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Chinesische Plagiate

  • databass.ch
  • 16. Juli 2010 um 22:10
  • databass.ch
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    • 16. Juli 2010 um 22:10
    • #1

    Hallo Forum,

    eigentlich war ich mittels der Google Bildersuche auf der Suche nach einem Blick ins Innenleben einer Crest 9200 (wobei ich übrigens nicht fündig geworden bin, falls jemand so ein Bild hat... :) ). Was ich dabei aber entdeckt habe, hat mir ziemlich die Sprache verschlagen:

    Link

    Dass die Chinesen mit Vorliebe etablierte Produkte technisch und optisch mehr oder weniger erfolgreich kopieren und dann unter einem noname Label verticken, ist ja bekannt. Aber irgendwelche minderwertige Technik in das Gehäuse eines bekannten Markengerätes zu stecken und unter dessen Name zu verkaufen ist schon starker Tobak! :shock:

    Wie ich darauf komme, dass das kein original Crest 5200 Verstärker ist:
    Ein 5200 hat kein RKT, sonst wären ja die 11.5kg nicht machbar. Und, so wie es aussieht, ist die dort abgebildete 9200 3HE hoch, das Original hat nur 2HE!

    Hier das Original: klick

    *kopfschüttel*

  • Salkin
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    • 16. Juli 2010 um 23:21
    • #2

    so wies aussieht kopieren die so ziemlich alles, was denen unter die finger kommt. schreibe ja auch irgedwie i die fotos copy-audio rein. wo steht denn da n preis, der wuerde mich ma interessieren

  • databass.ch
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    • 16. Juli 2010 um 23:39
    • #3
    Zitat von "Salkin"

    so wies aussieht kopieren die so ziemlich alles

    Hm, kopiert ist eigentlich nur die Frontplatte aber inkl. Logo und Modellbezeichnung. Warum sollte man sowas kaufen? Damit das Amprack teurer aussieht als es ist? Und auch schwerer, als wenn die Originale drin wären! :lol:

    Zitat von "Salkin"

    copy-audio

    Joa, einen treffenderen Namen hätten sie sich nicht aussuchen können :D

  • wora
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    • 17. Juli 2010 um 00:24
    • #4

    wenn man sich die sonstige produktpalette mal anschaut, erkennt man das dort nur amerikanische produkte kopiert werden.
    man kann natürlich nicht ausschliessen, das auch europäische hersteller kopiert werden (das ist sogar ziemlich sicher)
    aber eines kann man dabei entdecken:
    wenn man sich bei kleinen und edlen herstellern eindeckt, ist die wahrscheinlichkeit auf plagiate hereinzufallen deutlich geringer. das ist also vor allem ein problem der grossen...
    ich behaupte mal: je mehr werbung für ein produkt gemacht wird, desto häufiger wird es kopiert.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • HEngels
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    • 17. Juli 2010 um 00:42
    • #5

    Mal eine andere, etwas ketzerische Theorie:

    Namhafte Hersteller lassen ihre Produkte mitlerweile auch in China oder Taiwan herstellen um Kosten bzw. Gewinnmaximierter herstellen zu können.

    Die Chinesen verlangen nicht viel aber i.d.R. laufen solche Deals hauptsächlich über Firmenbeteiligungen heißt: Namhafter Hersteller kauft Beteiligungen an einer Firma in China und lässt dort seine Produkte bauen.
    Endverbraucher in Deutschlad sehr Markenbewußt kauft das teure Produkt das höchstwahrscheinlich sehr sehr günstig produziert wurde.

    Die Herstellerfirma in China verkauft im Gegenzug mit ähnlicher Optik ein Produkt mit fast identischem Innenleben unter eigenem Namen und... mit Duldung des Markenproduktes.
    Dem namhaften Hersteller ist das relativ egal weil er im vorhinein bei seinem Produkt ja schon eine erhebliche Absenkung der Herstellung bei der Gegenüberstellung der Kosten hat und die paar weniger verkauften hat er über diese Rechnung locker wieder raus :wink:

    Kann natürlich auch totaler Schwachsinn sein den ich hier gerade zu später Stunde losgelassen habe :D

    Der Ton macht die Musik.
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  • Salkin
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    • 17. Juli 2010 um 00:48
    • #6
    Zitat von "HEngels"


