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Mini-LA gesucht

  • thc
  • 14. März 2012 um 19:47
  • tufkatima
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    • 16. März 2012 um 12:37
    • #21

    Wir haben für solche Anwendungen in Kirchen/Gemeindesälen erfolgreich schon zig hd ML18/24/32 je nach Fläche verbaut.
    Durch die sehr enge Packungsdichte der 2" Funktioniert der "Line-Array-Effekt" sehr gut über den Wiedergegebenen Frequenzbereich.
    Durch einen vertikalen Öffnungswinkel von +/- 7° ist ein exaktes Ausrichten auf die Hörfläche gegeben.
    Sie sind mit einer Tieftonergänzung nicht nur für Sprache, sondern auch für eine Gottesdienstband geeignet.
    Und Preislich unter dem Fohhnsystem zu haben :D

    Gruß Tim

    livesound support - Robins Audio

  • 4Art
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    • 16. März 2012 um 13:01
    • #22
    Zitat von "thc"


    Jedenfalls keine der beiden großen Landeskirchen.
    Die hätten für so etwas - von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen - auch gar keinen Etat.
    Die GL16 ist in der engeren Auswahl.
    Meine Intention ist die, die Leute davon zu überzeugen, dass sie sich so drei bis vier Systeme aussuchen und gleichzeitig zum Testen geben lassen und dann im direkten Vergleich entscheiden.
    Mit der Methode sind wir zumindest bisher ganz gut gefahren.

    Gruß
    Claus

    Alles anzeigen

    Der Productguide weiss offensichtlich so einiges, was auf der Website noch nicht aufgeschaltet ist :D - wie eben das oben angesprochene Lego-System. Leider gibt's keine Informationen zu den Abstrahlverhalten der einzelnen Kisten...

  • marcoboy
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    • 16. März 2012 um 13:10
    • #23

    Wie immer einmal in den Wald hinein gerufen schon schallen 1000 Antworten mit Produkten aus dem Wald. Aber keiner hat sich die wirklich Situation je angesehen aber das Produkt ist 100%ig dafür geeignet. Werdet ihr eigentlich von den Herstellern bezahlt?

    Was am ende wirklich funktioniert weiß hier niemand, auch nicht ob der Auftrag existent ist. Der am lautesten sein Produkt rein brüllt musst nicht der Gewinner sein.

    Eine große Hilfe ist das auch nicht.

  • 4Art
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    • 16. März 2012 um 13:23
    • #24

    Lieber Marcoboy

    Du darfst mir wirklich glauben, dass ich mich durchaus sehr oft in solchen Situationen bewege! In der Tat ist es so, dass wir grundsätzlich mit Monkey-Forrest-Operatorn zusammenarbeiten, welche bestehende Räume exakt ausmessen und mit Spezialisten für Raumsimulation, die das auch wirklich können und die Räume dann akkustisch auch so designt werden.

    In der Tat hat der Threatstarter nach test- und simulierbaren Alternativen zum bereits getesteten System gesucht - und wieso sollen wir hier nicht Systeme empfehlen, die wir in ähnlichen Situationen bereits verbaut haben? Irgendwie ist Deine Bemerkung

    a) OT
    b) nicht zielführend
    c) und auch nicht von sehr viel Erfahrung im Umgang mit kirchlichen Räumlichkeiten geprägt.

    Deshalb wäre es hilfreich, wenn hier wieder zum Thema zurückgekehrt wird. Danke!

  • marcoboy
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    • 16. März 2012 um 13:47
    • #25

    Was hat MF mit dem Thema zu tun? Aha also MF sind all heilige. Im übrigen ist das ein Tool zum entwickeln von Lautsprecher keines um Räume zu simulieren. Man kann zwar Daten für solchen Programme von Lautsprechern damit erstellen. Aber mehr auch nicht. Man kann nur die Auswirkungen Lautsprecher Raum damit auswerten aber auch nicht mehr was jedes andere Programm auch machen würde. Dazu muss man auch noch wissen haben was man da sieht und die Ursachen kennen.

