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iLive mit Laptop und Behringer BCF2000

  • Michei
  • 14. Oktober 2010 um 15:46
  • Michei
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    • 14. Oktober 2010 um 15:46
    • #1

    Hat jemand schon mal probiert, dass man nur mit Mixrack, laptop und einem Behringer (über USB-Midi) mischt?

    Also hat schon wer eine Programmierung für das BCF? Wäre cool, dann hat man für Kabarett ein paar Fader und den Laptop und muss nicht mit der T112 ausrücken. Ich weiß, dass das mit Logic geht, aber müsste doch rein über Midi auch gehen.

    Kann man den Editor mit Midi ansteuern? Oder muss man mit Midi dann in das Mixrack?

    Danke schon mal!

    michei

  • Loloverde
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    • 14. Oktober 2010 um 15:56
    • #2

    Howdy

    Witzig, gerade vorgestern hab ich mich daran versucht und bin erstmal zum folgendem Ergebnis gekommen:
    Den Editor kann man nicht über Midi ansteuern. Also der Idealfall Mixrack-Laptop-USB-BCF2000 funktioniert nicht.

    Das Mixrack sollte aber direkt von der BCF2000 angesprochen werden können. Werde ich heute abend ausprobieren. Mir würde es schon reichen, wenn die acht wichtigsten Kanäle auf einem Fader sind.

    Gruß
    Rainer

    http://www.thewhitelodge.de

  • Michei
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    • 14. Oktober 2010 um 16:12
    • #3

    Midi über WLAN muss es doch geben, hab ich schon mal
    Wo gehört. Wär schon cool , wenn man Main und zwei Auxen und 4 Inputs auf dem Behringer hätte. Wie lange darf eigentlich ein midi-Kabel sein? Gibts ne Möglichkeit die Layer des BCF doch zu nutzen? Wahrscheinlich muss man dann immer mit der gleichen mixrack Konfiguration antreten...
    Gibt es Midi über LAN? könnte man das nicht irgendwie tunneln? (Bin kien LAN experte :D ...)

    Wäre super Sache

  • tobias kammerer
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    • 15. Oktober 2010 um 08:23
    • #4

    Hallo Michei,

    es liegt in der Natur der Sache von Midi, daß das keiner versucht zu tunneln, da Midi für zeitkritische Signale verwendet wird, die keine spürbaren Latenzen aufweisen sollten. Deswegen kenne ich derzeit nur relativ aufwendige Lösungen, an deren 2 Enden eigentlich immer je ein Hostrechner steht (Zum Beispiel kann man mehrere Cubaserechner über ein Digital Audio Kabel verlinken, die tauschen dann auch midi aus).

    ABER: Wie wäre es mit Midifunk (z.B. CME Widi).

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • Michei
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    • 15. Oktober 2010 um 09:09
    • #5
    Zitat von "tobias kammerer"

    ABER: Wie wäre es mit Midifunk (z.B. CME Widi).

    gibts bei th*****. Jetzt wäre noch die Sache, ob man dann mit dem WIDI direkt per Midi an das Mixrack rangehen kann und mit dem anderen WIDI an den Behringer. Müsste gehen.

    Nur wer kennt sich noch mit Midi-Programmierung für das BCF aus, so dass man das Mixrack anfahren kann. Das wäre doch ne super Lösung - die WIDI funken auch mit Batterien bis 20h (2x AA). Eigentlich optimal für kleine Laptopgeschichten.

    Haben wir hier irgendwo einen MIDI-Spezialisten mit zu viel freier Zeit :wink: :D ?

    Danke schon mal für den WIDI-Tipp

    Michei

  • Zacki
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    • 15. Oktober 2010 um 09:17
    • #6

    Eine weitere Möglichkeit wäre der Silex SX-2500CG. Kann USB auf LAN/WLAN. Daran einen USB-MIDI Adapter angeschlossen und ab geht's. Ich steuere mein 01V96 damit über WLAN (USB vom Pult direkt angeschlossen).

  • tobias kammerer
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    • 15. Oktober 2010 um 11:26
    • #7

    Dieses USB WLan setzt aber voraus, daß auch die Behringer Remote dann mit Midi am gleichen Rechner steckt und dann das Signal umgeroutet wird (z.B. durch MidOX Freeware), was schon wieder mehr Aufwand ist. Da Widi so billig ist, lohnt meiner Meinung nach dieser Zwischenschritt nicht.

    Jetzt muß ich mich noch outen: Ich bin Midispezialist und habe eine iLive, ich habe aber noch nie geschaut, was die über Midi eigentlich kann? Der Wora weiß das bestimmt wieder auswendig. Sobald man Kanalfader bestimmten Controlchange Werten zuordnen kann, ist das Steuern durch die BCF ein Kinderspiel. Einfach in beiden Geräten den gleichen Midikanal einstellen und bei beiden Geräten sagen, welcher Midi Controlchange steuert welchen fader.
    Das war´s.

