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Kühlungsidee für basshörner???

  • link
  • 26. April 2003 um 18:11
  • JF
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    • 29. April 2003 um 09:36
    • #21

    Grüsze!

    Zitat von "martin"

    Obs nicht schon helfen wuerde, ein Rohr an der Polkernbohrung anzubringen und dieses Rohr massiv runter zu kuehlen (Peltierelement)? So dass echt die Luft die ja aus dem bereich der VC kommt schnell gekuehlt und gleich wieder angesaugt wird? Und eventuell fuer eine Verbindung Magnet-Kuehlkoerper-Aussenwelt sorgen...

    Und jetzt mal was Handfestes: *g*

    Hab' ja auf der AES-Convention den Vortrag vom Klippel gehört über thermal Speaker modeling. Der Mann kann das, wenn wer so ein Thema im großen Stil angehen will -> dort mal anklopfen.
    http://www.klippel.de/pubs/default.asp
    Und er hat gezeigt was thermisch & elektrisch passiert, wenn man bei einem modernen Chassis die Polkernbohrung einfach zustopft -> die Luft muß sich bei der Schwingspule vorbeizwängen -> Das Chassis war DEUTLICHST kühler:
    http://www.klippel.de/pubs/Klippel,%…rdam%202003.pdf
    Fazit: "Closing the vent in the pole piece: 50% of the Power will bypass the coil!"

    Wenn ich jetzt eine gekühlte Heatpipe in den Polkern einführe (jaja, ich weiß. Ich war auch mal in der Pupertät *g*) und wärmeschlüssig verbinde dann kann ich die Hitze zusätzlich genau dort vernichten, wo sie entsteht und die Schwingspule gezielt kühlen.

    Was zwar das grundlegende Problem der heißen Umgebungsluft in einem kleinen, geschlossenen Gehäuse nicht löst, aber da kommt man wohl um einen Alukühlkörper/-platte am Gehäuse nicht rum ....

    mfg
    JF

    p.s.: Das Verschließen der Polkernbohrung hat aber eine geringe Steigerung der Nichtlinearitäten zu Folge! Was natürlich die Frage aufwirft, ob man die nun gesteigerte Belastbarkeit des Chassis auch wirklich nutzen kann .... ? Zumindest sinkt die Power Compression, und 2dB mehr ist ja auch nicht zu verachten!

    p.p.s.: @ Admin: KNOW-HOW Bereich! Diese Fragen kommen alle 2 Monate wieder .....

  • JF
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    • 29. April 2003 um 09:38
    • #22

    Ups, sehe gerade, den Vortrag gibts auch auf D:
    http://www.klippel.de/pubs/Klippel,%…DAGA%202003.pdf

    mfg
    JF

  • SRAM
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    • 29. April 2003 um 18:21
    • #23

    JF:

    Kann mann schon kaufen:

    http://www.jblpro.com/pub/technote/tn_v1n18.pdf

    tja, die waren wieder mal schneller. (Oder haben gekauft ?)

    Allerdings pendelt auch hier die Luft noch hin und her was die Effektivität natürlich vermindert.

    Vorschlag: Flatterventile (die vom Zweitakter :wink: ) vor Ein- und Austrittsöffnungen der Luft (z.B. hinterlüftete Sicke ein, vented gap aus) und die Luft strömt nur in eine Richtung --> Zwangsentlüftung --> Kühlung sehr viel besser.

    (was hiermit veröffentlicht ist, ätsch JBL)

    Gruß SRAM

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  • SRAM
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    • 29. April 2003 um 18:30
    • #24

    Hannes:

    heat-pipe: nehme Rohr, fülle teilweise mit Flüssigkeit, evakuiere Rohr so, daß Flüssigkeit zu sieden beginnt und Dampfraum Rohr nur noch mit Dampf der Flüssigkeit erfüllt ist, schweiße dann Rohr zu. --> fertig ist die (einfache) heat-pipe.

    Funktion: Flüssigkeit sammelt sich im tiefliegenden Teile des Rohres, wird dort nun Wärme eingetragen, so verdampft die Flüssigkeit, der Dampf strömt zum kälteren Rohrende und kondensiert dort, das Kondensat läuft wieder zum tieferen Rohrende zurück.

