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Kleines Recording Tablet

  • TONMIKE
  • 24. März 2011 um 12:34
  • TONMIKE
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    • 24. März 2011 um 12:34
    • #1

    Hallo liebe Kollegen,

    ich frage mal hier in der Hoffnung, dass einige computererfahrene User hier mitlesen und mich möglicherweise bei meiner Entscheidungsfindung unterstützen können.

    Ich möchte künftig die Madi-Schnittstellen meiner ilive-Pulte auch für Recordingzwecke nutzen und speziell hierfür einen kleinen Tablet-PC anschaffen. Sonstige Nutzungswünsche für diesen Tablet wären noch Zuspieler für Pausenmucke, ilive-Editor oder auch mal zur Beameransteurung.
    Recordet wird über die Madischnittstelle in das RME HDSP Madiface und von dort aus solls in den Tablet gehen, an den über USB eine 2TB Festplatte für die Recordingdaten angeschlossen werden soll.

    Ich hatte an folgenden Tablet gedacht: http://www.arlt.com/index.php?cl=details&campaign=chip/Notebooks/3004379&anid=3004379

    Leider fehlt dem aber der, für das Madiface notwendige Expresscard-Slot. Um diesen über Umwege zu realisieren, habe ich folgenden Adapter gefunden: http://www.delock.de/produkte/grupp…54mm_61575.html

    Meine Fragen an euch sind nun, ob der kleine Acer in der Lage ist, diese Anforderungen zu erfüllen, ob das mit dem Expresscard-Adapter funktioniert oder ob ich mit dieser Vorstellung völlig auf'm falschen Dampfer bin?

    Vielleicht könnt ihr mich ja auch von besseren Alternativen überzeugen. Wichtig ist mir nur, dass es klein und leicht bleibt und auch die zusätzlichen Anfordeungen erfüllen kann, wie bspw. mit dem Editor auf der Bühne Auxwege einzustellen.

    Vielen Dank für eure Hilfe und Grüßle

    Mike

  • wora
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    • 24. März 2011 um 13:09
    • #2

    hi Mike,

    ich nutze auch die MADI-karte an der iLive.
    allerdings habe ich mich für einen etwas anderen weg entschieden und mir das dann von einem kompetenten computerfachmann bauen lassen.
    zum einsatz kommt ebenfalls eine MADI karte von RME, allerdings die für den PCI bus = RME Hammerfall.
    diese ist eingebaut in ein ziemlich kleines pc-gehäuse (etwa 25x15x15cm), in dem ein dual-atom prozessor werkelt. eine möglichst schnelle s-ata festplatte ist ebenfalls eingebaut. laut meinem computerspezialisten stellt dies den flaschenhals dar, weshalb ich einer USB verbindung zum speichern der daten kritisch gegenüber stehe.

    der recording-rechner ist fest in mein mixrack eingebaut, ich kann ihn bei bedarf natürlich auch herausnehmen.
    die steuerung dieses recording-rechners geschieht übrigens ausschliesslich über remotedesktop, das heisst ich kann ihn per LAN oder WLAN über alle möglichen laptops und sogar über mein iPad fernbedienen.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • TONMIKE
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    • 24. März 2011 um 13:39
    • #3

    Hallo Wolfgang,

    vielen Dank schonmal für deine Antwort.

    Dein System ist natürlich auch eine sehr gute Lösung und Platz im Mixrack hätte ich auch noch, wobei bei mir allerdings das RME Madiface schon vorhanden bzw. bestellt aber noch nicht geliefert ist.
    Wenn ich das jetzt richtig verstehe, hast du im Mixrack nur dieses kleine Kästchen sitzen ohne Tastatur, Bildschirm usw. und die Steuerung übernimmt irgend ein anderer PC/Laptop.
    Somit ist das Recording völlig separiert und kann sich auch nicht mit anderen Anwendungen beissen oder ist durch zusätzliche Schnittstellen weiteren Gefahren ausgesetzt.
    Ich muss sagen, ich komme gerade ins Grübeln, ob ich das Madiface nicht noch schnell umbestellen soll.

    Vielleicht ist das die bessere Lösung.

    Danke Mike

  • Wurst Werner
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    • 24. März 2011 um 14:03
    • #4

    +1 für eine S-ATAN Pladde :twisted:
    Besonders bei hohem "Kanalaufkommen" würde ich nicht auf externe USB-Platten gehen.
    Diese Lektion musste ich leider auch erst lernen.

    LG
    WW

    CEO @ SoundSurface

    Consultant Pro Audio @ IAD-Pro / WharfedalePro

    Waves Soft- & Hardware Dealer

  • TONMIKE
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    • 24. März 2011 um 14:43
    • #5

    Hallo Wolfgang und Christian,

    vielen Dank für eure schnelle und kompetente Hilfe. Ihr habt mich überzeugt.

