 18er der Zeit ausgerichtet worden...

  • Super_Ingo
    Verifiziert
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    • 18. Mai 2010 um 09:09
    • #6

    Moin,

    das habe ich mir schon fast gedacht. FH-1 war auch das original Gehäuse. Konnte es leider nicht hören, aber wie bei Peavey Std. wird auch dieser Woofer wieder etwas hoch abgestimmt sein. Das ist auch eins der Probleme die ich mit der Hisys-Sub habe. Klingen zwar sauber, aber leider fehlt Druck. Dabei brüllen die Mittel und Hochton Sektionen der Tops, wenn man nicht aufpasst, einem alles aus dem Schädel. Ist immer im Scheitelpunkt zum unangenehmen. Ohne Equalizer nicht zu meistern.

    Aber mit steigender Anzahl von Woofern könnte es ja vielleicht mal besser werden. Wie schon erwähnt, spielte ich mit dem Gedanken die alten Tops um zu funktionieren. Aus den 15" noch eine zweites paar HISYS-SUB zu bauen, und als Tops etwas in 12" 2 / 1,5" 1 zu machen. Könnte damit beide Schwachstellen gleichzeitig den Gar ausmachen.

    Welche Tops könnte man dazu nehmen? Wollte dann nicht unbedingt die auch noch selber bauen.
    Hat dazu jemand ein paar Ideen.

    Mit den 1504ern werde ich noch mal ein oder zwei Testgehäuse bauen, bevor ich doch wieder zu den alten Hörnern gehe. Aber danke für die Bilder. Muss mal schauen, ob ich die Pläne bekommen kann für Notfälle.

    Gruß Ingo

    http://www.8of9.com

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  • mike severloh
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    • 18. Mai 2010 um 17:18
    • #7

    Hi,

    die Peavey BlackWidow 1504-4DT sind parametermässig hervorragend für Kickbass geeignet.

    In Sachen Kickbass sind Martin 115-Basshörner den Peavey FH-1 ähnlich - wenn man den Trichteraufsatz absägt ...

    Mike.

    Mike Severloh.

    Einmal editiert, zuletzt von mike severloh (19. Mai 2010 um 07:55)

  • Jens Droessler
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    • 18. Mai 2010 um 23:09
    • #8

    @ mike: Sehr richtig. Deswegen hab ich ja geschrieben, dass die FH1 nur ca. 60Hz machen. Oberen Bass und Tiefmitten machen sie recht gut, dafür waren sie ja auch gedacht, da sie im Project One bis 300Hz, in der Ur-SP1 sogar bis 600Hz spielen. Die Frage ist aber, was das dem Threadstarter hilft, der ja eher auf der Suche nach mehr und tieferen Bass ist... Zudem, diese Chassis haben an sich 4 Ohm und erreichen nur durch das FH1-Horn die 8 Ohm. In anderen Konstruktionen wird das wahrscheinlich nicht so sein. Das müsste man beachten!

  • mike severloh
    Beiträge
    893
    • 19. Mai 2010 um 07:58
    • #9

    Okay, klar, so sieht es aus als dass man die Martin 115s statt der FH-1 nehmen könnte. Mmmh. Ich seh da eher Potential einen Sub darunter zu stellen. Ist solch ein zusätzlicher Weg eine mögliche Lösung für Dich ? Da wärst Du quasi frei in der Auswahl.

    Mike Severloh.

  • Super_Ingo
    Verifiziert
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    • 19. Mai 2010 um 08:21
    • #10

    Moin,

    erst mal danke für die neuen Ideen. Das Problem ist in der Tat, dass der Tiefbass nicht wirklich vorhanden ist und die Reichweite des HISYS Subs eher begrenzt ist. Würde im Nahfeld auch gerne bisschen Hosen flattern erzeugen. Auch die Bassfrequenz sollte noch ein bisschen Tiefer runter, und etwas weiter schallen. Im Endeffekt ist aber mehr Druck das eigentliche Problem, weswegen ich mit den Gedanken der Erweiterung spiele. Schön wäre es mit den 1504-4DT etwas mehr in Bereiche vorzustoßen, die unter 60Hz liegen, oder zumindest den Vorhandenen Frequenzspektrum mehr Power zu verpassen.

