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Vollendeter Betrug?

  • Kracky
  • 31. Mai 2011 um 23:42
  • Kracky
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    • 31. Mai 2011 um 23:42
    • #1

    Folgende Frage an die Juristisch etwas besser gestellten hier. Ich habe es im Moment mit einem ehem. Gastwirt zu tun, den ich zu meinem Bedauern auch noch persönlich kenne. Dieser hat im Oktober 2010 ein Lokal gepachtet. Anfangs lief das ganz ganz brauchbar worauf hin ich ihn mit der Stundung von 300.- Euro unterstützen wollte aber mit der Zeit fing er nun an über seine Gäste zu reden und wurden ihnen gegenüber auch ungehalten so das absehbar war das es dem Ende entgegen ging. Nun Anfang Mai wurde ihm das ganze wieder abgenommen nachdem er entsprechend oft die Pacht nicht bezahlt hat und so wie es nun den Anschein macht auch wirklich nur jede Rechnung gezahlt hat die unbedingt nötig war. Das ich meinen 300.- Euro nimmer bekomme ist mir klar, und ich kann eigentlich auch damit leben, wobei ich natürlich gerne auch meine eigenen Schulden ausgleichen möchte wozu mir diese eben auch fehlen. Aber ich habe nun kein Interesse schlechtem Geld auch noch gutes hinterher zu werfen. Das nur mal so als notwendige Hintergrundinformation.
    Jetzt zur Frage selbst, bei einer mir bekannte Firma hat er auch Schulden für Gas zum heizen gemacht die er nie bezahlt hat. Inzwischen hat er von dieser schon diverse Anwalt schreiben bekommen in denen laut meinem letzten Kenntnisstand eine Ratenzahlung der inzwischen fast 1000 Euro ausgemacht wurde weil er versichert hat das er nicht über die finanziellen Mittel verfügt diese Schuld aus zu gleichen. Diese Raten wurden aber ebenfalls nie bezahlt daher bekam er ein Schreiben im gelben Kuvert des Amtsgerichts. Nun zum Punkt, er hat also bisher immer bestritten das er über Geld verfügt um seine Schulden zu begleichen, ob er mit diesem schreiben vom Amtsgericht aufgefordert wurde die EV ab zu geben ist mir nicht bekannt und nun kommt der Hammer, der gute Mann hatte sich beim Dart spielen für die Europameisterschaften Qualifiziert die letzte Woche in Spanien statt gefunden haben, er bekommt also vom Verband das Hotelzimmer und die Startgebühr bezahlt, den Hinflug, die Verpflegung für über 1 Woche und 150.- Euro Kaution an den Verband die er beim melden in Spanien wieder bekommt musste er jedoch selbst finanzieren, ebenso bestätigt er nun ganz offen das er dort unten einiges an Geld für Kleidung usw. hat liegen lassen somit ist klar seine Aussage das er über keine finanziellen Mittel zu Begleichung seiner Schulden verfügt ist eindeutig gelogen. Ist das nun schon ein vollendeter Betrug auch wenn er evtl. noch nicht die EV abgegeben hat oder noch nicht?

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
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    • 1. Juni 2011 um 00:22
    • #2

    Vergiss es,
    oder Du musst einen bösen Unfall auf einer öffentlichen Treppe inszenieren
    um zumindest Deine persönlichen Genugtuung zu erhalten.

    Die Welt ist (rein statistisch) oft schlecht,
    und die Bösen Buben bekommen die Prinzessin.
    [zumindest vorübergehend zur Ansicht]

    Aber sie bekommen auch gelegentlich Blasenkrebs,
    Besuch von der Steuerfahndung, die kleine Tochter
    wird vom Laster überfahren oder die Ehehfrau
    brennt mit der gesamten Kohle durch.
    Der jüngere Bruder ist spielsüchtig,
    das Haus der Eltern Eltern ist mit einer fiesen Hypothek belastet,
    die Nachbarschaft entzündet sich bereits an einem kalten Grill,
    die Nichte ist querschnittsgelähmt oder es fehlt die Kohle
    um das Dach neu decken zu lassen und es regnet ins Schlafzimmer.
    Darüberhinaus muss die Ehefrau drei Schwangerschaften abbrechen.
    Oder so.

