da ich heute morgen zwischen betäubung und op ein bisschen zeit hatte, blätterte ich mal so im spiegel und sah das :shock: :
![]()
kann jemand mir als neuling
erklären, warum man die mikros so anordnet?
vielen dank für die erleuchtung(en)
da ich heute morgen zwischen betäubung und op ein bisschen zeit hatte, blätterte ich mal so im spiegel und sah das :shock: :
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kann jemand mir als neuling
erklären, warum man die mikros so anordnet?
vielen dank für die erleuchtung(en)
Damits parallel zum Kragen verläuft. Ist doch logisch ![]()
Das ist keine Mikrofonanlage, sondern ein Hörnertrafo für special effects.
Ihr kriegt auch nichts von dem mit, was in der Welt der Reichen und Wichtigen en vogue ist und schön macht ![]()
Hallo!
Die Mikrofone an diesem Ort sind immer so ausgerichtet (zumindest immer wenn ich es gesehen habe), vielleicht kann uns ja doch irgendwer erklären, warum....
Gruß, Stefan
Vielleicht ist auch immer der gleiche Fotograf da, der dann sagt, so Tagung vorbei, fürs Foto sehen die Stäbchen da viel besser andersrum aus.
Ein Windschutz fehlt ja auch, der sieht vielleicht auch nicht so gut auf dem Foto aus ![]()
Zitat von "sw474"Die Mikrofone an diesem Ort sind immer so ausgerichtet (zumindest immer wenn ich es gesehen habe), vielleicht kann uns ja doch irgendwer erklären, warum....
das war ja auch meine intention ![]()
Audiowerk bei uns auf'n land dauert's immer ein bissl länger, bis das, was en vogue ist, bei uns aufschlägt ![]()
...und das von den schönen, den reichen und den ganzschönreichen ganz mal abgeseh'n :lol: :lol: :lol:
Meines wissens nach stehen die Mikros immer so, daß das Mikro gegated ist, welches den geringeren Pegel hat; sprich es ist immer nur eines von beiden offen; der Redner kann sich bewegen und das zu verstärkende Tonsignal ist innerhalb eines knappen Meters (gestützt durch Kompressoren) weitgehend gleich laut im Saal.
An Rednerpulten mit Manuskript-Ablage, an dem der Redner zum größten Teil Mittig steht (bsp: Bundestag mit 2x Gefell KEM 970), ist das ebenfalls der Fall, jedoch bewegt sich der Redner an jenem Pult nicht so, wie in dem oben genannten Beispiel.
Wenn beide Mikros offen wären, hätte man ab und an das Problem von hörbaren Kammfiltereffekten.
denke mal, daß der Gedankengang aus meinem Gehirnglobus weiterhelfen könnte ![]()
Gruß
sec
Ich trink noch 'n Bier ![]()
Dem einen oder anderen ist klar, das die Probleme mit Rednerpult-Mikrofonierungen immer erst dann anfangen, wenn in die Mikros hineingesprochen wird...
Zitat von "Mechwerkandi"Dem einen oder anderen ist klar, das die Probleme mit Rednerpult-Mikrofonierungen immer erst dann anfangen, wenn in die Mikros hineingesprochen wird...
Die da wären???
Oder anders gesagt, nichts was man nicht mit einem Kompressor ( die in jedem üblichen Digtalpult ja vorhanden sind ) nicht einfach lösen kann
Meiner Ansicht nach sieht man hier MZH 3040 mit ME36, seitlich besprochen.
Meint hier jemand, das wäre ein Microtech Gefell Prototyp? Das KEM970 ist wesentlich größer, es sind ja auch fünf Kleinmembrankapseln verbaut.
Zwar erlebe ich auch immer wieder Mal, dass ein ME36 seitlich besprochen wird, wenn der Sprecher den Blick zum Podium wendet oder zur Projektionsfläche, aber nur kurzzeitig, die klanglichen Einbußen sind für kurze Zeit tolerierbar, aber dauerhaft?
