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Beschallungsmythen

  • zegi
  • 12. Juni 2011 um 12:11
  • zegi
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    • 12. Juni 2011 um 12:11
    • #1

    Hallo zusammen


    Gestern war ich wieder mal auf einem Job und noch ein, zwei Stunden hatte ich unfreiwillig einen Assistenten. Dieser (nicht ganz volljährige aber technisch hochbegabte) Gast berichtete mir natürlich auch von seiner nicht unerheblichen Erfahrung aus der Beschallungswelt und rundete seinen Bericht mit einem Erlebnis ab, das ich so ähnlich schon öfter gehört habe: er und seine Kollegen haben mit ihrer PA (es seien zwei riiiiesige Boxen gewesen!) aufgrund eines Missgeschicks in einer Location mehrere Fenster mit dem puren Bass-Schalldruck zerstört.


    Ich habe sicher nicht den grösstmöglichen Erfahrungsschatz von Grossbeschallungen, jedoch habe ich schon viele und auch extrem überdimensionierte PAs in den unteschiedlichsten Räumen erlebt. Wir hatten schon schwingende Flügeltüren, zitternde Lampen/Kronleuchter, auch diverse Dinge die aufgrund von Vibrationen irgendwo runter gefallen sind, jedoch noch nie ein Fenster oder sonstiges Glas, das in die Brüche ging. Ich halte das schlicht für eine Räubergeschichte. Ich kenne auch keinen ernstzunehmenden Kollegen, der je eine Scheibe zerstört hätte (höchstens beim Aufbau, dann jedoch eher mit einem Stativ oder Trusselement :roll: )


    Meine Fragen:

    - ist es theoretisch unter den bestmöglichen Umständen machbar, eine Scheibe mit Bass zu zerstören?

    - ist es praktisch mit einem glaubwürdigen PA-Setup möglich, eine Scheibe mit Bass in die Brüche gehen zu lassen?


    Ich weiss, dass bei den Mythbustern mal Gläser mit der Eigenfrequenz mittels Gesang zerstört wurden. Das erforderte allerdings einigen Probeaufwand und es waren Weingläser. Nix mit Bass oder Fensterglas.

    Bin gespannt auf eure Rückmeldungen. Vielleicht gibts ja noch mehr spannende Audio-Mythen.


    [PS: Die Mythbusters haben ausserdem auch schon "Brown Noise" getestet (stimmt nicht) und den Mythos, dass Enten kein Echo haben (auch nicht wahr)]

    Der Ton macht die Musik.

  • Audiowerk
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    • 12. Juni 2011 um 12:23
    • #2

    Wenn du *das* ernsthaft fragst, müsste man sich fragen, wie lange *du* schon dabei bist :oops:

    Ich krieg' häufiger Sprüche zu hören wie "das war so laut, das hat man noch im Nachbardorf gehört" :D

    Ich lass' die Leute reden - wenn sie das selig macht und sie sich dann erst ernstgenommen fühlen, bittesehr.

  • tufkaklto
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    • 12. Juni 2011 um 13:12
    • #3

    Wenn Du die Eigenresonanzfrequenz der Scheibe erwischt, dann ist das zu schaffen.
    Die liegt aber vermutlich nicht im Bassbereich und muß direkt vor einem richtig potentem Speaker stehen.

    Sowas kann man selber probieren:
    Resonanzfrequenz des Glases / Fensters rausmessen, dann mit einem Sinuston und einem wirklich starken Speaker direkt vor dem Glas probieren
    Viel Spaß dabei.

