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Das Pultsitter-Thema mal wieder ...

  • guma
  • 17. September 2012 um 23:30
  • guma
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    • 19. September 2012 um 19:35
    • #21
    Zitat von "marce"

    Den Satz also bitte so umformulieren:

    Sprich - stelle ich von mir aus ein LS9 darf jeder der kommt erwarten, daß ich ihm das Pult erklären und auch bedienen kann.
    Stelle ich auf Woras Wunsch eine iLive darf er sie gern benutzen und machen was er will, muss aber mit evtl. Problemen selber klar kommen.

    ... und jetzt schlagt mich :)

    Keiner schlägt Dich !
    Ist doch klar, wenn ich mir ein Pult bestelle, brauche ich nur jemanden, der mir zuverlässig patches ansagen kann, Umsteckwünsche nach vorne telefoniert und sich mit den sonstigen "Einrichtungen" am FOH auskennt.

    Was Wolfgang und ich verschiedentlich erleben, ist, dass Pulte aus dem Eigenbestand des Verleihers, die man selbst nicht regelmäßig bedient und sich so nicht unbedingt bestellen würde, mit zugebuchtem Personal geliefert werden, das sich nicht auskennt. Da stimmt auch einfach das "kannst Du nich mal eben einspringen" Argument von billbo nicht. Da muß man auch mal nein sagen können.
    Völlig fiktives Beipiel: ( ich weiß Billbo, es würde real niiiieee so ablaufen und es gäbe gaaaaanz andere realistische Lösungen :wink: )
    Ich komme in billbos Laden und brauche einen PM5D Betreuer. Alles super.
    Jetzt ist der PM5D aber gerade kaputt und alle anderen PM5Ds in town sind schon gassi.
    Statt dessen hat billbo einen SD8 besorgt. Wieder alles super. Ich mache meinen Job und billbo bringt mir ab und an ein Kaltgetränk vorbei. Leider ist es aber so, dass niemand den SD8 bezahlen will und ich werde gefragt, ob ich nicht über billbos Privat LS9 ??? ... Nicht mehr ganz super, aber alle wissen, dass der Laden heute abend nur halb voll wird ich mische auf dem LS9 und billbo bringt ....
    Jetzt ist billbo aber auf Tour, der PM5D ist nicht kaputt und der Ersatzhaustechniker hat keine Ahnung.
    Was ist jetzt das Problem ?
    Der guma, der zu wenig PM5D routine hat ?
    Der Veranstalter, der sich den Ersatzmann in seinen Laden gebucht hat, der das Pult nicht kann?
    Der Techniker, der sich da hinein hat buchen lassen ?
    Die Agentur, die nicht noch für nen fuffi den XL3 mit siderack als Ausfallslösung gebucht hat ?

  • billbo
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    • 20. September 2012 um 01:15
    • #22

    Auch wenn ich das, zugegeben, jetzt 3 x lesen musste um folgen zu können (das liegt aber vielleicht auch ein bischen am 3. oder 4. Grappa beim Aftershow - Italiener :D :( das Problem ist das Agreement zwischen Deinem Tourveranstalter und dem Örtlichen ("Hausanlage wie vorhanden, 1 Mann Ton/ 1 Mann Licht/ keine Extras").
    Lösen wirtst DU es: Start ab 'Initial Data' (weil der Ersatzmann seine PCMCIA Karte mit sinnvollem Startsetup vergessen hat, die Sparekarte vom Haus nicht auffindbar ist, und auf dem Pult sich noch das File des Deathmetalmischers vom Vortag befindet). Er bringt Dir nachmittags aber schuldbewusst Kaffee und Schnittchen ans Pult.
    Ausbaden wird es die Vorband ("kein Problem, ihr kommt dann zum Einlass auf die Bühne. Geht schon irgendwie").

    Klare Regeln, klare Handlungsweisen. Business as usual, morgen ist wieder ein Konzert.

