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Kabelbruch lokalisieren

  • thc
  • 19. Oktober 2010 um 07:09
  • secluded
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    • 24. November 2010 um 14:04
    • #21
    Zitat von "thc"

    Hallo zusammen,

    wir haben hier ein Lastcore, bei dem der erste Kanal nicht mehr funktioniert.
    Ich vermute einen Kabelbruch, möchte den vor dem Aufschrauben aber erst einmal lokalisieren.
    Ich weiss, dass ich vor etwa 10 Jahren mal einen Tester in den Fingern hatte, mit dem man die Länge einer Leitung messen konnte.
    Kennt jemand so ein Gerät und hat evtl. sogar einen Namen für mich?

    Gruß
    Claus

    ...zwar schon alles erledigt hier, aber dennoch wollte ich mitteilen, daß es solche Tools gibt.
    Habe selber ab und an mit einem "CableTool" von Psiber Data gearbeitet.
    Die Anschaffung von knapp 400.- € lohnt sich meiner Meinung nur für Elektriker, oder Menschen, die mit gaaaaanz viel verbauten Kabelkilometern zu tun haben =)

    sec

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

    ...ja, das war schon immer mein Avatar :evil:

    "Mit der Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens" (Friedrich Schiller, "Jungfrau von Orleans" )

  • kurzschluss_meister
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    • 24. November 2010 um 20:30
    • #22
    Zitat von "Micromann"


    Wie muss deiner Meinung nach eine ordnungsgemäße Verpressung den aussehen?

    So sehen meine Aderendhülsen aus! Knipex-Zange

    Und von nem Hartingeinsatz der keine Aderendhülsen verträgt hab ich noch nie gehört... Ausgenommen Federzugklemmen natürlich! Ich reg mich ehr drüber auf wie oft keine verwendet werden, was leider großer Pfusch ist!

    "Erfolg besteht darin, dass man genau die Fähigkeiten hat, die im Moment gefragt sind."
    "Wer aufhört zu werben, um Geld zu sparen, kann ebenso seine Uhr anhalten, um Zeit zu sparen."
    Henry Ford

  • holger schroeder
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    • 24. November 2010 um 21:25
    • #23
    Zitat

    Und von nem Hartingeinsatz der keine Aderendhülsen verträgt hab ich noch nie gehört...


    Doch, es gibt Harting Einsätze mit Drahtschutz.
    Dort sollte man keine Aderendhülsen einsetzen. Macht auch keinen Sinn.

    Edit meint: Auf dem Foto oben mit der losen Ader sind das wohl Klemmen mit Drahtschutz.

    hier gibt es nähere infos:
    https://b2b.harting.com/Webhelp/DHan/W…raubanschlu.htm
    Schraubklemmen werden nach EN 60999 / VDE 0609 bemessen. Ihre Dimensionen, Anzugs- und Prüfmomente sind der Tabelle der VDE-Vorschrift zu entnehmen.

    Die einschlägigen Bestimmungen sagen, dass bei

    Klemmen mit Drahtschutz

    - außer dem Abisolieren - kein besonderees Herrichten der Leiternenden notwendig ist

    Baureihen Han E®, Han® HsB, Han Hv E®, Han® K 6/12


    Klemmen ohne Drahtschutz

    eine Aderendhülse zu verwenden ist.

    Baureihen Han® K 4/x , Han A® , Staf®

    Einmal editiert, zuletzt von holger schroeder (24. November 2010 um 21:34)

  • Online
    TomyN
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    • 24. November 2010 um 21:30
    • #24

    Hi,

    ich wollte hier keinem einen Vorwurf machen, ich wundere mich nur, wie sich das Kabel lösen konnte. Und da kam halt auch der Verdacht auf, dass evtl. die Aderendhülsen hier nicht passend sind (oftmals ist es ja umgekehrt).

    Tomy

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
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  • kurzschluss_meister
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    • 24. November 2010 um 22:36
    • #25
    Zitat von "holger schroeder"


    Klemmen mit Drahtschutz

    - außer dem Abisolieren - kein besonderees Herrichten der Leiternenden notwendig ist

    Cool, das war mir neu.
    Darf man denn trotzdem eine verwenden?

