Hallo hab mal ne frage und zwar betreibe ich 2 Moving Heads YPOC 250. Benötige ich amletzten Head einen Endtsecker.
Wann benötigt man diesen eigentlich und wann nicht.
Bitte um Hilfe
MFG
Matze
Hallo hab mal ne frage und zwar betreibe ich 2 Moving Heads YPOC 250. Benötige ich amletzten Head einen Endtsecker.
Wann benötigt man diesen eigentlich und wann nicht.
Bitte um Hilfe
MFG
Matze
Hallo,
In deinem Fall brauchst du keinen Terminator (Endstecker). Ich würde mir da erst ab 100 Meter Kabel mal gedanken darüber machen und dann wohl auch über die Kabel.
Es gibt zu USITT DMX-512/1990 einiges im Wiki und anderen Seiten nachzulesen.
Einen Terminator kannst du dir auch einfach selber machen, einfach einen 120 Ohm Widerstand zwischen pin 2&3 an einen Stecker löten und fertig. Eigentlich sollten es 110 Ohm sein, nur leider gibt es diesen Widerstand nicht. (alternativ zwei 220 Ohm parallel, die gibts auch)
lg
---
Hurra, mein erster Post
Das hängt zum einen von der Leitungslänge, Anzahl der Geräte und die Qualität der Geräte selbst.
Bei 30 MACs auf einer Strecke von 250 Meter geht normalerweise alles gut. Nehm ich 8 MACs und 8 Varytec LED PARs bei einer Strecke von 100 Meter würden mir die Varytec-Teile das spinnen anfangen wenn die Leitung nicht terminiert ist. Hatte ich dieses Jahr schon öfters, dass vor allem die billigen LED Produkte ziemlich schnell durchdrehen.
ich würde einfach immer die DMX-Strecke terminieren. Damit geht's in Fleisch und Blut über und man hat normalerweise keinen Stress.
Immer terminieren würde ich nicht. Der Pegel auf der Leitung sinkt durch den Terminierungswiderstand. Macht den richtigen RS485-Bausteinen noch nichts, manche Eingangsbeschaltung ist aber anders realisiert. Ich terminiere dann, wenns nötig ist und habe auch die Erfahrung gemacht, dass "günstige" DMX-Clients oftmals eher Probleme haben (z.B. LED-Kannen).
Super, eine Gelegenheit zum Klugscheissen ![]()
Zitat von "tobacco"... einfach einen 120 Ohm Widerstand zwischen pin 2&3 an einen Stecker löten und fertig. Eigentlich sollten es 110 Ohm sein, nur leider gibt es diesen Widerstand nicht.
Latürnich gibt es 110Ω, ab der Reihe E24 ist der enthalten. Den genauen Wert kann man aber wirklich vergessen, denn eigentlich soll das DMX-Kabel ungefähr 120Ω Wellenwiderstand haben. Demzufolge wäre das 110Ω-Kabel der eigentliche Fehler, der aber vernachlässigbar klein ist.
Best: -sf-
Wie sieht es da eigentlich mit den Kabeln aus.
Soll man da reihne 3pol DMX Kabel verwenden oder gehen auch ganz normale 3 pol XLR Kabel.
Was würdet Ihr mir empfehlen.
MFG
Matze
Zitat von "Matze356"
Soll man da reihne 3pol DMX Kabel verwenden oder gehen auch ganz normale 3 pol XLR Kabel.
weder noch - dmx hat 5 pol ![]()
sinnvoller ist es wenn schon, die dmx kabel auch als mikrokabel zu benutzen.
die praktische erfahrung tausender dorfdiscobuben zeigt, daß mikrokabel
selbstverständlich auch funktioniern. außer manchmal halt. :shock:
also ich würde da jetzt nicht nur dorfdiskobuben dazu nehmen. Für große Verleiher kommt es meist viel günstiger normale Mikrofonleitungen zu nehmen. Nicht nur wegen dem deutlich billigerem Einkaufspreis sondern vor allem wegen der Lagerhaltung.
Sagen wir es mal so: Die NORM sagt DMX Kabel, 3 od. 5 polig und 5 poliger XLR Stecker (Pin 4 und 5 sind nach Norm nicht zwingend belegt)
die PRAXIS sagt: Mikrokabel, 3 poliger XLR Stecker und der Lichtler ist glücklich wenn er sich vom Tonler was ausleihen darf und umgekehrt genauso ![]()
Das einzige zu was ich dir gleich raten würde wäre hochwertige Kabel. Cordial wäre z. B. schon ein Anfang. Ich investiere mittlerweile lieber 5 Cent mehr pro Meter und hol mir Sommercable (The Stage 22). Genauso wichtig ist auch der Steckverbinder. Ich verbau grundsätzlich nur Neutrik. Der Preis lohnt sich und es ist nicht ohne Grund Standart in der Branche
Zitat von "andi.bt"Das einzige zu was ich dir gleich raten würde wäre hochwertige Kabel. Cordial wäre z. B. schon ein Anfang. Ich investiere mittlerweile lieber 5 Cent mehr pro Meter und hol mir Sommercable (The Stage 22). Genauso wichtig ist auch der Steckverbinder. Ich verbau grundsätzlich nur Neutrik. Der Preis lohnt sich und es ist nicht ohne Grund Standart in der Branche
"Hochwertig" muss an dieser Stelle bedeuten, dass das Kabel den spezifischen
Wellenwiderstand von 110 Ohm möglichst eng toleriert einhält.
