Zitat von "surfvill"Alles anzeigen
Muss nicht, aber audiophile (und das willst Du ja mit wav) D/A-Wandler sind immer höherpreisig. Wie schlechte Wandler (im A/B-Test) klingen, hört man bei der MAYA 5.1 & Co. oder z.B. dem Serato-Interface für SSL. Wenn ein Multifunktionsgerät weniger als ein Drittel dessen, was einzelne, hochwertige Komponenten in der Summe kosten, würde mich es zumindest stutzig machen.
Aber, wie gesagt, ich kenn' das Ding nicht.es gibt ja (fast) immer Luft nach oben. Gut möglich, dass der NS-6 im A/B Vergleich weniger gut klingt. Bin durchaus interessiert, wenn das jemand getestet hat. Bei bisherigen Vergleichen von Musik ab CD war jedenfalls kein Unterschied zu hören, müsste diesen Vergleich allerdings auch einmal ohne Zeitdruck mit mehr Konzentration durchführen. Ich hatte jedenfalls schon deutlichere Tonunterschiede bei verschiedenen DJ-Mixern gehört als beim NS-6 Wave vs. CD
Die punktuelle Kontaktgabe sowie eigene und fremde Erfahrungen mit "wackelkontaktigen" USB-Verbindungen. Einzig der echte Männchen-Weibchen-Übergang á la XLR(vs.Klinke!) oder Harting wie auch bei Parallel-/Seriell oder IDE-Steckverbindungen oder IEE taugen meiner Meinung nach im Profialltag.Zumindest den alten Laptop mit der Herculeskonsole hatte ich jetzt viele Jahre dabei und hatte nicht ein Problem mit dem USB-Kabel. Auch Abstürze hatte ich nie. Beim NS-6 bleibt alles gesteckt im Case. Laptop, HD und Controller bleiben immer fix zusammen, was die Verbindung möglicherweise weniger strapaziert als eine täglich benutzte XLR-Verbindung. Beim MEP-7000 war USB übrigens auch noch nie ein Problem. Selbst mit einem billigen USB-Stick, den ich für ganz andere Dinge im Alltag durchschnittlich 3-5mal umstecke hatte ich noch keine Probleme
Redunanz: Klar habe ich auch ein Reservenotebook mit Mehrkanalkarte (Soundblaster Audigy Z2) dabei - mit dem gleichen Musikarchiv/Soft! Ein kleiner Battlemixer und ein Reserveamp ist auch immer im Transporter. Aber zuerst sollten alle "Wackelkandidaten" auf ein Minimum reduziert sein und das ist mit einem RAID1, einem PCI-Soundinterface am besten gelöst.
Außerdem ist mein Produktionssystem noch nie im Internet gewesen und es kommen keine fremden Datenträger/Sticks dran. Was wäre schlimmer, als Mucke aus...?Das halte ich auch so. Der "Hauptpc" ist ausschliesslich für den Sound zuständig und wird nicht verbunden. Auch andere Software als Itch ist nicht drauf. Online darf nun aber der "Ersatzlaptop" gehen, sowie ein Netbook, das teilweise noch dabei ist. Würde das Teil dummerweise einmal komplett kaputt gehen oder wäre Virenverseucht, wäre das ein vertretbarer Verlust. Für das Hauptgerät besteht kein Risiko.
Wenn man seine Arbeitsmaschine tatsächlich ins Netz lässt...
Mit einem guten A/D-Interface und einem möglichst hochwertigen/rauscharmen/aussteuerungsfesten Phonovorverstärker mit RIAA-Kennlinie. Von RME gab es die Hammerfall RPM - das wäre z.B. ein ordentlicher Wandler mit den guten Phonoeingängen. Ich habe es mit meinen 1210ern gemacht - Concorde Pro S System (da gibt es evtl. Audiophileres).
extreme Kompression aktueller Dancefloorlala
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Zuersteinmal würde ich statt Wavedateien FLAC benutzen. Das ist verlustfrei, spart aber trotzdem zwischen 30 und 70% an Daten ein. Dann sollte man unterscheiden, was man da eigentlich an Inhalt hat. Einem alten AC/DC-Song oder der aktuellen Dancefloormusik schadet ein MP3 mit 192kbps sicher nicht. Klassik, vielschichtigem Jazz oder anderen Produktionen mit klanglich hohen Ansprüchen kann man dann eben mit FLAC beikommen. So habe ich meinen Kompromiss aus Qualität, wo es drauf ankommt, und Platzeinsparung.
