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Zeitweise Störungen, bzw. Brummen in der PA- und Lichtanlage

  • dj-partymusic
  • 2. Mai 2003 um 07:59
  • dj-partymusic
    Beiträge
    9
    • 2. Mai 2003 um 07:59
    • #1

    Hallo Leute, hatte bei meiner Tanz in den Mai Veranstaltung folgenden Aufbau mit folgenden Problemen...

    32A CEE Adapter auf 3x Schuko, somit 3 getrennte Stromkreise....
    Ich muß dazu sagen das, das ganze ausserhalb einer Ortschaft auf einem Sportplatz in einem Zelt Stattfand, die Zuleitungslänge betrug ca. 100m!

    1. Kreis war für das für die Lichtanlage (3,8kW)...(wenn allerdings da auch der Lichtcomputer an dem Stromkreis angeschlossen war spielte dieser verrückt....

    2. Kreis war für die PA

    3. Kreis daran hatte ich Mischpult, CD-Player, PC, den Lichtcomputer und wie ich nach der Veranstaltung erfahren habe hing auch die Theke, also Kühlungen (2 Kühlttruhen für Geränke, und 2 Zapfanlagen )daran.....!!!


    Wärend der Veranstultung traten immer wieder ein starkes Brummer auf der PA auf, in unreglmässigen abständen so alle 30 min mal stärker und mal schwächer....mal länger und mal kürzer....
    Auch der Lichtcomputer Spilete von zeit zu Zeit mal verrückt...


    Kann es an der Kühlung gelegen haben?

    Warum spielte mein Lichtcomputer verrückt wenn er mit an dem Kreis für das Licht angeschlossen war....?

    Wie trennt ihr eure Kreise auf?


    gruss tobi

  • PA-Peter
    Profi
    Beiträge
    7.614
    • 2. Mai 2003 um 08:53
    • #2
    Zitat von "dj-partymusic"

    (...)32A CEE Adapter auf 3x Schuko, somit 3 getrennte Stromkreise....
    (...)


    No comment!!!!!!!!!!!!! :evil:

    PA-Peter
    ****
    http://www.rieckmedia.com

  • dj-partymusic
    Beiträge
    9
    • 2. Mai 2003 um 09:01
    • #3

    sorry, meine 16A....

  • LMS-Daniel
    Profi
    Beiträge
    245
    • 2. Mai 2003 um 10:36
    • #4

    Nachdem Du schreibst dass die Kühlung von der selben Leitung gespeist wurde, und die Störungen zeitweise auftraten denke ich dass es sich um Einstreuungen des Kühlaggregates handelte, immer wenn dieses gerade wieder kühlte.

    Bei Theken sind oft noch Durchlaufkühler vorhanden, die zusätzliche Probleme verursachen können.

    Zum zweiten vermute ich dass evtl. eine Leitung mit zu geringem Querschnitt verlegt wurde. Bei 100m, ist bei einer zusätzlichen Belastung mit größeren Verbrauchern (Kühlung hat oft bei 2-poligem Anschluss ca. 8-15A) oder 3,8KW (!!!) Lichtanlage, der Spannungsabfall auf dem Leitungsweg ganz beträchtlich.

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    • 2. Mai 2003 um 12:20
    • #5

    Klassischer Fall von Unterspannung. Die Analogtechnik bekommt so wenig Verstorgungsspannung, dass es für die Stabilisierer-ICs nicht mehr reicht, und dann brummt es. Und die Digitaltechnik spielt dann ganz verrückt.

    Bei solchen Sachen einfach noch eine Schukoleitung parallel legen und darüber nur die Steuerelektronik fahren.

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • ADMIN
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    • 2. Mai 2003 um 12:26
    • #6

    DJ Detto hat in einem anderen (inzwischen geschlossenem) Thread (ich liebe Doppelpostings... :evil: )geschrieben:

    Zitat von "DJ Detto"

    2. Bei 3,8 kW sind dat mal eben so Pi mal Daumen 16 - 17 Ampere.

    Bei einer Leitung von 100 Metern und sagen wir mal VDE mäßig 4qmm :D sind das mal eben 30 Volt Spannungsabfall!! Da kann das ein oder andere Gerät mal ein wenig spinnen!!!!

    Wie rechnest Du das?

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • TheRogue
    Verifiziert
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    • 2. Mai 2003 um 12:29
    • #7

    Hier das komplette Post von DJ Detto aus dem anderen (Doppel)Thread, der Vollständigkeit wegen:

    Zitat


    Moin,

    1. ist das was Du da machst unzulässig und GEFÄHRLICH!!!!

    Wei wenn ich das richtig verstehe ist die Schuko über 32A abgesichert!!!!

    AUA!!!!!!!!!!! -> d.h. Du kannst 32 Ampere über eine Steckdose ziehen!!!!

    So dass nur am Rande.

    2. Bei 3,8 kW sind dat mal eben so Pi mal Daumen 16 - 17 Ampere.

    Bei einer Leitung von 100 Metern und sagen wir mal VDE mäßig 4qmm sind das mal eben 30 Volt Spannungsabfall!! Da kann das ein oder andere Gerät mal ein wenig spinnen!!!!

