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Orchestermikrofonierung Nahabnahme

  • oton
  • 19. Juni 2012 um 10:26
  • oton
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    • 19. Juni 2012 um 10:26
    • #1

    Moin,

    Ich plane gerade eine Show mit Orchester & Band, bis jetzt haben wir die Veranstaltung 1-2 Mal im Jahr gemacht, jetzt soll das Ganze u.U. auf eine kleine Tour. Orchester ca. 60 Mann, Band DR/Bass/2x Git/ Keys/10 Sänger

    Bis jetzt sieht die Mikrofonierung so aus:

    - Geigen & Bratschen mit Clipmikros B&K oder Sennheiser, funktioniert so und soll so bleiben, teilweise Kanäle über Y-Kabel zusammengefasst. Befestigung über die AKG Halterung.

    - Celli & Bässe mit Kleinmembran Superniere, Schoeps oder Sennheiser 8000´er, wobei die Sennheiser etwas sanfter klingen und mit tendenziell etwas besser gefallen.

    - Holzbläser dito mit Superniere von oben, Schoeps oder Sennheiser

    - Hörner mit 421/441 von hinten, Trompeten mit Großmembran (TLM 102o.ä. ) von vorne, Tuba mit Kleinmembran (Niere) von oben.

    - Harfe mit Mikro innen mit eingeklemmtem "Harfenschaum" und Kleinmembran Niere

    - Percussion (Schlagwerk, Pauken, Kleingeschüttel etc.) mit Kleinmembranen Niere benfalls von oben.

    - Percussion mit Kleinmembran Niere von oben


    Band wird normal R&R mikrofoniert, Plexiglas um den Drummer

    Gemischt wird das Ganze über zwei Pulte, 1x Orchestermix und ein mal komplett-FOH, der bekommt einzelne Instrumentengruppen & Stimmführer aus dem Orchesterpult. Der Orchestermischer liest die Partitur mit und schiebt Soli´s etc.

    Monitor In-ear für die Sänger & Band (und teilweise für die Percussionisten im Orchester), kleine Speaker auf Stativen (d&B E1 o.ä.) für das Orchester, wo es benötigt wird.

    so jetzt die Frage, Probleme bereiten mir tendenziell die Celli, Bässe & Holzbläser. Hier suche ich nach einer Möglichkeit, die Instrumente noch genauer/direkter zu bekommen. es sollten aber keine Pickups o.ä. benutzt werden, das Ganze soll doch noch relativ natürlich klingen. Ausser ihr habt eine Lösung die WIRKLICH gut klingt

    Die Holzbläser sind tendenziell am schwierigsten, gibt es da spezielle Mikrofonierungen/Clipmikros etc., die einen natürlichen Klang bei guter Trennung bieten? für die Flöten hatte ich schon mit Headsets geliebäugelt.


    also, Ideen her !!!!

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  • tufkaklto
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    • 19. Juni 2012 um 10:30
    • #2

    Headsets für Bläser ist eine gute Idee, und für Chelli usw gibt es was von dpa incl. Halterungen
    Das ist wirklich gut

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

    Ganz großer Fan des " Themen als gelesen markieren " Buttons

  • oton
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    • 19. Juni 2012 um 10:36
    • #3

    bei Flöten kenne ich das mit den Headsets, hat das auch schon einmal jemand mit Oboe/Klarinette/Fagott etc. versucht ? da müsste es doch auch schon Speziallösungen geben, z.B. für Kletzmer oder so ?

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  • guma
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    • 19. Juni 2012 um 10:59
    • #4

    Gute Erfahrungen habe ich für die Holzbläser mit einer "Halbnahabnahme" ( jeweils 2 x Karinette/Flöte/Oboe ... ) mit 1 x MK4 oder, wenns noch ein bisschen weiter weg sein darf, MK41.

    Wenn das Budget es erlaubt Einzelabnahme. Dann mußt Du die Halterungen ( DPA oder Schoeps ) aber rechtzeitig bestellen !!!