Zu MP3s an sich: Der Codec muss natürlich bei niedrigen Datenraten Abstriche machen, aber ab 192kbps hören die meisten Testhörer keinen Unterschied zum Original. Die, die es hören, haben entweder gewisse Hörschwächen, ein Abhörsystem mit gewissen Schwächen, eine deutlich andere Abhörlautstärke als vorgesehen verwendet oder eins der wenigen Liedern, wo der Codec aufgrund der Signalform Fehler bei der Einschätzung zur Kompression macht, erwischt. Und ja, um es an dieser Stelle auch nochmal zu wiederholen: Die Abhörlautstärke auf der Tanzfläche ist ganz sicher höher als bei MP3 vorgesehen. Entweder muss man den Frequenzgang der PA gehörrichtig korrigieren (sollte man eh bei Konserve) oder eben doch verlustfreie Verfahren wählen.
Das Problem ist viel mehr, dass die Musik nur allzuoft aus dubiosen Quellen bezogen werden, Hauptsache billig, und die Nutzer dann eh kein Gehör für Klang und Verzerrung haben. Kürzlich hatte ich einen, der hat sich die meisten Sachen bei YouTube gerippt! Und dann nicht mal darauf geachtet, die höchste Qualität des Videos zu rippen. Unvorstellbar, oder? Sonst ein echt netter Typ, sehr gute Auswahl an Songs, also passend zum Publikum etc.
Ja, eine Maya klingt echt bescheiden. Liefert auch kaum Pegel. Ich rate in dem Preissegment zu den NI-Interfaces, die klingen erschreckend gut fürs Geld und liefern ordentliche Pegel. Wer als Laptop-DJ oder zumindest "professioneller Pausenmusikeinspieler" das Geld für eine NI AudioDJ2 nicht hat, macht wohl was falsch...
USB-Verbindungen sind erstunlich gut, sodenn Stecker am Kabel und Buchse nicht aus dem Ramschsortiment sind. Man kann durchaus ohne Probleme ein USB-Soundinterface benutzen. Wichtig wären mir dabei aber Treiber, die nicht bei jedem Abziehen abschmieren oder einen Neustart der Software erfordern (Es gibt welche, da ziehst du USB ab, steckst es wieder an, die Musik lief zeitlich einfach weiter und ertönt direkt nach dem Anstecken wieder, so las hätte man analog nur ein Kabel abgezogen und angesteckt). Es kann ja doch mal irgendwer ausversehen das abel abziehen, denn verriegelt ist es ja leider nicht. Festplatten auf der anderen Seitewürde ich aus dem gleichen Grund ungern per USB anbinden, das endet selten gut. Auch, weil USB relativ langsam ist und die Datenrate bei gleichzeitiger Nutzung von USB für die Soundkarte auch noch in den Keller geht (USB3 mal außen vor, ist ja noch nicht sooo verbreitet und funktioniert oft nicht so gut wie es könnte).
Meine Regeln diesbezüglich:
1. Wenn USB, dann nur Platten mit eigenem Netzteil. Beim versehentlichen Abziehen der USB-Verbindung kann wenigstens noch der Cache der Platte zurückgeschrieben werden.
2. Lieber E-SATA, noch lieber Notebooks mit zwei internen Platten. Ersteres ist auch nicht abziehsicher, aber es gibt sie mit Knopf zum Abziehen. Zweiteres geht solange das Notebook funktioniert immer...Der 1210er ist nicht gut zum Digitalisieren. Hörbare Laufgeräusche vom Antrieb in ruhigen Passagen. Die Concorde-Systeme sind auch nicht wirklich geeignet, da sie keinen linearen Frequenzgang haben, sondern auf "fetten Clubsound" ausgelegt sind. Wenn nichts anderes da ist, dann sollte man wenigstens zu den elliptischen Nadeln greifen, wenigstens zum Digitalisieren. Die holen etwas mehr Informationen aus der Rille, nutzen aber auch die Vinylien schneller ab.
