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Wer "verdient" einen Monitormann ?

  • gert
  • 11. September 2011 um 08:56
  • daniel heide
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    • 12. September 2011 um 08:43
    • #21

    Ich bin jetzt kein vollerfahrener Tonmann, mit hunderten Gigs, habe aber durchaus beides schonmal gemacht, kleinere Sachen allein, größere und anspruchsvollere unter Betreuung und Anleitung. Hierbei ist mir beim Monitormachen eins immer wieder aufgefallen:
    Der Monitorsound lebt meiner Meinung nach nur zu einem Teil vom können des Monitormannes. Einen anderen großen Teil macht die Kommunikationsfähigkeit der zu
    be(t)reuuenden Musiker aus. Ich hab schon Musiker erlebt die aus der Information "Das klingt nicht!" eine Besserung erhofften. Hier sind auch erfahreneren Leuten die Hände gebunden. Es sei denn, Zauberei und Hellsehen standen irgendwann mal auf dem Lehrplan.

    Gruß

    Daniel Heide
    Lange Reihe 4
    99755 Hohenstein

    Lass dir von Keinem imponieren der sagt: "Das mache ich schon seit 20 Jahren so!" Man kann etwas auch 20 Jahre lang falsch machen.
    Bildung ist meistens kostenlos, manchmal auch umsonst!

  • tufkaklto
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    • 12. September 2011 um 09:09
    • #22

    Oder auch Einfach Erfahrung!!!

    Oft kann man durch simplen hineinhören in den Cue Wedge schon einen guten Basissound erreichen.
    Der wird dann nur mehr feingetuned :D

    Es gibt selten auch Musiker, da muß man wissen, was der will, sonst geht es nicht.
    Ich kenne zB eine bekannte Englische Sängerin, die muß man auch am Monitor auf 2 Kanäle auflegen, Sie selbst will einen LoShelf bei 300 auf der Stimme und eine starke Überhöhung bei 7 K ( alles In Ear )
    Das will aber sonst keiner am Monitor :D

    Ich sag mal so, 95% der Musiker sind einfach bedienbar wenn man etwas Erfahrung hat, 4 % beweisen, warum man Leute auf Stage Left benötigt, die nicht gerade aus dem Azubi Status raus sind.
    Und 1 % Arschlöcher bleiben immer mal zurück, da muß man durch.

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  • karel noon
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    • 12. September 2011 um 10:20
    • #23

    Also mir kann man das Monitorpult auch Stage Right hinstellen, dann aber gut beleuchtet damit mich die Musiker sehen :D

    aber von dem Kleinen Spaß abgesehen ist der Kommentar von Daniel Heide genau der, warum es einen Monitormix braucht, Erfahrung, und
    musikalisches einfühlungsvermögen!

    Ich muß auch lernen zu übersetzen "mach mich lauter" heißt nicht immer "mach mich lauter", manchmal auch einfach nur "ich hör mich nicht" :wink:

    es ist aber wirklich schwieriger einen guten Monitorman zu finden (wie der Kollege Bernd beim Seegeflüster, nochmal Danke!), andererseits
    finde ich es Erstanulich wie selten ich in Deutschland als Solcher gebucht werde im verhältniss zum FOH man, die Quote bei den Jobs in Belgien ist deutlich besser, es scheint also wirklich auch eine andere bedeutung für das thema in anderen ländern zu geben, was sehr schade ist.

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

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  • tobias kammerer
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    • 12. September 2011 um 12:28
    • #24

    Hallo Leute,

    ein bißchen muss ich da schon nochmal die Schuld Richtung Musiker schieben: Wäre Ihnen der Monitormann wichtig, so hätten sie Ihn dabei. Der FOH Mann ist Ihnen offenbar wichtig, darum ist er so oft dabei. Offenbar scheinen wir Techniker diesem Monitorthema mehr beizumessen, als der Musiker.
    Hier wage ich auch wieder eine These aus meiner aktiven Musikerzeit (Wie gesagt, das ist jetzt absichtlich eher eine These als eine strikte Behauptung)
    Es ist relativ wurscht für die Performance, wie der Monitor tut. Hauptsache man hört ein paar Musiker irgendwie. zusätzliche Spielverbesserung oder Verschlechterung stellt sich nur ein, wenn der Monitorsound exorbitant gut ist (Da muss aber auch die Raumakustik mitspielen) oder völlig unbrauchbar. Alles dazwischen ist für den Profimusiker gelebter Alltag und beeinflusst seine Performance praktisch nicht. In Probesituationen (Also genau da, wo man seine Fähigkeiten erwirbt) ist Sound in der Regel quasi nicht vorhanden.

