ich denke es geht eher um die grundsätzliche frage, ob man mit dieser frage nicht besser im party-forum aufgehoben wäre. schliesslich dikutieren hier hauptsächlich profis, die sich diese frage nicht mehr stellen müssen. und bei dir dachte ich eigentlich auch, das du das wissen müsstest...
aber gut, wenn du es nicht weisst, versuche ich es mal in ganz einfache worte zu fassen:
um einen akustischen kurzschluss zwischen vorder- und rückseite des lautsprechers zu verhindern, baut man ihn in ein gehäuse ein. die einfachste form ist das geschlossene gehäuse. der nachteil dieser bauform ist vor allem die zu tieferen frequenzen abfallende leistungskurve, sprich: die box wird zu tieferen frequenzen leiser. dafür bietet sie aber ein ausgesprochen gutes impulsverhalten.
beim bassreflex-prinzip handelt es sich um einen direktstrahler, der bei tieferen frequenzen von einem resonator unterstützt wird. damit bekämpft man den abfallenden frequenzgang zu tieferen frequenzen bei geschlossenen gehäusen. die tiefen werden also sozusagen "gepusht".
dieses bauprinzip bietet recht gute kompromisse aus frequnezgang, impulswiedergabe und leistung.
beim bandpass-prinzip gibt es keinen direktstrahler. hier werden nur die resonatoren an die luft angekoppelt, das heisst der schall wird nur durch diese resonatoröffnungen abgegeben.
dieses prinzip hat, wie jedes andere auch, vor- und nachteile. zum einen kann man über die resonatoren deutlich grössere wirkungsgrade erreichen als mit direktstrahlern, es bietet aber prinzipbedingt auch das schlechteste impulsverhalten und den eingeschränktesten frequenzgang dieser drei bauformen.
genauere infos gibt es bei bedarf z.b. hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Lautsprechergeh%C3%A4use
ich hoffe geholfen zu haben.