    So etwas in der Art wolltest Du doch jetzt hören, oder? :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • guma
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    • 20. September 2012 um 08:00
    • #23

    Ich kanns noch viel kürzer sagen:
    Klar werde ich es lösen wie ich es immer löse, Sch... ist es trotzdem, wenn der Sitter zu wenig weiß. :D

  • billbo
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    • 20. September 2012 um 17:49
    • #24

    Klar ist das Sch.....
    Wenn Du's als Bandmischer komfortabler magst: ganz einfach, suchst Du Dir am besten einen richtig großen, bedeutenden Auftraggeber incl. Management mit guten Kontakten und einigen Jahrzehnten Szeneerfahrung.
    Der (in jeder Hinsicht) gute 'Scorpions' Kollege kriegt sein PM5 überall auf der Welt. Und der zuständige lokale Babysitter kann, wenn der Easytilt erst mal hochgeklappt ist, im Prinzip Kaffeetrinken gehen. (In Wirklichkeit bekommt er sein Geld natürlich nicht für Kaffeetrinken und Händchenhalten, sondern stattdessen umgehend alternative Aufgaben) Dafür gibt' s dann andere Sorgen: "Nächste Woche is' leider ganz schlecht" ist in solche Regionen z. B. auf gar keinen Fall eine Option.

    Wer ein paar Spielklassen tiefer mitmachen möchte tut hingegen erfahrungsgemäß gut daran sich rechtzeitig darauf vorzubereiten, dass es am persönlichen Arbeitsplatz wohlmöglich nicht immer ganz so komfortabel zugehen wird. Zumindest bis Plan C sollte das individuelle Repertoire dann schon reichen.

    (Ich geh dann jetzt mal meine derzeitige Tourvollproduktion (ohne Babysitter) aufbauen und einrichten. Wenn's dumm läuft bin ich daher eine dreiviertel Stunde nicht zu erreichen.) :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • treibsand
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    • 22. September 2012 um 07:25
    • #25

    Darf man den Herren Diskutanten eine gaaanz doofe, vielleicht auch praxisfremde Frage stellen?
    Wisst ihr eigentlich, was ihr wollt?

    Ohne jetzt zu ketzerisch zu sein: ich erlebe ähnliches eigentlich tagtäglich in meinem Hauptberuf - einer Mischung aus Händler und Techniker im Industriesektor. Natürlich macht es viel mehr Spass, wenn ich bei irgendwelchen großen Konzernen wahlweise den geschulten Verkäufer oder den "Vertriebsingenieur" anstelle der "eight-to-twelve"-Telefonmitarbeiterin erwische.
    Aber - sorry - genau das ist mein Job, den ich IMHO gut erledige: ich muss mich da durcharbeiten! Ich muss mit dem, was mir angeboten wird, ein einigermaßen gleichbleibendes, gutes Ergebnis liefern. Dafür werde ich bezahlt, deshalb kaufen meine Kunden bei mir.
    Dieses divenhafte Pochen auf eine erstklassige Pultbetreuung verstehe ich -in der Summe- nicht. Wenn man auf jemanden trifft, der keine Ahnung hat, heisst es nach Nu(h)r: einfach mal...
    ...das gilt aber irgendwie auch für beide Seiten. Dem Gegenüber klar machen, dass er sich besser um höherwertigen Ersatz kümmert und so lange (notfalls bis zum Konzertende) mit dem vorhandenen Schrott das Beste draus machen.
    Das ist wirklich professionell und das zeigt dem anderen recht schmerzhaft seine eigenen Defizite!

    Im Endeffekt isses doch so, dass man bei unbekannten Tischen den unwissenden Pultbetreuer gerne mal übers Knie legen würde, während bei bekannten Pulten eher das Entwicklerteam hier und dort mal an die Seite genommen und kräftig geschüttelt gehört, weil es, aus eigener Sicht, komische, nicht nachvollziehbare Dinge gemacht hat.
    So what?

    Um dann mal ein wenig wissenschaftlich zu enden, zwei Zitate:
    "What you get is what you see" - Tina Turner
    "Hat's dir nicht gefallen, dann bohr dir doch ein Loch ins Knie. Denn manchen kann man's recht oft tun, doch allen eben nie." - die Fraggles.

    (bitte den norddeutschen Sarkasmus zwischen den Zeilen zu entschuldigen)

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • guma
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    • 22. September 2012 um 08:06
    • #26

    ... Umgekehrt ist es aber so:

    Bist Du als Mixer bereit, bei Personal und Ausstattung jede Kröte hinzunehmen, lieferst Du selbst dem Veranstalter die besten Argumente dafür, immer den billigsten Anbieter zu nehmen.

    Gegenfrage: Was sollte Deiner Meinung nach ein FOH Betreuer können, wenn Du ihn dafür und zwar genau für diese Aufgabe bezahlen mußt ? Du suchst doch jetzt nur nach Argumenten dafür, gar keinen zu bezahlen sondern ne kostenlose Atrappe dafür hinzustellen.

