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Pimp my LS9..

  • hoernix
  • 30. November 2010 um 17:57
  • hoernix
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    • 30. November 2010 um 17:57
    • #1

    Hallo, nachdem ich neben meinen Yamaha M7 und LS9 ein Digico SD9 mein eigen nenne, bin ich noch unzufriedener mit dem Sound der Yamahas. Ich verwende den LS9/16 Hauptsächlich für eine Acapella Truppe und reize das ganze Szenen Recall Safe Szenario sehr aus und will es auch nicht missen. Wieviel bringt es, andere Vorstufen ( RME, Focusrite etc.) im Input und vor allem Output zu nehmen? Klingt der Roland M300 wirklich soviel besser? Oder muss ich meinen SD9 mitschleppen :-)? Vielen Dank für praxisorientierte Tips. LG

    Georg Hrauda, Österreich

  • tufkaklto
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    • 30. November 2010 um 18:03
    • #2

    Ein Bekannter hat sich einen Apogee Outputwandler gecheckt.
    #
    Unterschied ist immens

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

    Ganz großer Fan des " Themen als gelesen markieren " Buttons

  • skyworker
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    • 30. November 2010 um 18:11
    • #3

    SD9 schleppen??? Ich finde es durchaus handlich und nicht wirklich sperriger als ein LS9.

    SKY

    Kein Applaus für Scheiße!

  • simonstpauli
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    • 30. November 2010 um 19:53
    • #4

    Ich würde mich zunächst auf die Outputwandler konzentrieren (z.B. Apogee, wie Klaus schon schrieb) und die Input-Wandler kalt fahren (max -18dBfs).

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • radartuete
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    • 30. November 2010 um 20:30
    • #5

    Hi Christian,

    ...und wieso max. -18 dBFS am Input? Klingen dann dann Wandler besser? Verstehe den Sinn (noch) nicht...

    Danke & Beste Grüße

    radartuete

  • simonstpauli
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    • 30. November 2010 um 21:19
    • #6
    Zitat von "radartuete"

    Hi Christian,

    ...und wieso max. -18 dBFS am Input? Klingen dann dann Wandler besser? Verstehe den Sinn (noch) nicht...

    Danke & Beste Grüße

    radartuete


    Das entspricht in etwa der Aussteuerung eines Analogpultes (ca. 20 dB Headroom). Da es bei einem Digitalpult so gesehen keinen Headroom gibt muß man sich "footroom" schaffen. Natürlich sind da andere Zeitkonstanten im Spiel etc. aber -18dBfs ist ein guter Anhaltspunkt. Bei 30 Kanälen bekommt man ja trotzdem genug Tinte auf den Füller (Verzeihung, den Output meine ich natürlich)
    Ja, es klingt besser. Jedenfalls ist das meine Erfahrung.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • Freakpedda
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    • 30. November 2010 um 21:29
    • #7

    da du nach dem M-300 gefragt hast, wir nutzen ein M-400 und da ist der Sound um Klassen besser.
    Desweiteren funktioniert das mit dem Recording über Ethernet erstklassig.
    Was ich persönlich schön finde ist das man zb. die Snare wie auf einem Analogpult auch ruhig mal in den roten fahren kann ohne das es gleich häßliche Geräusche gibt..:)
    Also für mich ist das Roland ( bei dem richtigen Anwendungszweck ) ganz weit vorne.
    Bin da mittlerweile auch schneller drauf als bei jedem Analogtisch......ganz im gegensatz zu LS9.

    Zum M7 und LS 9: mal mit Rocknet gefahren und muss sagen, da geht die Sonne auf im Gegensatz zu den Yammi Preamps.

    Über eigene Fehler zu lachen, kann das Leben verlängern. Über die Fehler anderer zu lachen, kann es verkürzen.

    Cullen Hightower

  • Jueof
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    • 30. November 2010 um 22:18
    • #8

    Hi, sind diese yamaha pulte wirklich so schlecht? Die waren und sind doch immer noch so was wie der industrie standard und in jeder bühnen anweisung zu finden. Die können doch nicht alle was an den ohren haben. LG

  • Freakpedda
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    • 30. November 2010 um 22:26
    • #9

    Jueof, es sagt ja keiner das die sooooooooo schlecht sind.....es geht halt nur auch besser..;)

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    Cullen Hightower

  • skyworker
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    • 30. November 2010 um 22:31
    • #10

    Womöglich gibt es ja auch noch andere Gründe, warum ein Produkt auf einem Rider landet oder zum Industriestandard wird. Es muss nicht immer so ein hochsubjektives Argument wie "Klang" sein ...

    SKY

    Kein Applaus für Scheiße!