    Die Herstellerfirma in China verkauft im Gegenzug mit ähnlicher Optik ein Produkt mit fast identischem Innenleben unter eigenem Namen und... mit Duldung des Markenproduktes.
    Dem namhaften Hersteller ist das relativ egal

    kann mir nicht vorstellen, dass crest das egal waere. wenn irgendsone hinterhoffabrik deren produkte oder wie databass meinte deren frontplatten kopiert MIT dem crest logo drauf. das is ja auch ne ruf schaedigung. irgendjemand rafft das nicht und denkt sich dann - wenn das ding nach zwei tagen abschmiert und die bude brennt, weil da null sicherheitsnormen eingehalten werden - man crest is ja nich so toll, das kauf ich nie wieder und erzaehl das rum.

    wobei wer auf soner internet seite was bestellt, wo fett oben steht made in china, naja sorry aber der ist nun mal selber schuld

    selbst die lufthansa hatte mal probleme mit gefaelschten bremskloetzen, die waren dann doch nur aus saegemehl. tja

  • HEngels
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    • 17. Juli 2010 um 00:51
    • #7

    Also soooo schlecht ist es mittlerweile auch nicht mehr um die Qualität der Produkte aus China bestellt!

    Amp Hersteller wie Kobble z.B. arbeiten nach Iso9000 und wenn man sich z.B. da die Leistungsdaten der Amps anschaut denkt man unwillkürlich an teilweise Namhafte hersteller :wink:

    Der Ton macht die Musik.
    Der Rest ist oftmals nur persönlicher Geschmack!

  • Salkin
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    • 17. Juli 2010 um 01:05
    • #8
    Zitat von "HEngels"

    Also soooo schlecht ist es mittlerweile auch nicht mehr um die Qualität der Produkte aus China bestellt!


    will ich auch nich behaupten, aber ich glaube das die freunde der oben genannten website mit dem schoenen beinamen copy-audio sich da nicht so drum kuemmern

  • databass.ch
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    • 17. Juli 2010 um 01:21
    • #9
    Zitat von "Salkin"

    kann mir nicht vorstellen, dass crest das egal waere. wenn irgendsone hinterhoffabrik deren produkte oder wie databass meinte deren frontplatten kopiert MIT dem crest logo drauf. das is ja auch ne ruf schaedigung. irgendjemand rafft das nicht und denkt sich dann - wenn das ding nach zwei tagen abschmiert und die bude brennt, weil da null sicherheitsnormen eingehalten werden - man crest is ja nich so toll, das kauf ich nie wieder und erzaehl das rum.


    Betrug ist das vorallem auch. Gut, Neugeräte beziehe ich immer über seriöse Kanäle. Aber hie und da kauf ich auch mal ein Gebrauchtgerät. Ich stell mir vor, jemand stellt hier eine Endstufe zum Verkauf "Crest 5200 kaum gebraucht" mit Fotos und gutem Preis. Ich denk': super Schnäppchen, da schlag ich doch zu. Und dann bekomm ich etwas, was nur so aussieht, wie das was ich eigentlich wollte, und hab eigentlich viel zuviel Geld bezahlt. Und das merk ich evtl. erst, wenn ich das Gerät das erste Mal wegen Reparatur/Revision aufschraube.

  • andreas grossmann
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    • 17. Juli 2010 um 01:41
    • #10
    Zitat von "databass.ch"

    Salkin hat geschrieben:
    copy-audio
    Joa, einen treffenderen Namen hätten sie sich nicht aussuchen können :D

    Hm, kopiert ist eigentlich nur die Frontplatte aber inkl. Logo und Modellbezeichnung. Warum sollte man sowas kaufen? Damit das Amprack teurer aussieht als es ist? Und auch schwerer, als wenn die Originale drin wären! :lol:

    Joa, einen treffenderen Namen hätten sie sich nicht aussuchen können :D


    Vor 2 Jahren auf der PLS lagen beim Abbau massenweise Kataloge in der Ecke, wo die Firma "Plagiat" für einen Kopfbewegten geworben hat. Dieser sah aus wie ein Martin-Head. Noch so eine geile Firmenbezeichnung...

    Gruß
    Andreas

  • fritz zwicky
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    • 18. Juli 2010 um 20:59
    • #11

    crest 9200 offen, bitte sehr

    Uploaded with [URL=http://imageshack.us]ImageS

    grüsse

  • tobias kammerer
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    • 22. Juli 2010 um 15:45
    • #12

    ...Kobble baut auch für namhafte deutsche Hersteller :wink:

    ansonsten ist es eher so:
    Chinesen kopieren und klauen wie sie wollen. Das ist dort sogar ehrenhaft, da der Chinese somit das Vorbild ehrt, indem er es für kopierenswert hält (kein Witz!). Leider ist eine Strafverfolgung nach China praktisch nicht möglich, da es kein Interesse der chinesischen Regierung gibt, denn vom Kopieren lebt die chinesische Industrie.