    Wie schon oben erwähnt ist eventuell auch ein Umbau der Tops geplant. Somit ist schon wieder etwas Material für neue extra Subs vorhanden (1508-8KADT).

    Mal eine Grundsatzfrage gestellt, bevor ich alle mit dem 1504-4Dt auf den Geist gehe. Ist es überhaupt möglich mit diesem Chassis Tiefer zu kommen, und/oder das vorhandene Klangbild druckvoller zu gestalten mit nur zwei 15" dieses Typs?

    Oder doch besser ein FH-1 oder Martin Horn bauen, zustellen und den Umbau der Tops mit Erweiterung/Neuanschaffung neuer Tops zu bewerkstelligen.

    Wie immer für Anregungen offen!
    Gruß Ingo

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  • Jens Droessler
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    • 21. Mai 2010 um 05:40
    • #11

    Du hast Tops mit je zwei 15ern drin. Das, was die FH1 können, brauchst du nicht, weil die Tops den Bereich ausreichend laut liefern. Ich würde im einfachsten Fall noch mehr HiSys215 kaufen bzw. bauen.

    Die Reichweite hat im Übrigen nichts mit der Box zu tun.

  • Super_Ingo
    Verifiziert
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    • 21. Mai 2010 um 17:20
    • #12

    Moin,

    mit einer Erweiterung durch 2 zusätzliche Subs (HISYS TYP) stellt sich die Frage, was sollte als Top verwendet werden? Wie schaut es dort mit Erfahrungen aus im Bereich 12" Tops (eventuell Hornsystem Coax)? Wollte, wenn Erweiterung SUBs im HISYS Style dafür die Tops zerlegen. Was könnte vom Frequenzband und Schalldruck sowie gutem Sound (Von der Quelle Band mal abgesehen ;) ) dafür verwendet werden?

    Für welche Größenordnung PAX würdet Ihr dieses System im Rider angeben?

    Enstufen sind weiter oben im Threat bereits angegeben.
    Angestrebte Anordnung:

    Tops: EV oder QSC im 4Ohm Betrieb ungebrückt (2x300W / 2x425W laut manual)
    Subs: Jeweils die Mackie M2600 in 4Ohm Betrieb ungebrückt (2x850W laut manual)

    Werde dann mit den 1504-4DT Gehäuse technisch experimentieren, was gut klingen könnte.

    Gruß Ingo

    http://www.8of9.com

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  • raimund rabe
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    • 22. Juli 2010 um 17:10
    • #13

    Hi Super_Ingo,

    was Deine 1504'er stark limitiert, wenn es um Tiefbass geht, ist der doch sehr maue lineare Hub von nur ±3mm. Das ist gelinde gesagt für ein Sub-Bass ein KO-Kriterium. Mehr als bis 60Hz runter würde ich ihm auch nicht zutrauen, weil die Membran sonst sehr schnell aus dem linearen Auslenkbereich kommt und, wenn Du Pech hast, auch gleich noch bis an die mechanische Grenze (d.h. Polplatte) anschlägt.
    Für gute Hörner kommen eigentlich immer nur Chassis mit großer Auslenkung und niedrigem Qts zum Einsatz, wobei man das Letztere nicht unbedingt einhalten muß. Es gibt da durchaus ein paar 'Negativ'-Beispiele mit Chassis die einen sehr hohen Qts haben und dennoch ihren Einsatz in Hörnern fanden - naja, im HiFi-Bereich zumindest.
    Die Magie an sehr niedrigen Qts liegt zum einen darin begründet, daß je niedriger der Qts-Wert ist, desto größer die nutzbare Bandbreite (nach oben, also zu höheren Frequenzen) des Chassis wird. Die untere Grenzfrequenz wird überwiegend durch das Horn selbst bestimmt. Welchen Schalldruck es dabei jedoch in der Lage ist abzustrahlen, hängt in sehr großem Maße davon ab, welche Membranauslenkung das Chassis maximal schafft und welche Leistung es dabei 'wegstecken' kann.
    Wer sich einmal mit Hörner näher befasst hat, dem dürfte z.B. das Design-Tool "AJ-Horn" ein begriff sein. Wer möchte kann mir die (kompletten) TSPs seiner Chassis' übermitteln, sowie die Daten vom gewünschten Horn (d.h. Hals- und Mundöffnungsfläche, Länge, usw.) und ich kann ihm dann mal die 'Sache' simulieren. Bei allen von mir entwickelten und gebauten Hörnern waren die simulierten und später real gemessenen Werte recht übereinstimmend. 100%-ig geht's natürlich nicht, aber es ist definitiv eine sehr gute Design-Grundlage.