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Einspruch,
ein Ortofon Concorde Broadcast ist ein sehr feines System mit unglaublich gutem Sound. Das ist zum digitalisieren von Vinyl mehr als geeignet. Mit der elliptischen Nadel gebe ich dir Recht.Grüße
Matze -
das ellyptische nadeln die platten mehr beschädigen als sphärische ist nicht richtig.
der grund: die kontaktfläche zur vinylplatte ist bei ellyptischem nadelschliff grösser, was die reibung auf einen grösseren bereich verteilt und den kunststoff insgesamt schont. ausserdem kann ein ellyptischer nadelschliff mehr informationen aus der rille holen.
ich nutze seit über 30 jahren ausschliesslich ellyptisch geschliffene oder noch feinere nadeln.ich habe schallplatten aus den 80ern, die laufen heute noch fast ohne knackgeräusche... die pflege und das sauberhalten sind bei der schallplatte extrem wichtig!
es gab aber vor allem nach dem start der CD-ära ab der ersten hälfte der 80er immer schlechter gepresste schallplatten, da halfen auch gute pflege und gute plattenspieler mit guten tonabnehmersystemen nichts... -
Das Broadcast ist auch was anderes. Das hat aber kaum ein DJ im Schrank oder Techniker im Lager und daran denkt kaum einer, wenn von Ortofon geredet wird.
@ wora: Wie oft spielst du deine Platten? Mir hat ein Mitarbeiter von Ortofon gesagt, dass die elliptischen das Vinyl mehr fordern. Ich meine, warum gäbe es denn dann überhaupt sphärische, wenn die ellipitschen in allen Belangen besser wären?
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Elliptische sind an die Flanken mehr verrundet und benötigen höherer Einstellwert beim Antiskating, daher auch höheres Reibung. Die Rille wird aber genauer verfolgt, was klangliche Vorteile hat.
Beim Backspinning (und auch Scratching) läuft die Platte rückwarts und da wirkt Antiskating falschrum, so dass die Nadel nicht mehr sicher in die Rille ist. Dafür nimmt man sphärisches Schliff. -
Das ein 1210er nich die erste Wahl ist, dachte ich mir schon irgendwie.
Teure Hifi Player haben ja schließlich meistens Riemen, welche die Laufvibrationen des Motors nicht auf den Teller; welcher bei Spitzenprodukten auch noch in einem aufwendigen Lager läuft, übertragen.
Also mal schauen, ob man was Besseres leihen kann irgendwo.Wie macht ihr die Platten vorher sauber? Wasser mit Geschirrspülmittel?
Plattenwaschmaschine, die man manchmal irgendwo im Katalog sieht? -
Hallo,
der 12XX besitzt ein zentrales Lager für den Plattenteller, welches meiner Meinung nach sogar sehr gut läuft. Ansonsten funktioniert der Antrieb berührungslos über ein rotierendes Magnetfeld mit quarzstabilisierter Drehzahl. Mir will beim besten Willen nicht klar werden woher "Laufgeräusche" vom Antrieb herstammen sollen. Dass das Lager irgendwelche feinen Unrundheiten aufweisen kann ist natürlich nicht gänzlich ausgeschlossen.Grüße
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Bei Plattenspielern war die Reihenfolge schon immer:
Holzklasse - Reibradantrieb
Mittelklasse - Riemenantrieb
Oberklasse - DirektantriebMit freundlichem Gruß
BillBo -
Zitat
Wasser mit Geschirrspülmittel?
- bloß nicht! Das ist letal!
50/50 demineralisiertes Waser un Isopropyl. Fertig.
@ Bilbo: lass das mal nicht die Dualjünger hören (;O)
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@ billbo: Das mag bei DJ-Produkten so sein, bei den Highend-Produkten für Liebhaber sieht es aber anders aus. Da findest du heute nur noch aufwändige Riemenkonstrukte.
@ MatzeRockt: Auch das Magnetfeld überträgt Laufgeräusche, wenn auch gedämpft gegenüber mechanisch direktgetriebenen Laufwerken. Hörbar wirds z.B. bei klassischer Musik bei pp-Passagen oder durchaus auch bei Breaks in aktuellen Produktionen. Bei DJ-Arbeit mit viel Auflagegewicht fällts vielleicht auch noch weniger auf, aber fürs Digitalisieren sollte man bestenfalls mittleres Gewicht auf die Nadel bringen.
