...also ich täte die kaputte SPARC Kiste samt einiger Dosen Bier in einen Karton packen....... ![]()
SPARC / KMT Endstufe schaltet auf Protect. Fehler gesucht.
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Die Hölle ist wenn jemand vorher dran war und einen Draht woanders angelötet hat. Egon hat sich das aufgeschrieben nur eben falsch.
Der Draht der im Kabelbaum verschwand beschäftigte mich Stunden. Um festzustellen das der zum Tuner geht und die Endstufe mutet wenn keine ZF Spannung da ist. Ich hasse den Typen heute noch dafür. Tja als Sammler alter Radios lernt man ganz dumme Fehler kennen und im HF Bereich kommen eine Menge mehr Faktoren dazu warum das nicht spielt. Das Wissen um Messtechnik kann man aber auch gut im NF Bereich gebrauchen.
Das Problem einer Reparatur ist das man gegen den Zeitwert kämpft. Der Job ist höchst undankbar. Man kämpft immer gegen die Zeit. Bauteil 0,27€ Arbeitszeit 250€ . Es wird auch noch kaum was repariert vieles landet im Container. Leider auch schöne Geräte.
Mit einfachen Netzteilen bekommt man +- 45V nicht hin. Da muss man schon mehre in Reihe schalten. Es gibt auch welche die gehen bis 50V sind aber relativ teuer. Deswegen ist für viele die Glühlampe der einfachste weg. Ich habe ein Netzteil das macht bis 350V Gleichspannung regelbar
mit Röhren drin und Sack schwer :lol: .Man muss die Schaltung schon verstehen bevor man Bauteile auslötet
In dem Fall ist das kein Problem. -
Zitat von "marcoboy"
Die Hölle ist wenn jemand vorher dran war und einen Draht woanders angelötet hat. Egon hat sich das aufgeschrieben nur eben falsch.
Meine zwei Lieblinge:
a) Ein HiFi Amp, denn mir der verzweifelte Handwerksbetrieb (HWO) 'zur Verfügung' gestellt hat. Da hat der 'Vorreperateur' einen PNP statt eines NPN Transistors eingebaut, und schön mit Schrumpfschlauch thermisch mit seinem 'Partner' gekoppelt.
b) Eine Forstex-Endstufe mit sporadischen Aussetzern. Am Ende war es ein Stück Leiterbahn (ca. 4mm breit, optisch völlig okay) mit Unterbrechung. Da hab ich ziemlich viel Kältespray verbraucht

Tomy
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meinen liebling hatte ich während meiner elektroniker-ausbildung:
eine funkempfänger-schaltung, die nach allen messungen und überprüfungen eigentlich funktionieren sollte, sich aber hartnäckig weigerte, am ausgang korrekte ergebnisse zu liefern.
das ergebnis nach einer tagelangen fehlersuche:
ein bleistiftstrich (=graphit) über mehrere leiterbahnen!
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Ja; die berühmte Geschichte mit dem Netzstecker, welcher neben der Dose liegt...
Ich hatte einen Car-HiFi Amp, welcher sein Geheimnis, warum sporadisches Knacken im Output mit ins Grab genommen hat.
Irgenwann wirst' blöde.
Ausbauen-suchen-machen-tun-löten-auswechseln-geht; einbauen-3Tage geht- knack, knack...
Vor Wut hab' ich den Kasten dann mal kontrolliert abrauchen lassen.
Was für eine Genugtuung.
Endlich gewonnen...
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Wie war das in einem Reparaturbuch: Wenn man nix findet, VariAC (Stelltrafo) und das Gerät mit höherer Netzspannung betreiben. Was zuerst aufgibt, war vorher schon defekt