    Das Madiface ist auch schon umbestellt in die Einbauversion und somit werde ich Wolfgangs Lösung anstreben.

    Wolfgang: Wäre es möglich, dass dein Computerspezialist mir auch den Rechner zusammenbaut? Falls es dir nicht zuviele Umstände macht, würde ich dich diesbzgl. gerne mal telefonisch kontaktieren, wenn du mir deine Festnetznummer per PN zukommen lässt.

    Danke und Grüßle

    Mike

  • 4Art
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    • 24. März 2011 um 14:50
    • #6

    Verwegener Ansatz:
    http://www.alesis.com/iodock

  • LuisT
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    • 24. März 2011 um 15:30
    • #7

    Der Adabter wird aller warscheinlichkeit nach nicht ordentlich fuktionieren. Aserdem kenne ich auch sonst kein tablet mit Expresscard-Slot. da wird dir nichts snderes übrig bleiben als eine herkömlichen lapi zu nehmen. z.b. Lenovo IdeaPad Y560 M29B7GE

  • wora
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    • 25. März 2011 um 01:44
    • #8

    TONMIKE:
    du hast ne pn...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • wora
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    • 25. März 2011 um 02:02
    • #9
    Zitat von "TONMIKE"

    ...
    Wenn ich das jetzt richtig verstehe, hast du im Mixrack nur dieses kleine Kästchen sitzen ohne Tastatur, Bildschirm usw. und die Steuerung übernimmt irgend ein anderer PC/Laptop.
    Somit ist das Recording völlig separiert und kann sich auch nicht mit anderen Anwendungen beissen oder ist durch zusätzliche Schnittstellen weiteren Gefahren ausgesetzt...

    genau so.

    ich habe auf einer veranstaltung keine zeit, mich mit computerproblemen rumzuplagen - deshalb hat dieses kistchen nur ein paar programme drauf - und kommt nie mit dem internet in kontakt! ;)
    das einzige, was ich ab und an anschliesse, ist eine externe festplatte, auf die ich die nicht benötigten daten rüberkopiere. und dafür genügt dann auch eine ganz normale USB platte.
    der vorteil dieser vorgehensweise ist eindeutig erkennbar: seit über einem jahr schalte ich nun das mixrack und den recording-pc ein - und habe sofort ein funktionierendes system.

    als programme habe ich nur folgendes drauf:
    RME software, Samplitude, iLive editor, iDR4 manager, die software für die fernüberwachung der Allen&Heath funkmikrofone, sowie ein überwachungsprogramm für die USV... ach ja, und ein kleines progrämmchen zur fernabschaltung des rechners am ende des jobs.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • SebastianJaeger
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    • 25. März 2011 um 07:28
    • #10

    Hallo,

    also dieser Adapter wird auf keinen Fall funktionieren, da er den Datendurchsatz nicht schafft.
    Ein Expresscard-Slot entspricht einer PCI-Schnittstelle. Wenn Du noch etwas wartest gibt es vielleicht Adapter von Thunderbolt auf Expresscard.
    Der RME Support hat mir auf Anfrage mitgeteilt, dass Sie nichts für die neue Thunderboltschnittstelle entwickeln werden.
    Aber auf eine weitere Anfrage wurde mir bestätigt, dass das System mit denen aller Wahrscheinlichkeit demnächst erscheinenden Thunderbolt -> Expresscardadaptern laufen sollte.

    Gruß

    Sebastian

    Jäger-Audiosolutions - Tools vom Tontechniker für Tontechniker
    http://www.jaeger-audiosolutions.de Cat Multicores, Speakon Multicores, Rednerpultmulticores etc., CNC Bearbeitung

  • wora
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    • 25. März 2011 um 11:05
    • #11

    die RME PCI karte schafft es erwiesenermassen, alle 64 kanäle über eben jenen bus zu recorden.
    problemlos.
    das "geheimnis" ist, das die karte rechenaufgaben übernimmt, über den Bus brauchen nur noch die daten zum recorden übertragen werden. das hat RME sicher auch bei der express-card so gelöst.
    laut meinem computerfachmann liegt das problem eindeutig bei der festplatte. wenn diese nicht schnell genug arbeitet, kommt es zu datenstaus. dafür kann der bus der MADI karte nichts.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Wurst Werner
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    • 25. März 2011 um 11:16
    • #12
    Zitat von "wora"

    die RME PCI karte schafft es erwiesenermassen, alle 64 kanäle über eben jenen bus zu recorden.
    problemlos.
    das "geheimnis" ist, das die karte rechenaufgaben übernimmt, über den Bus brauchen nur noch die daten zum recorden übertragen werden. das hat RME sicher auch bei der express-card so gelöst.
    laut meinem computerfachmann liegt das problem eindeutig bei der festplatte. wenn diese nicht schnell genug arbeitet, kommt es zu datenstaus. dafür kann der bus der MADI karte nichts.


