Meine Traumvorstellung diesbezüglich wäre auch eine Art "Vistonics"-Oberfläche mit MultiTouch-Funktionalität, 1 Faderreihe 1 Encoderreihe und ein paar wenige fühlbare Hardware-Buttons für wichtige Funktionen wie Tap, Szenenweiterschaltung etc.
Das ganze natürlich frei belegbar in einem Oberflächeneditor programmierbar bzw. mit einer Art grafischem "Setzkasten": EQ z.B. über Multitouch wie in den aktuellen iPad-DigitalPult-Apps, Auxregler über Touch, Encoder oder Fader, Mute-, Solo- und andere Buttons sowie Meters da wo man möchte, Faderumschaltung auf EQ, wenn man es will, verschiedenfarbige Hintergründe für die Fader/Kanäle usw. usf.
Das ganze in "12er Packs" (d.h. 12 Fader, Größenordnung vllt. 30x40cm), die man aneinander docken kann. Dazu ein kleiner Bildschirm (damit das o.g. User-Interface nicht zu groß und teuer werden muss) + Tastatur und Maus für PlugIns, Routing, System etc. Das kann natürlich auch direkt der Laptop sein.
Dann kann sich jeder Templates bauen, die seinen Bedürfnissen entsprechen, von klassischen Encoder-Channelstrip-Design bis hoch spezialisiert auf eine Anwendung. Dazu eine passende Internetseite/Forum, wo man die Templates hochladen kann für die Leute, die da nicht so den Plan haben aber trotzdem gerne damit arbeiten würden. Bzw. vllt. davon dann eher nur die Templates, die man als eine Art "Standard" ansehen könnte und getestet sind.
Das wäre dann der Moment wo man sagen könnte "Du, ich hab hier mein Pult auf dem USB-Stick,ich würde das mal eben gerne aufspielen...?" ![]()
Ein Interface das einfach nur kontaktfreudige Software benötigt und dem es ansonsten egal ist was diese Software macht. Falls einem irgendein "Bedienelement" fehlt, kann es einfach von einem findigen Communitymitglied geschrieben werden und als "App" hochgeladen. :wink:
Nur eines ist klar: billig ist das natürlich nicht, erst wenn die Teile Massenware werden (wozu es für mehr nutzbar sein muss als nur Audiomischer) dürfte es bezahlbar werden. Ob als Lichtsteuerung, DJ-Pult (wenn sich die Faderanordnung ändern lässt), DAW-Steuerung, Keyboard-Erweiterung (z.B. für Software-Orgeln und Synthies), Video-Mischer oder Raumsteuerung in Installationen, so ein Ding hätte schon Potenzial.
Aber ein Behringer kostet halt nur einen Bruchteil davon... :?