  • simonstpauli
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    • 19. Juni 2012 um 11:08
    • #5

    Zu Bässen und Celli hab ich was Schönes:

    Schoeps MK8 mit einer Selbstbauspinne vorsichtig am Steg befestigen, eine Seite der Acht zu den Saiten, die andere Seite zur Decke. Gibt einen guten Klang und ziemlich gute Seitwärtsdämpfung. Klappt auch mit den AT Bändchen.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • oton
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    • 19. Juni 2012 um 13:25
    • #6

    Danke die Herren,

    das mit der Acht am Kontrabass kannte ich mit einem U87 in Schaumstoff, aber die Variante mit einem CCM ist natürlich schöner .. ;-))

    Budget ist da, kennt jemand Verleiher (ausser Crystal Sound, da weiss ich was sie haben), die Orchestermikrofonierung verleihen und vielleicht auch ein paar Specials da haben ?

    mfg Marcus

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  • guma
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    • 19. Juni 2012 um 14:48
    • #7

    Ich kann noch 22 Schoepse mit diversen Spezialkapseln und Halterungen sowie zwei Händchen voll DPA 4099 ebenfalls mit verschiedenen Halterungen bieten. Allerdings wärs nett, wenn Du bald in die Puschen kämst, wenn da noch die eine oder andere Halterung nachbestellt werden müßte. :wink:

  • oton
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    • 19. Juni 2012 um 17:06
    • #8

    Klar mache ich, das dauert allerdings eh noch, die Tour wäre erst nächstes Frühjahr, allerdings werden wir noch 1-2 Shows bis dahin haben, wo ich experimentieren kann. Schick mir doch bitte mal per PM was du im Augenblick anbieten kannst.

    Hast du oder jemand anderes Erfahrungen mit dieser Halterung:

    http://www.dpamicrophones.com/en/products.aspx?c=Item&category=118&item=24379

    und mit diesem Flötenadapter:

    http://www.schoeps.de/de/products/fa1

    anyone ??

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    • 19. Juni 2012 um 17:44
    • #9

    Jawoll, habe ich beide schon benutzt. Funktionieren beide super. Der Schoepsadapter braucht allerdings, wenn man ihn so verwendet wie auf der Abbildung, unbedingt noch ... < Betriebsgeheimnis > :wink:

  • oton
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    • 19. Juni 2012 um 19:07
    • #10

    ... Gegengewicht ... :wink: .. Spaß beiseite, stört das die Flötisten nicht ?

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  • guma
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    • 19. Juni 2012 um 19:20
    • #11

    Du meinst: Stört das die Flötistinnen nicht ? :lol:
    Machst Du einmal < Betriebsgeheimnis > drauf, dann stört die Halterung überhaupt nicht mehr, wenn Du < Betriebsgeheimnis > wieder abbaust. Alles eine Frage der Verhältnismäßigkeit und des Verhandlungsgeschicks.

    Als ich vor ~ 12 Jahren mal ein Musical auf Nackenbügel umstellen wollte, gabs sofort die "Zahnspangendiskussion". Nachdem sich das aber wegen der bekannt besseren Ergebnisse sogar in der Glotze mehr und mehr durchssetzt und zur optischen Normalität geworden ist, kräht kein Hahn mehr danach.

  • Teddytaste
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    • 19. Juni 2012 um 20:19
    • #12

    Moinsen,
    ich nehme im Augenblick bei einer Kapelle die Flöten mit MKE-2 ab, direkt mit Klettband an der Flöte befestigt, klingt nah, ausgewogen und hat enormen Output.
    Mittlerweile gibt es da auch keine Diskussionen mehr, das Resultat zählt :D

    Aber dafür hat's mir vor Monaten schon ein Kabel zerlegt, Stuhlfüße sind manchmal gandenlos....

    An Bratsche/Cello/Bass packe ich entweder AT350 bzw. AT-PRO35x, hab damit ganz gute Erfahrungen gesammelt.
    Violinen bekomme ich ganz passabel mit KM184 (viel Nebenlärm...) und mit ATM450 (viel Output before Feedback) eingefangen.