    Ähnlich Aha schon mal den Raum besichtigt? In so weit läuft dieser Thread genau so ab wie immer jeder brüllt etwas hier rein ob es funktioniert weiß man nicht. Ähnlich aha so sicher das es auch funktioniert? Viele Installationen scheiden sich an dem was meint zu funktionieren zu dem wie es im ende wirklich funktioniert.

    Diese Lautsprecher mit DSP werden nicht ohne Grund nur an die Leute verteilt die nachweislich wissen was sie da machen. Bei Tannoy ist das so.

    Ohne den Raum und die Beschallungssituation genau zu untersuchen ist hier kein Produkt geeignet. Diese Leute die das können kosten Geld das man durch solche fragen sparen möchte. Der am meisten Kräht gewinnt. Einen haben wir schon der seinen Auftrag in Gefahr sieht.

  • tufkaklto
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    • 16. März 2012 um 14:03
    • #26
    Zitat von "marcoboy"

    Was hat MF mit dem Thema zu tun? Aha also MF sind all heilige. Im übrigen ist das ein Tool zum entwickeln von Lautsprecher keines um Räume zu simulieren

    Oh Mann, wieder mal das typische beleidigte Geschrei.

    MF ist definitiv auch dazu da, um Systeme auf Räume einzumessen.
    Ist sogar ein sehr gutes Programm dafür.
    Erst schauen, wenn man sowas postet

    Es hat auch niemand gepostet, das es Heilige wären, das hast Du in Deinem Post den Anderen unterstellt

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  • marcoboy
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    • 16. März 2012 um 14:14
    • #27

    ok sorry war auch etwas überschwänglich :roll: Aber was willst du an einen Raum ein messen? Der Raum ist so wie er ist und eine Kirche lässt sich nicht baulich verändern. Das einzige was man machen kann ist vorweg das System so zu wählen das die zu erwartenden Problem möglichst gering ausfallen. Wenn du das nicht machst kann du nur den Schaden begrenzen oder Feststellen warum das so ist.

    Das auf dem Raum ein messen ist schon sehr wage wenn stimmt das nur an einer Position.
    Kein Lautsprecher ist ein Ideal, pauschale Aussagen das hat da funktioniert helfen wenig. Vielleicht kam die nicht ideale Eigenschaft des System dort nicht zur Geltung.

    Also Hersteller Geplänkel ist hier fehl am Platz.

  • terrine
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    • 16. März 2012 um 14:26
    • #28
    Zitat von "marcoboy"

    [...]

    Also Hersteller Geplänkel ist hier fehl am Platz.

    Wieso?
    thc hat einen Lösungsansatz geäußert und auch schon gesagt, dass er vorschlagen möchte, das mehrere Systeme nebeneinander getestet werden sollten. Er will sogar fragen ob er einen Plan posten könne, vielleicht kann er sogar Fotos machen.
    Das ist sehr vernünftig, oder doch nicht?
    Um dann überhaupt verschiedene Systeme testen zu können braucht man Produkte. Produkte brauchen Erzeuger und diese sind meines Wissens nach doch die "Hersteller", oder? :wink:

    Manche User teilen ihre Erfahrungen. Manche halt mehr und manche weniger genau. Wo ist das verwerfliche?

  • marcoboy
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    • 16. März 2012 um 14:38
    • #29

    egal hat hat nichts mit dem Thema zu tun. Lassen wir das...

  • 4Art
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    • 16. März 2012 um 15:20
    • #30

    Nur mal so am Rande und ein Nebenprodukt von MF: Es gibt kaum ein genaueres Tool für STI-Messungen als MF. Und STI-Messungen/Simulationen sind nun mal in öffentlichen Räumen - gerade wenn selbige saniert werden - eine wichtige Grundlage der Planung (und im übrigen auch ein hervorragendes Marketing-und Ueberzeugungs-Instrument wenn es darum geht, irgendwelchen Planungsgruppen klar zu machen, dass Probleme mit der Raumakkustik nicht nur mit perfekter Technik angegangen werden können).