    Wegen der fehlenden Bremswirkung von nicht kondensierbaren Gasen (z.B. Luft, deshalb ist das sorgfältige Evakuieren wichtig !) kann der Dampf sehr schnell strömen und kondensieren. Deshalb hat eine heat-pipe bis zum 10.000-fachen der effektiven Wärmeleitfähigkeit eines Kupferstabes gleichen Querschnittes, und Kupfer ist schon sehr gut.

    Gruß SRAM

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  • link
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    • 29. April 2003 um 19:06
    • #25

    hmm das mit der heatpipe klingt schon mal gans gut und auch nicht zu schwer einzubauen
    einach große kühlrippe an die box (rückseite des chassis zeigt eh meistens auf den innneren teil des hornmundes, siehe achenbachhorn) so würde die kühlrippe wenn man sie gleich hinter dem chassis montiert, im "luftstrom" der box liegen das sie ein bischen mitkühlt

    nur wo kann ich solche größeren heatpipes kaufen?? weil selber baun kann ich leider nicht (kenn sie nur aus laptops und manchen hiend standrechner kühlern, und da funzts ja super)

  • martin
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    • 29. April 2003 um 19:52
    • #26

    Heatpipes in allen Variationen gibts hier.

    http://www.knap.at/de/pdf/noren_gesamt.pdf

    Preise hab ich aber keine. Und die HP ist ja nur ein Teil des ganzen. Die "transportiert" die Waerme ja erstmal nur weg. Kueheln muss man dann schon auch noch. Und ganz beliebig einbauen geht ja auch nicht.

    Beim Knap gibts dann auch richtig fette Dinger.

    An sich eine coole Idee, auf die Art koennte man recht effektiv die Waerme an einen aussen angebrachten Kuehkoerper bringen. Bleibt die Preisfrage :)

    CU
    Martin

  • sonic
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    • 29. April 2003 um 19:59
    • #27

    hm, ich würd nicht nur aus kostengründen auf ne einfache metallplatte ausweichen. muss man halt dicht kriegen, aber das geht schon.
    mein mesa amp (für die egitarre) hat auch ein "stylisches" riffelblech in tränenform. nach betrieb ist das gut warm ... bei 14 röhren ... *g*

  • martin
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    • 7. Mai 2003 um 14:52
    • #28

    Hmm, wie sieht das mit einer poroesen DC aus und die Polkernbohrung hinten zu? Dann kann die heisse Luft aus dem Luftspalt vorne raus. Und nicht ins Gehäuse. Fragt sich, wieviel Luft geht da raus, wie sieht es also mit Leckverlusten aus, wie weit aendern sich die Parameter, wie klingt das (Stroemungsgeräusche)? Schon mal wer probiert?

    CU
    martin

  • SRAM
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    • 7. Mai 2003 um 18:36
    • #29

    martin:

    Bei allen coax-Chassis ist da ja so gelöst.

    Daten --> diese mit dem "normalen" chassis der Baureihe vergleichen --> Unterschiede meist gering.

    Ob die Belastbarkeit ansteigt ? Die Hersteller geben ja nichts an (ist ja vieleicht Preispolitik), aber die Überlegung hat was für sich und wäre sehr einfach umsetzbar.

    Gruß SRAM

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  • TheRogue
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    • 7. Mai 2003 um 18:55
    • #30
    Zitat

    Ob die Belastbarkeit ansteigt ?

    SRAM
    das ist ja praktisch egal, wer kriegt heutzutage schon ein (Bass)Chassis wegen der elektrischen Belastbarkeit kaputt, die PC ist doch das interessante, leider geben nur wenige Hersteller die entsprechenden Werte selber an (einige doch!), wäre wohl nicht sehr verkausfördernd ;)

  • martin
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    • 7. Mai 2003 um 19:01
    • #31

    Neben mir liegt ja gerade ein chassis mit fein säuberlich entfernter Original-DC. Wieder eine originale reinkleben? Oder doch ein halbrundes Gitter mit etwas Boxenbespannstoff?
    Und hinten zumachen....
    Mal sehen, eventuell tu ich mir das an.