    Bevor Du für 300 Taler einen Herzkasper riskierst
    solltest Du mal für ein paar Wochen nach Tibet, Nepal, Ladakh, Korea, Sudan,
    Delhi oder die Außenbezirke von Johannesburg, Shanghai oder Moskau fahren
    um Dir wieder ein gesundes Bild von den wichtigen und unwichtigen Vorgängen
    auf diesem Planeten bzw. den Vorzügen Deines mitteleuropäischen Daseins zu verschaffen.

    Der Typ ist eben ein Arsch und er wird es bleiben.
    Mit Glück richtet am Ende aller Tage der Herrgott
    oder einer seiner Gläubiger über ihn,
    oder er hat eben alles richtig gemacht.

    Trust it - tilt it! Der universlle Neigeadapter für AV-Geräte auf Traverse: http://www.trusstilt.de
    Analog über Cat Lösungen und Anschlussfelder für Ampracks: http://www.cat-core.deNächster Messeauftritt: 6.-8.10.26 in Hamburg: https://leatcon
    PA-Forums-Treffen: täglich 13:00 bei mir am Stand A2/F06

  • Kracky
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    • 1. Juni 2011 um 03:16
    • #3

    Wie gesagt, es geht mir nicht um mein Geld, das habe ich abgeschrieben. Es dreht sich um die Frage, wenn jemand dem Rechtsanwalt eines Gläubigers gegenüber angibt das er keine finanziellen Mittel hat und evtl. sogar die EV abgelegt hat obwohl er im nächsten Moment ein Flugticket bezahlen und in Urlaub gehen kann ist es dann ein vollendeter Betrug weil offensichtlich eine Absicht zur Bereicherung vorliegt oder nicht?

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  • Mechwerkandi
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    • 1. Juni 2011 um 08:21
    • #4
    Zitat von "Kracky"


    ... kann ist es dann ein vollendeter Betrug weil offensichtlich eine Absicht zur Bereicherung vorliegt oder nicht?


    Die finale Antwort auf diese Frage kann nur ein Richter in einem Verfahren liefern. Sonst niemand.
    Und vor Gericht und auf hoher See bist du in Gottes Hand.

    Ferner:
    Wenn Dir der Zusammenhang gem. Selbstauskunft ohnehin a.A. vorbeigeht, warum investiertst Du da überhaupt noch etwas?

  • tufkaleho
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    • 1. Juni 2011 um 09:28
    • #5

    Ich denke der "Absicht" ist doch klar.
    Man will diesen Kerl hinter Gittern sehen.
    Kracky Geh doch mal mit deinen Beweisen/Vermutungen zur Staatsanwaltschaft und klär die über die Situation auf. Womöglich wissen die selbst nicht was vor sich geht.

  • mringhoff
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    • 1. Juni 2011 um 09:54
    • #6
    Zitat von "Kracky"

    Wie gesagt, es geht mir nicht um mein Geld, das habe ich abgeschrieben. Es dreht sich um die Frage, wenn jemand dem Rechtsanwalt eines Gläubigers gegenüber angibt das er keine finanziellen Mittel hat und evtl. sogar die EV abgelegt hat obwohl er im nächsten Moment ein Flugticket bezahlen und in Urlaub gehen kann ist es dann ein vollendeter Betrug weil offensichtlich eine Absicht zur Bereicherung vorliegt oder nicht?