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Zitat von "Jens Droessler"
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@ wora: Wie oft spielst du deine Platten? Mir hat ein Mitarbeiter von Ortofon gesagt, dass die elliptischen das Vinyl mehr fordern. Ich meine, warum gäbe es denn dann überhaupt sphärische, wenn die ellipitschen in allen Belangen besser wären?
in den letzten jahren laufen meine platten natürlich nicht mehr so häufig, da kommen auch nur alle paar jahre welche dazu. aber ab und an lege ich schon mal ne alte platte auf, letzte woche hab ich mir mal ne alte Colosseum-scheibe reingezogen, und bin dann immer sehr froh, das ich sie immer gut behandelt habe.
die sphärischen nadeln gab es früher übrigens grundsätzlich nur in den billigeren systemen, da sie in der herstellung nicht so aufwendig sind.Zitat von "madmax"...
Wie macht ihr die Platten vorher sauber? Wasser mit Geschirrspülmittel?
Plattenwaschmaschine, die man manchmal irgendwo im Katalog sieht?
ich habe eine plattenwaschmaschine (ein ganz einfaches modell), in dieser werden eigentlich nur neu angeschaffte schätzchen "grundgereinigt".
oder welche, die ich früher mal nass abgespielt habe. erst danach kann man sie wieder geniessen.
ansonsten werden die platten bei mir schon immer vor jedem abspielen mit einer carbonbürste gesäubert. manchmal lasse ich auch noch einen besen mitlaufen. die plattennadel wird ebenfalls gereinigt - mit einer speziellen bürste, manchmal zusätzlich mit Last stylus-cleaner.Zitat von "MatzeRockt"Hallo,
der 12XX besitzt ein zentrales Lager für den Plattenteller, welches meiner Meinung nach sogar sehr gut läuft...
ich habe den 1210er schon in den 80ern gegen meinen Thorens TD146 und meinem Linn Axis verglichen und bin damals zu dem schuss gekommen, das dieser disko-dreher überhaupt nicht schlecht ist, zumindest mit pop/rockmusik-scheiben.
natürlich hat der Linn die besseren gleichlaufwerte, aber das "hört" man nur auf dem papier
wenn der 1210er mit einem guten system ausgestattet ist und gut eingestellt, dann ist er auch empfehlenswert.Zitat von "billbo"Bei Plattenspielern war die Reihenfolge schon immer:
Holzklasse - Reibradantrieb
Mittelklasse - Riemenantrieb
Oberklasse - Direktantrieb
ich weiss jetzt nicht, wo du diese info her hast.
schau dir mal die legendären oberklasse-laufwerke an, das waren ausnahmslos alles riementriebler... man denke nur mal an den Thorens Reference.
ich hatte mal einen Garrard Zero100 mit tangentialtonarm, der den tangentialfehlwinkel ausgeglichen hat... und das bereits anfang der 70er jahre! der hatte zwar auch einen reibradantrieb, war damals aber ebenfalls oberklasse. und sogar der EMT 930 studioplattenspieler war mit reibrad ausgestattet.
du solltest deine einstufung wirklich nochmal überdenken
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Ich behaupte mal, dass man als Liebhaber von Vinyl heute bedenkenlos zum elliptischen Schliff greifen kann, da man die Platten heute nicht mehr jeden Tag hört, sondern eher nur noch selten. Aber früher, als man alles an Musik im Prinzip auf Platte gekauft hat und rauf und runter gehört hat oder auch heute noch bei DJ-Nutzung, denke ich, war/ist ein höherer Verschleiß durch elliptische Systeme sicher merklich. Wie gesagt, ein Ortofonmitarbeiter gab mir diese Auskunft und man hört sie auch von diversen DJs und Vinylfans immer wieder. Aber gerade zum Digitalisieren kann mans auf jeden Fall machen. Danach kann man die guten Stücke ja "für immer" im Safe verwahren, da man dann ja 1A nicht-alternde Kopien zur täglichen Nutzung hat.
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Zitat
schau dir mal die legendären oberklasse-laufwerke an
Du schreibst es ja (beinahe) selbst: dieser Hi End Klientel muss man ja auch was bieten. Spektakuläre Mechanik kommt da immer gut; und zwei mal oder vier mal im Jahr ein neuer Spezial - Hi End Gummiriemen ist außer gut für's reine Hi End - Gewissen auch gut für's Geschäft.