    Und jetzt wieder bitte BtT!

  • thc
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    • 16. März 2012 um 18:33
    • #31
    Zitat

    Und jetzt wieder bitte BtT!


    Sehr schön - danke.

    Und weil gerade so schön die Sonne scheint und ich bereits Wochenende (Frei-Tag) und damit Zeit habe, schreibe ich mal die ganze Geschichte.
    Vielleicht reduziert das ja etwas das Rätselraten und hilft bei der Entscheidungsfindung...
    Es gibt da also einen Menschen - nennen wir ihn Matthias, der hat in seiner Gemeinde eine leitende Position inne.
    Das bedeutet, er muss u.a. über Ausgaben (mit) entscheiden, von denen er selbst nicht unbedingt Ahnung hat - und manchmal hat gar keiner von den Entscheidern Ahnung von der Materie.
    Dann hilft nur noch die Gelbe-Seiten-Weisheit, jemanden zu fragen, der sich damit auskennt - oder von dem man es zumindest vermutet oder erhofft.
    Diese Gemeinde hat also die Gelegenheit bekommen, sich ein neues Gemeindezentrum zu bauen bzw. bauen zu lassen.
    Dabei herausgekommen ist ein hübsches Bauwerk mit einem architektonisch ansprechenden Gottesdienstraum.
    In diesem wurde direkt auch VT verbaut, also ein abgesetzter FoH-Platz, ein Amprack da, wo man es nicht hört, und optisch gut eingepasste Lautsprecher.
    Leider hat die Akustik nicht mitgespielt - und jetzt hat Matthias ein Problem.
    Er hat keine Ahnung von der Materie, seine Leute auch nicht und das erste System, was ihnen verkauft worden ist, taugt nichts oder zumindest nicht für den Zweck.
    Wen soll er also jetzt fragen?
    Nochmal jemand aus den Gelben Seiten, der ihm evtl. auch nur wieder etwas Teures verkaufen will?
    Aber Matthias hat Freunde in einer Gemeinde, die einiges größer ist als seine eigene und die vor einiger Zeit auch neu gebaut hat und ausserdem veranstaltungtechnisch offensichtlich in einer anderen Liga spielt, wie er bei einem Besuch feststellt.
    Da trifft es sich, dass sich auf einer Familienfreizeit seine Tochter mit der Tochter des dort für die VT verantwortlichen Mitarbeiters anfreundet.
    Da hat er endlich jemanden, der sich ganz sicher mit VT besser auskennt als er selbst und aller Wahrscheinlichkeit nach auch besser als die Mitarbeiter der eigenen Gemeinde und der zudem (hoffentlich) kein Eigeninteresse mitbringt.
    Dieser jemand bin natürlich ich und damit ab jetzt auch im Spiel.
    Als echter HKS, der VT wirklich nur und ausschliesslich als Hobby macht, habe ich tatsächlich kein Eigeninteresse, erkläre mich aber gerne bereit, mein Wissen einzubringen.
    Also verabreden wir uns mit der ganzen Familie zum Grillen bei Matthias und fahren sie besuchen - ich zusätzlich mit dem Anliegen, mal ein Ohr auf die Situation zu werfen.
    Erster Eindruck: Der Klang in dem Raum ist schrecklich - es hallt so schlimm, dass es schon ziemliche Anstrengung kostet, dem Prediger bei seinen Ausführungen zu folgen.
    Und Musik mit Verstärkung geht eigentlich gar nicht.
    Erste Idee: Fragt jemanden, der sich mit Raumakustik auskennt - und zwar den schon erwähnten Akustiker-Architekten, der bei uns auch schon mit Erfolg einen heftig hallenden Raum akustisch trocken bekommen hat.
    Zweite Idee: Ich leihe Euch mal einen engabstrahlenden 12-Zöller - probiert den mal im direkten Vergleich aus und hört, ob es damit besser wird.
    Sie haben sich also die Box samt Ständer abgeholt und nach einiger Zeit ergebnislos zurück gebracht.
    Dann habe ich erst mal nichts mehr von Matthias gehört.
    Vor Kurzem kam dann eine Mail von ihm.
    Der Akustiker war da und hat sich das angesehen und -gehört.
    Ergebnis: Für den Raum sei die Erstellung eines Gutachtens notwendig, Kostenpunkt im vierstelligen Bereich, wohlgemerkt nur für das Gutachten, nicht für die erforderlichen Arbeiten.
    Sie haben dann offensichtlich doch noch mal jemanden aus der VT-Branche eingeschaltet - so erkläre ich es mir jedenfalls, wie sie an die LX-150 gekommen sind.
    Das System muss wohl auch funktioniert haben, weil es jetzt den Antrag an den Gemeindevorstand gibt, so etwas zu kaufen.
    Und Matthias ist wieder da, wo er schon mal war: Eine Entscheidung über ziemlich viel Geld steht an und er und seine Mitentscheider und ggfs. -innen wissen nix.
    Also bittet er folgerichtig mich um eine Einschätzung.
    Von Line-Arrays weiss ich, dass es sie gibt und nach welchem Prinzip sie funktionieren.
    Und dass die auch in der kleinen Säulenausführung richtig laut können, weiss ich, seit mal eine Band mit gemietetem Material und Personal bei uns war und der Bediener das Publikum mit einem Beurteilungspegel jenseits der 100dB beglückt hat.
    Da waren wir aber zum Glück nicht Veranstalter und ich habe mir von diesem nach dem Soundcheck eine Haftungsfreistellung unterschreiben lassen - aber das ist ein andere Geschichte.
    Zurück zu den Mini-LA:
    Nach ein wenig Studium im WWW hatte ich den Gedanken, dass einerseits so eine Säule tatsächlich durchaus geeignet sein könnte, ich aber andererseits deutlich zu wenig Ahnung davon habe, um konkrete Boxen beurteilen zu können.
    Also musste ich es so machen wie Matthias: Jemanden mit mehr Ahnung fragen.
    Da das in meinem direkten Bekanntenkreis inzwischen ziemlich schwierig geworden ist, habe ich jemanden gefragt, von dem ich überzeugt bin, dass er tatsächlich mehr Ahnung hat.
    Wozu gibt es schliesslich dieses Forum?
    Und wenn ich nicht nur einen frage, sondern gleich ganz viele, muss ich halt auch damit leben, mehr als eine Antwort zu bekommen.
    Und eventuell vielleicht auch ein paar gar nicht so richtig zielführende - die gilt es dann auszufiltern.