    Also im Prinzip geht es ja in diesem Fall nur um die theoretische Besprechung, die 300,- EUR kannst Du ja wie schon oben erwähnt abschreiben, falls Ihr Euch nicht persönlich einig werden könnt (z.B. eine Kiste Wein als "Ausgleich" oder was auch immer - so als ehemaliger Gastronom könnte ja noch das ein oder andere vorhanden sein, damit man sich gütlich einig wird).

    Nun aber mal zum theoretischen Part:

    zuerst muss man erstmal herausfinden, ob es überhaupt zur EV gekommen ist oder ob hier noch die juristischen Wege laufen (Widerspruch, erfolglose Pfändung etc.), bzw. diese abgewendet wurde.

    Falls die EV abgegeben wurde, muss man natürlich erstmal Einblick gewährt bekommen. Das kann man z.B., wenn man sich ebenfalls einen Titel besorgt (Mahnbescheid etc.). Oder Du kennst diesen Bekannten mit der Gasrechnung so gut, daß er Dir davon berichtet, was drinsteht.
    Dort kann z.B. auch erwähnt sein, daß er kleinere Bargeldbestände hat. Diese können je nach Höhe auch nicht gepfändet werden.

    Nebenbei könnte er ja auch den Flug und/oder die Einkäufe auch von jemand anderen bezahlt bekommen (Freundin, Bekannter etc.). Oder er hat sich mal wieder von einem Freund/Verwandten Geld geliehen. Man wird das nicht rausfinden können. Die Ausredenkiste ist groß....

    Aber vielleicht kannst Du diesen Tatbestand, daß er Flug und Shopping bezahlen konnte, auch dafür nutzen, ihn davon zu überzeugen, deine 300,- EUR oder oben erwähnte Weinkiste etc. zu übergeben, damit Du nicht mit dem Gerichtsvollzieher sprichst.

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  • skyworker
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    • 1. Juni 2011 um 11:11
    • #7

    Hätte, konnte, habe gehört, möglicherweise, eventuell - sorry, aber die ganze Geschichte strotzt vor Variablen. Da packt niemand an, warum auch? Wegen der paar Cent, auf denen ein kleiner Unternehmer oder ein Gaswerk sitzen bleiben? Letztere haben womöglich noch eine Kriegskasse und haben sicherlich geprüft, ob es sich lohnt, dem Herren nachzulaufen oder ob man die Forderung in ein paar Jahren abschreibt. Hätte besagter Gastronom (sorry für die Variable) Steuern oder Sozialabgaben nicht bezahlt, hinge (schon wieder eine Variable) die Haustür schon lange von Amts wegen nicht mehr in den Angeln.

    Schreibs ab, mach Yoga, lern draus.

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  • Kracky
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    • 2. Juni 2011 um 14:59
    • #8

    Wie schon hier angedeutet geht es darum das eine Intressengemeinschaft, der ich eben auch zugehörig bin, den guten Mann nicht einfach ohne Denkzettel davon kommen lassen möchte. Das wir alle, hier auch der Verpächter mit über 2000.- Euro usw., unser Geld nimmer sehen ist uns klar aber eins auf den Hintern soll er eben doch bekommen und dafür ist eben die Sachlage beim Flaschner der ihm das Gas verkauft hatte am weitesten und vor allem gibt es dort viel schriftliches das belegt das er sich als zahlungsunfähig erklärt hat und um Ratenzahlung bittet. Es ist sozusagen der beste Punkt um an zu setzen, die Frage ist eben bekommt man ihn da dran, zumal ja nun viele Zeugen mit ihm in Spanien waren die Kaufverhalten usw. bezeugen können. Auch hier einige denen er in letzter Zeit massiv geschadet hat durch sein Verhalten.

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    • 2. Juni 2011 um 15:11
    • #9

    Wer hat denn Zeit und Energie, da nachzuforschen? Das Ergebnis ist doch jetzt schon absehbar.