Direkttriebler sind dagegen langweilig. Die funktionieren einfach nur, ohne dass man was hört, sieht, oder sonst was bemerkt - und das über Jahre und Jahrzehnte hinweg problemlos und wartungsfrei. Wer will das schon?Mit freundlichem Gruß
BillBo -
Habe mir gerade mal den Bolero reingezogen... zwischen den leisen Tönen und dem Atmen des Flötisten kann ich bei meinem 1210er absolut kein Rumpeln oder Antriebsgeräusch ausmachen - da ist nur das vertraute Schleifgeräusch der Nadel mit etwas Knisterknaster. Ich kann mir ebenfalls nicht vorstellen, dass über das Magnetfeld mehr übertragen werden soll, als über den besten HiEndriemen.
Dann habe ich aber mal einen 1kHz-Sinus über meine Timecodeplatte/Digiscratchsoft laufen lassen... Uijuijui!!! Der Gleichlauf könnte wirklich besser sein! Da die Modulation aber relativ(!) hochfrequent ist, 10-20 Hz vielleicht, könnte es auch von der Nadel kommen, die etwas Spiel im System hat. Da würde ich gern mal einen Supadupahighendler gegentesten - und dann das u.U. lange Gesicht des Besitzers sehen wollen... -
Jens:
ich habe, wie bereits erwähnt, schon seit ewigkeiten elliptische nadelschliffe im einsatz. und es gibt tatsächlich platten, die ich sicher hundert mal abgespielt habe und die keine grösseren schäden davontrugen.
dagegen gab es aber auch platten, die schon nach wenigen abspielvorgängen hörbare knackser bekamen. meiner ansicht nach liegt das wahre problem nicht am nadelschliff, sondern an der qualität des vinylmaterials.billbo:
schön, das du deine aussage relativierst.
was dir aber offensichtlich schwerfällt, ist auch mal eine fehleinschätzung zuzugeben. :wink:
die riemanantriebe in den oberklasselaufwerken werden/wurden sicher nicht ausschliesslich zum geldverdienen gebaut, denn das gummiband ist im verhältnis zu den anschaffungskosten sowas von unerheblich...
kleiner tipp für freunde des riemanantriebs: wenn man das ding längere zeit nicht in betrieb hat, einfach mal den gummi von der rolle nehmen, dann hält er länger. -
Also wenn ich mich an Studioplattenspieler wie den T146 erinnere, die hatten Reibradantrieb. Auch der erste Tangentialplattenspieler für Studiobetrieb von Sander & Janzen (1954) hatte Reibrad. Möglicherweise machte die Ankupplung des Plattentellers an den beständig laufenden Antriebsteller weniger Probleme.
MfG
DirkB -
Na klar, und die allerersten hatten Kurbel und Federstahl; war auch mal Stand der Technik.
Danach kam Reibrad. Die leiern aus, verhärten und kriegen 'Bremsplatten'.
Dann Gummiband. Schon mal ein paar Lager weniger, leiert aber auf Dauer auch aus.
Irgendwann beherrschte man dann die Technik des langsamen Direktantriebs. Nur noch ein Lager - und keine Probleme mehr, weil kaum beansprucht und extrem langzeitstabil. Die professionelle Lösung. :wink:Mit freundlichem Gruß
BillBo -
Da hier ja scheinbar die Leute mit Fachwissen aufeinanderprallen (ich meine das ernst) erlaube ich mir mal eine kleine OT-Frage:
Denon hatte Mitte - Ende der 80er einen Plattenspieler mit übergroßem Plattenteller, externer Zarge fürs Laufwerk, geradem, extralangem Tonarm und Pitch-Funktion per Taster auf dem Markt - wohl hauptsächlich für Studio und DJ. Ich weiß, dass zwei davon in der Discothek "Kali" in Martredwitz standen (was wahrscheinlich grad niemandem was sagt, aber das ist egal (;O) und ich damals echt fasziniert und angetan von diesen Teilen war. Kennt da jemand einen Typ oder hat einen Hinweis auf diese Laufwerke?
Und jetzt - weitermachen!
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@ Surfvill: Meintest du Schwankungen in der Tonhöhe? Die Timecode-Platten haben oft ein Problem: Das Loch ist nicht exakt in der Mitte gebohrt/gestanzt oder was auch immer. Deswegen schwankt der Pitch in der Anzeige häufig um 0,1 % Dagegen gibt es diverse Tipps im Netz (Klebeband...)
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