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Bitte Kaufempfehlung - Kleinmixer Yamaha, Mackie,oder was?

  • clp99
  • 24. Oktober 2011 um 20:55
  • clp99
    Beiträge
    209
    • 24. Oktober 2011 um 20:55
    • #1

    Hallo liebes Forum!

    Ich habe beschlossen, ein kleiner Mixer für wenig Geld muss her, der seine Dienste vor allem bei Newcomer-Bands und diversen Sponsoring/Good-Will Abenden erledigen soll.

    Darüber laufen werden kleine Standardbesetzungen: 02xGit, 01xBass, Drumset, 03x Vocal, 01xKeys. (Oder was einem Sonst in dem Grabbelverleih so unterkommt.)

    Da mir ein Venice 240 zu schade zum schleppen ist, muss etwas in der passenden Kategorie und Preisklasse her.

    Nur was? Einige Vertreter tummeln sich da, in diversesten Austattungsoptionen und ich würde gerne von der ein, oder anderen Erfahrung profitieren.

    Zur Wahl stünde:

    Yamaha MG Serie, als da wäre: MG 166 C (ist zumindes sehr preiswert)

    Mackie - da gabs doch auch was in der Abteilung??

    Soundcraft EPM-12, EFX-12

    Meine Frage ist vorallem ob sich diverse Sonderausstattung im Pult (USB, Effekte, u.s.w.) schon als einen Ruf nach dem Motto "Möcht ich nicht mehr missen" "Spart mir das und das mitzuschleppen" erwiesen hat?

    Wie sieht es mit der Vermietbarkeit aus? Kristallisiert sich heraus, das etwas bevorzugt wird?? (Nein, ich muss keine Rider erfüllen und versuche es auch nicht :D )

    Ich bin für jeden Rat Dankbar!!

    Grüße,

    Claus

  • dermüdemike
    Verifiziert
    Beiträge
    104
    • 24. Oktober 2011 um 21:23
    • #2

    Hi,
    kann dazu nur soviel sagen: Hab etliche dieser Yamaha-Kisten schon bei Low-Budget-Install´s verbaut und auch teilweise dann Garantie-Schäden vermelden müssen..
    Für To-Go-Mietsachen hab ich vor ein paar Jahren ein paar von den Soundcraft EFX-8 Kisten angeschafft, läuft einwandfrei und verdient Geld. Grund damals war das robuste Gehäuse und der optische Gesamteindruck. Soundmässig und Effektmässig kann ich nix sagen, arbeite damit nicht selbst,

    grüße, mike

  • djobi
    Verifiziert
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    Marktplatz Einträge
    1
    • 24. Oktober 2011 um 22:43
    • #3

    Bei Yamaha find ich die Serien mit eingebauten Compressor und Effektgerät nicht schlecht.
    Klangmäßig gehts so. Das Kunstoffgehäuse find ich auch nicht so pralle. Bislang läufts jedoch :)

    Das Mackie Onyx 1620 war das einzige Pult mit 2x param. Mitten unter 900 € was ich gefunden habe.

    Ansonsten vielleicht ein A&H Mixwizzard ?

    Biete: Zeitrafferaufnahmen, z.B. vom Konzert oder Bühnenaufbau
    zur Miete: TW Audio Sys One B30/T24, M15, Global 4 Punkt Truss, Le Maitre Trockeneisnebel, A&H GLD80, QU-24, ew100 1G8, Nexo PS10 + PS15
    aktuelle Gebrauchtgeräte

  • JMS
    Verifiziert
    Beiträge
    94
    • 24. Oktober 2011 um 23:09
    • #4

    Hallo,
    ich arbeite seit über einem Jahr mit einem Onyx 32.4, kann bisher nur gutes berichten:
    Die Preamps arbeiten so wie Preamps arbeiten sollen, ordentliche Verstärkung bei gutem Klang.
    Gute Verarbeitung (stabiles Metalgehäuse), nichts wackelt oder kratzt.
    Das Pult ist auch übersichtlich aufgebaut - leichte Bedienung.
    Insgesamt ein tolles Analogpult für den Preis.