    Solltest Du natürlich ein noch dünneres Kabel benutzt haben ....AUA

    CU

    DJ Detto
    _________________
    Das Problem ist die Ursache
    für die Abweichung
    von SOLL und IST!!!!
    Darum: Denk in Lösungen!!

    Alles anzeigen
  • Backi
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    • 2. Mai 2003 um 14:55
    • #8
    Zitat von "DJ Detto"


    Bei einer Leitung von 100 Metern und sagen wir mal VDE mäßig 4qmm :D sind das mal eben 30 Volt Spannungsabfall!! Da kann das ein oder andere Gerät mal ein wenig spinnen!!!!


    Ich glaub, das ist Pi x Daumen + Zeigefinger : großer Zeh.
    Ich komm auf ~ 10V (ohne Berücksichtigung des Stroms der anderen Phasen)


    regards

  • audienceblinder
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    • 2. Mai 2003 um 15:14
    • #9

    R= Rho x L / A

    R Widerstand der Leitung
    Rho spezifischer Widerstand Kupfer ca 0,017 Ohmxmm²/m
    L Länge der Leitung da hin und zurück mal 2= 200m

    U= I*R

    U Spannungsabfall
    I Strom der durch die Leitung fliesst

    ~ 15V
    hab mit 17 Ampere gerechnet, mit 32 Ampere kommst Du auf die 30 V

  • ADMIN
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    • 2. Mai 2003 um 18:54
    • #10
    Zitat von "audienceblinder"

    L Länge der Leitung da hin und zurück mal 2= 200m

    Bei 'ner Drehstromleitung?

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • ewok
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    • 2. Mai 2003 um 20:59
    • #11

    wenn ich hier "Adapter 16A CEE auf Schuko" lese muss ich gleich an ein ganz besch***** Produkt denken, dass eigentlich verboten gehört:

    Die Firma Brennenstuhl stellt Stromverteiler mit dem Namen "Energie-Station IP44" her. Diese werden gerne in Baumärkten vertrieben.

    Der rechte Verteiler auf folgendem Bild:

    Die 3 Steckdosen sind jedoch alle an EINE PHASE angeschlossen !!!!!!

    In meinen Augen suggeriert ein Verteiler mit CEE16 und 3 Schukos immer eine Verteilung der 3 Phasen..... Das Gerät selbst hat keinen Hinweis darauf, dass dies nicht so ist !

    Tom

    http://www.partyontour.de

  • DJ Detto
    Profi
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    • 3. Mai 2003 um 07:15
    • #12
    Zitat von "ADMIN"

    DJ Detto hat in einem anderen (inzwischen geschlossenem) Thread (ich liebe Doppelpostings... :evil: )geschrieben:


    Wie rechnest Du das?

    Tach ADMIN 8)

    äh naja ich dachte P=u*i und bei 230 Volt komme ich auf 16,52173913 A.

    und nach so einer Blöden Formel aus so einem (viel zu teuren) Buch der PA Technik Kapitel 1 Seite 40 ist R ungefähr l/(A*25)

    Noch Fragen - dann les mal dat Buch - das ist gut :D:D:D

    und wie gesagt ist nur über den Daumen gestern morgen ganz kurz mal überflogen. Habe allerdings überlesen, das da auch noch ne Kühlung dran hing (AUA).
    oder worauf wolltest Du jetzt hinaus????

    Außerdem ist mit 3,8 kW jawohl die Gesamtleistung der Anlage gemeint, und da das Licht ja immer flackert ist der Strom nicht konstant und und und - eben nur mal so PI * Daumen.

    @ den VERANTWORTLICHEN :evil:
    HÖMMA warum verschiebt Ihr denn nicht alle Beiträhge zu dem Thema - immer auf die kleinen schwachen hilflosen DJ´s deren Beitrag wird vergessen - ***Heuuuuuuuuuuuuuuuuuuuul***

    Erfolg hat nur,
    wer das eigentliche Problem wirklich löst!!!

  • DJ Detto
    Profi
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    • 3. Mai 2003 um 07:18
    • #13
    Zitat von "ADMIN"

    Bei 'ner Drehstromleitung?

    Warum denn icht 2x?????

    Wie kommt dat Elektrönchen denn wieder heraus wenn nicht über den zweiten Draht - und da ist es unerheblich, ob N oder L, da ja beide dat gleiche Kupfer haben oder irre ich jetzt völlig???

    Detto

    Erfolg hat nur,
    wer das eigentliche Problem wirklich löst!!!

  • Tobias P.
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    • 3. Mai 2003 um 13:27
    • #14

    Hi!

    Naja, ich schätze, Admin meint, dass bei einer einigermassen gleichen Auslastung der drei Phasen, von der ich jetzt einfach mal ausgehe (nichts genaues weiss man nicht) der Rückstrom über den N - Leiter in etwa 0 ist.
    Aber wie gesagt, das hängt davon ab, ob die Phasen gleichmässig belastet sind.