    Sollte die iLive nur Sys ExDaten verarbeiten, dann wird es gemein und für den Nicht-Midispezialisten eigentlich unlösbar.
    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • Michei
    Verifiziert
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    • 15. Oktober 2010 um 16:09
    • #8
    Zitat von "tobias kammerer"

    Sobald man Kanalfader bestimmten Controlchange Werten zuordnen kann, ist das Steuern durch die BCF ein Kinderspiel. Einfach in beiden Geräten den gleichen Midikanal einstellen und bei beiden Geräten sagen, welcher Midi Controlchange steuert welchen fader.
    Das war´s.

    Sollte die iLive nur Sys ExDaten verarbeiten, dann wird es gemein und für den Nicht-Midispezialisten eigentlich unlösbar.
    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

    Wer weiß, wie das iLive nun arbeitet? Wo kann man das bei der T112 oder im Editor einstellen?

    In der Hilfe heißt es da:

    Mutes - Note On messages
    Levels - IP, Mix, FX, DCA - NRPN messages
    DCA assignments - NRPN messages
    IP to Main Mix assignments - NRPN messages
    Preamp Gain - NRPN and Pitch Bend messages
    Preamp Pad - Sysex message
    Preamp 48V - Sysex message
    Channel Name and Colour - Sysex message
    Scene recall - Bank select and Program Change messages


    Also handelt es sich wahrscheinlich um Sys EX-Daten?

    Wer kann das ?

    Auf der Hompage findet man die Midispezifikationen: http://www.ilive-digital.com/Downloads/iLiv…ion%20V1.70.pdf

    Wenn mir einer ein Beispiel machen kann, wie das dann programmiert aussieht, wenn man einen Fader programmiert (Lautstärke über MIDI würde mir schon reichen), dann kann man das ja analog für die restlichen Fader selber machen. Frage ist nur, mit was für einem Programm bringt man das dem BFC bei?


    ------ einige Zeit später : -----------
    Hab jetzt selber noch ein wenig gesucht

    Hab jetzt einen Editor auf Behringers Seite für das BCF2000 gefunden. Da kann ich ein Paar Werte für NRPN setzen. Allerdings weiß ich nicht bei allen Werten, die bei der iLive angegeben werden, wo sie genau beim Behringer eingetragen werden müssen. so muss zum Beispiel der String für Kanal 1 (+10dB) heißen: B1,63,20 B1,62,17 B1,06,7F wobei B1 das gerät ist (Midikanal 1), 63 gibt an, das der Kanal mit dem Wert 20 (=input 1) gewählt wird, nach dem 2. B1 wird über Parameter 62 mit 17 festgelegt, dass es sich um einen Fader handelt und mit dem Paramter 06 (nach dem 3. B1), welchen Level (7F ist hier +10dB). Soweit eigentlich nicht schwer, steht in der iLive MIDI Specification drinnen.

    Im Behringer kann ich für den Level Minimum und Maximum auswählen (0-127), wo kann ich aber dem Behringer sagen, dass die Parameter 63, 62 und 06 angefahren werden sollen? oder kann ich irgendwo den ganzen String eingeben?

    Mögliche Werte bei dem Behringer-Editor:

    -MIDI DATA TYP (->NRPN)
    -Send Channel (->1)
    -NPRN no. (?)
    -Minimum (0 ?)
    -Maximum (127 ?)
    -ControlMode (Absolute)

    Gern sende icheuch das Editor Teil zu, oder unter dem Link: http://www.behringerdownload.de/B-Control_down…dit_02beta3.zip


    Danke schon mal...

  • Hitower
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    • 20. August 2014 um 13:10
    • #9

    Hi

    Um das ganze mal aus der Versenkung zu holen:
    Mit der Version 1.93 geht es ja nun ja mit einem einfachen Midi Faderpult (hab hier nen Korg Nanopad) an einem Notebook mit Editorsoftware das ganze an laufen zu bekommen.

    Hat das jemand schonmal mit dem BCF gemacht und gehen die Fader auch automatisch?

    Gruß
    Daniel

    Fachkraft in Hamburg...

  • Loloverde
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    • 20. August 2014 um 16:48
    • #10

    Schau mal hier:
    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?f=25&t=83754&start=0

    http://www.thewhitelodge.de

  • tobias kammerer
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    • 20. August 2014 um 18:53
    • #11
    Zitat von "Hitower"

    Hi

    Um das ganze mal aus der Versenkung zu holen:
    Mit der Version 1.93 geht es ja nun ja mit einem einfachen Midi Faderpult (hab hier nen Korg Nanopad) an einem Notebook mit Editorsoftware das ganze an laufen zu bekommen.

