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Festeinbau Hängepunkte Für Truss

  • Andreas H.
  • 16. März 2011 um 15:11
  • Andreas H.
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    • 16. März 2011 um 15:11
    • #1

    Hallo Leute,

    Folgende Thematik:
    Pfarrsaal soll mit Hängepunkten für truss ausgestattet werden. Es werden ca 9 bis 10M Litec QX30 werden.
    Dort drinn ist die Decke abgehängt, darunter ist die Normale betondecke.
    Wie bekomme ich dort hängepunkte hin die abgenommen bzw. Zugelassen sind um die Truss dranzuhängen?
    Und wie Hänge ich die Truss da am besten hin?

    Lg

  • djobi
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    • 16. März 2011 um 15:56
    • #2

    so etwas aus der Ferne zu beurteilen ist schwierig. Guck z.B. mal bei wuerth.de, da gibt es neben Schwerlastankern für gerissenen / ungerissenen und Poren-Beton auch Klebesysteme (Injektions- bzw. Patronensysteme).

    Was du nutzt ist abhängig von dem "Beton" und vor allem der Last, die du pro Punkt ansetzt - dazu hast du leider nichts geschrieben.

    Du solltest vorher auch klären, welche Last du in die Decke einbringen kannst und ob Beschränkungen bestehen, wie tief du bohren darfst. Bei einem (speziellen) Neubau darf ich laut Vorgabe z.B. nur 60mm tief bohren, da ich sonst die "Betonkernaktivierung" beschädigen würde ...

    Ansonsten wären so Konstukte wie eingeklebte Gewindestange, Ringöse, Verbinder, Stahlseil, Verbinder, Halfcoupler mit Ringöse wohl üblich.

    Biete: Zeitrafferaufnahmen, z.B. vom Konzert oder Bühnenaufbau
    zur Miete: TW Audio Sys One B30/T24, M15, Global 4 Punkt Truss, Le Maitre Trockeneisnebel, A&H GLD80, QU-24, ew100 1G8, Nexo PS10 + PS15
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  • Andreas H.
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    • 16. März 2011 um 16:16
    • #3

    Gewichtsmäßig weis ich grade nicht genau, aber ich schätze dass da Niemals mehr wie 500Kg dran kommen. Der saal ist nicht allzu groß. Angeschafft werden 2 bis 4 Kopfwackler und bissl kleinzeugs soweit ich weis.

    Lg

  • djobi
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    • 16. März 2011 um 16:49
    • #4

    naja "schätzen" finde ich bei solchen Konstruktion nicht unbedingt angebracht. Rechne mal Traverse, Kabel, Verteiler, Scheinwerfer etc Zusammen - dann kannst du auch angeben, was ggf. noch dran darf.

    ansonsten gibt es hier z.B. jede Menge zum Lesen:
    http://content.fischer.de/cbfiles/Fische…23AIP_%23V2.pdf

    was daraus hervorgeht: je nach Festigkeitsklasse des Steins kannst du pro gut gemachtem Punkt 0,3-1,7kN pro Dübel bzw. Dübekgruppe einbringen. In Beton eher 1,0-1,7 als 0,3. Je nach Belastung, Beschaffenheit etc gibts auch Zu- bzw. Abschläge.

    Weitergedacht: 1kN = ca 100kg, also 5 Punkte für 500kg

    Ansonsten hat sowohl Würt, wie Fischer und auch Hilti Außendienstmitarbeiter - die helfen (hoffentlich) bei der Auswahl der Produkte weiter.

    (Das alles sind natürlich nur meine Überlegungen, ohne jegliche rechtliche und statische Verbindlichkeit)

    Biete: Zeitrafferaufnahmen, z.B. vom Konzert oder Bühnenaufbau
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  • deep-house
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    • 17. März 2011 um 09:58
    • #5
    Zitat von "Andreas H."

    Hallo Leute,
    Wie bekomme ich dort hängepunkte hin die abgenommen bzw. Zugelassen sind um die Truss dranzuhängen?
    Und wie Hänge ich die Truss da am besten hin?
    Lg

    Das ist es, da in D alles sehr pragmatisch gehandhabt wird, muß ein Statiker die Unterlagen des Bauwerks einsehen und die Gesamtsituation prüfen ob die geplante Last (mit Sicherheitsbeiwerten) grundsätzlich zulässig ist, ggfs. auch mit Auflagen. Dann wir er dazu die Befestigungsmittel festlegen und abschließend das ganze auf fachgerechte Montage prüfen. Zuletzt sollte die Konstruktion ein festes Hinweisschild auf die Maximallast erhalten.

    Alles andere ist im Schadensfall für alle sehr unerfreulich.

    Gruß UweS.

  • skyworker
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    • 17. März 2011 um 10:03
    • #6
    Zitat

    muß ein Statiker die Unterlagen des Bauwerks einsehen und die Gesamtsituation prüfen ob die geplante Last (mit Sicherheitsbeiwerten) grundsätzlich zulässig ist, ggfs. auch mit Auflagen. Dann wir er dazu die Befestigungsmittel festlegen und abschließend das ganze auf fachgerechte Montage prüfen. Zuletzt sollte die Konstruktion ein festes Hinweisschild auf die Maximallast erhalten.