    ABer so wie von Dir beschrieben, vergiss es, maximal, das es alte Scheiben rausbeutelt, weil der Kitt im Arsch ist ( oder in Folge von mangelndem Catering durch die Techniker gegessen :D )


    PS:
    So Leute sind super zum Kaffe holen schicken :lol: :lol: :lol:

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

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  • toadie
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    • 12. Juni 2011 um 15:03
    • #4

    Hallo,

    ein paar Scheiben rausgeklopft die nur mit Fensterkit eingesetzt waren, ja - bei dem darauffolgenden Ausgleich der Masse in Relativität zur Erdbeschleunigung mit unzureichendem Energieabbau durch die umgebenden Luft, erlitt das Objekt beim unerwarteten Kontakt mit dem Erdboden einen Kollateralschaden...

    alles andere lesen sie in der Bild oder einem anderen Boulevardblatt ihres Vertrauens

    :D

    Gruß
    toadie

    Physik kann man nicht überlisten

  • PMN-Concepts
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    • 12. Juni 2011 um 17:43
    • #5

    Kommt auf die Umstände an. Bei Autos ist es zu schaffen, die Scheiben spingen zu lassen. Siehe z.B. hier: http://www.youtube.com/watch?v=GnvJ61y9vqI&feature=related

    Mit ner PA in einen großen Raum, sehe ich da aber schwarz.... Wäre vielleicht mal nen Versuch wert, das Gästebadezimmer mit Subs vollzustellen. die tur zu Verkleben und auszusteifen und dann mal sehen was das Fenster macht *g* Freiwillige vor.....

  • Kracky
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    • 12. Juni 2011 um 17:56
    • #6

    Grundsätzlich ist es physikalisch möglich mit Schall- bzw. Druckwellen Fensterscheiben in einem Raum zu zerstören, die Frage ist eben nun ob dieses mit den Drücken zu erreichen ist die wir mit normalem Werkzeug der Beschallungstechnik erreichen können. Ich würde einfach mal sagen um so kleiner das Raumvolumen um so wahrscheinlicher, daher funktioniert das z.B. bei dbDrag bei Fahrzeugen. Für alles andere ist das eher nicht denkbar, hier sind höchstens Druckwellen geeignet die von Explosionen her rühren. Also ab auf den Alameda County Bomb Range und probieren.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • tufkaklto
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    • 12. Juni 2011 um 18:04
    • #7

    Ihr dürft nicht vergessen, das die Lausprecher ja nicht mehr Luft in einem raum erzeugen, sondern nur Schallwellen aufbauen.

    Wenn ein Speaker eine Auslenkung nach vorne hat ( Schiebt ) dann zieht er hinten ja nach.

    Er bewegt nur, er bringt niemals mehr Luft in einen Raum.
    Also wird auch der Luftdruck nicht größer, nur der Schalldruck !!!

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  • PMN-Concepts
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    • 12. Juni 2011 um 19:03
    • #8

    @klauston: Korrekt, aber je größer der Raum, umso geringer die Auswirkungen der Schallwellen.

  • julian-k
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    • 12. Juni 2011 um 19:44
    • #9

    Konkreter Fall - 8x Limmerbass 215 in einer Turnhalle ca 15x30m - Die gekitteten Scheiben im Lichtband unterm Dach haben schon immer leicht geschäppert - an diesem Abend ist dann eine Scheibe entgültig aus dem Rahmen gesprungen. Lag in diesem Fall am Kitt - auslöser waren aber wohl die Schwingungen durch den Bass.

    Gruß von dr Alb ra.

    Was ist ist, was nicht ist ist möglich

    http://www.unicque.de - Unicque Lighting Augsburg

  • HaPe
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    • 13. Juni 2011 um 05:28
    • #10

    Ich würde nicht alle Mythen als Quatsch abtun:

    - Scheiben sprengen habe ich auch noch nicht erlebt. Man bemerkt aber schon mal bei grossen Scheiben deutliche Schwingungen. Für eine bereits nicht mehr ganz vollständige Scheibe kann das schon den Untergang bedeuten. Hier zuhause selbst geschafft, allerdings bei einer ca. 20x20cm Scheibe, wo bereits ein 5cm Stück raus war. Der Rest der Scheibe hat sich dann durch Bassvibrationen wohl "freigesetzt". Auch Putz kann in älteren Gebäuden schon mal durch Lärmvibration runterkommen.