  • Super_Ingo
    Verifiziert
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    11
    • 22. Juli 2010 um 19:42
    • #14

    Moin,

    das habe ich mir schon gedacht als ich beim stöbern im Forum auf Auslenkungen gestoßen bin. Die Peavey's haben wirklich nicht viel Auslenkung.
    Und da hätte ich gleich noch mal eine Frage:
    Was ist den für Nah- und Weitbereiche jetzt von Vorteil? Kleine Auslenkung für nah und große für weit oder ist das eher egal. Nur so just for info. War bisher zu faul die Suche zu editieren.

    Hatten jetzt vor kurzen wieder einen Auftritt im Open-Air Bereich. Habe den alten Sub's vorher nochmal neue Pappen gegönnt und bei den letzten Proben schon mal ein schwingen lassen. Ist auf jeden Fall schon mal deutlich klarer und präsenter der Bass, da die alten Pappen wohl auch schon 15 Jahre alt wahren (also schon jenseits von Eden).
    War schon gar nicht schlecht. Trotzdem geht unser Schlagzeug noch etwas unter. Trotz schon recht hoch gestimmter Bassdrum bei 60 Hz.
    Mitten und Höhen der Gitarren und der E-Bass sind gut präsent. Stimme und Keyboard klar und deutlich. Bin jetzt soweit noch mal zwei HISYS Sub's zu bauen oder zu kaufen (also wenn noch jemand hat, erspart er mir einen Nachmittag im Keller ;) ). Dann sollte das Bassfundament schon recht ordentlich sein für unsere Bühnen und Beschallungsgrößen. SUB-Bereiche unter 60Hz sind wahrscheinlich nicht schlecht, was den Höreindruck und das Bauchgefühl angeht, habe ich mich aber schon mit diesen Speakern gedanklich von verabschiedet.

    Habe jetzt mit einem der beiden 1504ern mal ein Testhorn aus Rohspan gemacht. Ist zwar mieses Holz dafür, aber günstig für erste Tests. Habe es jetzt komplett verleimt und noch mehr als genug Massivholz-Streben einbauen müssen, um die Vibrationen der großen Deckelplatte und Rückwand zu minimieren. Musste dann aber auch schnell feststellen, das man ab 200Hz eingreifen muss, da dort einfach unschöne Schwingungen entstehen. Aktiv bei 100Hz abgetrennt klingt es sehr sauber und trocken. Und ab 40Hz greift eh der Subsonic Filter ein und der DSP. Im Zusammenspiel leider noch nicht getestet, da die Position des Horns noch nicht Harmonisiert hat mit der Laufzeit der Sub's. Und da momentan noch keine weitere Laufzeitkorrektur mehr verfügbar ist, muss ich sie mechanisch gut platzieren um eine Addition zu erreichen, und nicht wie jetzt eine Subtraktion der Schallwelle.

    Wo ich gerade davon angefangen habe. Ab wo misst man die Laufzeit eines Horns? Ab Schallöffnung vorn, oder ab Speaker. Da ja eine Anpassung Luft/Speaker gemacht wird und die Geschwindigkeiten der Schallwelle sich vielleicht ändert? Bin da nicht ganz so konform.

