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Mikro mit 6 Pins??

  • Didy
  • 15. April 2003 um 23:06
  • Didy
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    586
    • 15. April 2003 um 23:06
    • #1

    Hi,

    mal wieder ne Interessenfrage...

    In unsrer Kirche ist ne alte ELA von Strässer. Wirklich alt, zwei Standmikros hatten bis vor paar jahren Großtuchel (jetzt XLR).

    An Ambo und Altar sind zwei Mikros die IMHO nach Kondensator aussehen, mit einem Kleintuchelstecker; des weiteren sind bei der Anlage zwei kleine Extrakasten nur mit 2 Steckern, Stormkabel, Kontrolleuchte und Schalter. Ich dachte das müssten Speiseadapter für die Kondensatormics sein, der gedankliche Kreis war geschlossen.

    Letztes Wochenende habe ich aber gesehen, daß die Stecker der besagten Mikros mit anscheinend Kleituchelstecker 6polig sind!!!

    Ist das jetzt ein Strässer - ELA - Spezialzeugs oder gabs sowas auch anderweitig mal????

    Ein verwirrter
    Didi

  • alter ego
    Beiträge
    1.933
    • 15. April 2003 um 23:32
    • #2

    kenne ich eigentlich höchstens von stereomikros, aber gut möglich, dass Strässer da was exotisches drangebaut hat, damit niemand auf die Idee kommt, baugleiche Mikros billiger bei Beyerdynamic zu kaufen.

    laut statt hell!

  • windischs
    Beiträge
    290
    • 16. April 2003 um 01:34
    • #3

    Hi.

    Ich hab letztens auch sowas in der Hand gehabt. Waren zwei Kondensatormics, die über diesen komischen Stecker an diese Box angeschlossen wurden. Von der Box gings dann mit XLR an die Stagebox. Aber warum so viele Pins? Keine Ahnung...

    Grüsse,
    Sven.

  • Didy
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    586
    • 17. April 2003 um 16:23
    • #4

    Hi,

    alter ego: Na Stereo is da definitiv nix :D

    windischs: Von was für einem Hersteller war das? Aber schon für jedes Mic eine extra Box oder?

    Gruß
    Didi

  • Sound-Klinik
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    • 18. April 2003 um 08:08
    • #5

    1. Es gibt Konsendatormikros, die über eine zusätzliche kleine Kiste mit Strom versorgt werden (bei "echten" Kondensatormikros auch mal 200 Volt ...). Früher war das sogar recht verbreitet - heute eher selten ... aber es gibt noch exotische Hersteller, die sowas machen. Ich hab erst gestern bei Musik Produktiv (vorn in der Eingangshalle ...) bei den "Angeboten" zwei Koffer mit sowas gesehen. Also: besser mal nachmessen, ob da etwas "draufliegt".

    2. Es gibt auch Stereomikros ...

    3. Bei einigen Mikros kann die Richtquarakteristik "fern-"umgeschaltet werden ...


    Viele Grüsse sendet

  • Hubert Barth
    Profi
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    1.416
    • 18. April 2003 um 20:35
    • #6

    Ganz einfach, das sind noch Röhrenmikros.

  • Didy
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    586
    • 20. April 2003 um 00:45
    • #7

    Hi,

    hubert: Wohl kaum, ein Mirko mit keinen 14cm Länge und 2cm Durchmesser. Und soo alt ist die Anlage auch wieder nicht.

    Sound-Klinik: Aha dann haben die Hersteller da wohl auch spezifische Stecker genommen? Klingt logisch. Was messen werd ich da wohl nicht da ich da eigentlich technisch nix zu tun habe. Das ist halt die "Berufskrankheit" (oder bei mir Hobbykrankheit) - alles im eigenen Umfeld was mit Ton und Technik zu tun hat interessiert *g*. Bei der Renovation vor 1-2 Jahren wurde die Anlage aber nicht erneuert - sonst wär die vielleicht jetzt bei mir im Keller *g*.

    Stereo: Wie gesagt, wohl kaum...
    Auch fernumschaltung der Charakteristik glaube ich nicht. Wie gesagt an dem Kasten ist absolut nix beschriftet außer ein Typenschild mit ner Nummer - da is nur ein Schalter, und der is Todsicher Netzschalter.