    - genau so und nicht anders.

    SKY

    Kein Applaus für Scheiße!

  • Jeremy
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    • 17. März 2011 um 17:29
    • #7
    Zitat von "skyworker"

    - genau so und nicht anders.

    SKY

    ... und vor allem ist das so(1) für einen Statiker eine fast schon triviale Fingerübung, die eigentlich nicht all zu viel kosten dürfte. Gibt's denn keinen Statiker in der Pfarrei?

    --
    Jeremy


    (1)wenn alle Unterlagen vorhanden, aussagekräftig und aktuell sind.

    Harvard'sches Gesetz für Tierversuche: "Unter sorgfältigst kontrollierten, dokumentierten und jederzeit reproduzierbaren Laborbedingungen verhalten sich Versuchstiere immer so, wie es ihnen gerade passt."

  • Andreas H.
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    • 18. März 2011 um 20:00
    • #8

    Wo wir bei dem großen Problem sind: Es Existieren Keinerlei Unterlagen :(
    Was soll man in so einem Fall machen?!

    Lg

  • djobi
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    • 18. März 2011 um 20:13
    • #9

    Wie keine Unterlagen?
    Was sagt denn die z.B. die Hausakte bei der Stadt / Landkreis?
    Da sind doch normalerweise Architekten-Pläne drin? Für die Baugenehmigung sind i.d.R. auch statische Berechnungen notwendig.

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  • deep-house
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    • 19. März 2011 um 17:22
    • #10

    falls keine Unterlagen da sind sollte ein Statiker anhand der Materialien und der Konstruktion und dem Alter/Zustand eine Vergleichsrechnung dazu erstellen können.

    Man kann dadurch vielleicht nicht an die Maximalgrenze gehen, aber Anschlaglasten von 2,5 kN (oder um wieviel gehts?) einzubringen ist ja nun auch kein Hexenwerk. Notfalls kann man ja auch erst berechnen und ausführen und dann einen Belastungstest machen.
    Ich hatte das mal für eine ausgebrannte Garagenanlage, wo keiner wußte in wie weit die Decke wirklich beeinträchtigt waren. Dort wurden Mittels Kran vorsichtig Paletten abgesetzt bis die Nennlast + Zuschlag erreicht war und es passierte Nix, nicht mal die für die Last errechneten Durchbiegungen wurden erreicht, es waren also noch ausreichend Sicherheiten da. Dadurch konnte man den Totalabriß sparen.
    Im übrigen ist auch nie sichergestellt, daß nach den theoretisch berechneten UNterlagen ausgeführt wurde (vergl. U-Bahn Köln)

    Gruß UweS.

  • Andreas H.
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    • 20. März 2011 um 12:19
    • #11

    Der Bau des Gebäudes muss wohl von einem ziemlichen Gauner durchgeführt worden sein: Keine Unterlagen, Bauschutt wurde "entsorgt" und zwar im Garten, als zugabe für den Beton unter den Treppen usw. usf. Dieser Mensch ist aber mittlerweile leider tot, somit kann man ihm nichtmal irgendwie einen besuch abstatten. Das mit der Stadt wäre ncoh eine Idee, gebe das mal weiter ;)

    Lg

  • deep-house
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    • 21. März 2011 um 10:33
    • #12

    :lol: so ist das in der Branche, Ironie Modus ein: "baulöwen~Makler~Zuhälter" jede Sparte ein Profit-Center

    Gruß UweS.

  • Wulfson
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    • 25. März 2011 um 18:02
    • #13

    hm...ich versteh den ganzen kram hier nicht! für lasten an die decke, wo noch nix vorgesehen ist, gehört ein statiker ran! punkt...ende...aus

  • hink
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    • 25. März 2011 um 22:22
    • #14
    Zitat von "djobi"

    Bei einem (speziellen) Neubau darf ich laut Vorgabe z.B. nur 60mm tief bohren, da ich sonst die "Betonkernaktivierung" beschädigen würde ..

    Ähm, die Gänsefüsschen um Betonkernaktivierung und das "würde" bedeuten, du weißt nicht was das ist und siehst das als störendes Argument??? Tipp, halt Dich an die 60mm!
    hinkel

  • hell&dunkel
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    • 25. März 2011 um 23:16
    • #15

    Überschwemmung.... :D

    Hier befindet sich i.d.R. die Signatur

  • djobi
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    • 27. März 2011 um 22:43
    • #16

    hink: ähm .. nein.
    Ich kann nur dieses tolle Wort nicht mehr hören. Streng genommen nervt der ganze Bau :)

    Es wäre schön, wenn ich im Winter trotz oder gerade wegen dieser Betonkernaktivierung (was wohl den wenigstens Usern hier etwas sagen dürfte) nicht alle halbe Stunde das Fenster aufreissen oder die Klimaanlage im Büro einschalten müßte um halbwegs erträgliche Temperaturen zu erreichen. Krasse Diskrepanz zwischen hohlen Energiespar-Versprechungen und tatsächlicher Energieverschwendung dieser offenbar achso tollen aber scheinbar verdammt schwer einstellbaren Technik ...

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