Dass ein Automixer verwendet wird, ist sinnvoll. Jedoch ist fraglich, ob die Anordnung so vom Hersteller empfohlen ist bzw. wäre interessant zu wissen, ob es denn da einen ernsthaften technischen Hintergrund gibt.
Vielleicht gingen die Windschutze verloren und es ploppte immer so stark, dass man sie nun offaxis bespricht?
Zitat von "klauston"
Die da wären???
In erster Linie: PA Techniker.
Die Geschichte der ELA Technik ist voll von Anekdoten, die ohne diese Spezies nie möglich gewesen wären... :wink:
Zitat von "hermste"
Jedoch ist fraglich, ob die Anordnung so vom Hersteller empfohlen ist bzw. wäre interessant zu wissen, ob es denn da einen ernsthaften technischen Hintergrund gibt.
Angesichts des geringen Abstandes der Sockel zueinander und des zu erwartenden grossen Aufsprechabstandes auf eine hypercardoide ist die Vermutung naheliegend, das der Kollege genau gewusst hat, was er da zusammenschraubt.
War/ist das eine Festinstallation?
Zitat von "hermste"Jedoch ist fraglich, ob die Anordnung so vom Hersteller empfohlen ist bzw. wäre interessant zu wissen, ob es denn da einen ernsthaften technischen Hintergrund gibt.
das war auch meine frage
Da hat jemand das Know-how aus dem Lautsprecherbereich übertragen auf die Mikrofontechnik; schließlich dreht man die Lautsprecher ja auch auseinander, um den Überlappungsbereich möglichst klein zu halten...
Zitat von "klauston"Oder anders gesagt, nichts was man nicht mit einem Kompressor ( die in jedem üblichen Digtalpult ja vorhanden sind ) nicht einfach lösen kann
Bei manchem Redner würde ich eher zu einem Gate mit sehr hohem Treshhold raten. Obwohl: sicherlich könnte das eine oder andere Redemanuskript auch eine inhaltliche Kompression um mehr als 90% vertragen.
Wäre es ggf. möglich, dass auch der Stehpultdesigner mit Schuld an einer unglücklichen Positionierung hat? Offensichtlich verschwinden ja die Daumen in der Pultplatte, also scheit das nicht eben zu sein. Wenn dann noch weitere optische Vorgaben (aus vielen Kamerapositionen nicht frontal vor der Nase) dazu kommen, tritt das Gewerk des Lautmachers doch oft mal die die zweite Reihe.
Zitat von "klauston"Die da wären???
Oder anders gesagt, nichts was man nicht mit einem Kompressor ( die in jedem üblichen Digtalpult ja vorhanden sind ) nicht einfach lösen kann
Kann es sein, dass Andi weniger technische, als inhaltliche "Probleme" meinte? ![]()
Grüße
David Kammerer
Diese merkwürdige Ausrichtung ist mir auch schon öfter aufgefallen. Scheint dort immer so zu sein - allerdings selten so extrem wie in dem Foto oben.
Geht aber auch anders:
Quelle: Internet
danke volker, die(se) bilder kennt man ja zu genüge :roll:
mir erschließt sich nur nicht der grund jenes handelns, schließlich ist's ja in deinem letzten bild richtig gemacht.
Offensichtlich sind im Bundeskanzlerinnenamt und im Schloss Bellevue unterschiedliche Techniker am Werk.
Hallo,
Ich vermute mittlerweile doch eher optische Gründe. Die Mikros verschwinden so immer vor dem schwarzen Anzug und stehen nicht vor hellem Hemd und Krawatte (zumindest nicht aus der Fernseh-Perspektive von vorn).
Gruß, Stefan
Ihr solltet mal bei uns im Kongress den Lichtsetzenden und Rednerpultmikro-Optimierenden Kameramann erleben - da stellen sich ganz andere Fragen... ![]()
(aber das Gemotze macht dann doch wieder irgendwie Spass :wink: )