    "Erfolg besteht darin, dass man genau die Fähigkeiten hat, die im Moment gefragt sind."
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    Henry Ford

  • holger schroeder
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    • 25. November 2010 um 10:47
    • #26
    Zitat

    Darf man denn trotzdem eine verwenden?

    Wenn Du dir die Mühe machen willst?
    Meiner Erfahrung nach hat man bei Klemmen mit Drahtschutz für 2,5mm echte Probleme eine Ader 2,5mm mit Endhülse unterzubringen. Es fehlt einfach der Platz.
    Eine Litze mit Aderendhülse (richtig gepresst) soll sich ja in der Klenmme verhalten wie eine Eindrähtige Ader.
    Und beides darf man auch in einer Klemme mit Dtahtschutz verwenden.

    Was ich schon oft beobachtet habe, ist, dass nicht richtig verpreste Adern aus der Hülse kamen in einer Klemme mit Drahtschutz. Dort hat die Klemme die Hülse beim Festdrehen wieder geöffnet.
    Ich mache immer eine Zugprobe.

    Aber wie gesagt: bei Klemmen mit Drahtschutz ist die Aderendhülse überflüssig.
    Und man spart viel Zeit und gefluche beim Montieren. :D

  • thc
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    • 27. November 2010 um 10:54
    • #27
    Zitat

    ...ich wundere mich nur, wie sich das Kabel lösen konnte.


    Hallo Thomas, ich wundere mich nicht.
    Irgendjemand hat irgendwann mal die Adern 1-4 neu konfektioniert, und zwar nur die.
    Mit dem Ergebnis, dass diese kürzer als die anderen sind - und auf Ader 1 war der größte Zug.
    Jetzt noch eine suboptimale Zugentlastung und einmal am Kabel statt am Stecker gezogen und schon ist die Ader 1 aus der Klemme raus.
    Ich werde demnächst den Stecker noch mal aufmachen und alle Adern auf gleiche Länge bringen und mit neuen Endhülsen versehen - egal ob das bei diesem Harting notwendig ist oder nicht.
    Gruß
    Claus

  • marcoboy
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    • 11. Dezember 2010 um 11:04
    • #28

    Das mit dem wegschmeißen war auch nur gemeint wenn der Fehler nicht im Stecker liegt. Da schaut man ja zuerst rein.

    Was zu erkennen ist das die Aderendhülse nicht lang genug ist. Bzw. der Draht in dieser. Wer schraubt heute noch Stecker, das geht viel leichter mit Steckern ohne schrauben. Da löst sich auch nichts mehr.

    Zangen die nicht allseitig verpressen würde ich nicht mehr einsetzen. Die Qualität der Verpressung ist bei den meisten Zangen vom Anwender abhängig.

    Die Verschraubung sollte für die Zugentlastung sorgen. Leider ist zu oft zu sehen das bei 1,5qmm die Verschraubung nicht greift weil der Durchmesser des Kabels zu gering ist. Der wird dann gerne mal mit Isoband nachgeholfen oder auch gar nicht. Der Schutzleiter sollte immer der längste Draht sein! Dieser ist der letzte der Abreißen sollte. Das ist bei jeden Stecker so. Zu jeden Stecker gehört auch eine passende Verschraubung. Am besten eine Trompeten-Verschraubung. Dort ist das Kabel doppelt fixiert.

  • Jueof
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    • 14. Dezember 2010 um 10:03
    • #29
    Zitat von "kurzschluss_meister"

    So sehen meine Aderendhülsen aus! Knipex-Zange

    Und von nem Hartingeinsatz der keine Aderendhülsen verträgt hab ich noch nie gehört... Ausgenommen Federzugklemmen natürlich! Ich reg mich ehr drüber auf wie oft keine verwendet werden, was leider großer Pfusch ist!

    Was sagt denn der meister zur verlötung statt aderendhülsen? Ich weiß ist verboten aber wurde früher lange jahre praktiziert (später dann nur noch die spitzen) und hat einige jahre gute dienste er bracht

  • tufkaklto
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    • 14. Dezember 2010 um 18:05
    • #30

    Unter bestimmten Umständen kann die Verbindung heiß werden.
    Lötzinn wird dann auch heiß, und dann natürlich weich.