    Natürlich macht aber ein schöner Monitorsound Spaß. Das macht aber eine cooles Catering auch und viele andere Dinge rund um den Gig.

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • Lamia
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    • 12. September 2011 um 12:40
    • #25

    Bei vielen Bands die ich bisher betreut, die meisten davon zumindest im Osten Österreichs durchaus nicht ganz unbekannte Acts habe läuft es aber im echten leben so ab, daß für einen extra Monitorplatz entweder kein Platz, keine Zeit, kein Budget (vom Veranstalter oder auch vom Management her) vorhanden ist und außerdem braucht man das eh nicht wirklich.
    Eigentlich, wenn ich mich recht entsinne gabs extra Monitor ausschließlich bei fremd gebuchten "Sommen Open Air Burghoffestivals" o.ä..
    Bei meiner Hausband sieht das aber so aus: - 5 Musiker, alles ausnahmslos Amateure,
    5 Wege stereo InEar, 1 Weg konventionelles Monitoring, ca. 30-40 Gigs/Jahr. 90% davon fallen in die Kategorie Ultralowcost und selbst ausgemacht aber bei den 5-10 "großen" Gigs stehe dann meist ich am Monitor und mein Substitut macht FOH.

    Ich glaube die habens begriffen.

    - Alex -

  • tufkamar
    Gast
    • 12. September 2011 um 12:46
    • #26

    ich würde da mal widersprechen: meine Erfahrung sagt, daß die Musiker "besser performen", wenn es einen guten Monitorsound gibt - egal ist der keineswegs.

    Ob ein guter Monitorsound auch beim Monitor-von-FOH gegeben ist hängt viel davon ab, wie gut der dortige Tech sein Material, die Halle, die Band kennt - und wie gut die Kommunikation seitens der Band ist.

    (beliebtes Extrem-Beispiel: _nach_ dem Gig kommt der Mucker zum Toni und sagt "du, ich hab mich heute nicht gehört" -> da stellt sich doch die Frage, wieso er die 2h vorher nichts gesagt hat...)

  • tufkaklto
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    • 12. September 2011 um 13:02
    • #27
    Zitat von "tobias kammerer"

    Hallo Leute,

    ein bißchen muss ich da schon nochmal die Schuld Richtung Musiker schieben: Wäre Ihnen der Monitormann wichtig, so hätten sie Ihn dabei. Der FOH Mann ist Ihnen offenbar wichtig, darum ist er so oft dabei. Offenbar scheinen wir Techniker diesem Monitorthema mehr beizumessen, als der Musiker.
    Hier wage ich auch wieder eine These aus meiner aktiven Musikerzeit (Wie gesagt, das ist jetzt absichtlich eher eine These als eine strikte Behauptung)
    Es ist relativ wurscht für die Performance, wie der Monitor tut. Hauptsache man hört ein paar Musiker irgendwie. zusätzliche Spielverbesserung oder Verschlechterung stellt sich nur ein, wenn der Monitorsound exorbitant gut ist (Da muss aber auch die Raumakustik mitspielen) oder völlig unbrauchbar. Alles dazwischen ist für den Profimusiker gelebter Alltag und beeinflusst seine Performance praktisch nicht. In Probesituationen (Also genau da, wo man seine Fähigkeiten erwirbt) ist Sound in der Regel quasi nicht vorhanden.

    Natürlich macht aber ein schöner Monitorsound Spaß. Das macht aber eine cooles Catering auch und viele andere Dinge rund um den Gig.

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

    Das mag bei Amateuren so stimmen, bei Profis ist das schon deutlich anders.
    Denn die haben schon oft eigene Monitorleute dabei, damit fällt auch die Diskussion, ob man extra Monitorplatz überhaupt stellt.
    Und die, die mit örtlichen Monitormischern arbeiten,haben meist ganz klare Vorgaben, was sie wollen.