    - "War noch im Nachbardorf zu hören"... Ist definitiv kein Quatsch. So an schönen Sommer/Herbsttagen hört man ja auch irgendwo umso mehr vom Küchenradio der 100m entfernten Nachbarn. Ich höre dann zu Hause je nach Wind auch die krächzende BOSE-Anlage auf dem 500m entferntem Sportplatz, und habe selbst auch schon unser Dorf vom 1km entferntem Nachbardorf aus mehr oder weniger ungewollt "mitbeglückt", was übrigens nur mit ner 15" Sub + 15/3 Top Kombi an HIFI-Verstärkern damals gelang..(zweifelhafte Ehre). Auch hatten wir bei einem Open Air (wo ich mit dem Ton nichts zu tun hatte, aber sagen kann, das er nicht so schön war) schon mal Beschwerden aus einem 3km entferntem Nachbarort (Pro Seite 2 Proel Doppel 18er und die dicken Doppel 12/2er EDGEs an schlecht vom Hersteller eingestelltem Systemcontroller).

    - Nach der Mythbusters-Folge mit dem braunen Ton, wo die Herren Meyer ja selbst dort waren, und alle so niedlich mit Windeln auf nem Flugfeld um ein Rudel Doppel 18er mit behelfsmässig zugemachten BR-Rohren an einem Funktionsgenerator standen, und keiner "musste", glaube ich schon, das es diesen NICHT direkt gibt. Der Faktor Lautstärke war dort aber wohl eher gering.
    Also wo ich mal vor nem 5er-Pack TSE-Infras stand, wurde zumindest meine Atmung dadurch gefühlt beeinflusst. - Eigentlich verwunderlich, wenn sowas mit anderen Körperfunktionen nicht gehen sollte?

  • Sound-Klinik
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    • 13. Juni 2011 um 10:25
    • #11
    Zitat von "klauston"

    Ihr dürft nicht vergessen, das die Lausprecher ja nicht mehr Luft in einem raum erzeugen, sondern nur Schallwellen aufbauen.

    Wenn ein Speaker eine Auslenkung nach vorne hat ( Schiebt ) dann zieht er hinten ja nach.


    Schallwellen transportieren Energie in Form von Druckschwankungen (d.h. die Dichte der Luft ändert sich ...), die sich im Raum ausbreiten. Ein einzelner Basslautsprecher kann wohl eher nicht die Energie aufbringen, um eine Fensterscheibe "in einem Rutsch" (d.h. wie durch einen Schlag) zu zerstören.

    Denkbar wäre da eher Resonanz, wobei die Schwingungsamplitude der Scheibe durch Versorgung mit periodischen Druckschwankungen der richtigen Frequenz solange gesteigert wird, bis genug (angesammelte ...) Schwingungsenergie das Glas zerbricht.
    Die Grundfrequenz der Scheibe kann man leicht herausfinden: Impulsantwort messen, nachdem kräftig auf die Scheibe geklopft wurde (Die Scheibe schwingt - in der Praxis wohl eher kurz - mit ihren Eigenfrequenzen nach) ... FFT und Frequenzen anschauen. Sofern eine Frequenz, mit welcher die Scheibe schön lange nachschwingt, gefunden ist, kann der Tongenerator herausgeholt werden.

    Starke Druckwellen (Explosionen oder ein Blitzeinschlag in unmittelbarer Nähe) können einer Scheibe natürlich auch gefährlich werden. Ein Bekannter hat mal im Garten seiner Eltern im zarten Teeniealter eine selbstgebastelte Rohrbombe (Eisenrohr mit Schwarzpulver gefüllt) hochgehen lassen. Es sollen einige Scheiben zu Bruch gegangen sein. :D

  • F.A.Bi.A.N.
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    • 13. Juni 2011 um 12:47
    • #12