    Es gibt in der Regel kein Abkommen und keine Anteilsübernahmen bei den Firmen, sondern die machen wirklich einfach, was sie wollen. Viele kopieren rigoros die gesamte Technik, manche nur das Design.

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • tufkaklto
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    • 22. Juli 2010 um 15:59
    • #13

    Das mit "ehrenhaft " wird gerne erklärt, weil es sich besser anhört.

    Es wird einfach kopiert, weil man damit Geld verdient.

    Und andersrum gedacht:

    Viele Jahre haben Europäische und Amerikanische Firmen dort Geräte zum kopieren hingeschickt, und man hat sich gefreut, das die Chinesen die Dinge so billig bauen konnten.

    Und heute wollen wir Ihnen sagen, das wir das inzwischen nicht mehr gut finden?????

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  • HEngels
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    • 22. Juli 2010 um 22:52
    • #14
    Zitat von "tobias kammerer"

    ...Kobble baut auch für namhafte deutsche Hersteller :wink:

    Deshalb wurde die Firma ja auch von mir genannt ;)
    Und nein, es ist nicht nur Thomann die von denen bedient werden!

    Der Ton macht die Musik.
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  • Jueof
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    • 23. Juli 2010 um 23:56
    • #15
    Zitat von "klauston"

    Das mit "ehrenhaft " wird gerne erklärt, weil es sich besser anhört.

    Es wird einfach kopiert, weil man damit Geld verdient.

    Und andersrum gedacht:

    Viele Jahre haben Europäische und Amerikanische Firmen dort Geräte zum kopieren hingeschickt, und man hat sich gefreut, das die Chinesen die Dinge so billig bauen konnten.

    Und heute wollen wir Ihnen sagen, das wir das inzwischen nicht mehr gut finden?????

    Genau. Wir sind doch selbst dran schuld. Erst haben wir dort fertigen lassen um den gewinn zu optimieren und nun importieren wir
    die nächste generation und kaufen zahlreich weiter. Solange sich diese provitgier in allen schichten und schlußendlich bei jedem einzelnen nicht legt geht es so weiter. Alle meckern um ihre lobs hier und kaufen weiter fröhlich möglichst günstig. So ist der mensch, noch.. hoffentlich

  • tufkaklto
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    • 24. Juli 2010 um 08:19
    • #16

    Ist so wie bei Billigdiscountern einkaufen.

    jeder bemitleidet die dort arbeitenden auf Grund schlechter Bezahlung und unbezahlter Überstunden.
    Aber dann gehen wir dort einkaufen und fördern AKTIV genau diese Methoden.......

    Und je mehr wir einkaufen ( sei es bei Billigdiscountern oder bei günstigen Chinesischen Produkten ) um so mehr stärken wir diese Firmen , damit die Profit machen und uns noch mehr Produkte billig anbieten......

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  • HEngels
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    • 24. Juli 2010 um 09:51
    • #17
    Zitat von "klauston"

    Ist so wie bei Billigdiscountern einkaufen.

    jeder bemitleidet die dort arbeitenden auf Grund schlechter Bezahlung und unbezahlter Überstunden.
    Aber dann gehen wir dort einkaufen und fördern AKTIV genau diese Methoden.......

    Und je mehr wir einkaufen ( sei es bei Billigdiscountern oder bei günstigen Chinesischen Produkten ) um so mehr stärken wir diese Firmen , damit die Profit machen und uns noch mehr Produkte billig anbieten......

    Andererseits stelle ich mir die Frage womit die exorbitant hohen Preise von manchen Europäischen (möchte nicht nur die deutschen an den Pranger stellen) Herstellern zu rechtfertigen sind!
    Sry, aber 6000 Euro oder mehr für nen Verstärker der sich nach dem Öffnen evtl.(oder wahrscheinlich) mit Fernostprodukten bestück darstellt?

    Ich erinnere mich an die Sendung bei Günther Jauch wo man ein deutsches Wertprodukt (BMW 3´er oder 5´er) auseinandergeschraubt hat und der Prozentsatz der in Deutschland hergestellten Bauteile bei unter 50% lag (Gedächtnisprotokoll).
    Aber beim Verdienen on Top ;)

    Oder: Warum kostet 500gr Erdbeeren aus Spanien 1 Euro (inkl. Transportkosten) und wenn die deutschen auf den Markt kommen lagen die hier in BaWü teilweise bei über € 2,5 !
    Jetzt wird jeder sagen: Wegen der hohen Lohnkosten der Pflücker und den hohen Erzeugerpreisen!
    Aber warum kostet die Schale dann zum selberpflücken immer noch €2,-
    Ist deutsche Erdbeere sooo viel Besser ?