    Also ist es doch wichtig

    Ich hab mir nur schnell ein paar Infos aus Ridern bekannter Bands rausgesucht, seht selbst:

    Zitat

    An independent on stage monitor system, with COMPETENT engineer, must be provided consisting of one high-quality
    monitor mixing console (i.e. Midas, Soundcraft, etc) with minimum thirty-two (32) input channels and twelve (12) outputs:
    seven (7) mono outputs for wedge and side-fill mixes, (7th for rear-fill if necessary), one (1) stereo output and two (2) mono
    outputs for wireless Personal In-Ear Monitor mixes (In-Ear Monitors and wireless systems provided by XXXXXXXX).
    Monitor speakers should be configured in the following manner: Four (4) downstage wedge mixes (2 wedge monitors per
    mix), independent stage left & stage right side-fills, and one (1) upstage mix (2 wedge monitors) only on stages deeper than
    20’/6m. Wedge monitors should have 1x15" driver & 2" horn (bi-amped). All monitors should have active crossovers. All
    monitor output mixes should have 1/3 octave graphic equalizers inserted. Acceptable monitor speakers:.......

    Alles anzeigen
    Zitat

    Monitor Mixes
    (listed loudest to quietest)

    1 : Drums : Arya Kick (lots of click), iPod, Sampler, Guitar, Bass, C Vox
    2 : S.Right : Mikey Guitar, Kick, Snare, iPod, Sampler, C Vox, SR Vox
    3 : Centre : Benji C Vox, Sampler, iPod, Keys, Vox FX, Vox SR, Vox SL, Guitar
    4 : S.Left : Dan Kick, Snare, iPod, Sampler, Bass, Guitar, C Vox, Vox SL
    Side Fills iPod, Sampler, C.Vox, Kick, Snare, Snare 2, Hat
    *Monitors must be mixed on a seperate dedicated monitor desk run from stage
    *Note that we do not have our own monitor engineer with us so please contact Matt with
    any questions

    Alles anzeigen
    Zitat

    MONITOR REQUIREMENTS
    A completely independent on stage monitor system with COMPETENT engineer
    must be provided consisting of one quality 32 channel monitor mixing console with at
    least 6 mixes. Three [3] downstage mixes, one [1] drumfill, and left and right sidefills.
    All mixes should be 1/3 octave graphic equalizers inserted.

    Das ist nur ein Auszug aus mittelbekannten internationalen Acts ( auch Deutschen )
    Könnte ewig so weitermachen.
    Wenn diese Wörtchen "Competent Monitor Engineer " nicht eingehalten wird, dann gibt es halt mächtig Diskussionen.
    Sowas wird mit einem Azubi zum Jobkiller

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  • Teddytaste
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    • 12. September 2011 um 15:48
    • #28

    Frage: Wer "verdient" einen Monitormann ?

    Antwort: "Der FoH-Mann"


    lg peter

    peter birkholz

    pb-showtechnik.de

  • billbo
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    • 12. September 2011 um 16:38
    • #29

    Na ja, der 'experienced/ competent/ qualified/ english speaking monitor engineer' ist, seit er seit 25 Jahren auf wirklich jede Bühnenanweisung kopiert wird, für den Eingeweihten auch nur ein Synonym für 'wir können/ wollen uns keinen eigenen leisten, also leben wir notgedrungen eh mit dem, der zufällig gerade Zeit hat'. Ich kenne jedenfalls keinen Veranstalter, der deshalb Sorgenfalten im Gesicht bekäme. 'Kompetenz' ist begrifflich dehnbar.
    Sorgt immerhin für allabendlichen Gesprächsstoff im Tourbus. "Mein Gott, das war vielleicht wieder ein kompletter Vollidiot heute; wo haben sie den bloß ausgegraben?!“ - und schon ist der Grundstein für angeregte Fachdiskussionen gelegt. Und auf jeden Fall schon mal klar, warum die Show wieder mal gepflegt versemmelt worden ist. It's a long way to the top.

    Viele Bands der mittleren Preislage lösen das über eine qualifizierte Backlinecrew, die beim Linecheck präzise Ansagen machen kann. So merkt man ganz schnell, ob der 'Engineer' was drauf hat. Falls ja – prima, lässt man ihn machen. Falls nein - gibt’s notfalls nach dem Changeover erst mal Berührungsverbot für's Pult; Änderungen nur nach ausdrücklicher Ansage.