    Aber das sind nur meine persönlichen Erfahrungen....


    lg pb

    peter birkholz

    pb-showtechnik.de

  • oton
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    • 19. Juni 2012 um 21:08
    • #13

    Diskussionen habe ich Gott sei Dank keine, das Orchester kann gut mit den Mikros umgehen, das ist ja manchmal ein Riesenproblem.

    Mir geht es vor allem um eine gute Trennung und viel Direktsignal, da z.B. auf engeren Bühnen die Drums trotz Plexiglas ganz schön in die Orchestermikros streuen, und wir haben auch öfters ältere "Gaststars" dabei (Steve Hackett, John Lord), die auch jede Menge Wind auf der Bühne erzeugen können ... :roll:

    Ausserdem geht es oft nicht darum, das Orchester an sich einfach lauter zu bekommen, das würde wahrscheinlich auch mit weniger Close-Miking gehen, aber da spielt halt noch eine veritable Rockband mit .... und was ich da manchmal temporär am FOH mit den Orchestergruppen treibe darf man keinem gestandenen Tonmeister zeigen ... :D:D:D

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  • wora
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    • 22. Juni 2012 um 01:44
    • #14
    Zitat von &quot;oton&quot;

    ... aber da spielt halt noch eine veritable Rockband mit .... und was ich da manchmal temporär am FOH mit den Orchestergruppen treibe darf man keinem gestandenen Tonmeister zeigen ... :D:D:D


    oh ja, das kann ich aus eigenen, leidvollen erfahrungen, nachvollziehen ;)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • audi
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    • 5. September 2012 um 00:29
    • #15
    Zitat von &quot;Teddytaste&quot;

    An Bratsche/Cello/Bass packe ich entweder AT350 bzw. AT-PRO35x, hab damit ganz gute Erfahrungen gesammelt.

    lg pb

    Ich auch, besonders am Bass.

    Für die höheren Streicher finde ich die Halterungen von http://www.amplistring.de sehr gut. Das klingt in Verbindung mit MKE2 sehr gut, nehme ich aber meist nur für die ersten Pulte und den Rest dann von oben.

    An Hörnern und Pauken kommt das Josephson e22S sehr gut. Für die Klarinetten nehme ich am liebsten Schoeps MK4 sehr niedrig gestellt. Das schattet dann viel ab und es kommt weniger Müll von der Bühne rein. Von SD Systems gab´s mal sehr guten Clip-Systeme mit 2 Kapseln für Klarinette, würde ich aber nur für Solisten nehmen. Für die Flöten gab es auch sehr schöne Mikros von SD Systems. Die müsste es noch auf dem Markt geben.

  • rockline
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    • 5. September 2012 um 07:35
    • #16

    AT AE3300.

  • guma
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    • 5. September 2012 um 10:04
    • #17

    Bist Du sicher, dass Du dieses http://eu.audio-technica.com/de/products/product.asp?catID=2&subID=9&prodID=1775 Gesangsmikro meinst ? Das trägt aber ganz schön auf. :D Warum keines von Deinen China Condensern ?

  • wora
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    • 5. September 2012 um 10:54
    • #18

    das AE3300 ist in der tat ein tolles und multifunktional benutzbares mikrofon.
    an den genannten streichinstrumenten würde ich aber auch eher die kleinen und leichten ATM350 einsetzen, vor allem wenn man "störquellen" auf der bühne hat (z.b. schlagzeug)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

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    • 5. September 2012 um 11:32
    • #19

    Dem kann ich nur zustimmen, das 3300 nutzte ich zwar in erster linie für gesang, aber aufgrund seiner "herkunft" kann man es auch sehr gut an anderen positionen nutzen, E-Git, OH (da schraube ich dann aber den korb ab), Perc. und auch Bläser. bei den streichern hab ich dann meine alten ATM35.

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

    Application Support Engineer - HK Audio

  • billbo
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    • 5. September 2012 um 12:15
    • #20
    Zitat

    OH (da schraube ich dann aber den korb ab)

    Warum? Sieht das dann mehr nach "richtigem" OH aus?
    Ich würd' den Windschutz eher dran lassen bzw. bei dieser Anwendung u. U. noch einen zusätzlichen drüber stülpen.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

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