    Und dann wird die Verbindung ganz übel

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

    Ganz großer Fan des " Themen als gelesen markieren " Buttons

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    • 14. Dezember 2010 um 18:25
    • #31

    Hi,

    und unter Druck, d.h. wenn das Zinn unter der Schraube liegt 'fließt' es d.h. die Verschraubung lockert sich.

    Tomy

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  • hell&dunkel
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    • 14. Dezember 2010 um 18:31
    • #32

    Das Zinn fließt unter dem Druck der Schraube.
    Das geht so lange bis der Übergangswiderstand hoch genug ist, damit die Verbindung abrauchen kann. :D
    Auch bei Signalleitungen unter Schraubklemmen ist verzinnen ein "no go".

    Edit: Tomy war schneller.

    Hier befindet sich i.d.R. die Signatur

  • Jueof
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    • 14. Dezember 2010 um 21:22
    • #33

    Okay, leuchtet ein bei großen strömen, bei signal leitungen komme ich noch nicht ganz mit. Gibts evtl. änderungen wegen neuer lote die ja ohne blei da her kommen? Wie hand habt ihr es denn mit zb. speakon verbindungen? Da hat neutrik dieses metall blättchen drinn und ohne aeh oder verzinnen gehts nur müssig und oft genug gabs da schon kurz schlüsse wegen einzelner loser drähte im stecker bei ganz ohne. Bei den verlöteten ist mir bis her noch kein ausfall zu ohren gekommen.

  • hell&dunkel
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    • 14. Dezember 2010 um 21:25
    • #34

    Das Zinn fließt unter Druck immer. Nur sind die Folgen bei Signalleitungen nicht so schwerwiegend.

    Hier befindet sich i.d.R. die Signatur

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    niggles
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    • 14. Dezember 2010 um 22:50
    • #35
    Zitat von "Jueof"

    Wie hand habt ihr es denn mit zb. speakon verbindungen? Da hat neutrik dieses metall blättchen drinn und ohne aeh oder verzinnen gehts nur müssig und oft genug gabs da schon kurz schlüsse wegen einzelner loser drähte im stecker bei ganz ohne.


    Wenn das für dich ein Problem ist: Nimm deinen Kabelknechten den Cutter zum Abisolieren weg (damit muß man nämlich umgehen können, um die Adern nicht anzuritzen) und kauf ihnen ne vernünftige Abisolierzange (Weidmüller...).
    Ich persönlich bevorzuge ordentlich gecrimpte (Vierkant...) Aderendhülsen in Speakon. Da muß man halt mal kurz die Schraube raus und wieder rein drehen um das Metallblättchen zu entsorgen.
    Alternative für die ganz Konservativen: Alles raus und direkt löten. Geht auch wunderbar und hält ewig, ist aber ohne amtliche Lötstation >80W wirklich kein Spaß und dauert ein wenig länger...

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • chris216
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    • 15. Dezember 2010 um 08:59
    • #36

    Egal was über die Verbindung gehen soll, ob Signal, ob Strom, entweder komplett löten oder gar nicht! Nur Leitungsende verzinnen und dann schrauben / klemmen gehört NIE! NIEMALS! NIE! NICHT! NEIN! SITZ! PLATZ! AUS! zusammen.

    Gruß,
    Christoph Holdinghausen

  • Jueof
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    • 15. Dezember 2010 um 11:03
    • #37
    Zitat von "chris216"

    Egal was über die Verbindung gehen soll, ob Signal, ob Strom, entweder komplett löten oder gar nicht! Nur Leitungsende verzinnen und dann schrauben / klemmen gehört NIE! NIEMALS! NIE! NICHT! NEIN! SITZ! PLATZ! AUS! zusammen.


    :lol: Grüß deinen hund 8)
    Komisch nur das es jahrzehnte so praktiziert wurde in ost und west ohne das aus brechen von katastrophen :lol:

  • chris216
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    • 15. Dezember 2010 um 11:18
    • #38

    Forums-Tourette...

    Nur weil du die Katastrophen nicht mitbekommen hast, heisst das noch lange nicht, dass es die nicht gab. :-/

    Gruß,
    Christoph Holdinghausen

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