    Fazit: nur wer bereit ist, für sein Personal selbst zu sorgen, ist einigermaßen auf der sicheren Seite.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • tufkaklto
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    • 12. September 2011 um 17:18
    • #30
    Zitat

    Fazit: nur wer bereit ist, für sein Personal selbst zu sorgen, ist einigermaßen auf der sicheren Seite.

    Mit freundlichem Gruß

    Das ist allerdings wahr

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

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  • karel noon
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    • 12. September 2011 um 17:36
    • #31

    Solange unterschätzt wird, wieviel ein guter monitorsound wirklich
    An der Performance ändert, solange sitzt eben ein Techniker per konzertabend
    Mehr im Publikum oder auf der Couch, wollen wir das?

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

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  • Kracky
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    • 12. September 2011 um 17:52
    • #32
    Zitat von "Karel Noon"

    Solange unterschätzt wird, wieviel ein guter monitorsound wirklich
    An der Performance ändert, solange sitzt eben ein Techniker per konzertabend
    Mehr im Publikum oder auf der Couch, wollen wir das?

    Die Entscheidung hier rüber ist uns aber Leider nicht in die Hände gelegt, und was man nicht in der Hand hat kann man nicht halten. Vielleicht ist es auch eine anerzogene Sache, da ja viele sich eben auch erst hocharbeiten mussten und dort ist es eben gängiger Standard das dort der Typ hinterm Mischpult alles macht und selbst den kennt man nur vom Handschlag. Woher also soll der Sinneswandel kommen auch wenn man dann mehr oder weniger plötzlich die Klasse nach oben wechselt? Da kommt dann mein Lieblingsspruch bei dem ich regelmäßig ausrasten könnte. "Das hat es doch immer getan"

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

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  • treibsand
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    • 12. September 2011 um 18:00
    • #33
    Zitat von "billbo"

    Fazit: nur wer bereit ist, für sein Personal selbst zu sorgen, ist einigermaßen auf der sicheren Seite.


    Naja, nicht jeder KANN auch schon für sein Personal sorgen...
    oder anders:

    Zitat von "billbo"

    It's a long way to the top.

    Ich bin nun nicht unbedingt ein wirklich erfahrener "upper-class" Tonler, hab aber reichlich Erfahrungen aus der Club-liga. Mein Eindruck nach nur 3 OpenAir-Monitormixen dieses Jahr:
    1. Die KlangQualität der Monitore interessiert nur am Rande. Vielmehr interessiert es, ob sie der gefühleten Qualität der Musiker entspricht.
    2. Der Mix auf dem jeweiligen Monitor ist auch zum Großteil egal - solange der Musiker sich wohlfühlt.
    3. Der Erfahrungsschatz des Moni-Techs ist auch nur eingeschränkt wichtig, nur muss er so schnell und gezielt reagieren, dass die Musiker fehlende Kompetenz nicht bemerken.
    4. die Harmonie zwischen Musiker/FoH/Monitor steht an oberster Stelle.

    Bei den wenigen Musikern, die mit meinem Mix nicht zufrieden waren, war ich "mental" nicht bei der Arbeit - ob aus fehlender Sympathie, anderen Aufgaben, Müdigkeit, Alkohol etc. ist dabei völlig nachrangig!


    Was IMHO an dieser Position wichtig ist, ist "Service".

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • Peter Jehle
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    • 12. September 2011 um 18:08
    • #34

    hallo zusammen,
    Als Praktiker stelle ich oft fest,das Monitorring mit Inear über Foh am wenigsten funktioniert.Bei einer Tourproduktion wurde vom Foh ( 42 Inputs) auf der zweiten Ebene des mitgebrachten D5 sieben Stereo-Inears +zwei Wedgeswege mitbetreut :shock:
    Die Musiker hatten SM58 mit Schalter,mit denen sie auf den Kopfhörer des FOH -Mannes einsprechen konnten.Dieser hatte konstant während des Konzertes diesen an einem Ohr :roll:Der Frontsound war dem entsprechend bes.... :cry:
    Hier wären z. B. 2x kleinere Pulte(M7)in Foh+Monitor incl. eigenen Bediener die bessere Lösung in meinen Augen (Ohren)gewesen :D

  • guma
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    • 12. September 2011 um 18:12
    • #35
    Zitat von "treibsand"

    Was IMHO an dieser Position wichtig ist, ist "Service".