    Allerdings hat mich verwundert, ich hab neulich mir mal die Buchsen ohne Mikros angeschaut. Die Bodensteckdose für das Altarmikro (das 6polige) war auch 6polig. Die Buchse am Schwanenhals am Ambo war ab 5polig.....

    Naja....

    Schönen Gruß
    Didi

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
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    7.900
    • 20. April 2003 um 19:50
    • #8
    Zitat von "Didy"

    Hi,

    hubert: Wohl kaum, ein Mirko mit keinen 14cm Länge und 2cm Durchmesser. Und soo alt ist die Anlage auch wieder nicht.

    Sound-Klinik: Aha dann haben die Hersteller da wohl auch spezifische Stecker genommen? Klingt logisch. Was messen werd ich da wohl nicht da ich da eigentlich technisch nix zu tun habe. Das ist halt die "Berufskrankheit" (oder bei mir Hobbykrankheit) - alles im eigenen Umfeld was mit Ton und Technik zu tun hat interessiert *g*. Bei der Renovation vor 1-2 Jahren wurde die Anlage aber nicht erneuert - sonst wär die vielleicht jetzt bei mir im Keller *g*.

    Stereo: Wie gesagt, wohl kaum...
    Auch fernumschaltung der Charakteristik glaube ich nicht. Wie gesagt an dem Kasten ist absolut nix beschriftet außer ein Typenschild mit ner Nummer - da is nur ein Schalter, und der is Todsicher Netzschalter.

    Allerdings hat mich verwundert, ich hab neulich mir mal die Buchsen ohne Mikros angeschaut. Die Bodensteckdose für das Altarmikro (das 6polige) war auch 6polig. Die Buchse am Schwanenhals am Ambo war ab 5polig.....

    Naja....

    Schönen Gruß
    Didi

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    ... vielleicht - falls es DIN-Buchsen sind - werden nur die Pins 1 und 4 (Signal) und Masse auf 2 belegt (3 und 5 wären dann Line-Pegel ...) ?

    Viele Grüsse sendet

  • Hubert Barth
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    1.416
    • 22. April 2003 um 19:28
    • #9
    Zitat von "Didy"


    hubert: Wohl kaum, ein Mirko mit keinen 14cm Länge und 2cm Durchmesser. Und soo alt ist die Anlage auch wieder nicht.


    Was hat die Größe damit zu tun? Meine KM 54 sind auch nicht größer.
    Meß mal die Anschlüsse vom Netzteil. Wenn Du je ein mal ca. 120V (Kapselvorspannung und 4,5V (Heizung) findest dann ist es ganz klar.

  • Didy
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    • 24. April 2003 um 01:10
    • #10

    @Soundklink: Äh wie, Linepegel? Du meinst als Alternativmöglichkeit oder wie; ein Stecker für Beides?

    hubert: Na und wo willst du in knappen 2cm durchmesser eine Röhre unterbringen und möglichst noch Drähte seitlich vorbeibringen? Halt ich für unwahrscheinlich.
    Und sei mal Realistisch: Eine Kirchen-ELA aus schätzungsweise 70er Jahre mit Röhrenmikros???

    Naja ist die Frage ob ich da je (oder zumindest in absehbarer Zukunft) was messen werd. Wie gesagt ich interessier mich da nur, wär nicht so daß ich dafür verantwortlich wär oder so; und ich hab eigentlich keine Lust dem Mesner klarzumachen daß ich da gern mal nur zum Spaß mitm Multimeter hingehen würd...

    Schönen Gruß
    Didi

  • alter ego
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    1.933
    • 24. April 2003 um 08:08
    • #11

    das gibts ja so nette Miniaturröhren, die gehen da schon rein. wenn das etwas älter ist als 70er Jahre, dann ist das gut möglich.

    laut statt hell!

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
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    • 24. April 2003 um 08:55
    • #12
    Zitat von "Didy"

    @Soundklink: Äh wie, Linepegel? Du meinst als Alternativmöglichkeit oder wie; ein Stecker für Beides?
    ...

    ... ich meine natürlich die Steckerbelegung - Pin 3 und 5 sind bei einem Mikro nicht belegt.

    Viele Grüsse sendet

  • Hubert Barth
    Profi
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    1.416
    • 24. April 2003 um 10:59
    • #13
    Zitat von "Didy"

    hubert: Na und wo willst du in knappen 2cm durchmesser eine Röhre unterbringen und möglichst noch Drähte seitlich vorbeibringen? Halt ich für unwahrscheinlich.


