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Soundcraft SI compact - Audioeigenschaften

  • GManne
  • 26. August 2011 um 07:58
  • GManne
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    4
    • 26. August 2011 um 07:58
    • #1

    Über die "analoge Bedienbarkeit" des SI compact wurde schon viel geschrieben.
    Audiomesstechnisch wurde es in Produktion & Partner gelobt.
    Mich interessieren die Audioeigenschaften der compact Serie von Soundcraft im Live-Einsatz.

    Kann jemand vom live Einsatz mit dem Pulten berichten?
    Wie arbeiten die Preamps, Kompressoren, Gates, EQ's, Hall?

    Durch den Preis liegt der Vergleich mit den LS-9 von Yamaha nahe.
    Das die SI compact weniger flexibel zu routen sind wurde schon geschrieben.

    Wie sieht es mit den Audioeigenschaften Preamps, Kompressoren, Gates, EQ's, Hall
    im Vergleich zu den SI compact aus?

  • audiomedia
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    • 29. August 2011 um 09:46
    • #2

    Hi,

    wir bekommen nächste Woche das 24-Kanal-Pult geliefert. Dann kann ich Dir gleich mehr drüber schreiben.
    Nach unseren Tests im Vorfeld sollte das für kleine Live-Anwendungen aber wirklich gut spielen.

  • audiomedia
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    • 10. September 2011 um 18:20
    • #3

    so, hat zwar dann doch etwas länger gedauert, aber gestern hatte ich das Pult mit einer kleinen Kapelle am Start

    Erstaunlich ist, wie ja schon oft beschrieben, dass das Pult wirklich (fast) ohne Einarbeitung bzw. Manual vom Start weg bedienbar ist.

    Zum Sound ist zu sagen, dass die Preamps wirklich schon klingen. Headroom hat´s auch zur genüge, also auch wenn mal die Rote LED am Meter angeht...klingt trotzdem noch "entspannt"
    Compressoren arbeiten wirklich gut, die Gates tun, was sie sollen.....da hatte ich jetzt nicht allzuviel Zeit, mich beim Soundcheck ausführlicher mit den Gates zu beschäftigen.
    Die parametrischen EQs sind auch i.o, da fehlt halt wirlich im High und Low-Band die Umschaltbarkeit zwischen Bell und Shelf.
    GUt sind auch die Terz-EQ´s in den Ausspielwegen. Gerade für den Monitor-Sound hatte ich gestern ein gutes Gefühl mit den EQs....(hatte aber auch PS15 auf der Bühne liegen)
    Die Effekte klingen für ein Pult in dieser Preisklasse sensationell. Unpraktisch ist hier nur ein wenig das ROuting über die Stereo-Returns. SObald man noch einen Cd-Player an den Stereo-In anschliesst, kann man nicht alle 4 FX-Engines zurückrouten. Also da muss mal noch ein Software-Update vielleicht ein paar Interne Stereo-Kanäle ranschaffen.
    Alles in allem ist das ein gut klingendes Pult. Man darf halt kein VI6 erwarten!

    Ich freue mich schon auf die nächsten Einsätze.

  • wora
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    • 11. September 2011 um 13:50
    • #4
    Zitat von "audiomedia"


    Erstaunlich ist, wie ja schon oft beschrieben, dass das Pult wirklich (fast) ohne Einarbeitung bzw. Manual vom Start weg bedienbar ist.


    kleine zwischenfrage: was ist denn daran so erstaunlich?

    und noch ne zwischenfrage:
    warum muss ein pult, das ins rote gefahren wird noch gut klingen? damit sind die roten lampen ja quasi zwecklos...?

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • david kammerer
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    • 11. September 2011 um 14:00
    • #5
    Zitat von "wora"


    kleine zwischenfrage: was ist denn daran so erstaunlich?


    Hallo Wora: nicht jeder nennt dein Lieblingspult sein eigen und ist das so gewohnt :wink:

    Zitat von "wora"

    und noch ne zwischenfrage:
    warum muss ein pult, das ins rote gefahren wird noch gut klingen? damit sind die roten lampen ja quasi zwecklos...?

    Ist doch klar! Headroom!; der Spoiler des Tontechnikers :D
    Sorry für OT
    und viele Grüße
    David

  • audiomedia
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    • 11. September 2011 um 17:36
    • #6

    Also ich finde es prima, wenn ich auch einem etwas "unerfahrenen" Anwender das Pult mitgegeben kann und er damit zurechkommt.
    Da gibt es Geräte, wo das meiner Meinung nach zu Schwierigkeiten "beim ersten Mal" kommt.

    Und das der Headamp nicht gleich verzerrt, nur weil sich irgendein Mucker beim Auftritt um 4-5db lauter macht als beim Soundcheck, ist ja auch nett......