    Eventuell bei einem verheiztem CD Rohling das Loch in der Mitte vergroessern, mit Stoff abdecken und dann die CD reinkleben :)

    CU
    Martin

  • TheRogue
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    • 7. Mai 2003 um 19:04
    • #32

    martin
    eher zweiteres, denn bei Nummer 1 kann es sein, dass du recht viel Sd verlierst!

  • SRAM
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    • 7. Mai 2003 um 19:28
    • #33

    TheRogue:

    Der Hersteller, der keine vernünftigen Daten angibt hat wohl etwas zu verbergen, oder :wink: .

    Beyma ist demgegenüber vorbildlich, da werden Daten auch angegeben, wenn es weh tut -->siehe neue Chassis.

    Zur Dustcap: das dem Querschnitt der Spule entsprechende SD ist bei Ventilierung nach vorne im tiefrequenten Bereich immer weg, egal was mann draufklebt (der Ausgleichsvorgang ist einfach schnell genug). Im Gegenteil, durch die kleinere Öffnung der "CD-Lösung" handelt mann sich nicht nur geringere Effektivität, sondern wenn es schlecht läuft auch noch Strömungsgeräusche ein.

    Bei der sound-Klinik durchlässige dust-cap bestellen und drauf mit. Der Stoff hat darüberhinaus noch den Vorteil, daß durch den Strömungswiderstand die mechanische Dämpfung erhöht wird.

    Gruß SRAM

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  • martin
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    • 7. Mai 2003 um 19:38
    • #34

    nein, ich meinte schon, das Loch in der CD zumindest auf die Groesse der Polkernbohrung zu bringen. Ich steh auf quick and dirty, wie der eine oder andere vielleicht schon bemerkt hat :lol:

    CU
    martin

  • TheRogue
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    • 7. Mai 2003 um 19:45
    • #35

    Wenn du dir meine Konstrukte (inklusive Basshörner um nicht ganz OT zu werden) anschaust, weisst du, was Quick&Dirty heisst ;)

    Am WE werden neue Hörner angegangen, bei denen kann ich den Vorschlag des Threaderstellers ausprobieren, flexibler Aufbau sozusagen. Mal schauen, was wird...

  • link
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    • 7. Mai 2003 um 21:30
    • #36

    @ TheRogue:
    hast schon an fertigen plan wiest die box bauen willst? i hab nämlich schon 2 fertig der eine 120 hoch 50 breit und 93 cm tief die ander is nur 100 hoch sonst fast gleich (sind alles innenmaße) wennst brauchst sag ma bescheid bzw schick ma mal deinen würd mich interssieren wist dus gelöst hast

    Gruß Link

  • TheRogue
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    • 7. Mai 2003 um 21:55
    • #37

    @ link

    Hui, das hat ja fast Kleiderschrankausmaße, das wäre mir viel zu groß und zu schwer... Ersteres ist ja so groß wie ein BEC1.

    Meine sind "etwas" kompakter und wahrscheinlich auch kürzer, Pläne werden erst nach der Erprobung und Messung herausgegeben. Ich bin mir nämlich nicht ganz sicher, ob ich konstruktionsbedingt eine Vorkammer kriege oder nicht.

    So long...

  • maha
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    • 7. Mai 2003 um 22:01
    • #38

    Hi!

    Irgendwie gibt´s nur 2 Möglichkeiten.

    ENTWEDER schiebt man erhitzte Masse direkt in´s Out... und saugt dafür cooles Ident-Zeugs nach......
    ODER man verwendet Begrenzungsflächen mit "hoher Wärmeleitung".
    (-->Alu)
    -----------------------------------
    -----------------------------------


    (( Nebengedanke))
    .... Ein Sub aus Aluwänden ist nicht blöd!
    -Das Netto- entspricht fast dem Brutto-Volumen.......
    -Die Abwärme durchdringt Alu gerne......
    -Vernietungen halten ewig!
    - Alublech ist gar nicht so teuer! Gewindestangen und Hutmuttern kosten überhaupt nix. Fast nix! *grins*
    -Und resoniert eine SubWand bei 250HZ... wen kümmert das? Der Sub ist ja bei 100 Hz tiefgepasst.
    (( Nebengedanke Ende))

    -----------------------------------------------------------------
    ((Hauptgedanke))

    a.) Durch eine Polkernbohrung wird Luft geblasen.
    Relativ viel Luft, und relativ warme Luft.

    b.) Diese "Luft" wird gezielt "herausgeschossen". Und sie erwärmt nach und nach das Boxeninnere. Die BoxenWandDicke, die BoxenWandFläche und das BoxenWandMaterial bestimmen den absoluten Wärmeabtransport. Dieser Abtransport kann bei HiFiBoxen durchaus ausreichend sein. Bei PA-Anwendungen auch???
    NEVER!!!

