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Bestünde Interesse an einem VST-Audioplayer OHNE mp3-Support

  • Angel
  • 28. Oktober 2011 um 20:43
  • Angel
    Verifiziert
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    20
    • 28. Oktober 2011 um 20:43
    • #1

    Hi Leute,
    ich überlege, für SAC (et al.) einen VST-Audioplayer zu coden. Wahrscheinlich wird das Teil for free werden.
    Nun drängt sich mir eine Frage auf: Besteht überhaupt Interesse an einem Audioplayer, der lediglich WAV und OGG als Sourcedateien unterstützt?
    Hintergrund ist der, dass man für einen MP3-Decoder Lizenzzahlungen an Thompson abdrücken muss, worauf ich natürlich keine große Lust habe.
    Auf der anderen Seite frag ich mich, ob der Aufwand dann überhaupt lohnt, wenn man sich erst die Mühe machen muss, seine MP3s vorab zu konvertieren.
    Seid Ihr als User bereit, diese Einschränkung in Kauf zu nehmen oder sagt Ihr: "Jo mei, was soll des G'lump?"
    Es ist halt schlicht so, dass - auch wenn die Software Freeware werden soll - sich die Entwicklung nur lohnt, wenn der Bedarf entsprechend ist.

    Also? Meinungen?

    Grüßle,
    Angel

  • karel noon
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    1
    • 30. Oktober 2011 um 12:20
    • #2

    Ohne mp3 Support macht das Ding nur bedingt Sinn, aber warum nicht die Version ohne als Freeware, wer mp3 will soll Zahlen.

    Ich wäre gerne bereit einige euros für einen funktionierenden mp3 Player zu bezahlen!

    Gibt es mp3 Codecs nicht auch umsonst?

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

    Application Support Engineer - HK Audio

  • LuisT
    Verifiziert
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    61
    • 30. Oktober 2011 um 12:58
    • #3

    Wichtiger wäre für mich FLAC was auch frei sein solte

  • Seven
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    4.375
    • 30. Oktober 2011 um 14:33
    • #4

    Ohne Mp3 macht das für mich keinen Sinn.

  • Angel
    Verifiziert
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    20
    • 30. Oktober 2011 um 15:01
    • #5

    Ok, ich denke, eine Tendenz ist sichtbar.

    @Karol: Es gibt umsonstene Codecs, das ist aber nicht das Ding. Es geht darum, eine Software zu veröffentlichen, die mp3-Patente nutzt. Und diese Nutzung muss bezahlt werden. Du bezahlst also nicht für den Codec, sondern für die Erlaubnis, mp3 in Deinem Programm verarbeiten zu können.
    WAV, OGG und auch FLAC können problemlos angeboten werden.

    Sobald ich mp3 einbaue, muss ich die Software kommerziell vertreiben. Also Lizenzgebühren pro verkaufter Einheit bezahlen, Vertriebswege ermitteln, eine Sitzung mit meinem Steuerberater abhalten, inwieweit ich das kleine Softwaretool verkaufen kann, ohne für jeden Download mühsam ne eigene Rechnung schreiben zu müssen. Kommerzielle Software benötigt auch einen professionelleren Support.
    Dieser zeitliche und finanzielle Aufwand würde den Preis der Software direkt in die Höhe gehen lassen.
    Also denke ich eher, dass ich die Entwicklung nicht weiter verfolgen werde.

    Danke für Eure Meinung.
    Viele Grüße, Angel

  • novski
    Verifiziert
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    65
    • 30. Oktober 2011 um 19:55
    • #6

    Gibt es denn keinen Player der Installiert und von einer VST Software gesteuert werden kann? So dass das eigentliche Programm in Hintergrund läuft und deine Software die Codecs davon benutzt...? Foobar2000 zum Beispiel unterstützt vieles...

    --------------------------
    Der Wahrheit Macht sind Rätsel.

  • Angel
    Verifiziert
    Beiträge
    20
    • 30. Oktober 2011 um 20:42
    • #7

    Das ist genau der Gedankengang, den ich ich auch vorhin hatte.
    Für Foobar existiert eine VST-Extension.
    Für Winamp meines Wissens nach auch.
    Ein VST-Plug, welches sowohl Sender als auch Receiver sein kann und auf dem selben Rechner läuft, dürfte ohne größere Probleme zwischen 2 Instanzen Daten hin und herschicken können.
    Also quasi ähnlich wie FX-Teleport, ReStream oder Wormhole.
    Halt ohne den Anspruch zu haben, dass das über Netzwerk laufen muss. Sondern eine lokale Geschichte.
    Diese sollte dann auch stressfreier als die genannten Lösungen laufen, weil weniger sicherheitstechnischer Overhead erzeugt werden muss.
    Ist zumindest eine Überlegung wert.

  • FAudio
    Verifiziert
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    Beiträge
    511
    • 30. Oktober 2011 um 21:30
    • #8
    Zitat von "Angel"

    Für Foobar existiert eine VST-Extension

    Wo finde ich das denn?

  • Angel
    Verifiziert
    Beiträge
    20
    • 30. Oktober 2011 um 21:36
    • #9

    http://wiki.hydrogenaudio.org/index.php?titl…nts/VST_adapter

  • robert müller
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    Beiträge
    2.251
    • 2. November 2011 um 11:58
    • #10

    Wie wärs denn, ne Schnittstelle für z. B. die LAME-DLL vorzusehen. Audiograbber macht das z. B. so. Wenn LAME vorhanden ist, wird er eingebunden und man kann CDs nach MP3 rippen, wenn nicht, geht halt nur WAV.

  • Angel
    Verifiziert
    Beiträge
    20
    • 2. November 2011 um 22:27
    • #11
    Zitat von "robert müller"

    Wie wärs denn, ne Schnittstelle für z. B. die LAME-DLL vorzusehen. Audiograbber macht das z. B. so. Wenn LAME vorhanden ist, wird er eingebunden und man kann CDs nach MP3 rippen, wenn nicht, geht halt nur WAV.

    Hatte ich auch schon drüber nachgedacht. Muss ich weiter drüber nachdenken :)

  • MatzeRockt
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    2.370
    • 27. November 2011 um 18:17
    • #12
    Zitat

    Wie wärs denn, ne Schnittstelle für z. B. die LAME-DLL vorzusehen. Audiograbber macht das z. B. so. Wenn LAME vorhanden ist, wird er eingebunden und man kann CDs nach MP3 rippen, wenn nicht, geht halt nur WAV.

    +1

    Audacity machts genauso. Damit dürfte die Lizensfrage geklärt sein. Desweiteren könnte der Player für alle möglichen Formate "offen" sein - solange man den entsprechenden Decoder bspw. per .dll einbinden kann.

    Grüße
    Matze

    "...stört es sie, wenn ich ein bisschen klatsche..."

  • guma 14. Februar 2021 um 10:48

    Hat das Thema aus dem Forum IT für PA nach Signalquellen verschoben.

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