    CU, Tobias

    Meine Signatur hat grad Urlaub

  • audienceblinder
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    • 3. Mai 2003 um 14:47
    • #15

    mhh stimmt wenn ich genau überlege muss ich x1,5 nehmen?!
    bitte berichtigt mich.......

  • audienceblinder
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    • 3. Mai 2003 um 15:24
    • #16

    Natürlich gleiche Belastung in jedem Strang vorausgesetzt, welche anderen Anhaltspunkte hat man schon.
    Meine Überlegung:

    in dem Zeitpunkt des Scheitelwertes Strom L1, fliessen genau die Hälfte über L2 und L3
    daher 1x Leitungswiderstand für den Hinleitungen, die Hälfte des Leitungswiderstands insgesamt für die beiden Rückleitungen.

    und da muss ich Backi mit seiner Faustformel recht geben ca. 10 Volt

    aber vielleicht ist da ja noch ein Denkfehler drin, nur 4 Leitungen, aber doch kompliziert..... :roll:

  • ADMIN
    Administrator
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    • 3. Mai 2003 um 17:42
    • #17
    Zitat von "DJ Detto"

    und nach so einer Blöden Formel aus so einem (viel zu teuren) Buch der PA Technik Kapitel 1 Seite 40 ist R ungefähr l/(A*25)

    Die Formel bezieht sich auf Leitungen mit Hin- und Rückleiter, und das haben wir hier nicht, weil sich ein virtueller Nullpunkt einstellt.

    Bei völlig gleichmäiger Belastung hätten wir l/(A*50), weil nur die einfache Leitungslänge in Ansatz zu bringen ist.

    In der Praxis haben wir keine völlig gleichmäßige Belastung, also würde ich die 1,5-fache Leitungslänge in Ansatz bringen, also l/(A*33).

    So, und nun rechnen wir mal...

    Nach der Formel mit Hin- und Rückleiter hätten wir 100/(4*25) = 1Ohm -> 16,5V Spannungsabfall.

    Nach der Formel nur mit Hinleiter hätten wir 100/(4*50) = 0,5Ohm -> etwa 8V Spannungsabfall.

    Und nach der 1,5er-Formel wären es 100/(4*33) = 0,75 Ohm -> etwa 12V Spannungsabfall.


    Zitat

    Noch Fragen - dann les mal dat Buch - das ist gut :D:D:D

    Wenn Du das sagst, dann wird das wohl so sein. :wink:

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • DJ Detto
    Profi
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    • 6. Mai 2003 um 13:50
    • #18
    Zitat von "Tobias P."

    Hi!

    Naja, ich schätze, Admin meint, dass bei einer einigermassen gleichen Auslastung der drei Phasen, von der ich jetzt einfach mal ausgehe (nichts genaues weiss man nicht) der Rückstrom über den N - Leiter in etwa 0 ist.
    Aber wie gesagt, das hängt davon ab, ob die Phasen gleichmässig belastet sind.

    CU, Tobias

    Autsch - sorry aber !!!

    eine symetrische Belastung hast Du nur bei Motoren!!!! Daher auch so läppische Kabel wie 4 x 95qmm (3 x L und PE) oder so.

    Also im PA Bereich hast Du immer eine unsymetrische Belastung. Gut aber dennoch wo fließt denn der Strom von Phase 1 hin bei einer symetrischen Belastung - wenn also In=0 Amp. ist??

    Natürlich über L2 bzw L3 zurück. Ist in einem Zeigerdiagramm leicht zu erkennen (O-TON mein Prof :evil::evil::evil: )

    Ich habe da nix gesehen, ist aber so. Also egal ob sym. oder unsym. Belastung immer 2 x Länge. Denn auch wenn sich der Rückstrom über die beiden anderen Leitungen aufteilt, so haben wir doch Leitungswiderstände.

    Aber ich glaube wir driften vom Thema ab. Ich denke zum einen ist die Ursache die Unterspannung (siehe Analogtechnik ADMIN) zum anderen (habe ich erst überlesen) die Kühlung oder so die auch auf dem Zweig hängt. Was auch noch hinzukommt ist, das ich bei der Rechnung von 32A bei 4qmm ausgegangen bin, aber bei 16A CEE könnte ja auch nur ein 1,5qmm gelegen haben und was dann........

    Ich habe des öfteren eine Location,wenn wir beginnen und Untermahlungsmucke spielen haben wir ein tierischen Brummen auf der Anlage. Nach dem Essen ist das Brummen wie von Zauberhand wech!!!

    Ursache: Ein RIESENMIXER in der Küche (und ich meine GROSS!!! :evil: ) der erzeugt soviel Müll auf der Leitung......

    Bin beim ersten mal fast kirre geworden, weil ich den Fehler nicht gefunden habe. Wenn jetzt also lange Leitung und Kühlung und so zusammenkommen.....

    In diesem sinne
    CU DJ Detto

    Erfolg hat nur,
    wer das eigentliche Problem wirklich löst!!!

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