    Na siehst Du, da hast Du doch das Wesentliche begriffen :D:D . Der Service kann aber durchaus unterschiedliche Gewichtungen haben. Daher sind die von Dir oben ausgeschlossenen Merkmale beim nächsten Mal möglicherweise doch Bestandteil des Service. :D:D

  • guma
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    • 12. September 2011 um 18:15
    • #36
    Zitat von "Peter Jehle"


    Die Musiker hatten SM58 mit Schalter,mit denen sie auf den Kopfhörer des FOH -Mannes einsprechen konnten.Dieser hatte konstant während des Konzertes diesen an einem Ohr :roll:Der Frontsound war dem entsprechend bes.... :cry:
    Hier wären z. B. 2x kleinere Pulte(M7)in Foh+Monitor incl. eigenen Bediener die bessere Lösung in meinen Augen (Ohren)gewesen :D

    Ganz bestimmt. Das kann ich mir sehr lebhaft vorstellen. Möglicherweise ja sogar einigermaßen kostenneutral !

  • Jens Droessler
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    • 12. September 2011 um 21:15
    • #37

    Also bei ein paar Musikern hätte ich gerne solche SM58 mit Umschalter^^ Das ist vielleicht gar keine soo schlechte Lösung, wenn es denn alles vom FOH kommen muss, aber ich würde mir da eine Wedge hinstellen, wo der Sound rauskommt, wenn er sich von der Front abschaltet. Denn ständig den Kopfhörer aufhaben, das geht daneben.

  • niggles
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    • 12. September 2011 um 21:36
    • #38
    Zitat von "daniel heide"

    Ich bin jetzt kein vollerfahrener Tonmann, mit hunderten Gigs, habe aber durchaus beides schonmal gemacht, kleinere Sachen allein, größere und anspruchsvollere unter Betreuung und Anleitung. Hierbei ist mir beim Monitormachen eins immer wieder aufgefallen:
    Der Monitorsound lebt meiner Meinung nach nur zu einem Teil vom können des Monitormannes. Einen anderen großen Teil macht die Kommunikationsfähigkeit der zu
    be(t)reuuenden Musiker aus. Ich hab schon Musiker erlebt die aus der Information "Das klingt nicht!" eine Besserung erhofften. Hier sind auch erfahreneren Leuten die Hände gebunden. Es sei denn, Zauberei und Hellsehen standen irgendwann mal auf dem Lehrplan.
    Gruß


    ...oder einfach Menschenkenntnis, Erfahrung, Stressresistenz (!) und ein gewisses musikalisches Verständnis. Die wirklich wichtigen Sachen beim Monitormischen haben eben genau gar nichts mit Technik zu tun.
    "90% sind Psychologie" sagte mal der Kollege Tepfer (simonstpauli). Und der macht das ja auch nicht erst seit gestern.

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • wora
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    • 12. September 2011 um 21:51
    • #39
    Zitat von "Peter Jehle"

    hallo zusammen,
    Als Praktiker stelle ich oft fest,das Monitorring mit Inear über Foh am wenigsten funktioniert.Bei einer Tourproduktion wurde vom Foh ( 42 Inputs) auf der zweiten Ebene des mitgebrachten D5 sieben Stereo-Inears +zwei Wedgeswege mitbetreut :shock:
    ...


    genau sowas steht mir in näherer zukunft wahrscheinlich bevor... :evil:

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • guma
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    • 12. September 2011 um 22:27
    • #40

    @ wora

    Ich kann mich noch sehr lebhaft an den Kollegen erinnern, der diesen Quatsch aus "Wettbewerbsgründen" in unserer Region "eingeführt" hat. Sehr charmant, wie dieses Wesen sich damit aufgeblasen hat, wieviele Wege er von FOH "könne"..... das gleiche liebenswerte Geschöpf, das den FOH von unter der Treppe erfunden hat, ebenfalls aus "Wettbewerbsgründen" natürlich. :roll:

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