    Hat das jemand schonmal mit dem BCF gemacht und gehen die Fader auch automatisch?

    Gruß
    Daniel

    Als Schnellantwort: Ja das geht ohne Problem. Es muss jedoch der Behringer Treiber für die BCF installiert werden. Der Windows Standard Treiber reicht nicht.
    Grüße
    Tobias

  • Hitower
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    • 21. August 2014 um 12:16
    • #12

    Hi

    Danke für die Hilfe! Es läuft nun! Mit dem normalen Treiber unter Win8.1 wurde zwar das BCF erkannt, funktionierte auch, aber der Editor stürzte ab (freeze)

    Nur so als Frage: Die Motorfader am BCF gehen bei mir nicht: das ist normal oder muss ich irgendwo noch nen Haken setzen?

    Gruß
    Daniel

    Fachkraft in Hamburg...

  • simonstpauli
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    • 21. August 2014 um 12:21
    • #13

    Sorry für OT:

    was spricht eigentlich gegen die hauseigene Lösung mit einer PL10 statt dem BCF? Vorteile: funktioniert, gut skalierbar. Nachteile: eigentlich Einbaugerät, man sollte über ein Gehäuse nachdenken.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • Loloverde
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    • 22. August 2014 um 01:14
    • #14
    Zitat von "simonstpauli"


    was spricht eigentlich gegen die hauseigene Lösung mit einer PL10 statt dem BCF? Vorteile: funktioniert, gut skalierbar. Nachteile: eigentlich Einbaugerät, man sollte über ein Gehäuse nachdenken.

    Die PL10 geht über ein CAT-Kabel. Ist ein eigener Bus. Wenn man per Laptop und WLAN mischen will, muß man ein USB-Gerät nehmen.

    Gruß
    Rainer

    http://www.thewhitelodge.de

  • wora
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    • 25. August 2014 um 00:07
    • #15

    ich möchte an dieser stelle ganz kurz ein bisschen off-topic gehen:

    Zitat

    Wenn man per Laptop und WLAN mischen will, muß man ein USB-Gerät nehmen...


    ich würde niemals versuchen, eine veranstaltung (und sei sie noch so unwichtig!) ausschliesslich über WLAN zu steuern.

    dafür wäre mir mein guter ruf zu schade, wenns denn mal plötzlich irgendwo pfeifen solle - und ich wegen WLAN-aussetzer mal kurz keine kontrolle über das system hätte :shock: :shock: :shock:
    kurz zusammengefasst:
    WLAN als einzige verbindung zum pultsystem ist für mich eindeutig ein NO GO.

    ende off topic.


    die steuerung meines iLive systems bei sehr kleinen veranstaltungen mache ich seit jahren mit laptop und BCF2000.
    seit es diese lösung gibt setze ich meine PL6 für diesen zweck tatsächlich nicht mehr ein, weil ich dann für die PL devices ein zweites netzwerkkabel ziehen muss. gerade für kleine sachen lohnt sich das nicht.
    die PL devices kann man aber wiederum für andere gelegenheiten einsetzen, z.b. für musiker auf der bühne oder als zuspielerregelung für den veranstalter wenn ich nicht da bin.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Hitower
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    • 25. August 2014 um 10:19
    • #16

    Hi
    Ich leg auch lieber Kupfer. Per WLAN geht nur das IPAD (nicht immer da), mein win8 Tablet (in 7" echt klein, dafür aber vollwertiger Editor!) oder mal das Iphone drauf.

    Darf ich fragen wie du die Fader und Encoder belegt hast? Ihc halte es nur für Sinnig die Fader zu belegen, da diese beim Presetwechsel wieder mitfahren. Die Encoder bleiben ja gleich/wechseln und dann gibt es da evtl Pegelsprünge beim drehen. Ich hab da noch keine Sinnigen Einstellungen für die Encoder gefunden.
    Mute, Sel und PAFL geht bei mir auch nicht richtig. evtl muss ich da die Midi einstellungen (im Moment Behringer Preset) durchwühlen

    Fader reichen mir aber. Man kann sich ja schön die "Layer" sinnig vollmachen

    Gruß
    Daniel

    Fachkraft in Hamburg...

  • wora
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    • 25. August 2014 um 12:58
    • #17

    ich lege mir immer die für mich wichtigsten kanäle auf die fader (ansprachen, gesänge, effekte).
    die unwichtigeren kanäle lege ich auf die encoder (drums, bass, gitarren, keyboards, zuspieler etc.)
    mehr als 12-16 kanäle mache ich damit grundsätzlich nicht, darüber kommt dann ein richtiges pult zum einsatz.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

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