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Butterworth oder Linkwitz Riley????

  • nicogreek
  • 23. März 2011 um 19:13
  • nicogreek
    Beiträge
    302
    • 23. März 2011 um 19:13
    • #1

    Hallo liebe Forum-Gemeinde...

    hab eine Frage bezüglich welchen Filter Typ ich anwenden soll?

    Ich verzweifle Schier :oops: :oops:

    Da ich von dieser Materie gar keine Ahnung habe.

    vorhandener Controller: dbx Driverack Px

    Boxen: K&F CA 1001 und SW 112

    Endstufe: Powersoft Digam LQ 2804 oder Alto D4

    Eine kleine Tendenz habe ich schon. Kann es sein das Butterworth irgendwie besser klingt (meine subjektive Meinung!?)

    Danke für eure Hilfe

  • max kaiser
    Beiträge
    82
    • 23. März 2011 um 19:22
    • #2

    Kurz gesagt:
    Beim Butterworth hast du an der Übernahmefrequenz eine Überhöhung von 3dB wohingegen beim Linkwitz-Riley eine Linearer Frequenzgang angestrebt wird.
    Siehe Grafik:

    "Nein! Stromkreis heisst nicht das man einen Schuko Male -> Male Adapter braucht!"

  • yamaha4711
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    3.664
    • 23. März 2011 um 19:29
    • #3

    Tacho!

    Zu diesem Thema gab es schon mal einen Thread: http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?f=26&t=69794

    Bei der Grafik fehlt noch die Quelle... oder ist der 3dB Berg von Gut?
    Quelle der Grafik: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Linkwitz_vs_Butterworth.png&filetimestamp=20090217164323

    Grüßle,
    michael

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • nicogreek
    Beiträge
    302
    • 23. März 2011 um 19:45
    • #4

    Danke Yamaha

    in dem Link was du gepostet hast heißt es im letzten Posting: Jungs, geht ins Bett. Es bringt nichts mehr.
    Saufen wir lieber ein Bier.


    :D:D:D

    Soviel dazu! Viel schlauer bin dadurch nicht geworden :oops: :oops:

  • Jonnytrance
    Gast
    • 23. März 2011 um 20:03
    • #5

    Kann es sein, dass BW subjektiv besser klingt, weil einfach lauter ist?
    BW Filter hat Güte Q0,7 und nimmt bei Eckfrequenz 3dB ab.
    LR Filter hat Güte Q0,5 und nimmt bei Eckfrequenz 6dB ab. Ein LR Filter ist aus 2 BW (niedrieger Ordnung) kaskadiert.

  • chris216
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    1
    • 23. März 2011 um 22:31
    • #6

    Bessel. Nicht immer ist die höchste Steilheit auch am sinnvollsten...

    Gruß,
    Christoph Holdinghausen

  • yamaha4711
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    3.664
    • 23. März 2011 um 22:39
    • #7

    Ist es nicht eher eine philosophische Frage?!

    LR-Filter sind die Filter, die zu 90% Verwendung finden. So ziemlich jede passive X-Over aus den 90ern und auch darüber hinaus nutzt LR.
    BW-Filter sind die nächsten und in der XA2600 von Dynacord ist z.B. ein BW realisiert.

    Die modernen Controller können alles und man darf gerne ausprobieren wie es am besten klingt. Die Unterschiede der Filter wurden ja schon genannt. Es kommt meiner Meinung nach zunächst auf den Geschmack an und sekundär auf das verwendete Holz.

    Daher: mach wie du es für richtig hälst.

    Grüßle,
    michael

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • Volker Holtmeyer
    Profi
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    13
    • 23. März 2011 um 22:51
    • #8
    Zitat von "nicogreek"

    Danke Yamaha

    in dem Link was du gepostet hast heißt es im letzten Posting: Jungs, geht ins Bett. Es bringt nichts mehr.
    Saufen wir lieber ein Bier.


    :D:D:D

    Soviel dazu! Viel schlauer bin dadurch nicht geworden :oops: :oops:

    Haste denn alle vier Seiten gelesen?!

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • Jonnytrance
    Gast
    • 24. März 2011 um 05:36
    • #9
    Zitat von "chris216"

    Bessel. Nicht immer ist die höchste Steilheit auch am sinnvollsten...