    Selbiges trifft auch auf die VLZ3 Serie zu(hab auch schon ein paar mal mit denen gearbeitet),
    mit denen wirst du nichts falsch machen.
    Von der neuen Onyx i Serie kann ich dir leider nichts berichten. Dürfte aber dank des integrierten
    Firewire Interfaces vielleicht interessant sein.

    Das MG166C (ohne x) kenne ich vom Studio (als Proberaummischpult) eines guten Freundes, hört sich auch ganz gut an(für den Preis),
    würde aber die Mackies auf jeden Fall vorziehen (das Yamaha klingt mir zu Hifimäßig/dünn).

    mfg Joachim

    Joachim Mandl
    http://www.jm-sound.at

    Einmal editiert, zuletzt von JMS (24. Oktober 2011 um 23:12)

  • clp99
    Beiträge
    209
    • 24. Oktober 2011 um 23:11
    • #5

    Lohnt sich eigentlich der Preisunterschied zwischen dem A&H und dem Yamaha MG für den Grabbelverleih??? Ich meine damit nicht unbedingt bezogen auf den Klang, sondern auf Langlebigkeit und Qualität? Ich denke die wenigsten Nachwuchsbands sind unzufrieden mit dem Yamaha Pult, bzw. können gegenüber dem Veranstalter große Forderungen stellen, oder irre ich mich??

    Grüße,

    Claus

  • JMS
    Verifiziert
    Beiträge
    94
    • 24. Oktober 2011 um 23:32
    • #6

    Yamaha und A&H sind sehr große Hersteller von Mischpulten,
    Das man beim A&H davon ausgehen kann ein qualitativ besseres Pult unter den Händen zu haben
    (man beachte den Preisunterschied), dürfte jedem klar sein.

    Zur Langlebigkeit kann ich nur beim Yamaha etwas sagen, es tut nach 2 Jahren auch noch so wie am ersten Tag, man muss aber bedenken, dass es nie on the road war, dafür wird im Proberaum aber ordentlich gequalmt ;)

    Wenn du mit Forderungen den Mietpreis fürs Pult meinst, ob du jetzt 10,- oder 25,- für das Pult verlangst, dürfte doch komplett egal sein (oder musst du jeden Euro dreimal umdrehen?).

    mfg
    Joachim

    Joachim Mandl
    http://www.jm-sound.at

  • clp99
    Beiträge
    209
    • 25. Oktober 2011 um 11:14
    • #7

    Nein :)

    Mit Forderungen habe ich nicht den Mietpreis genannt. Ich wollte nur wissen, ob es vorkommt das "Semi-Profi" Bands in dem Bereich schon Forderungen an das Equipment stellen. Bei mir ist das zumindest nicht vorgekommen!

    Ich sehe schon, mit dem Yamaha kann man wohl arbeiten, allerdings ist das Plastikgehäuse ein defizit im Vergleich zu den Anderen, reichtig?

    Die VLZ3 Pulte kenn ich auch sehr gut (wobei nur die kleineren, Konferenz und Sprach-Jobs), und habe auch das Gefühl die sind unverwüstlich und klingen gut!

    Aber für den Grabbelverleih macht der Anschaffungspreis schon was aus, und wir reden hier von einer Spanne von über 200% vom billigsten zum teuersten, auch wenn es real nicht viel Geld für ein Pult ist!

  • FAB
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    9
    Beiträge
    44
    • 25. Oktober 2011 um 11:18
    • #8

    Schau dir doch mal die ZED Serie von A&H an. Da gäbe es zum Beispiel das ZED14, welches preislich nicht wesentlich über den Yamaha Kisten liegt, aber meines erachtens doch deutlich mehr Freude bereitet. Auch die Verarbeitung erschien mir damals OK.

    see: http://www.fbevent.de

  • billbo
    Profi
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    • 25. Oktober 2011 um 15:08
    • #9
    Zitat

    ... "Semi-Profi" Bands … Forderungen ...