Das wiederum ist dem Aufbau des Kabels geschuldet und bedarf einiger
technischer Kompetenzen.
Kaufleute interessieren sich da ganz praktisch eher für den Aufdruck "DMX",
ebenso wie für "AES/EBU", weil der höhere Verkaufspreise in Aussicht stellt.
Speziell Händler, die mal hier, mal dort Kabel einkaufen und sich individuell bedrucken
lassen, liefern schon mal unter derselben Typenbezeichnung grundverschiedene Dinge ...
Da hilft dann leider nur nachmessen ...
Und zwar immer wieder ...
"Praktisch" begegnen einem dann Kabel mit Wellenwiderständen von 80 bis 110 Ohm.
80 Ohm ohne Terminierung sind dann schon eine gewaltige Fehlanpassung und führen
selbst bei kurzen Längen und niedrigen Übertragungsraten zu erheblichen Datenverlusten ...
Das führt dann zu den sehr verschiedenen Resultaten, wie oben ausführlich und sicher korrekt beschrieben ...
a) auch wenn ich mir nicht anmaßen möchte tiefgründige Ahnung von der Materie zu haben,
drängt sich mir doch latent der Eindruck auf, dass man entgegen anderslautender Behauptungen
ab einer gewissen Liga durchaus auch konsequent mit 5-pol-DMX umzugehen pflegt.
Nicht völlig umsonst gibt es ja Lampen, Dimmer, Pulte und Netzwerkzeug
die auf dieser Steckverbinderbasis arbeiten.
b) nachdem es scheinbar der Stein der Weisen ist - mag mir mal kurz jemand anschaulich erklären
was denn der Wellenwiderstand an und für sich so ist, und vor allem wann er bei meiner DMX-Verstrippung
als relevante Kenngröße unbedingt in Betracht zu ziehen ist?
Soll ja Firmen geben die selbst mit billigster 4x0,14mm² LIYCY-Schnur schon Systeme
mit mehreren hundert Lampen und teils beachtlichen Kabellängen erfolgreich am Start hatten -
würde mich interessieren unter welchen Rahmenbedingungen sich bei Verwendung von 110Ohm-Strippen
tatsächlich signifikante Verbesserungen haben erzielen lassen.
c) gibt es eine Möglichkeit den Wellenwiderstand auch als Kleinanwender
ohne größeres Elektrotechnisches Laboratorium selbst nachzumessen -
und spielt die Leitungslänge der fragwürdigen Schnur dabei eine Rolle?
Wüsste nämlich gerne ob mich mein Händler bescheißt...
Sag ich schonmal Danke für die Antworten!
*räusper*, nochmal: DMX beruht physikalisch auf der RS-485 Schnittstelle. Die ist schon recht alt, die Grundlagen dazu sind noch viel älter, der Fernschreiber läßt grüßen. Und in dieser Norm sollen die Leitungen einen Wellenwiderstand von ca. 120Ω haben. Ganz einfach aus der praktischen Erfahrung heraus, daß verdrillte Paare in praxistauglichen Abmessungen immer in dieser Ecke liegen.
AES/EBU ist dagegen eine spätere Norm, die einen Nennwert von 110Ω für die symetrischen Kabel vorgibt. Vermutlich aus gutem Grund hat man sich an die natürlichen Gegebenheiten angepasst.
Hoppla, da kam noch ein Beitrag dazwischen. Daher als Ergänzung: Der Unterschied zwischen 120 und 110Ω ist bedeutungslos, also kann für DMX ein solches Kabel genommen werden.
Im übrigen ist DMX mit seinen Datenraten (die ich gerade nicht auswendig kenne, ca.500kBit) eigentlich noch Gleichstrom ![]()
-sf-
Zitat von "skyper"Alles anzeigen
b) nachdem es scheinbar der Stein der Weisen ist - mag mir mal kurz jemand anschaulich erklären
was denn der Wellenwiderstand an und für sich so ist, und vor allem wann er bei meiner DMX-Verstrippung
als relevante Kenngröße unbedingt in Betracht zu ziehen ist?
Soll ja Firmen geben die selbst mit billigster 4x0,14mm² LIYCY-Schnur schon Systeme
mit mehreren hundert Lampen und teils beachtlichen Kabellängen erfolgreich am Start hatten -
würde mich interessieren unter welchen Rahmenbedingungen sich bei Verwendung von 110Ohm-Strippen
tatsächlich signifikante Verbesserungen haben erzielen lassen.c) gibt es eine Möglichkeit den Wellenwiderstand auch als Kleinanwender
ohne größeres Elektrotechnisches Laboratorium selbst nachzumessen -
und spielt die Leitungslänge der fragwürdigen Schnur dabei eine Rolle?