    Dass definitiv nicht alles in Ordnung ist, wenn am Pult alles rot blinkt, weiss ich selber! Danke trotzdem für die Erinnerung!

  • wora
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    • 11. September 2011 um 18:36
    • #7

    bitteschön.

    david kammerer: warum wird meine frage hier wieder auf die iLive reduziert? davon hatte ich doch überhaupt nichts geschrieben!?
    alle digitalpulte am markt lassen sich relativ schnell verstehen, zumindest die grundlegenden bedienfunktionen, die man fürs mischen von signalen zwingend benötigt.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • david kammerer
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    • 11. September 2011 um 21:48
    • #8

    Hallo Wora,

    a) bitte entschuldige, daß ich das falsch verstanden habe und auf die iLive reduziert habe
    b) ich gebe dir recht, was das Verstehen verschiedener Pultkonzepte betrifft
    c) finde ich das aber bei der Si Kompakt und der iLive schon bemerkenswert gut gelöst

    Die Aussage von Audiomedia zeigt ja offensichtlich, daß andere Pulte nicht als so selbsterklärend empfunden werden, wie hier die Si Kompakt.

    Viele Grüße

    David Kammerer

  • tufkaklto
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    • 11. September 2011 um 22:15
    • #9
    Zitat

    und noch ne zwischenfrage:
    warum muss ein pult, das ins rote gefahren wird noch gut klingen? damit sind die roten lampen ja quasi zwecklos...?


    Die Roten LED wurden genau so mitbezahlt, darum sollten sie auch benutzt werden :D:D:D:D

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  • oton
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    • 11. September 2011 um 22:28
    • #10

    und immer schön vom Körper wegmischen .... :wink:

    oTon Music - Marcus Thiel - Hilsbrunnenstrasse 8 - 76530 Baden-Baden

    http://www.popakademie.de
    http://www.otonmusic.de
    http://www.event-akademie.de

  • wora
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    • 11. September 2011 um 23:06
    • #11

    früher hatte ich auch mal die einstellung, das man ein pult ins rote fahren muss, damit es gut klingt. ja, ich war fast nur Soundcraft gewohnt, hatte auch selber eine K3 (tolles pult)

    meine erste begegnung mit einem yamaha PM4000 verlief dann entsprechend frustrierend, weil es bei rot einfach zerrte.

    danach hab ich mal in mich reingehört und für mich selbst die einsicht gewonnen, das die yamaha logik eigentlich die sinnvollere ist.
    rot sollte "achtung" heissen, nicht "probier mal noch mehr"... :D

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • guessi
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    • 11. September 2011 um 23:15
    • #12
    Zitat von "audiomedia"

    Also da muss mal noch ein Software-Update vielleicht ein paar Interne Stereo-Kanäle ranschaffen.

    Da würde ich nicht viel erwarten, wenn ich mir die Geschichte der Si-Pulte anschaue...

  • bemi
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    • 12. September 2011 um 12:44
    • #13

    Hi,


    hatte am Sa ein SiCompact24 am Start. 15min Vorbereitung, 5min Soundcheck, Abfahrt. Ein Wahnsinnspult, lediglich einige Kleinigkeiten sind noch wünschenswert, die per Softwareupdate lösbar sind. Das Bedienkonzept finde ich besser als bei den anderen Si.


    VG bemi

    Viele Grüße aus dem Allgaeu - Michael "bemi" Bernhard
    https://bemiton.wordpress.com/

  • Jens Droessler
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    • 20. September 2011 um 05:21
    • #14

    Ich will ja keinen Ärger anzetteln, aber als Tontechniker weiß man, dass bei Digitalpulten rot "böse" ist und pegelt entsprechend ein beim Soundcheck. Dass die Musiker teilweise nochmal 6dB mehr auf die Schippe legen gehört wohl genauso zur Erfahrung eines Tontechnikers. Von daher finde ich es nicht der Rede wert, wenn ein Pult dann noch Headroom hat: Man sollte auch wenn er vorhanden ist einfach so tun, als wäre er es nicht, denn schon das nächste Pult kann sich für eine solche Arbeitsweise übel rächen.

  • wora
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    • 20. September 2011 um 12:02
    • #15

    ich bin auch ein grosser fan von headroom, den man schon beim soundcheck entsprechend einplant ;)
    man sieht immer wieder kollegen, die z.b. ihre M7 mit min. 2 gelben LEDs aussteuern, manchmal sogar bis ins rote.
    2 gelbe lämpchen sind bei mir das maximum (beim M7 wohlgemerkt), dann kommt man nie in die problemzone. und an outputpegel mangelt es modernen digitalkonsolen in der regel auch nicht.

    zurück zum thema.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • audiomedia
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    • 13. Oktober 2011 um 19:37
    • #16

    So, um noch mal die "Rote-LED"-Diskussion zu unterbrechen und auf das si compact zurückzukommen.....