    Bin aber im großen und ganzen mit den Peavey's sehr zufrieden, da gerade bei Rock und Pop Musik, die wir ja spielen, die Pappen die richtige Verzehrung für die Gitarren geben. Alle sagen immer (Peavey ist laut, aber dreckig vom Klang). Kann ich nicht ganz so wiedergeben. Mit DSP und einigen Einstellungen der Instrumente und der Positionierung der Mic's klingt auch Peavey sehr adequat.

    Gruß Ingo

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  • raimund rabe
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    • 23. Juli 2010 um 09:01
    • #15

    Bei der Frage "Was ist denn für Nah- und Weitbereich jetzt von Vorteil?" kann ich folgendes sagen, da wir (noch) nicht in der Lage sind die Physik zu überlisten:
    Willst Du etwas weit in den Raum 'werfen', so wirst Du nicht umhin kommen genug Leistung reinzustecken. Es gibt für den Nahbereich Lautsprecher mit einem großen Abstrahlwinkel (sieh Dir z.B. mal die Datenblätter bei Hochtonhörnern an) und welche für den Weitbereich, deren Abstrahlwinkel recht klein ist. Um dann aber eine große Fläche zu beschallen, bedarf es dann ausreichend Systeme, die die Fläche dann einigermaßen homogen 'ausleuchten' können. Kleine oder große Auslenkung hat zunächst einmal garnichts mit dem bevorzugten Einsatzbereich zu tun - jedenfalls nicht, wenn es um Nah- oder Weitbereich geht.
    Andererseits sind große Membranauslenkungen immer gut, wenn es darum geht einen hohen maximalen Schalldruckpegel erzeugen zu wollen. Lediglich beim Design der Chassis muß dann schon etwas mehr Hirnschmalz (, Material, Herstellungskosten, ...) eingesetzt werden, um die Chassis langhubiger werden zu lassen.

    Zum Thema "neue Pappen gegönnt" gilt es evtl. herauszufinden, ob die Chassis wieder die gleichen identischen (Thiele-Small-)Parameter haben wie zum Zeitpunkt wo sie noch neu waren. Nur dann wird die Box auch wieder so klingen und die prophezeiten Eigenschaften haben, wie der Designer/Kunde es damals haben wollte.

    Ein Testhorn aus Rohspan bauen kann man durchaus machen, aber da die Steifigkeit dieses Materials doch etwas zu wünschen übrig läßt, rate ich eigentlich immer davon ab - zumindest für eine finale Box. Wie Du selbst erfahren hast schwingt und scheppert es an allen freischwingenden Flächen. Man sollte nie unterschätzen was für Druckverhältnisse in einem Basshorn herrschen können. Ich hatte mal, just for fun und auch nicht wirklich ernst gemeint, ein kleines Horn mit nur 6mm MDF gebaut. Die Verleimungen wurde stumpf durchgeführt, d.h. es kamen keine Lamellos (also Flachdübel - bei nur 6mm auch etwas sinnlos), Eckleisten oder ähnliches zum Einsatz. Nach kaum einer Stunde einspielen der Chassis haben sich die Leimungen teilweise verabschiedet. Und das mit lediglich 8"-Chassis! Nun kann man sich sicherlich vorstellen, was ein 18"-Chassis mit einem derartigen 'Aufbau' machen würde. Die richtige Materialstärke zu wählen und genügend Verstrebungen and den kritischen Stellen einplanen, ist das A und O bei der Sache.

    Bezüglich der Laufzeiten ist immer die Schallquelle (also das Chassis) ausschlaggebend, da dort der Schall erzeugt wird - die Membran als einziges aktives Element sorgt ja für die nötige Bewegung der Luft. Jeden 'Umweg' den der Schall dann erst 'gehen' muß, bevor er aus der Box kommt - sei es durch ein Horn, eine Transmission-Line, usw. - erzeugt Dir eine Laufzweit, die man an die anderen Wege, zur laufzeitkorrekten Wiedergabe, ggf. anpassen sollte, um Auslöschungen bei bestimmten Frequenzen zu vermeiden.