    Bessel nehme ich nur als Lowcut für irgendeine Fullrangekiste. Funktioniert wirklich super.
    Aber als X-Over von 2 Wegen... wird schon sehr schwierig die Phasen wieder einzupfangen.

  • nicogreek
    Beiträge
    302
    • 24. März 2011 um 06:09
    • #10

    Ja Volker habe ich getan :!: ;)

    Nur das ich zu gar keinen Ergebnis gekommen bin (theoretisch). D.h. jedes der hier genannten Filter seine Vorteile oder Nachteile bringt. Wie alles im leben halt.

    In der Praxis sieht es so aus das wenn ich laut Herstellerangaben gehe soll, dann LR mit 24 Steilheit verwenden soll. Laut Händler soll ich lieber BW mit max 12 db ausprobieren. Und ich muss bis jetzt zugeben das mir die BW ein bißchen besser gefällt.

    Zum einen muss ich zugeben das ich in einer 25 m² großen/kleinen Testlocation ausprobiere mit 2,20m Deckenhöhe.
    Mit nur einen Stack! Wenn ich 2 Stacks anschließe kommt mir die Decke runter.
    Und zum anderen teste ich das ganze mit keinen Highend Endstufen. Will ich auch nicht! Die dbx mit der Alto hat mich schon genug gekostet mehr geht nicht.

    Danke für euren Input

  • Jonnytrance
    Gast
    • 24. März 2011 um 06:27
    • #11
    Zitat von "nicogreek"

    In der Praxis sieht es so aus das wenn ich laut Herstellerangaben gehe soll, dann LR mit 24 Steilheit verwenden soll. Laut Händler soll ich lieber BW mit max 12 db ausprobieren. Und ich muss bis jetzt zugeben das mir die BW ein bißchen besser gefällt.


    Mir sind die Herstellerangaben wichtiger, als das was Verkäufer verzählt.
    Sie Setups von amtlichen Herstellern sind nicht einfach ausm Luft gegriffen, sondern eingemessen und stellen zusätzlich ne gewisse Beriebssicherheit dar.
    BW, oder LR , oder auch Mischformen ist jedem selbst überlassen, solange der weist was er tut. Aber mal rein theoretisch ist LR besserklingender Filter als BW, da es kein Überhang hat.

    P.S. hat dir der Händler auch gesagt, dass du bei BW12 auch umpolen sollst?

    Einmal editiert, zuletzt von Jonnytrance (24. März 2011 um 06:33)

  • nicogreek
    Beiträge
    302
    • 24. März 2011 um 06:30
    • #12

    ....Du meinst Phase um 180° drehen?

    Nein hat er nich gesagt!

  • Jonnytrance
    Gast
    • 24. März 2011 um 06:48
    • #13

    Filtern je hach Steilheit drehen an die Phase:
    1.Ordnung (6dB/Okt.) - 90°
    2.Ordnung (12dB/Okt.) - 180°
    3.Ordnung (18dB/Okt.) - 270°
    4.Ordnung (24dB/Okt.) - 360°
    usw.
    Deswegen es ist nicht nur Filterart wichtig, sondern auch Steilheit.

  • nicogreek
    Beiträge
    302
    • 24. März 2011 um 06:52
    • #14

    Also verstehe ich das richtig?

    Wenn ich LR24 anwende, dann habe ich ja ein Filter der 4.Ordnung und ich müsste nichts umpolen?! Und wende ich jetzt eines der 2 Ordnung an und ich habe 2. Bässe am Start, dann habe ich massive Auslöschungen?

    Ist es eine allgemeine Faustformel? Oder gibt's da auch Ausnahmen?

  • Jonnytrance
    Gast
    • 24. März 2011 um 07:12
    • #15
    Zitat von "nicogreek"

    Also verstehe ich das richtig?

    Wenn ich LR24 anwende, dann habe ich ja ein Filter der 4.Ordnung und ich müsste nichts umpolen?! Und wende ich jetzt eines der 2 Ordnung an und ich habe 2. Bässe am Start, dann habe ich massive Auslöschungen?