Wüsste nämlich gerne ob mich mein Händler bescheißt...Sag ich schonmal Danke für die Antworten!
Zum Thema Wellenwiderstand:
http://de.wikipedia.org/wiki/Wellenimp…ellenwiderstand
Selbst die billigste LIYCY-Schnur kann den erforderlichen Wellenwiderstand haben ...
Angepasste Leitungen transportieren eine Information exakt einmal durch das Kabel.
Bei Fehlanpassungen kommt es zu Reflexionen an den Übergangsstellen, wie den Enden
oder Steckverbindungen innerhalb der Kabelstrecke.
Diese überlagern und stören die Originalinformation bis hin zum Ausfall der Übertragungsstrecke...
Zu c) Ich mess hiermit: http://www.testequipmentdepot.com/usedequipment/pdf/1502Opt.pdf
Die Leitungslänge spielt keine Rolle, was den Wellenwiderstand anbelangt,
wohl aber was die Störungen bei Reflektionen durch Fehlanpassung anbelangt.
Wenn es mal um zwei, drei, vier Kabel geht,
mess ich Dir das gerne und wir dokumentieren das hier im Forum.
Stücke von drei Metern wären angenehm ...
Zitat von "siedfleisch"*räusper*, nochmal: DMX beruht physikalisch auf der RS-485 Schnittstelle. Die ist schon recht alt, die Grundlagen dazu sind noch viel älter, der Fernschreiber läßt grüßen. Und in dieser Norm sollen die Leitungen einen Wellenwiderstand von ca. 120Ω haben. Ganz einfach aus der praktischen Erfahrung heraus, daß verdrillte Paare in praxistauglichen Abmessungen immer in dieser Ecke liegen.
-sf-
Danke für die Ergänzung der DMX-Definition!
Verdrillte Paare pflegen Wellenwiderstände in der Größenordnung zu haben...
Wie zum Beispiel "LIYCY-Schnur" ...
Gängige Mikrokabel mit Schirm liegen zwischen 60 und 110 Ohm.
120 Ohm hab ich noch gar nie gemessen! ![]()
Hatte allerdings noch keine "spezifizierte" DMX-Strippe im Labor,
mach ich aber gerne mal, wenn mir jemand Samples schickt ...
(Mein Fokus liegt, wie könnt man es bereits vermuten, eher auf Audiokabeln)
Aber Kabel ist Kabel und durch DMX-Strippen geht ja problemlos Audio durch.
Ein Kabel, welches überaus verbreitet und preiswert ist und einen ziemlich eng
definierten Wellenwiderstand von 100 Ohm hat ist übrigens twistet-pair Netzwerkkabel (CAT 5 o. 6)
Zudem kommen pro Leitung immerhin vier Paare!
Wäre INHO eine Alternative wenn Preis und Füllfaktor eine große Rolle spielen.
Hat das mal wer ausprobiert?
Zitat von "tonkun.st"Ein Kabel, welches überaus verbreitet und preiswert ist und einen ziemlich eng
definierten Wellenwiderstand von 100 Ohm hat ist übrigens twistet-pair Netzwerkkabel (CAT 5 o. 6)
...
Hat das mal wer ausprobiert?
Ja, ich! Geht...
Natürlich! sollte ich wohl ergänzen. Es gibt ja auch eine Quasi-Norm für die Adaptierung von XLR auf RJ45, wurde hier im Forum schon mal nachgefragt. Ich glaube, das machen ganz viele, mit weitaus größeren Anwendungen als meine armseligen 40m zum Dimmer.
Zu dem Thema Z von Mikrokabeln melde ich mich später nochmal, das interessiert mich nun doch.
-sf-
also ich bin bekkenender mik kabel user. das hat bis dato immer gut geklappt. wenn es probleme gab, dann meist deswegen wiel irgendwo ein gerät ne macke hatte oder ein kabel war defekt.
ich habe hier aber für den fall der fälle 200m 110 ohm kabel liegen ![]()
Die größere Fehlerquelle is ohnehin der verbaute Steckverbinder in der Geräten.
In der 99Cent - Klasse sind Pins bzw. Federn nicht besonders gut befestigt; diese sind aber in der Regel direkt auf eine Platine gelötet.
Was dann öfteres aus- und einstecken, ziehen nach quer an der Kabeln usw. bewirkt, is jedem klar.
Mal abgesehen von der generell minderen Qualität von Kontaktmaterial und Gehäusen.
Nachdem früher bei einigen preiswerteren Geräten auf jeder Mugge andere Effekte auftraten, hab ich mal des Löteisen geschwungen; und es hatte ruh'.
Und das alles mit Mikrokabel.. ![]()
Im Audiobereich macht man ja auch deshalb Anschlußfelder. Auf Dauer ist das Aus- und Einstecken bei keiner festgelöteten Buchse gut.
Ich habe neulich sogar Speakons am Amp eines renomierten Herstellers nachlöten müssen..