    Ich hatte schon Probleme mit einer externen USB Platte bei gerade mal 24 Spuren. Alle 10, 15 Minuten gab es dropouts...mag sein, dass das mit einer schnelleren Platten funktioniert hätte...aber bei max. 64 möglichen Kanälen würde ich das nicht versuchen. BTW: Manche Audiosequenzer lassen einen zweiten Recording Pfad zu, so dass man gleichzeitig die Daten auf zwei unterschiedlich Platten speichern kann.

    LG
    WW

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    • 25. März 2011 um 12:19
    • #13

    ich bezog meine antwort auf den eintrag von hunterstudios, der die geschwindigkeitsprobleme offenbar in der RME express-card bzw. im PCI bus vermutet. dem ist aber nicht so, diese teile funktionieren einwandfrei.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • SebastianJaeger
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    • 25. März 2011 um 14:28
    • #14

    Hallo,

    ich habe mich auf den verlinkten Adapter von USB auf Expresscard bezogen und gesagt, dass der nicht funktioniert.
    Die RME Expresscards funktionieren im Expresscardslot einwandfrei, nutze diese selbst.

    Gruß

    Sebastian

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  • MIKE
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    • 25. März 2011 um 16:17
    • #15

    Hallo,

    beschäftige mich auch gerade damit.

    Ich habe da zwei andere Ansätze.

    Entweder per ADAT raus auf nen HD 24 von der Firma ;)

    oder per Dante Karte raus und dann hab ich gelesen das Joeco da nen Dante Recorder bringt den Kaskadieren dann hat man auch mehr Spuren...

    Da sich mein Recording bisher immer auf LR plus etwas Atmo bezog. Da aber alle Steckkarten bei diesem Pult da sind ist das sicher kein Problem.

    Aber diese Probleme beziehen sich halt auch nu auf dieses Pult, aufgrund der Strucktur....

    Anfragen bitte an MIKERAUCHFLEISCH@gmx.de

  • wora
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    • 27. März 2011 um 00:08
    • #16
    Zitat von "hunterstudios"

    Hallo,

    ich habe mich auf den verlinkten Adapter von USB auf Expresscard bezogen und gesagt, dass der nicht funktioniert.
    Die RME Expresscards funktionieren im Expresscardslot einwandfrei, nutze diese selbst.

    Gruß

    Sebastian


    ok, dann hatte ich das einfach missverstanden. sorry.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • wora
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    • 27. März 2011 um 00:17
    • #17

    @ Mike:
    ich hab auch lange überlegt.
    ADAT hatte mir zu wenig kanäle und Dante ist so neu, das man sich noch kein wirkliches urteil darüber bilden kann.
    MADI dagegen ist seit 20 jahren bewährt und es gibt haufenweise hardware dafür. zugegeben: es ist nicht das billigste. aber wenn mich ein kunde mit einem recording beauftragt, dann muss das zuverlässig funktionieren. bezüglich MADI habe ich beste erfahrungen gesammelt.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • marcoboy
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    • 27. März 2011 um 09:44
    • #18

    So ein ähnliches Problem plagt mich. Ich kann mit Reaper 24 Spuren mit Schreiben ohne Drop Out. Wenn ich Reaper mit SAC benutze sind ab und zu Drop Outs drin.

    Nunja mehr geht eben nicht mit einen Laptop. So schneide ich erstmal nur die Summe mit einen VST Plug-In mit. Schon jemand Erfahrungen mit einer SSD? Diese gibt es ja auch in 2,5"

  • wora
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    • 27. März 2011 um 16:11
    • #19

    laut meiner information bieten SSD platten zwar einen schnelleren lesezugriff, beim schreiben sind sie aber langsamer

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • LuisT
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    • 27. März 2011 um 18:44
    • #20

    "laut meiner information bieten SSD platten zwar einen schnelleren lesezugriff, beim schreiben sind sie aber langsamer" dem ist aber nicht umbedingt so. Je nach Modell sind auch mehr als dopelte schreibgeschwindikeit möglich. HDDs schreiben mit bis zu ca.95-120 MB/s (VelociRaptor schaft bis zu 142,1 MByte) hingegen neue SSDs haben Schreibraten bis zu 320 MB/s wobei sich die meisten um 250 MB/s tumeln, Hir gibt es aber große unterschiede.
    http://www.chip.de/bestenlisten/B…/detail/id/762/

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