    Fazit: Es geht also tatsächlich nur um die zugegeben ziemlich abstrakte Betrachtung einer Beschallungssituation ohne jeden kommerziellen Effekt.
    Wenn Matthias und seine Leute sich irgendwann mal entschieden haben, kaufen sie entweder direkt vom Hersteller oder über einen Fachbetrieb bei ihnen in der Nähe.
    Der kann ihnen das System dann auch (hoffentlich richtig) einrichten und den Service übernehmen.
    Und deshalb bin auch sehr zurückhaltend mit konkreten Angaben, die eine Lokalisierung möglich machen könnten.
    Wenn die Boxen hängen, kann ich evtl. mal ein Foto nachreichen.
    Und wenn es zu dem von mir empfohlenen Vergleich kommt, fahre ich wohl auch hin und höre mir das mit an und kann dann davon berichten, falls gewünscht.
    Obwohl so etwas ja immer ziemlich subjektiv ist.

    Gruß
    Claus

  • tufkaklto
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    • 16. März 2012 um 18:47
    • #32

    Ich habe für ein paar wichtige Jobs ( Live mit Bands und TV usw ) in schwierigen Kirchen schon Beschallungen geplant und umgesetzt.

    Ich hatte dafür nie LA in die engere Wahl genommen, sondern immer viele kleine eng abstrahlende Boxen verbaut, die ich nah ans Publikum brachte, um den Raum so wenig wie möglich anzuregen.