Tomy
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Was ich auch gerne in Industrie TTL Bords mache ist so ein ähnlicher Trick: Wenn ein Kurzschluss die 5V Schiene lahm legt kommt das dicke Manson EP-925 30A Labornetzteil in den Ring. Langsam U erhöhen bis etwa 4 - 5 A in das Ub Rail der Schaltung fließen, und schauen welcher 100nF Stützkondensator qualmt
Falls alle Kondensatoren cool bleiben wird mit dem Finger die komplette TTL Logik gescannt. Da wo's warm ist kann man schon mal auswechseln
Funktioniert immer.
Der Yorkville AP6040 Patient aus der Werkstatt vorige Tage spielt wieder. Der verfi..... DC Offset Fehler ist gefunden, und die Endstufe läuft derzeit im Probelauf.
Was war es? Eine kleine 1N4148 in der ersten Spannungsstufe, die dafür sorgte das die komplette Symmetrie der recht komplexen Yorkville Schaltung aus dem Ruder kippte. Das hat mich 3 Stunden Arbeit gekostet. Ich habe den Fehler nur finden können weil ich drei markante Punkte in der Schaltung am Datenlogger über Stunden aufgezeichnet hatte, und dabei auch den LS Ausgang gescannt hatte. Der Fehler trat ja nur sporadisch auf, und konnte letztlich doch eingekesselt werden. Wenn man sonst nichts zu tun hat macht so etwas ja mitunter noch Spaß - aber hier liegt immer so viel an das ich eigentlich keine Zeit für solche Detektivspielchen habe.
Der Threadstarter sagt übrigens nichts mehr, kein Foto, keine neuen Erkenntnisse.
Aufgegeben? -
Zitat von "rockline"
...Der Threadstarter sagt übrigens nichts mehr, kein Foto, keine neuen Erkenntnisse.
Aufgegeben?wahrscheinlich ein defekt in einem schaltkreis, der seine finger kontrolliert

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Tja oder er macht es wie ein Kunde fährt drüber über das s... Teil
Aber nunja beim Kunden war die Stufe aber wieder ganz. Er hatte die schon mal Ausgeladen und vor das Auto gelegt. Damit er das nicht vergessen konnte. Leider nahm er dann doch den anderen Wagen :lol: So kann man auch neue Geräte verkaufen "kannst du da noch etwas machen?!" :Nööö 
Es war auch ein Modell dieses Herstellers wo gerne mal während der Veranstaltung eine Stichflamme aus dem Gerät kam.
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Hallo. Habe momentan doch viel mit der Uni zu tun und wenig Zeit, deshalb keine Rückmeldung mehr.
Habe dann noch die Seite 2 des Threads übersehen xD.
Die Endstufe ist zu 100% von KMT, war doch bei denen und habe noch neue Bauteile bekommen.
Hab mit den Jungs lange gequatscht, aber das Problem dass die Endstufe schwingt kam ihnen nicht bekannt vor.Was genau meint ihr mit: Das Rail schaltet hin und her, wie kann ich mir das vorstellen? An welcher Stelle schaltet es hin und her?
bemerkenswert ist, dass das Schwingen nur bein kleinen Lasten und bei kleinen Spannungen auftritt.Wenn ich wieder Zeit habe, gehts weiter. Verbastelt ist eigentlich nichts, ich glaub ich kenne die Endstufe schon fast auswenig.
Fotos vom Innenleben kann ich posten, mach dann morgen mal welche.
@ Rockline: Die Sparc ist fast gleich aufgebaut wie die KMT DC Serie oder auch Red Rock Modus M Serie.
Mit fast meine ich, dass das Endstufendesign exakt gleich ist, außer dass die Betreibsspannungen sich innerhalb der Serie unterscheiden. Logisch ist auch, dass einzelne Widerstände der Spannung angepasst werden müssen. Was bei der KMT DC Serie dazukam ist der Limiter, der das Signal nach dem OP abgreift und die stufenlose Lüftersteuerung, sowie die Eingangsfilter.
Die Endstufe an sich (Beide Class H) ist identisch. Bei der DC 15 sinds paar Endtransistoren mehr, sind aber die gleichen.
Aber: meine DC15 schwingt nicht
Der Trafo ist für Leistungsklasse richtig groß. An und für sich sind die Sparc richtige Arbeitstiere, der Lüfter wirkt wie ein Industriegebläse mit 30W 120mm Lüfter (230V). Da wird nicht so schnell etwas warm.PS: Ich warte noch auf den Test der DC15 in der Tools
(hab mal irgendwann angefragt)glg Benny
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Schon seltsam, das da bei KMT keiner helfen kann.
Da muß doch außer Verkäufern auch ein technisch beschlagener Mitarbeiter rumsitzen.Naja die Railumschaltung "detektiert" blitzschnell; wieviel Leistung im nächsten Moment gebraucht wird.
Bei "Viel" schaltet er einen Gang höher (manche Amps haben auch mehr als 2) und versorgt die Chose mit mehr Spannung.
Funktioniert dass nicht, geht der Amp auf dem betreffenden Kanal schon bei wenig Aussteuerung ins Limit.
Da es oft nur eine der beiden Betriebsspannungen trifft, hängt alles schief und der Amp geht in "Protect".
Mal grob beschrieben.
Ich tendiere eher auch dazu, das dein Defekt dort zu suchen ist.
Wenn die Schaltung defekt ist, schaltet sie dauernd hin und her, obwohl aussteuerungstechnisch nicht notwendig.
Was dann zum Schwingen führen könnte.Also ich tät' den Kasten einpacken und zum Oberguru hier schicken.
Bis zum Karneval iss doch noch Ruhe & lange Weile am Niederrhein.