    Jo. Je semi die Profis, desto kühner die Forderungen. So z. B. nach 'klingenden' Pulten... :roll:

    Persönlich möchte ich mit so was überhaupt nie mehr eine Band mischen müssen, in keinem Umfeld. Vierfach – Parametrik und vor allem durchstimmbare Lowcuts sollten dafür heute selbstverständliche Grundvoraussetzungen sein.
    Wenn das aber jemand von mir will und tatsächlich Gage zu zahlen bereit ist mache ich das trotzdem – völlig wurst, was da steht. Genau deswegen bin ich ja Profi.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • lextrax
    Profi
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    • 25. Oktober 2011 um 15:43
    • #10

    hi,

    ein gebrauchtes 01v erschlägt bei mir alle diese forderungen!
    vom akustikgig im kleinen rahmen bis zur coverband mit minibudget problemlos.

    wär das vielleicht eine option?

    lg alex

  • nojunk
    Profi
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    • 25. Oktober 2011 um 18:50
    • #11
    Zitat von "billbo"

    ... und tatsächlich Gage zu zahlen bereit ist mache ich das trotzdem – völlig wurst, was da steht. Genau deswegen bin ich ja Profi.

    +1 :lol:

    No, it's not too loud. You're just too old!
    winners have parties - and loosers have meetings
    Technik haben viele - WIR können sie auch bedienen :)

    vu.gif

  • wikinger
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    • 25. Oktober 2011 um 19:51
    • #12

    Also für mich käme nichts unter der A&H Wizzard in Frage, vorallem wenn auch noch Bands damit bearbeitet werden. Ich hab mir damals sogar ein Crest XR20 angeschafft da mir beim 16er Wizzard die Subgruppen fehlten.

    Mackie Onyx (ich glaube 1640) ist ja von der Ausstattung ähnlich aufgebaut, hab aber schon 3 Stück von den Dingern in Klubs angetroffen die einige Macken hatten! Sind imho ziemlich schnell abgerockt. Deshalb mache ich um Mackie einen grossen Bogen.

    Wenns nur um ein paar Sprachmikros ginge, dann dürfte es auch was günstiges sein, aber bei Bands würde ich die paar Euros mehr ausgeben. Wizzards kriegt man ja auch ziemlich günstig gebraucht! Aber auch hier schauen das auch wirklich alles funktioniert! ;)

    können Sie nicht ein bisschen leiser machen...???

  • clp99
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    • 26. Oktober 2011 um 10:12
    • #13

    Vielen Dank schon bis hier her!

    01V96 ist keine Option, da bereits verfügbar :) Muss aber nicht auf diese Jobs. Es trifft ja immer noch der Grundsatz "You get what you paid for" bei mir zu, und einer Teilsponsoring, halb Hobbyband bei einer noch so Förderungsberechtigten VA, muss ich nicht mit Material erschlagen, wenn ich dafür nur 2,50€ bekomme.

    Deshalb wollte ich ja auch ein "günstiges" Pult, das demnach kaufmännisch vertretbar ist. Günstig darf hier nur nicht zu lasten der Verarbeitung/Haltbarkeit gehen, sonst geht der Schuss nach Hinten los.

    Anderes Beispiel bezgl. Bedienbarkeit:
    Gestern eine mini-VA über ein Soundcraft E-12 gemacht, eigentlich ganz OK, aber die fehlenden Master für AUX-Wege sind ein absolutes no go. Um einen Monitor lauter zumachen, 12 mal Poti drehen??? Ja sicher.... :)

    Viele Grüße,

    Claus

  • lisa f.
    Profi
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    • 27. Oktober 2011 um 22:27
    • #14
    Zitat von "billbo"