  • deep-house
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    • 23. Juli 2010 um 10:21
    • #16
    Zitat von &quot;Super_Ingo&quot;

    Moin,
    ..Musste dann aber auch schnell feststellen, das man ab 200Hz eingreifen muss, da dort einfach unschöne Schwingungen entstehen. Aktiv bei 100Hz abgetrennt klingt es sehr sauber und trocken. Und ab 40Hz greift eh der Subsonic Filter ein und der DSP...
    Gruß Ingo

    ich habe bisher noch kein Basshorn erlebt, daß oberhalb von 100Hz gut klang. Ist auch durch die Abmessungen und Stehwellen/Oberwellen im Horn leicht erklärbar.
    Sogar ein leichter Low-Shelf tut manchem Horn gut, wobei natürlich der spürbare Horndruck oberhalb 100Hz - 150Hz dann beim reinen Sub Horn schon weggefiltert ist. Alternativ wird der vom Low Mid Horn abgestrahlt, was ich beim derzeitigen gewünschten und modischen Tiefbassanteil für besser halte.
    imho ist PAVollhorn mind. 4 Weg (ich spreche nicht von Backloaded / Hifi )

    (+-3mm sind wirklich etwas dürftig)

    Gruß UweS.

  • Super_Ingo
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    • 24. Juli 2010 um 09:56
    • #17

    Moin,

    bei den neuen Pappen handelt es sich um original Peavey 1508-8 KADT als Ersatzchassis. Also wie damals die Originalen die Peavey dort verbaut hat. Da es die immer noch als Ersatz zu kaufen gibt.

    Mit dem Rohspan, wie gesagt nur Testgehäuse, da leicht zu verarbeiten und äußerst günstig.
    Sollte was finales kommen, dann aus MPX. Mit Serviceklappen, Griffen etc. Jetzt nur mal zum ausloten aus Rohspan.

    Und das Test Horn ist ja eh als Sub vorgesehen in der Finalen Fassung. Wenn es die je gibt. Wie gesagt, spiele ich mit dem Gedanken den alten Hisys noch zwei 215XT Kollegen zu können. Damit sollten wir ausreichend beschallen können. Und wenn mal nicht, hat der Veranstalter für mehr zu sorgen.

    Und die Membran Auslenkung ist bei dieses Chassis wirklich nicht so faszinierend.

    Laufzeit des Horns hatte ich mir eigentlich denken müssen. Da sie bei direkten nebeneinander stellen (also Frontseiten-bündig) nicht so recht miteinander harmonisieren. Sollten diese also jemals im Stack laufen sollen mit den Hisys, so nur mit ein paar ms unterschied (die Hisys und die Tops). Habe schon festgestellt, dass die Mitteltonbereiche dieses Systems Phasen gedreht zu Tief und Hochton liegen um zu große Additionen in den Trennfrequenzen zu vermeiden.

    http://www.8of9.com

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  • Jens Droessler
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    • 24. Juli 2010 um 23:47
    • #18

    Da kam wohl was durcheinander. 1508-8 KADT gibt es nicht und gab es nie.

  • Super_Ingo
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    • 25. Juli 2010 um 10:58
    • #19

    Moin,

    ok ok, 1505-8 KADT.

    Zu viele 1504 05 -4-8-KA-KADT Abkürzungen und zwei verschiedene Typen im Einsatz, da kann das schon mal passieren. Sorry.

    Gruß Ingo

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  • Jens Droessler
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    • 28. Juli 2010 um 01:39
    • #20

    Tja, hättest du erst gefragt, bevor du da neue Lautsprecher eingebaut hast... dann hätte ich dir zu 1505-8DT geraten, da die KADT eigentlich die Mitteltonvariante mit grad mal 2,5mm Hub ist. Die DT ist die Bassvariante, mehr Hub. Der Magnet ist identisch. Alternativ gleich ganz andere Lautsprecher, da auch die DT keine echten Bringer im Bassbereich sind... es sei denn man hat echt viele davon, z.B. vier Doppel-15er pro Seite.

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