    ...die impulsantwort/ DFT von einem angestoßenen weinglas sieht so aus:

    preisfrage: bei welcher frequenz sollte das glas angeregt werden, damit es möglichst schnell zerbricht?
    ich hab´s im unterricht mal gemacht (2"-treiber mit kurzem horn direkt vors glas positioniert): eine spaßige und zugleich didaktisch wertvolle thematik.

    eine fensterscheibe, die zudem noch gut befestigt ist, dürfte eine recht niedrige resonanzfrequenz haben. um die nötige energie aufzubringen, müsste man schon einigen aufwand treiben und die lautsprecher zudem SEHR nahe an die scheibe stellen.
    stories, wonach irgendwie scheiben am an anderen ende der halle zu bruch gehen, sind unglaubwürdig.
    noch zu den zerstörten scheiben bei den db-drag-autos: hier ist zu beachten, dass in den autos druckkammerbedingungen vorliegen...

  • ADMIN
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    • 13. Juni 2011 um 22:08
    • #13

    Letztlich kommt es nur auf den Schalldruck an, nicht auf das Raumvolumen - wobei allerdings bei einem sehr kleinen Raumvolumen (z.B. ein Auto) ein hoher Schalldruck einfacher zu erreichen ist.

    140 dB entsprechen 200N/m², auf einer Scheibe der Größe 1m² steht dann eine Kraft, die einem gewicht von 20 kg entspricht. Ob das effektiv oder peak ist, hängt davon ab, was die 140 dB sind.


    Zum Thema "im nächsten Dorf": Bei einem Kugelstrahler verliert man ohne Luftdämpfung (die erst mal bei den hohen Freqzenzen signifikant wird) 60 dB, bei 10 km 80 dB (ok, bei 10km haben wir dann schon ganz schön ordentlich Luftdämpfung).

    Als jemand, der auch schon mal im Immissionsort unterwegs ist, stellt sich die Frage eher anders herum: Wie schafft man es, dass man im Nachbarort nicht gehört wird...

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • Teddytaste
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    • 14. Juni 2011 um 08:43
    • #14

    Ok, fang ich mal an:
    Ja, man kann im nächsten Ort sogar jedes Wort des Vocalakrobaten verstehen, das geht :)
    In diesem Fall stand die Bühne auf einem Berg, PA relativ hoch, keine Bäume, Gebäude oder ähnliches im Weg und der
    Wind hatte zudem noch die richtige Richtung.

    Glas-Scheiben-Zerstörung:
    Ich hatte hin und wieder Glasfronten älterer Bauwerke die bei Bassfrequenzen komplett angeregt wurden, bis heute ist
    aber noch keine Scheibe zu Bruch gegangen. Rein physikalisch ist das aber wie einige weiter oben beschrieben haben möglich.
    Die aufzuwendende Energie dürfte aber bei einem dicken Glas wie z.B. einer Glasscheibe relativ hoch sein, bei einer alten
    Schaufensterscheibe aus den 70ern könnte von innen mit entsprechender Resonanzfrequenz der Bruch erreicht werden, dazu
    müssten aber die Türen & Fenster geschlossen sein, Gehörschutz enganliegend ;)

    Aber genau diese Effekte wie oben beschrieben versuchen wir doch alle immer zu verhindern?!?!?
    ( Wie oft habe ich schon irgendwo versucht zu schlafen während ich den DJ/ die Kapelle mehr als deutlich hören konnte, obwohl
    ich eigentlich weit genug entfernt war...)

    lg peter

    peter birkholz

    pb-showtechnik.de

  • Jonnytrance
    Gast
    • 14. Juni 2011 um 09:58
    • #15

    Geplatzte Scheibe hab ich selbst erlebt (damals im Ford Escort gesehen).
    Aber mal ehrich... Wenn schon eine Scheibe platzt, dann ist unser Trommel schon längst durch.
    Bei db-Drag Wettbewerben sitzt keiner im Auto. Öffters sind sogar Zuspieler drausen.