    Mittlerweile sind dann doch noch ein paar Dinge an dem Gerät auffällig geworden:
    1. Es lassen sich nicht alle Fader-Paare zu einem Stereo-Paar verbinden. Es können jeweils nur die Kanäle 1+2, 3+4 ,5+6 etc. verbunden werden. Die Kanäle 2+3 bzw 4+5 usw. sind nicht koppelbar......Was ist das denn für ein Mist?!

    2. Wenn man den Stereo-Input z.B. für einen Zuspieler nutzt, kann dieser nur auf einen der 4 Stereo-Returns gepatcht werden. Da liegen ja aber schon die FX-Returns, die sich nicht woanders hinlegen lassen. Also fällt bei Nutzung des Stereo-Inputs eine Effektmaschine weg. Schon wieder Mist!

    Also das sollte wirklich noch in Ordnung gebracht werden....ansonsten bin ich aber immer noch zufrieden.

    Achja, noch was.......Beschriftung der Pultkanäle ist mittels Tape und Edding wirklich seeeeeehr eng......beim letzten Job hat mir ein netter Chinese helfen müssen , der sonst Reiskörner mit Vornamen beschriftet....

  • jogi86
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    • 13. Oktober 2011 um 20:59
    • #17
    Zitat von "audiomedia"

    1. Es lassen sich nicht alle Fader-Paare zu einem Stereo-Paar verbinden. Es können jeweils nur die Kanäle 1+2, 3+4 ,5+6 etc. verbunden werden. Die Kanäle 2+3 bzw 4+5 usw. sind nicht koppelbar......Was ist das denn für ein Mist?!

    Kennste PM5D? geiches Spiel ;) Obwohl es ne andere Baustelle ist.

  • tufkaklto
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    • 13. Oktober 2011 um 21:06
    • #18

    Ich weiß nicht was ihr habt.

    Ich hatte letztens ein SICompact unter den Fingern.
    Auf den Job hingekommen, ds Pult nicht gekannt, kurz rumgespielt und für gut befunden.
    Da ist alles absolut selbsterklärend.

    Ich finde die Audioeigenschaften gut, und klar ist es kein Vi6, SD8 oder M7.
    Auch preismäßig eine andere Liga.

    Das Einzige, was mich echt gestört hat ist, das es nur 2 parametrische EQ hat.
    Wenn das noch 4 wären, dann wär das der Killer in der einfachen Pultklasse, auch wenn es preislich über einem 01V liegt.

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  • wora
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    • 14. Oktober 2011 um 03:21
    • #19

    ich denke die oben genannten punkte kann man getrost unter "für das geld völlig in ordnung" abheften.
    man muss hier auch mal die hersteller verstehen: es ist einfach schwer, den eigenen produkten in den höheren preissegmenten keine konkurrenz zu machen.
    ausserdem sind günstige pulte in der regel auch für nicht-profis gestrickt. je weniger funktionen sie haben, desto eher werden sie von eben diesen nicht-profis verstanden und akzeptiert.
    für mich sind die angesprochenen kritikpunkte in der preisklasse jedenfalls keine wirklichen gründe, die pulte in einem schlechteren licht zu sehen.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Jens Droessler
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    • 14. Oktober 2011 um 05:36
    • #20

    Ich sehedas mit den Features nicht ganz so. Ein gutes Design macht auf den ersten Blick die nötigen Funktionen einfach und direkt zugänglich und "versteckt" die "Power-User" Features ein wenig unter der Haube, aber auch gut zugänglich. Nirgendwo steht geschrieben, dass High End-Funktionen die Bedienung erschweren müssen. Wenn das der Fall ist, hat jemand bei der Entwicklung nicht aufgepasst und ein Pult "von Ingenieuren für Ingenieure" gebaut.

    Die Punkte mögen für das Geld ok sein, sind aber typische Sachen, die mit der Zeit immer nerviger werden. Wer derartige Audioperformance will, aber von solchen Einschränkungen nicht geplagt werden möchte, muss eben mehr Geld anlegen. Solche Einschränkungen kommen durchaus aus dem Marketingbereich (es wäre für die Ingenieure vielleicht sogar einfacher gewesen, den Programmcode von den größeren Pulten ohne diese Einschränkungen zu übernehmen. So kommt es mir wie künstliche Kastration vor...), denn einerseits will man die größeren Produkte schützen, indem sie eben mehr Features bieten, weniger Einschränkungen, etc., andererseits bewegt man den nun genervten SiCompact-Benutzer vielleicht dazu, ein größeres Modell zu kaufen. Denn zum Compact gesellt sich dann doch irgendwann die passende Stagebox, die ja eigentlich zum größeren System gehört, somit ist dann auch schon der erste Schritt zum größeren Pult getan...

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