    ... und die Erde ist eine Scheibe.
    Du kennst Dich nicht nur *nicht* mit Röhren aus sondern bist auch noch ungläubig wenn man Dir Infos gibt. Warum soll Dir jemand helfen, Du liest ja nicht mal die Antworten richtig?
    [ ] Du hast schon mal eine AC 701 gesehen.
    EOD

  • Didy
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    • 25. April 2003 um 00:52
    • #14

    @Soundklinik: Ahja ich wusste nicht daß es bei DIN-Stecker auch Mikro/Line-Kombistecker gab. Aber das erklärt auch noch nicht den 6ten Pin (ich denke du sprachst von der 5poligen Variante?).

    hubert: Ja ich kenn mich mit Röhrenmikros nicht aus. Ich weiß nur, daß das seit Transistorzeit wohl nur noch sehr selten vorkommt; und die Logik sagt mir, daß dann die Wahrscheinlichkeit, in einer stinknormalen 70er-Jahre-ELA ein solches sein sollte, wohl relativ gering ist.

    Schönen Gruß
    Didi

  • Pfli an DC
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    • 19. Mai 2003 um 17:21
    • #15

    Das müssten die Dinger sein, von denen ich zwei Stück zu Hause hab. Ist zwar längere Zeit her, daß ich die Speisegeräte mal geöffnet habe. Wenn ich mich nicht täusche werden die Mikrofone mit 60V gespeist, und in diesem Mikrofontyp befindet sich keine Röhre. Von den 6 Polen sind nur 4 belegt: Masse, symmetrische Mikrofonleitung und eben die Versorgungsspannung. Ich vermute ganz einfach, daß man bei Schoeps (auf der Platine des Netzteils findet sich das Firmenlogo- ist wohl ein OEM-Produkt für Strässer gewesen) diesen Stecker noch aus Röhrenmikrofonzeiten für Speisegeräte beibehalten hat (vielleicht gibt es ja eine Vorgängerserie mit Röhren). Die Dinger sind äusserst robust, möchte nicht wissen wie oft die wohl schon auf harten Steinboden gefällen sind.

  • Didy
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    • 25. Mai 2003 um 19:23
    • #16
    Zitat von "Pfli an DC"

    Von den 6 Polen sind nur 4 belegt: Masse, symmetrische Mikrofonleitung und eben die Versorgungsspannung.


    Wie gesagt an einem Schwanenhals war ne 5pol-Buchse; aber das reicht ja auch.

    Zitat

    Ich vermute ganz einfach, daß man bei Schoeps (auf der Platine des Netzteils findet sich das Firmenlogo- ist wohl ein OEM-Produkt für Strässer gewesen) diesen Stecker noch aus Röhrenmikrofonzeiten für Speisegeräte beibehalten hat (vielleicht gibt es ja eine Vorgängerserie mit Röhren). Die Dinger sind äusserst robust, möchte nicht wissen wie oft die wohl schon auf harten Steinboden gefällen sind.


    Hm OEM; tja ich kann das jetzt nicht überprüfen *g*. Aus irgend einem Grund hat man die bei der Renovierung vor 1-2 Jahren nicht ausgetauscht. Im Nachbarort (selbe Gemeinde) kriegen sie jetzt ne neue, sogar mit Funk. Ich hab unserm Pfarrer schon gesagt, bevor da was aufn Elektronischrott kommt will ich mir das erstmal ankucken :)

    Kannst du mir mal sagen was auf deinem Speisegerät für ne Typennummer oder was das ist steht; dann schau ich auch nochmal wenn ich das nächstemal vorbeikomm.

    Schönen Gruß
    Didi

  • Pfli an DC
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    35
    • 26. Mai 2003 um 00:00
    • #17
    Zitat

    Aus irgend einem Grund hat man die bei der Renovierung vor 1-2 Jahren nicht ausgetauscht. Im Nachbarort (selbe Gemeinde) kriegen sie jetzt ne neue, sogar mit Funk.