  • treibsand
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    • 14. Juni 2011 um 10:50
    • #16

    Auch ich habe seinerzeit mit Metal-Lärm in dieser Halle spass gehabt. Klappernde Fensterscheiben waren das höchste der Gefühle...
    Was bei so einem alten Bau mit Einfachverglasung (aber etliche hundert Fensterchen) und Kitt recht einfach ist.

    Ich werfe hier aber nochmals deutlich die Einpsnnungen der Gläser in die Diskussion. Ein Weinglas zu zerdeppern ist einfach - hier ist die Reso fix ist und das Ganze an einem Punkt eingespannt.
    Fabian hat ja schon auf die etwas anderen Bedingungen im Häuslebau hingewiesen: da spielen Dämmungen in form von Gummi, Silikon oder Kitt eine Rolle, ebenso die Fensterrahmen.
    Somit gehört die Zerstörung eher in das Reich der Märchen.

    Was hingegen kein Problem sien dürfte: eine beschädigte Scheibe mit Bassschwingungen schnell zu zerlegen. Wenn die Schwingung innerhalb der Scheibe an einen Punkt mit gerissener Glasoberfläche gross genug ist, bildet sich recht schnell ein Riss, der zur kompletten Zerstörung führen kann.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • Jochen Schmeing
    Verifiziert
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    317
    • 14. Juni 2011 um 15:03
    • #17
    Zitat von "treibsand"

    Somit gehört die Zerstörung eher in das Reich der Märchen.

    Naja, ich habe mal beim Versuch, einen aus dem oberen Regal stürzenden Lautsprecher zu fangen eine Glasvitrine zerdeppert und würde mir sogar zutrauen, den Vorgang zu reproduzieren. Ist halt immer eine Frage der Variablen. (und konguent zur Höhe des zu erreichenden Schadens.) ;)

    Beste Grüße

    Jochen

  • hias.h
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    • 15. Juni 2011 um 19:39
    • #18

    nachdem das scheibenzerstören unter bestimmten bedingungen (bröseliger kitt, vorher angerissen) möglich ist, und auch die Buschtrommel zum Nachbardorf funktioniert müssen wir uns nur noch dem Braunen Ton widmen.
    Ich kann aus eigener erfahrung sagen, dass Bass die verdauung fördern kann, und habe dies auch schon von mehreren gehört die erstmals mit körperschallwandlern zu tun hatten. Nichts spektakuläres, man muss einfach mal. daher kann ich mir vorstellen, dass es bei richtiger frequenz und amplitude schneller gehen kann als man es als zivilisierter mensch gerne haben würde. Mit herkömmlichen subwoofern aber imho nicht zu schaffen. Im wasser vielleicht eher, da ist eine gute übertragung der schwingungen auf den körper möglich.

    edit: das mit dem echofreien quaken ist objektiv gesehen(gehört) natürlich quatsch, dass es (bei rel. kurzen schalllaufzeiten) aber im normalen ausklingen des quakens untergeht kann ich mir vorstellen. das Quaken ist eine aneinanderreiehung von impulsen, sieht ein bisschen nach amplitudenmodulation aus. da ein echo rauszuhöhren ist wohl schwer, vor allem da enten selten alleine sind.

    Einmal editiert, zuletzt von hias.h (15. Juni 2011 um 19:56)

  • niggles
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    Beiträge
    4.311
    • 15. Juni 2011 um 19:42
    • #19
    Zitat von "hias.h"


    Ich kann aus eigener erfahrung sagen, dass Bass die verdauung fördern kann


    Meine Erfahrung sagt mir wiederum dass diese geförderte Verdauung (bei hinreichendem Pegel) dann eher unkonventionelle Wege geht :shock: .
    Mahlzeit.

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • hias.h
    Beiträge
    1.192
    • 15. Juni 2011 um 19:57
    • #20

    Nun von körperschallwandlern ist mir noch nie schlecht geworden.
    Luftschall hingegen kann den magen ziehmlich irritieren

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