  • Jueof
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    • 30. November 2010 um 22:35
    • #11

    Nichts gegen den technischen fortschritt. Mir kommt das nur alles ein wenig überrissen vor. Komisches geschmäckle nach dem hype um ilive und sd9

  • skyworker
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    • 30. November 2010 um 22:41
    • #12

    Ach bitte - jetzt wollen wir doch nciht etwa eine LS9 mit SD9 oder ILive vergleichen. Weder klanglich, noch technisch.

    SKY

    Kein Applaus für Scheiße!

  • mellotron
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    • 30. November 2010 um 22:49
    • #13

    Zunächst einmal: macht bitte einen amtlichen Doppelblindtest oder stellt verschiedene Blindfiles ins Netz.

    Und dann: "SD9 herumschleppen": Ja, genau. Gut, daß das mal angesprochen wird:
    SD9: "Gewicht 36,0 Kg (105,0 Kg mit optionalem Flightcase, im Full System enthalten)" (Angabe DiGiCo) => und da brauche ich noch MADI-Rack und -Kabel dazu.
    LS9-32: 19,4 kg! (Angabe Yamaha, LS9-16: 12 kg) plus max 40 kg (vergleichbares Case mit Doghouse und Rollen) = 60 kg
    => das sind 45 kg oder 42 % weniger! Eine SD9 zu zweit Treppen hoch tragen ist schon sehr sportlich.

    "Footroom": Sorry, das halte ich für Unsinn. Den analogen Preamps ist es meiner Meinung nach in gewissen Grenzen egal, wieviel sie verstärken müssen, solange sie nicht clippen. Aber die Wandler dahinter müssen ein- und ausgangsseitig ordentlich ausgesteuert werden, um ordentlich zu wandeln. Natürlich darf nichts clippen und man sollte sich auch pultintern um die Buspegel kümmern.
    Ich glaube diese letzte Sache wird von vielen Leuten unterschätzt. Die fahren erstmal 30 gut ausgesteuerte Kanäle auf den Stereomaster (von Subgruppen ganz zu schweigen) und ziehen dann den Master auf -10, um nicht zu viel Pegel rauszuschicken. Habt Ihr schon mal im Cue mit PFL den Pegel kontrolliert, der vor dem Masterfader im Pult entsteht?

    Und dann finde ich es ein bißchen lächerlich, ernsthaft zu überlegen, mit Apogee-Wandlern ein LS9 aufzurüsten. Das ist ein Pult, das einen Gebrauchtpreis mit Case von max. 6000 netto hat! Wenn Ihr Veranstaltungen habt, wo die zusätzlichen Wandler bezahlt werden, dann ist das natürlich super, aber dann könnt Ihr auch ein anderes Pult mitnehmen, das vielleicht nicht nur 4 Effekte und 16 Aux hat.

    Einmal editiert, zuletzt von mellotron (1. Dezember 2010 um 07:15)

  • simonstpauli
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    • 30. November 2010 um 23:05
    • #14
    Zitat von "mellotron"

    ...
    "Footroom": Sorry, das ist halte ich für Unsinn. Den analogen Preamps ist es meiner Meinung nach in gewissen Grenzen egal, wieviel sie verstärken müssen, solange sie nicht clippen. Aber die Wandler dahinter müssen ein- und ausgangsseitig ordentlich ausgesteuert werden, um ordentlich zu wandeln. Natürlich darf nichts clippen und man sollte sich auch pultintern um die Buspegel kümmern.
    Ich glaube diese letzte Sache wird von vielen Leuten unterschätzt. Die fahren erstmal 30 gut ausgesteuerte Kanäle auf den Stereomaster (von Subgruppen ganz zu schweigen) und ziehen dann den Master auf -10, um nicht zu viel Pegel rauszuschicken. Habt Ihr schon mal im Cue mit PFL den Pegel kontrolliert, der vor dem Masterfader im Pult entsteht?
    ...


    Mir geht es beim "Footroom" um die digitale Ebene. Dort gibt es keinen Headroom. Dafür aber genügend Dynamik "nach unten". Daher halte ich den Begriff für zielführend, wenn man sich mit Gain-Struktur auf einem Digitalpult beschäftigt.
    Und durch die Pegelanzeige in dBfs ist man versucht, zu hoch auszusteuern.
    Yamaha-Pulte zeigen übrigens auch Clipping vor dem Master an, so weit sollte man es aber nicht kommen lassen.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • Freakpedda
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    • 30. November 2010 um 23:15
    • #15

    mellotron, Roland M-300 = 9.8 kg..... :D
    Du hast aber bei den Yammis vergessen das du Muco mitschleppen musst.....das kann auch ganz schön viel wiegen...;)

    Spaß beiseite, habe diese Vergleiche schon gehabt, M7 mit und ohne Rocknet, LS9 mit und ohne Rocknet, LS9 vs M-400 und habe das für mich beurteilt.
    Und bin dabei zu eindeutigen Ergebnissen gekommen FÜR MICH.
    Wie andere das halten ist mir recht Latte..;)
    Wenn aber jemand danach fragt, teile ich halt gerne die für MICH gewonnenen Ergebnisse mit, evtl hilft es ja.