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Versteh ich nicht ganz. soweit ich die schaltung verstanden habe, schalten die oberen transistoren erst dann langsam durch, wenn die unteren vollständig offen sind, sprich wenn die basisspannung der oberen transistoren über 56V (U1) + 0,7V basisspannung liegt. Im leerlauf bekommen die oberen ja am emitter und an der basis 56V (über R455) und sperren so lange, bis durch D455 einen strom fließt, also wenn die spannung am emitter des treibertransistors höher als die ~56V liegt. Erst dann schalten sie durch.
Wenn diese Spannung den wert erreicht und überschritten hat, fahren die unteren 3 transistoren in die sättigung und die oberen leiten entsprechend der basisspannung. Eiert der pegel nach dem treiber aber irgendwo bei ein zwei volt rum wie auf den oszifotos zu sehen, dann dürften die oberen ja garnichts machen, da diode 455 komplett sperrt."den gang höher" schaltet die endstufe ja erst ab 56V. !?!?!???????
also so habe ich es jedenfalls verstanden, ich lasse mir aber gerne eines besseren belehren

und zu kmt: das schwingen war eher nebensache, das hab ich nur nebenbei angesprochen. beim besuch bei kmt ging es mir lediglich darum originale toshibas zu bekommen und kein reichelt schrott oder ähnliches.
ich wollte die endstufe ja auch nicht zur reparatur geben, da ich nicht viel geld hineinstecken will und ich die sache gerne selbst lösen möchte. die hätten das bestimmt auch hinbekommen.lg benny
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Hi,
die Frage, ob er Umschaltet oder nicht, sollte sich mit einem 'Osziblick' auf das 'mittlere' Rail schnell beantworten lassen.
Tomy
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nein, bleibt konstant, erst wenns richtig laut wird, wird langsam mehr spannung zugeführt.
ansonsten konstante 56V auf beiden halbwellen, wies sein soll. bei jeden bassschlag gehts vllt ein halbes volt runter, ist ja aber auch logisch, da das netzteil ja etwas geschwächt wird. schwingen tut da garnichts. gemessen nach der Diode D470, also nach den Shunts der oberen 4 Transistoren. -
aäähh auf welcher Halbwelle hast du die Schwingung
Fällt Dir was auf?Tomy
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hm siehe oszifotos von mir, mehr weiß ich auch nicht.
aber komisch ist, dass vorhin bei der messung, als ich das gepostet habe die stufe noch wie auf den fotos geschwungen hat und jetzt auf einmal nicht mehr. auf beiden kanälen, bin ich doof?
mal beobachten jetzt... -
Hi,
ich hab dein Posting so verstanden, dass du im positiven Bereich gemessen hast. Das Schwingen tritt aber bei der negativen Halbwelle auf, daher wäre es sinnvoll, sich da mal das 'mittenrail' anzusehen.
Tomy
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ja sorry, habe natürlich das mittenrail auf beiden seiten gemessen.
aber sag mir mal, wieso momentan nichts mehr schwingt? störeinflüsse von außerhalb weg? stört ein funktelefon mal ganz dumm gefragt? hab den lüfter zu beginn der reparaturen abgeklemmt, jetzt wird die stufe handwarm im leerlauf. kann es sein, dass das schwingen mit etwas wärme weggeht? mit etwas wärme steigt der ruhestrom meines wissens auch etwas an, ist das das, was rockline meinte als er sagte: "Tip ist zu knappe Ströme in den Treibern!"
ich würde nicht sagen, dass es nur an der negativen halbwelle geschwungen hat, schau dir mal das foto "rechter kanal, 8 ohm an" (2.bild von unten links), da sieht an, dass das schwingen auch etwas über die nulllinie geht (gegangen ist). -
tatsächlich. läuft die stufe mal etwa 5 minuten ohne kühlunf im leerlauf ist da oszillieren weg, es geht ganz langsam gegen null.
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Na dann mal Kältspray besorgen, und schauen welches Bauteil das Schwingen wieder hervorbringt.
Tomy
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