    Ich könnte mir das prinzipiell mit LA vorstellen wenn:
    Diese eher engabstrahlend sind und eine gute Länge zusammenkommt, das man die Abstrahcharakteristik durch die Länge bedingt schon mal gut nach kontrollieren kann.
    Damit das aber bis in ( relativ ) tiefe Frequenzen funktioniert, muß die dann sehr lang werden, und wird damit ausfallen.
    Ein kurzes und kleines LA wird meiner Meinung nach zuviel im Mitten / Tiefmitten Bereich in alle Richtungen abgeben, sodaß dies Deine Probleme sind.
    Zuviel unkontrolliert in zu viele Richtungen und der Mulm geht los weil diese Kirchen so elendig angeregt werden.

    Zumindest ist das meine Meinung.

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  • SebastianJaeger
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    • 16. März 2012 um 19:50
    • #33

    Hi,

    ich habe die Länge mal grad überschlagen, wenn man bei 500Hz bis 18m Entfernung einen Linienstrahler haben möchte, muss das Array schon über 5m lang sein. Das ist also schon ein ganz schöner Bello.

    Gruß

    Sebastian

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  • tufkaklto
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    • 16. März 2012 um 20:29
    • #34

    Richtig, ich hab jetzt nicht nachgerechnet aber so in die Richtung geht das und für tiefer runter noch länger

    Das wird man kaum machen, von daher würd ich die engen Einzelsysteme nehmen

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  • thc
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    • 16. März 2012 um 22:25
    • #35
    Zitat

    ... und für tiefer runter noch länger


    Diesen Gedanken hatte ich inzwischen auch.
    Eine normal kleine Säule müsste folglich massive Schwächen oberhalb der Trennfrequenz zu den Subs haben, also etwa in dem Bereich, der eine Stimme voll und dadurch angenehm klingen lässt...
    Ein abweichender Ansatz wäre es demnach, eine Batterie kleine Boxen etwa auf Höhe der Vorderkante des Altarraums unter die Decke zu packen und schräg nach unten auszurichten, ggfs. unterstützt durch eine ausgedünnte Delayline etwa auf dem halben Weg nach hinten.
    Und da die Boxen nur bis zur Trennfrequenz runter spielen müssen, dürften dafür so ungefähr 6-Zöller angemessen sein, evtl. sogar simple Control-1, wenn es denn genug davon sind.
    Das weicht jetzt zwar ein ganz klein wenig von dem ursprünglichen Threadthema ab, aber wenn es uns weiterbringt, soll es mir recht sein.
    Ich möchte hier nur keinen Glaubenskrieg entfesseln.

    Gruß
    Claus

  • bernd häusler
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    • 17. März 2012 um 05:28
    • #36

    Moin,

    alla gut, wie der Mannheimer sagt, jetzt kenne ich die Geschichte, und das hilft mir Fragen zu stellen.

    Sicher ist es leicht möglich eine Installation gründlich zu versauen, mir ist es jedoch schon mehr als ein mal gelungen einfach aus dem vorgefundenen Material zumindest nutzbare Ergebnisse (Sprachverständlichkeit) zu zaubern. Und nein, ich biete hier keine Dienstleistung an. Stellen an denen ich genauer schaue sind das Mikrofon und dessen Verwendungsweise, mindestens 10dB vor Feedback, auf den Sprecher UND den Raum angepasster Kompressoreinsatz. Viele Anlagen sind schlicht ungünstig eingestellt, davor bewahrt auch die Anwendung hochwertiger Meßsysteme leider nicht.