    Kleines Beispiel: Person A kommt auf die Idee, im Namen und auf Kosten von Person B beim Örtlichen Vermieter eine Auto anzumieten. Die Rechnung kommt prompt und B wundert sich über den Sachverhalt. Warum? Weil B zwar A kennt, aber im Leben nicht auf die Idee käme, ihn damit zu beauftragen. Tatsächlich hatte man mal miteinander zu tun, B legt aber mit gutem Grund keinen Wert mehr auf eine Geschäftsbeziehung mit A. Wie A an die Kundendaten gekommen ist? Sein Geheimnis, aber sicher keine Kunst. Ein Blick auf den Briefkopf und die Gutgläubigkeit des Autovermieters reichen aus.

    Während B nun also beim örtlichen Kommisariat vorspricht und erwägt, Anzeige gegen A zu erstatten, nimmt dieser kurzzeitig Vernunft an und begleicht die Mietkosten doch noch. 24 Stunden nachdem der Betrag von Bs Konto abgebucht worden wäre. Ein schriftlicher Einspruch von B konnte zum Glück Aufschub erwirken.

    Ende vom Lied: niemand hat von Amtswegen Interesse an einer Weiterverfolgung - denn es ist ja kein materieller Schaden entstanden. Dass der Betrug jedoch bereits als Versuch strafbar ist, scheint irgenwie keinen zu interessieren...

    Gründet einen Yoga-Kurs - keine Interessensgemeinschaft.

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  • Kracky
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    • 3. Juni 2011 um 01:35
    • #10
    Zitat von "skyworker"

    Wer hat denn Zeit und Energie, da nachzuforschen? Das Ergebnis ist doch jetzt schon absehbar.

    Kleines Beispiel: Person A kommt auf die Idee, im Namen und auf Kosten von Person B beim Örtlichen Vermieter eine Auto anzumieten. Die Rechnung kommt prompt und B wundert sich über den Sachverhalt. Warum? Weil B zwar A kennt, aber im Leben nicht auf die Idee käme, ihn damit zu beauftragen. Tatsächlich hatte man mal miteinander zu tun, B legt aber mit gutem Grund keinen Wert mehr auf eine Geschäftsbeziehung mit A. Wie A an die Kundendaten gekommen ist? Sein Geheimnis, aber sicher keine Kunst. Ein Blick auf den Briefkopf und die Gutgläubigkeit des Autovermieters reichen aus.

    Während B nun also beim örtlichen Kommisariat vorspricht und erwägt, Anzeige gegen A zu erstatten, nimmt dieser kurzzeitig Vernunft an und begleicht die Mietkosten doch noch. 24 Stunden nachdem der Betrag von Bs Konto abgebucht worden wäre. Ein schriftlicher Einspruch von B konnte zum Glück Aufschub erwirken.

    Ende vom Lied: niemand hat von Amtswegen Interesse an einer Weiterverfolgung - denn es ist ja kein materieller Schaden entstanden. Dass der Betrug jedoch bereits als Versuch strafbar ist, scheint irgenwie keinen zu interessieren...

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    Genau darum geht es doch, ist es mit eben diesen Tatsachen möglich Ihm in einem Verfahren des Strafgerichts zu zeigen das er mit diesem asozialen Verhalten einfach nicht ohne eins auf den Deckel durch kommt weil der Flaschner, bzw. sein Rechtsbeistand, ihn mit seiner Lüge am Bart hat oder nicht? Ganz einfache Frage!

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  • tufkaklto
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    • 3. Juni 2011 um 08:31
    • #11

    Ich sehe das auch so.

    Wenn nie jemand aufsteht, und was gegen die Leute tut, dann werden die einfach wissen, das sie immer damit durchkommen.

    Es geht auch darum, mehrmals erfolgreich aufzuzeigen, das man damit eben nicht durchkommt und es in Zukunft schwerer wird.