    "Was sollte der FOH-Betreuer können ?" und "Braucht man überhaupt einen FOH Betreuer" sind zwei verschiedene Fragen. Du kannst nicht mit Anworten auf die eine die andere beantworten.

    Das Beispiel mit dem Ansprechpartner bei der Firma, die Dein Kunde ist, hinkt gewaltig. Ein zutreffendes Equivalent dafür wäre beispielweise bei einem Stadtfest die Verwaltungsazubine vom Stadtmarketing:
    Wir sind immer nett zu der, gehen immer davon aus, das sie nix weiß und sind freudig erregt, wenn sie doch mal ne vernünftige Auskunft geben kann. Das sollte aber nicht die "Betriebsart" für einen FOH Betreuer sein, der Geld dafür kriegt.

    Natürlich kriegen wirs immer irgendwie hin, das ist aber kein Argument, sich nie zu wehren !

  • guma
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    • 22. September 2012 um 10:15
    • #27

    Es gibt da eben unterschiedliche Situationen für den Betreuungsbedarf, die Betreuungsmöglichkeit:

    Bin ich in einem JUZE/kleinen soziokulturellen Zentrum, wo das die Aufgabe des BUFDIs ist oder bin ich in einem großen Club, wo der Haustechniker mit Betonung auf Techniker Bestandteil einer Vertragsvereinbarung ist.
    Bin ich auf der Stadtfest-"Mainstage" wo noch drei weitere Bandmixer auftauchen oder auf der Bühne vom Verein der Hobbyfloristen, wo in drei Tagen ein Mal ein Fremdmixer vorbeischaut.
    Bin ich auf einem mittelgroßen Festival, wo es darum geht 4 - 6 Fremdmixer am Tag durchzuschleusen oder auf einem Kleinstfestival mit zehn Bands und ich bin nicht der Mixer des "topacts" sondern tauche unerwünscht im Nachmittagsprogramm auf.

    Thema dieses Threads sollten die Situationen sein, in denen ein FOH Betreuer wirklich gebraucht/bestellt/bezahlt wird und dieser inkompetent ist entweder weil er sich selbst überschätzt oder die Verleihbude die Situation falsch einschätzt und/oder am falschen Ende spart.

  • Kracky
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    • 22. September 2012 um 12:58
    • #28

    Unter dem Vorsatz wäre das Thema dann doch eher was für die Pro Bretter, oder?

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • billbo
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    • 22. September 2012 um 14:45
    • #29

    PA 1972:
    Zwei ausgeschlafene Jungs (Ton/ Licht), ein alter Möbelwagen voll Holzkisten und Blech, 3-4 kräftige Gestalten vom Veranstalter mit Focus auf körperliche Eignung.
    Fertig; lasst Türen aufmachen für die 1000 oder 5000 Leutchen, die seit Mittags am Tor rütteln und "wir wollen rein!" brüllen.

    PA 2012:
    1 Tourzwölftonner, 1 - 2 Sattel des lokalen Eventservice.
    1 Tourtonler.
    1 Tourmonitorer.
    1 Toursystemler.
    1 Tour LD.
    1 Tour Movinglight Operator.
    1 Videoteam.
    2 örtliche Tonler.
    1 örtlicher Mikrofonierer.
    2 örtliche Lichtler.
    1 Stagemanager.
    3 Backliner.
    1 IT - Spezialist.
    1 Tourrigger.
    1 Headrigger.
    2 Rigger/ Grounder.
    1 Sicherheitsingenieur.
    1 Messingenieur Schallschutz.
    1 Meister.
    8 Stagehands.
    1 Crewchief.
    1 Sicherheitskonzept/ Entfluchtungsplan/ Immissionsschutzgutachten/ ordnugsamtliches und bauaufsichtliches Genehmigungsverfahren.
    Fertig; lasst Türen aufmachen für die 100 oder 500 Leutchen, die mit etwas Glück im Laufe des Abends vielleicht doch noch vorbeischauen.

    Wer findet die Fehler im zweiten Bild? :)

    Ihr wolltet IT - Baustellen, jetzt habt Ihr IT - Baustellen. Also lebt auch damit.

    "Huch, die falsche Bedienoberfläche."
    "Huch, die falsche Firmware."
    "Huch, falsche Buchstaben auf den Holschachteln."
    "Huch, der örtliche Monitorer ist 'ne Pfeife."
    "Huch, den örtlichen Pultsitter frag' ich besser gar nix, soviel ist nach 3 Minuten schon mal klar."