    Was sehr gut hilft ist zwar nicht immer gewünscht, aber zur Erreichung von sicheren 10dB vor Feedback oft zwingend: Nahmikrofonierung. Zur Praxis ein Beispiel: Ich durfte einmal eine Grundsteinlegung beschallen, simple Nummer, zwei 12"1", wichtige Leute am Rednerpult, vielleicht 50 Zuhörer, kein Ding ...eigentlich - bis auf die Stadtautobahn, an deren Randstein das stattfand. Das hieß gründlich Pegel fahren, und mit gewöhnlicher Nutzung des Rednerpultmikrofons - wenn 5 Leute sprechen sind 3 Gedankenlos weit weg - wäre das nicht gut geworden. Also habe ich einen Hinweis ausgedruckt und auf das Rednerpult gelegt: "Sprechabstand höchstens eine Handbreite wegen Umgebungslärm". 4 haben gelesen, gestutzt, das Mikro angeschaut - und haben bewusst ins Mikrofon gesprochen, Einer hatte schlicht Probleme mit Reden vor Leuten. Sicher hätte man mit ordentlich Horn/Array auf den Hinweis verzichten können, oder einfach durch rausdrehen des Grundtones, aber Ersteres hätte ich nicht verkauft bekommen, und Zweiteres betrachte ich als Frevel an der Stimme.

    Wenn das nicht zutrifft gehts zur installierten Anlage. Keine Ahnung was da in Deinem Fall hingebaut ist, keine Ahnung wer, ob und wie das System eingestellt wurde, welche Einstellmöglichkeiten es überhaupt gibt, so manche Situation lässt sich EQen - und es gibt Tricks, mit und ohne Meßsystem. Und ganz klar, es gibt nicht EQ-bare Probleme, nicht immer bleibt die für Musikwiedergabe erforderliche Leistungsfähigkeit erhalten usw usf - ich mache halt meinen Job, und ohne einzelne Lautsprecher-EQs funktionieren Beschallungsanlagen mit Delays in der Regel des realen Raumes nicht. Obacht, damit meine ich keinesfalls den Master, oder Kanal EQ, eine sinnvolle Beschallungsanlage ist "flat" und erfordert allenfalls mikrofontypische Korrekturen.

    Ich sage mal, wenn die 2 Stück LX150 gut funktionieren muß bei der bisherigen Anlage wirklich alles falsch gemacht worden sein. Meint, der Saal ist nur so schlimm wie üblich.

    Ich würde Matthias folgenden Rat geben: Bitte den Vertragspartner eine seiner Ansicht nach gute Anlage hinzustellen, und das Rednerpultmikro eigenhändig gut einzustellen. Dann lade die Gemeinde ein, zumindest die Wichtigen, und diskutiere die Anschaffung mit denen. Du am Rednerpult, die Gemeinde mit einem rumgereichten Funkmikro.

    Sozusagen demokratischer STI für Laienentscheider ;)

    Wenn die Gemeinde Dich und sich selbst gut hört gibt es genug Zeugen für Deine richtige Entscheidung. Man kann sicher (teuer) die zu fordernden Kenndaten ermitteln und ausschreiben, und dann teuer die geforderten Kenndaten erfüllen, nützt aber nix wenn Oma Kunze nix versteht, dafür um so lauter meckert.

    Ich hoffe das hilft Dir ein bisschen besser, als wenn ich 12"1" an des Architekten Lieblingsdesign andübele. Denn so universell ist keine Box, daß man sie "irgendwo" verstecken kann.

    Viele Grüße,

    Bernd

    ----------------------------[---[--[-[IIIIIII]---------

    ich bezahle nicht fürs hinhören, ich baue Beschallungsanlagen

    Das SD12 Fliegetop ist bei gleicher Endstufe um durchgehend 3 dB lauter
    als "vorbekannte" 12"/1" Bauweisen.

    Der Bass CB18S ist der Beste

    Einmal editiert, zuletzt von bernd häusler (17. März 2012 um 06:45)

  • bernd häusler
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    • 17. März 2012 um 06:13
    • #37
    Zitat von "siedfleisch"

    Hi Bernd,
    Du mußt mal wieder mehr zur Kirche gehen... :D

    Ich war gerade in einer Trauerhalle, privat und auch traurig. Zischelig und dünn klangs, das Mikrofon wurde "merkwürdig" benutzt (Schwanenhals weggebogen und seitlich aus 40cm angesprochen) ...irgendwie, ach, es war ohnehin traurig genug.