    Dazu gehören aber Leute, die nicht immer nur zu bequem sind, um was zu unternehmen

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

    Ganz großer Fan des " Themen als gelesen markieren " Buttons

  • Reini
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    • 3. Juni 2011 um 09:41
    • #12

    der geschilderte Sachverhalt ist leider in Deutschland zwar ne Straftat, und wird eigentlich nie verfolgt, dafür geduldet und schon fast zur Gewohnheit geworden...
    diese Leute wissen dies, und Handeln deswegen auch so großzügig mit Anderleut's Geld


    auf die Justiz zu hoffen ist vergeblich :wink:

    http://www.hifi-reini.de/News.htm

  • tufkadib
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    • 3. Juni 2011 um 10:17
    • #13

    Ich kann mir schon vorstellen, daß es in den Eingeweiden nagt, wenn solche Vögel immer ungeschoren davonkommen.
    Nun, evtl. könnte man geduldig warten, bis der Kneiper eine neue Gastwirtschaft eröffnet hat, dort ein großes Interessengemeinschaftsessen abhalten und den Rechnungsbetrag von den Außenständen abziehen...
    Ansonsten, was evtl. auch gut kommt, ist das Auftreten des Gerichtsvollziehers bei einer geplanten Urlaubsreise des Schuldners, um am Flughafenschalter eine Taschenpfändung vorzunehmen ...
    Die Frage ist immer, wieviel Energie man in derlei Dinge hineinstecken mag. Beim Geld hört aber bekanntlich jede Freundschaft auf.


    MfG
    DirkB

  • mringhoff
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    • 3. Juni 2011 um 10:32
    • #14
    Zitat von "klauston"


    Wenn nie jemand aufsteht, und was gegen die Leute tut, dann werden die einfach wissen, das sie immer damit durchkommen.


    finde ich grundsätzlich auch.
    Nur leider sind es jedesmal wieder neue Leute, die diese "Masche" durchziehen. So oft geht man ja auch nicht pleite, aber wer mal auf diesem Wege ist, wird immer erstmal egoistisch an sich denken. Meistens haben solche Leute schon sämtliche Perspektiven aufgegeben und sind selber auch immer auf irgendwen oder irgendwas sauer (z.B. die Banken, die auf einmal den Geldhahn abgedreht haben oder das böse Finanzamt, das auf einmal gepfändet hat oder auf einen Großkunden, der nicht gezahlt hat oder die Brauerei mit Knebelverträgen etc.)
    Man gesteht sich selbst die wenigste Schuld ein.
    Wenn man dann plötzlich vor einem riesigen Scherbenhaufen steht, bemüht man sich auch nicht mehr, die paar Euros, die man noch auf die Seite geschafft hat, den Gläubigern zu geben. Meistens sind es ja auch zunächst mal die Banken, das Finanzamt oder die Brauereien, die vorrangige Rechte haben. Da sind dann mal 2.000,- EUR an den Gaslieferanten oder 300,- EUR an den Boxenverleiher Peanuts, an die man gar nicht mehr denkt... Wenn man mal die Schuldnerliste bei einem Konkursverfahren ansieht, dann ist man immer wieder erstaunt, wie es der Schulder geschafft hat, bei so vielen Gläubigern in der Kreide zu stehen...

    Solange jetzt hier kein mutwilliger Konkurs dahinter steht oder ein eklatantes Missverhältnis zwischen Barschaften und den offiziellen leeren Taschen würde ich sagen: lass es, hier noch groß nachzubohren oder noch jemanden nachträglich ans Bein zu pinkeln. Das kostet Energie und bringt nichts. Dafür wäre mir meine Zeit zu schade...

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  • hasenfuß
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    • 5. Juni 2011 um 15:22
    • #15
    Zitat von "mringhoff"

    Wenn man mal die Schuldnerliste bei einem Konkursverfahren ansieht, dann ist man immer wieder erstaunt, wie es der Schulder geschafft hat, bei so vielen Gläubigern in der Kreide zu stehen...

    jau, das kann ich mit verwunderung bestätigen ! :(

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