    Also sollte man warme "Masse" (<--LUFT) gezielt einfangen und in´s kalte Out befördern.

    NormalBässe arbeiten mit einem Helmholtzloch. (<--BR) Gut. Knall´ ich jetzt dem Helmholtzloch die warme Luft direkt vor den Latz...
    UND tut sich die Luft im Helmholtzkanal heftig bewegen.... dann tut sie sich auch kräftig mischen......
    Eine Durchmischung wäre schon nett! Aber ein heftiger AUSTAUSCH ist es immer noch nicht! Heftigen Austausch kann nur ein relativ kurzer Kanal garantieren..... bei direkter Anblasung durch den PolKernLuftStahl. (*lol*

    Gute Nacht, ((Herr)) maha

    PS: Obiges ist ABSOLUTER Blödsinn! Völliger Quatsch!! Nicht einmal der Rede wert!!! Es ist nur Ösi-Schwachsinn. (<--- *grins*)

    PPS: Dreht man einen Horntreiber um... welche WärmeableitBedingungen findet er dann vor? Wirklich bessere??? (Psst. NÖ)

  • TheRogue
    Verifiziert
    Beiträge
    3.681
    • 7. Mai 2003 um 22:14
    • #39

    @Herr maha

    Immerhin kann ich den direkten Vergleich machen, ich stelle 2 nebeneinander, eines mit Treiber richtig rum, eines mit falsch rum und am Ende des Abends wird man den Unterschied hören oder auch nicht, wenn man keinen hört, ist es halt Blödsinn. Du siehst ich "mißtraue" dir, auch wenn nicht begründet, probieren geht über studieren, du weisst schon.

    Alternativ könnte ich bei einer verkehrten Montage einen "Schlauch" an die Pohlkernbohrung machen, der Weg zur nächsten Wand beträgt nur wenige Zentimeter (2 oder 3).

    Aber maha, immerhin könnte man das Horn mit falsch herum montierten Chassis nach TBFscher Behandlungsweise irgendwann als prima Heizung benutzen, wenn man sich davorstellt.

    PS: Alles Ossi-Quatsch ;):D

  • trockenbassfetischist
    Beiträge
    3.555
    • 7. Mai 2003 um 22:34
    • #40

    1)
    meine Chassis schauen zu einem nicht unerheblichen teil aus der box raus - aus 2 Gründen
    a) platzmangel (16 Chassis in 60x 90 x 45 ist serh eng)
    b) Alarmgeber ab einigen kW (ab so 4+ x / Box) und Crestfaktorfreier musik kann es kritisch werden - dann riecht man unangenehme düfte udn weiss dass man den pegel reduzieren sollte :oops:
    Kühlwirkung: kein ahnung man verbrennt sich halt jetzt die finger ansosnten hat man nen berührschutz

    2) Polkernbohrung ist nur hinderlich - die belast und überlastbarsten chassis haben merkwürdigerweise keine - sind aber schon "etwas" älter

    3) auch durch die sicke entweicht luft - imho ausreichend wenn man zu stark prügelt ist nämlich nimmer die spule limitierend (noch nie eine abgeraucht) sondern die Pappe die zerknittert einfach

    4) gibts auch schöne bässe mti leichter alumembran und aluspulenträger der an dei alu membran wärmetechnisch angekoppelt ist - nciht ganz billig aber "unendlich" belastbar der kühlkörper ist die membran - sinnvollerweise haben die intelligenten asiaten die störende polkernbohrung weggelassen ... sowas vermisse ich eigentlich vno PA herstellern :(

    ...

    -------------------------------------------------------
    erst wenn die letzte Membran mit Pampe behandelt, der letzte Bass mit Resonator versehen ist ........... werdet ihr merken dass aus Messwerten keine Musik kommt :)

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