    Ich erwarte regelmäßig mehr als eine schlaffe Erwähnung Gottes. Das darf schon überzeugt klingen. Ach, übrigens, in der hiesigen Moschee klingt Allah nicht überzeugter. Im Klang gibts offenbar nur Einen ;)

    ----------------------------[---[--[-[IIIIIII]---------

    ich bezahle nicht fürs hinhören, ich baue Beschallungsanlagen

    Das SD12 Fliegetop ist bei gleicher Endstufe um durchgehend 3 dB lauter
    als "vorbekannte" 12"/1" Bauweisen.

    Der Bass CB18S ist der Beste

  • thc
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    • 17. März 2012 um 17:08
    • #38

    OT: Schon erstaunlich, was eine Malware trotz der hochgelobten UAC von Windows 7 anrichten kann, wenn sie sich erst mal am Virenscanner vorbeigemogelt hat.
    Urplötzlich poppen ein Dutzend Fehlermeldungen auf, dass irgendwas nicht geschrieben werden konnte, gefolgt von einer Infobox, dass es mehrere Probleme mit dem Rechner gibt: Festplatte kaputt, RAM kaputt, Grafikchip zu heiss usw.
    Ach ja, und natürlich kein Zugriff mehr aufs Startmenü.
    Ich bin da ja immer erstmal etwas skeptisch und habe ein paar Analysewerkzeuge von meinem schreibgeschützten USB-Stick gestartet.
    Und siehe da, jede Menge Verzeichnisse und Dateien sind plötzlich auf Hidden gesetzt, es gibt ein paar neue Verzeichnisse auf C: und einen mir bis dato unbekannten Autostart in der Registry.
    Pech für die Malware, dass ich letzte Woche erst eine größere Festplatte eingebaut und das Image von der alten noch auf der externen USB-Platte hatte.
    Wozu so ein externes Backup doch alles gut sein kann...

    BTT: Ich habe die Freigabe für weitere Informationen erhalten, verbunden mit einem Dank für die Unterstützung.
    Also denn: PDF mit der Zeichnung aus dem Bauantrag.

    Deckenaufbau:
    abgehängte Decke mit Metallkonstruktion:
    200 mm Mineralwolle
    Dampfbremse „Alu – Jet“ auf der Metallkonstruktion befestigt
    mit 15 mm GKF – Platten beplankt

    Außenwandaufbau:
    von innen nach außen:
    12,5 mm GKF - Platte
    14 mm OSB – Platte
    ca. 60 mm Mineralwolle
    22 mm OSB – Platte als Dampfbremse
    180 mm Mineralwolle zwischen den Holzstegen
    60 mm Holzweichfaserplatten als Putzträger

    Innenwände:
    Aufbau wie Außenwände

    Fußboden:
    Teppichboden Flotex

    Gruß
    Claus

  • wora
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    • 17. März 2012 um 19:23
    • #39

    ich werde das jetzt nicht am rechner simulieren, das bezahlt ja keiner. 8)

    aber eines sehe ich auf einen blick: im multifunktionsraum würde ich zwingend abschaltbare delaylautsprecher anbringen. bei geschlossener faltwand (ich nehme an, das es sich um sowas handelt) werden sie abgeschaltet.
    die anforderungen für die frontlautsprecher sinken hier gleich erheblich, weil sie überhaupt keine 20m mehr beschallen müssen! denn bei geschlossener wand zum multifunktionssal wäre das durch die entstehenden reflektionsflächen absolut kontaproduktiv.

    jetzt kommt es also nur noch drauf an, wo man die lautsprecher hinbauen kann. ein guter kompromiss wäre rechts und links etwa an der vorderkante der bühne (natürlich an die wand, wo sonst ;) )
    hier könnte man jetzt z.b. mit schallzeilen arbeiten, die leicht richtung zuhörerköpfe geneigt installiert werden. dadurch ergeben sich weniger rückwandreflektionen, die positopnen recht weit aussen begünstigen einen etwas höheren sprecherabstand zum mikrofon.
    somit bleiben also gerade mal noch etwa 8m, die von den front-LS abgedeckt werden müssen. das ist ja keine allzu grosse herausforderung mehr.