    Beispiel aus der Audiobranche gefällig?
    Da gibt es vielleicht einen deutschen Hersteller von Beschallungsanlagen aus BaWü.
    Der verbaut evtl. in seinen Aktivsystemen, AmpModule von einem Namhaften Hersteller aus Italien!
    Diese Module kosten ihn im Einkauf einen niedrigen dreistelligen Betrag und hinzu kommt dann noch ein DSP das evtl. sogar noch billiger (zweistellig?) ist ;)
    Vergoldet werden solche Kombinationen dann gerne mal mit einem Aufpreis der dann teilweise schon vierstellig ist!

    Da braucht man sich doch wirklich nicht zu wundern wenn der dumme Anwender wie ich lieber zum billigeren Anbieter tendiert der oft nur messtechnisch anders ist.

    Der Ton macht die Musik.
    Der Rest ist oftmals nur persönlicher Geschmack!

  • Mechwerkandi
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    • 24. Juli 2010 um 11:05
    • #18
    Zitat von "klauston"


    Und je mehr wir einkaufen ( sei es bei Billigdiscountern oder bei günstigen Chinesischen Produkten ) um so mehr stärken wir diese Firmen , damit die Profit machen und uns noch mehr Produkte billig anbieten......


    Die reale Wertschöpfung bei diesen Produkten liegt nur zu einem geringen Teil beim Hersteller.

  • SO LONG AUDIO
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    117
    • 24. Juli 2010 um 12:16
    • #19
    Zitat von "klauston"

    Ist so wie bei Billigdiscountern einkaufen.

    jeder bemitleidet die dort arbeitenden auf Grund schlechter Bezahlung und unbezahlter Überstunden.
    Aber dann gehen wir dort einkaufen und fördern AKTIV genau diese Methoden.......

    Und je mehr wir einkaufen ( sei es bei Billigdiscountern oder bei günstigen Chinesischen Produkten ) um so mehr stärken wir diese Firmen , damit die Profit machen und uns noch mehr Produkte billig anbieten......

    Das Wal-Mart Prinzip. Je mehr Menschen über ein mieses Arbeitseinkommen verfügen, desto mehr müssen in den Billigladen.
    Nur wurde Wal-Mart von den deutschen Discountern hier noch gegen die Wand gedrückt, bis er sich zurück zog.
    Irgendwie gibt mir das zu denken.

    Zitat

    Die reale Wertschöpfung bei diesen Produkten liegt nur zu einem geringen Teil beim Hersteller.

    Och komm. Jetzt sag´doch nicht so was. Der Außendienst eines Großhänders sagte im Zusammenhang mit einem Billigprodukt:

    Zitat

    ...Wir verdienen da am wenigsten dran...

    :lol: :lol:

    Sag "SO LONG" zu Deinem Geld...

  • Salkin
    Verifiziert
    Beiträge
    32
    • 24. Juli 2010 um 12:54
    • #20
    Zitat von "HEngels"


    Oder: Warum kostet 500gr Erdbeeren aus Spanien 1 Euro (inkl. Transportkosten) und wenn die deutschen auf den Markt kommen lagen die hier in BaWü teilweise bei über € 2,5 !
    Jetzt wird jeder sagen: Wegen der hohen Lohnkosten der Pflücker und den hohen Erzeugerpreisen!
    Aber warum kostet die Schale dann zum selberpflücken immer noch €2,-
    Ist deutsche Erdbeere sooo viel Besser ?

    [/quote]

    unterschied ist, dass der deutsche erdbeerbauer a) nur einmal im jahr erntet und dadurch auch nur einmal ein einkommen hat und dementsprechen damit sein jahresumsatz machen muss, er b) in deutschland höhere steuern zahlt, er c) in deutschland nicht alle wachstumsbeschleuniger nutzen darf, er d) seinen arbeitern mehr geld zahlt.

    der spanische bauer hingegen kann a) mehrmals im jahr ernten durch gewächshäuser und allgemein milderes kilma. b) zahlt geringere löhne, er kann c) grade durch die industrille anbauweise in spanien größere und konstante mengen liefern, d) die steuern sind geringer, e) durch billigeres wasser und "turbodünger" kann er die ernste steigern

    und zu guter letzt gibt es innereuropäische transfer subventionen. so kann ein transport in ein anderes land schnell provitabel werden. (deutsche autos sind in anderen europäischen ländern auch günstiger)

    ich glaube wir werden dem erdbeerbauer mit dieser vermutung nicht gerecht.

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