    Vielleicht der selbe Grund warum ich die noch habe? Weil sie "noch" :wink: gut sind. Im Netzteil ist nichts drin was man nicht ersetzen könnte. Die Fliegen halt meist raus weil die Speisegeräte unpraktisch sind. Für Redner verkauft man jetzt landauf landab Schwanenhälse (man will ja die Mikrofone nicht mehr sehn) . Dann werden die Kabel defekt (da wird es wohl nix mehr von der Stange geben, also selberlöten) und die Din-Stecker mit Verschraubung verbiegen sich doch wenn man drauftritt (war der Stecker nicht richtig drauf konnte es einem ordentlich eine wischen). Aber da die Anlage bei der Renovierung nicht getauscht wurde wird die noch bleiben. Wenn das der Strässer-Verstärker ist den ich vermute, kann den ein Radio und Fernsehtechniker auf maximal nen Tag flicken (war zumindest bei uns so) Wir hatten zwei davon und eine davon ist nach 30 Jahren das erstemal ausgefallen... Für den Müll also viel zu Schade, die Anlage ist normalerweise nicht nennenswert schlechter als Anlagen die jetzt mit ähnlichen Lautsprechern und Mischverstärkern installiert werden (natürlich nur wenn sie richtig installiert und eingestellt wurde) (Ach ja Müll: da habe ich erst auf einem Flohmarkt 2 Sennheiser Md421 vor der Verschrottung bewahrt, hat mich aber dann doch 6€ gekostet :cry: ) Ich hab die Strässer-mikros grad nicht da, aber nächste woche kriegts du die Info.

  • Didy
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    586
    • 27. Mai 2003 um 00:50
    • #18
    Zitat von "Pfli an DC"

    Vielleicht der selbe Grund warum ich die noch habe? Weil sie "noch" :wink: gut sind. Im Netzteil ist nichts drin was man nicht ersetzen könnte.


    Ja gut das schon.
    Wenige Jahre vorher war das Teil mal kaputt - es war Wochen- wenn nicht gar Monatelang ein Wackler, so daß es immer wieder an- und ausging. Ging eeeewig so. Und von einer Woche auf die nächste waren dann die alten Großtuchel durch XLR ersetzt und es ging plötzlich wieder. Schätze da war der örtliche Radio/TV-Klempner am werk.
    Trotzdem fänd ich gerade in unserer Gemeinde nen Automatikmixer nicht so fehl am platze, da es da so ne Mesnerkrankheit gibt (siehe http://www.paforum.de/paforum/viewtopic.php?p=90141&sid=346db7c06c9617a17b3a22c203b03f69#90141).
    Und nebenbei sehen die dreckig-Grauen Lautsprechersäulen auf der frisch strahlend weiß verputzten Wand auch etwas bescheuert aus; aber gut das lässt sich verkraften.

    Zitat

    Die Fliegen halt meist raus weil die Speisegeräte unpraktisch sind.


    Och das stört nicht weiter, die sind gut aufgehoben. Und dank 3fachstecker mit Schalter auch kein "Mehraufwand"

    Zitat

    Für Redner verkauft man jetzt landauf landab Schwanenhälse (man will ja die Mikrofone nicht mehr sehn) . Dann werden die Kabel defekt (da wird es wohl nix mehr von der Stange geben, also selberlöten) und die Din-Stecker mit Verschraubung verbiegen sich doch wenn man drauftritt (war der Stecker nicht richtig drauf konnte es einem ordentlich eine wischen).


    Äh wie meinen verkauft man jetzt? Bei uns ist auch eins von 2 Mics mit Schwanenhals, aber das Mic abnehmbar.

    Zitat

    Wenn das der Strässer-Verstärker ist den ich vermute, kann den ein Radio und Fernsehtechniker auf maximal nen Tag flicken (war zumindest bei uns so)


    Kann ja mal nachm Typ gucken. Aber soweit ich weiß 6 Eingänge, 3kanal-Klangregelung (verdeckt under Schutzkappe), 5 Schalter für LS-Gruppen und eingebauter Kontrollautsprecher.

    Zitat

    (Ach ja Müll: da habe ich erst auf einem Flohmarkt 2 Sennheiser Md421 vor der Verschrottung bewahrt, hat mich aber dann doch 6? gekostet :cry: ) Ich hab die Strässer-mikros grad nicht da, aber nächste woche kriegts du die Info.


    Sei doch froh; ich wär glücklich mal n Mikro so billig zu kriegen :)

    Schönen Gruß
    Didi

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