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    Cullen Hightower

  • hoernix
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    • 30. November 2010 um 23:43
    • #16

    Danke mal für die vielen Antworten. Ich wollte ja auch keine Preamp Diskussion lostreten.
    @freakpeda: Das klingt interessant, hab die Möglichkeit einen M300 auszuborgen, werd das mal probieren. Das Recording geht aber nur mit Cakewalk direkt? (oder gibts da vielleicht einen reac asio treiber?)

    Georg Hrauda, Österreich

  • wikinger
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    • 1. Dezember 2010 um 00:01
    • #17

    Für mich ist LS9 und M7 klanglich inzwischen ganz weit hinten. Die Pegelanzeigen sind nicht praxisorientiert, sprich man muss höllisch aufpassen mit der aussteuerung. ein bisschen zu viel gain und es klingt sehr "angestrengt" keine ahnung wie ich das sonst erklären kann! mit anderen Preamps kann ich das nicht beurteilen da noch nie verwendet, aber es kann ja nur besser werden.

    heute sind die benannten yamis deutlich zu teuer zu anderen (für mich besseren) produkten! wenn ich denke das eine digimuco zu den yamis fast gleich viel oder mehr kostet als das pult selber... naja. da orientiere ich mich lieber andersweitig für erst noch weniger geld!

    meine bescheidene meinung zu den yamis!

    können Sie nicht ein bisschen leiser machen...???

  • Freakpedda
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    • 1. Dezember 2010 um 00:02
    • #18

    hoernix,
    geht nur mit Sonar Cakewalk plus dem Reac Treiber und Gigabit lan.
    Hört sich wilder an als es ist. Ich nutze eine Pcmcia Gigabit-lan card und einen Läppi mit 2 GB Ram.
    Funzt einwandfrei für alle 40 Spuren. Noch nie Aussetzer gehabt.
    Die Vorgaben von Roland sind ziemlich hochgesetzt was den Läppi betrifft, aber maßlos überzogen.
    Rufst du am besten mal Tom Ortmüller von Roland an...der gibt dir super Tipps und auch eine Realistische Einschätzung was du wirklich brauchst dafür.

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    Cullen Hightower

  • oton
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    • 1. Dezember 2010 um 00:25
    • #19
    Zitat

    Für mich ist LS9 und M7 klanglich inzwischen ganz weit hinten. Die Pegelanzeigen sind nicht praxisorientiert, sprich man muss höllisch aufpassen mit der aussteuerung. ein bisschen zu viel gain und es klingt sehr "angestrengt" keine ahnung wie ich das sonst erklären kann! mit anderen Preamps kann ich das nicht beurteilen da noch nie verwendet, aber es kann ja nur besser werden.

    Klanglich gibt es zwischen den meisten Pulten heutzutage imho kaum noch heftige Unterschiede ... da spielen andere Faktoren eine so gravierende Rolle, da macht das Pult klanglich kaum noch etwas aus. Selbst wenn ich persönlich z.B. eine Vi6 viel schöner finde, hat das zu 90% mit Bedienung zu tun und 10% mit Klang.

    Das man über ein LS9 jammert kann wg. Getippe ja noch verstehen, spätestens bei M7 ist es nur nur ein Vorwand, seine eigene Inkompetenz zu kaschieren ... schon zu oft so erlebt.

    P.S. "Die Pegelanzeigen sind nicht praxisorientiert" meine Herren, was man in einem Internetforum so an Schwachsinn schreiben darf ... toll oder?

    oTon Music - Marcus Thiel - Hilsbrunnenstrasse 8 - 76530 Baden-Baden

    http://www.popakademie.de
    http://www.otonmusic.de
    http://www.event-akademie.de

  • wikinger
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    • 1. Dezember 2010 um 00:40
    • #20

    tut mir leid das ich so inkompetent bin... ;) solange die lämpchen grün blinken sound OK, dann hats aber noch ganz viele orange lämpchen, spatestens ab dem zweiten wirds dann nicht mehr so schön... da hats aber noch ein paar mehr von diesen orangen lämpchen... hmmm für was sind die dann gedacht??? :twisted:

    können Sie nicht ein bisschen leiser machen...???

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