    Wenn Hersteller seine Tops zu Subs mit je 24dB/Okt. trennt, aber du möchtest unbeidingt mit 12dB/Okt. trennen, dann sollte man entweder Tops oder Subs umpolen, da sonst bekommst du schöne Auslöschungen im Übernahmebereich.

  • nicogreek
    Beiträge
    302
    • 24. März 2011 um 07:28
    • #16

    Hallo Jonny

    Danke für deine Postings! ich sehe auf jeden Fall, denke ich zumindest, um einiges klarer. Ich werde mich wieder mit den Support von K&F in Verbindung setzen...................

    Danke und Grüße

  • wora
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    • 24. März 2011 um 13:27
    • #17
    Zitat von "Jonnytrance"


    Mir sind die Herstellerangaben wichtiger, als das was Verkäufer verzählt.
    Sie Setups von amtlichen Herstellern sind nicht einfach ausm Luft gegriffen, sondern eingemessen und stellen zusätzlich ne gewisse Beriebssicherheit dar...

    da stimme ich zu 100% zu!

    professionelle boxenbauer wissen in der regel durchaus, was für ihre lautsprecher die besten betriebsparameter sind.
    es kann natürlich sein, das man durch ausprobieren auch zu schön klingenden ergebnissen kommt, die frage ist nur: ist es dann auch wirklich noch betriebssicher gemäss den vorgaben des herstellers?
    natürlich kannst du auch die für dich besser klingenden filter verwenden, aber dann solltest du darauf achten, die anlage nicht mit maximalpegel zu betreiben.

    ich würde hier ganz klar die vorgeben des herstellers verwenden und mich nicht auf (auch noch so gut gemeinte) tipps von anwendern einlassen.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

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    • 24. März 2011 um 19:23
    • #18

    Bei den Filtereinstellungen gilt grundsätzlich:

    - Gibt es Vorgaben vom Hersteller? Gut, dann setze ich die 1:1 um.

    - Nein? Dann nehme ich ein Mess-System wie EASERA SysTune und schaue mir die ganze Sache mal genauer an.

    Die Frage LR oder BW oder Bessel ist erst mal ziemlich akademisch,

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • tobias kammerer
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    • 25. März 2011 um 11:53
    • #19
    Zitat von "ADMIN"

    Bei den Filtereinstellungen gilt grundsätzlich:

    - Gibt es Vorgaben vom Hersteller? Gut, dann setze ich die 1:1 um.

    - Nein? Dann nehme ich ein Mess-System wie EASERA SysTune und schaue mir die ganze Sache mal genauer an.

    Die Frage LR oder BW oder Bessel ist erst mal ziemlich akademisch,

    Auch aus meiner Sicht sehr treffend!
    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • simonstpauli
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    • 25. März 2011 um 13:22
    • #20
    Zitat von "ADMIN"

    Bei den Filtereinstellungen gilt grundsätzlich:

    - Gibt es Vorgaben vom Hersteller? Gut, dann setze ich die 1:1 um.

    - Nein? Dann nehme ich ein Mess-System wie EASERA SysTune und schaue mir die ganze Sache mal genauer an.

    Die Frage LR oder BW oder Bessel ist erst mal ziemlich akademisch,


    Das sehe ich genau so.

    Umpolen ist bei physikalisch an verschiedenen Stellen sitzenden Treibern nur bedingt zielführend. Es ist einfach nur wichtig, daß an einem sinnvollen Meßpunkt die beiden Wege am akustischen crossover phasengleich sind. Der hat mit der elektrischen Trennfrequenz nur mittelbar etwas zu tun.

    Auch ist der Phasenversatz einer Frequenztrennung keine Umpolung sondern ein Zeitunterschied, der idealerweise durch einen Zeitversatz im anderen Weg ausgeglichen wird.
    180 Grad Phasenversatz ist nicht gleich Umpolung, was an unsymmetrischem Quellmaterial schnell sichtbar wird, man nehme z.B. einen Sägezahn, daran kann man schnell sehen, was "Phase" ist.
    Ebenso ist 360 Grad Phasenversatz eben nicht "alles schön", sondern für die entsprechende Frequenz ein Versatz um genau eine Wellenlänge, da wir nicht nur Sinuswellen beschallen, macht das durchaus einen Unterschied.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

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