    man könnte selbstverständlich auch lautsprecher von der decke abhängen. da könnte man noch bessere positionen finden, allerdings wird das in deutschland aus optischen gründen meist abgelehnt.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • thc
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    • 17. März 2012 um 22:40
    • #40
    Zitat

    aber eines sehe ich auf einen blick


    Deshalb habe ich diesen Raum ja auch gar nicht erwähnt - dass da eine abschaltbare Delayline hingehört, ist zu offensichtlich.
    Das hier im Forum zu thematisieren wäre ja schon fast eine Beleidigung des angefragten Sachverstands.
    Der Raum ist nur der Vollständigkeit halber mit in der Zeichnung geblieben - bei grossen VAs soll die Trennwand aufgemacht und der Raum mit einbezogen werden.

    Zitat

    ein guter kompromiss wäre rechts und links etwa an der vorderkante der bühne


    Rechts sind die derzeit existierenden Boxen auch tatsächlich da angebracht.
    Links ist das durch die um die Bühne herum geführte Sitzanordung etwas komplizierter.
    Dort sind sie derzeit an der Rückwand ungefähr am Ende der Bühne angebracht - vermutlich, um die Plätze vorne links mit zu erreichen.
    Das birgt natürlich die Gefahr, bei einem zu großen horizontalen Öffnungswinkel die Bühne gleich mit zu beschallen - eventuell ist das auch mit eine Ursache für den Hall.
    Ich weiss allerdings nicht exakt, was da verbaut war, meine mich aber an je zwei Boxen so etwa im 6"-Format zu erinnern.

    Zitat

    man könnte selbstverständlich auch lautsprecher von der decke abhängen


    Ich weiss nicht so recht - in den Erläuterungen stand etwas von GKF mit Dampfsperre.
    Also Gipskarton mit Glasfasern drin und Alufolie dahinter.
    Viel Gewicht hinhängen wird da wohl nicht möglich sein.
    Obwohl: Da hängt sowieso schon ein Beamer - keine Ahnung, wie die den angebracht haben.
    Aber dann müsste es doch auch möglich sein, z.B. eine Reihe Control One Pro in weiss oberhalb der Bühnenvorderkante zu verteilen.
    Und etwa über der dritten Sitzreihe eine zweite Reihe.
    Wie viele sind da realistisch?
    Ich würde die erste Reihe mit 4 und die zweite so mit 6-8 Stück veranschlagen.
    Wenn das machbar ist, reduziert es die Kosten wohl gleich mal um den Faktor 10...

    Zitat

    ich werde das jetzt nicht am rechner simulieren, das bezahlt ja keiner.


    Das kann ich durchaus nachvollziehen.
    Für unsere eigenen Anforderungen hat bis jetzt MAPP gereicht - auch ohne die dazu gehörenden Edel-Boxen.
    Frage: Gibt es von Meyer Boxen, die mit den Control One Pro wenigstens ungefähr vergleichbar sind?
    Dann könnte ich einen Versuch starten, das mal selber zu simulieren - auch wenn klar ist, dass dieser Versuch professionellen Ansprüchen nicht unbedingt genügen wird.
    Aber für einen Eindruck würde es mir genügen.

    Gruß
    Claus

    P.S.: Ich bin ja auch nicht erst seit gestern in diesem Forum unterwegs.
    Was ich besonders toll finde, ist die Tatsache, dass sich Forenmitglieder, die sich mit solch einem "Kleinkram" normalerweise eher nicht beschäftigen, deren Meinung ich aber zu schätzen gelernt habe, sich mit der Thematik auseinandersetzen, obwohl es ausdrücklich nichts zu verdienen gibt ausser virtuellen Lorbeeren.
    Danke dafür.

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