    Jo. Je semi die Profis, desto kühner die Forderungen. So z. B. nach 'klingenden' Pulten... :roll:
    [...]
    Wenn das aber jemand von mir will und tatsächlich Gage zu zahlen bereit ist mache ich das trotzdem – völlig wurst, was da steht. Genau deswegen bin ich ja Profi.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo


    Billbo, you made my day :D

    @Threadstarter, die Soundcraft EFXe sind ganz fein für klein und der interne FX klingt sogar nach FX, den kann man wirklich gebrauchen. Was die EQ Sektion pro Kanal angeht, naja, man kann eben manchmal nicht alles haben. Ich habe das Ding für den kleinen unkomplizierten Kneipengig gerne genommen.

  • sebastian
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    • 29. Oktober 2011 um 09:03
    • #15

    Hallo,

    jahrelang bin ich mit einem 01v von Yamaha durch die Lande gezogen. Die Automatisierungsmöglichkeiten waren für mich u.a. sehr wichtig. Da sich nun das Aufgabenfeld etwas geändert hat, bin ich auf meinen uraltalt Mackie 1202 VLZ + Lexicon MPX 300 (extra neu gekauft) für diverse Angelegenheiten gewechselt.

    Mir gefällt der Hall besser als beim Yamaha und die verhalten Signale kann ich wesentlich besser im Mix integrieren, wobei sie trotzdem ihre Durchsetzungskraft dabei nicht verlieren.
    Ganz klar, das Yamahapult kann Sachen, die die eben genannten Zusammenstellung nicht können kann.

    Ich würde beurteilen:

    Was brauch ich (wirklich) an Ausstattung?
    Wie klingt es für mich?
    Wie sieht es qualitativ mit der übrigen Signalkette aus?
    Wie beurteile ich (subjektiv) das Preis/ Leistungsverhältnis?
    Andere Feedbacks

    Tja, und dann muss man letzlich selbst entscheiden!

    Wobei, wirtschaftlich logisch erscheint mir dieses Unterfangen derzeit nicht :shock:
    Mit teuerem Material (wenn man es selbst hat) machen oder ganz absagen anstatt eine neue halbherzige Investition tätigen, die sich auf Grund der zu erwartenden Gage nicht amortisieren kann, finde ich logischer.

    ciao
    sebastian

  • madmax
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    • 30. Oktober 2011 um 15:30
    • #16

    Also bis jetzt habe ich solche Sachen auf Yamaha MG und seinen Vorfahren gemacht.
    Sorichtig zufrieden war ich eigentlich nie, das Plastik greift sich unschön an, alles wirkt so zerbrechlich.
    Sporadisch fällt mal ein Aux oder Moni aus, draufklopfen und es geht wieder. Nachgelötet und trotzdem wieder da.
    Wichtig für mich war aber auch immer die Steckbarkeit von oben, um schnell ohne Akrobatik was zu wechseln etc.
    Werde in Zukunft bei sowas eher Richtung SAC gehen, und auch erstmal das kleine Presonus probieren.

    Problem bei den 'Amateurtruppen' ist; das der Aufwand bzw. die Notwendigkeit großzügiger Klangstellmöglichkeiten, um das Ganze halbwegs zum Klingen zu bringen, oft größer ist, als bei den 'Profis'. Stichwort mehrfache Parametrik.
    Zumal die verfügbare PA meistens dann auchnoch etwas qualitativ einfacher gehalten ist.
    Ein gutes gebrauchtes 01 wäre da theoretisch ein praktikabler Mittelweg für dich in Punkto Preis, Leistung, Größe...

    Never stop a running System

  • clp99
    Beiträge
    209
    • 31. Oktober 2011 um 09:56
    • #17

    sebastian

    Dank für die umfangreiche Antwort!

    Meine Wahl hat sich dennoch auf eines der folgenden Pulte begrenzt:

    Soundcraft MPMI 12

    oder

    Yamaha 166C

    Die anderen Mackie Pulte scheiden aus, da zu wenige Aux wege, oder fest verdrahtet mit dem FX Modul.

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