    Liebe Kollegen: genau JETZT fängt Euer Job als Bandtonler an...

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • tufkaklto
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    • 22. September 2012 um 14:54
    • #30

    Da hat der Billbo gar nicht Unrecht.

    Die Frage ist, willst Du wieder dorthin zurück, wo Du 1972 warst?

    Die andere Seite, natürlich sind das Themen, die einen berühren, aber es könnte auch so einfach sein, wenn sich alle Beteiligten an gewisse Grundregeln halten würden.

    Pultsitter der das Pult kann und den Tourtoner unterstützt sollte schon fit sein, soweit sind wir uns einig, oder?
    Wobei ich auch fairerweise sagen muß, das auch ich je nach Pult unterschiedlich viel weiß und manche Sachen auch nachsehen muß.
    Aber man kann immer irgendwie helfen.
    Ich bin auch schon an neuen Pulten gestanden und mußte mich reinarbeiten, das kann man dann aber auch von jedem Anderen verlangen

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

    Ganz großer Fan des " Themen als gelesen markieren " Buttons

  • guma
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    • 23. September 2012 um 07:01
    • #31

    Ich kann zwar erst ab 1977 mitreden, ( 1972 war ich erst 13 :? ) kann mich jedoch sehr genau erinnern, dass es damals auch schon Luschen gab, die vor Mischpulten standen von denen sie nicht genau wussten, wie die funktionierten. :lol: :lol: :lol:

  • gert
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    • 23. September 2012 um 09:45
    • #32

    Also wenn man als gewerblicher Tonmann seinen Lebensunterhalt bestreitet sollte man die üblichen Mischpulte schon bedienen können. Mit oder ohne Betreuer!. Der ist meiner Meinung nur dazu da mir die PA so einzustellen das sie fuer meinen Showfile passt und mir das Patch zu erklären.
    In so einem Fall geht es ja nicht um Vorlieben sondern darum einen Job zu machen. Wenn ich Trucker wäre fahre ich ja auch das Auto das mir mein Chef gibt oder?
    Wer sich auf den örtlichen verlassen muss hat in der gewerblichen Tonmachwelt keine lange Zukunft.

    Practice, Practice, Practice

  • treibsand
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    • 23. September 2012 um 10:55
    • #33
    Zitat von "guma"

    Thema dieses Threads sollten die Situationen sein, in denen ein FOH Betreuer wirklich gebraucht/bestellt/bezahlt wird und dieser inkompetent ist entweder weil er sich selbst überschätzt oder die Verleihbude die Situation falsch einschätzt und/oder am falschen Ende spart.

    Ich kann es ja verstehen, dass man als Mischer gerne mal durcheskaliert, wenn da eine Furzpiepe am Mischpult steht und vorsichtig formuliert, wenig hilfreich ist.
    Das ist übrigens auf allen Ebenen so, sowohl im JuZi (welche i.d.R. ohne BUFDIs auskommen), als in Clubs (wo der Betreueer eben mal 427 zeitgleiche andere Aufgaben zu lösen hat, weil der Bandmischer nämlich nach Mikrofonierung schreit, der Gitarrist gerne ne Rolle Gaffa braucht, der Bassist ncoh Strom braucht und der Schlagzeuger genau dann in seine Becken prügelt, während man mit der Dreierdose in der Hand um ihn herumturnt.)
    Der Job als Pultsitter wird auch in der "Unterliga" nicht besser, weil die Pulte kleiner und/oder weniger komplex sind, weil nämlich die dazugehörigen Bandmischer z.T. ebenso inkomplex sind. Sei es aus mangelnder Erfahrung, Motivation oder sonstweswegen.

    Und bitteschön: was meinst du mit "am falschen Ende spart"? Wo wäre denn das richtige Ende?
    Beim Systech? Beim Monitorler? Bei der Bühnencrew? Oder um eine ähnliche Summe zu sparen mal eben die bestellten BacklineaufdieBühnebuckler komplett streichen?
    Wenn Company X, Veranstalter Y und Agentur Z das lange im Vorfeld für eine Summe die kleiner als xyz € ist, vereinbart haben, dann ist das so (mal davon abgesehen, dass sie im Nachhinein sich eh über diese Summe streiten...)

    Ich kann mich übrigens in den letzten 20 Jahren Clubbusiness auch an ein paar Situationen erinnern, wo mir die anliegende Produktion aus unterschiedlichsten Gründen vorsichtig formuliert: auf den Sack ging und ich das dringende Bedürfnis hatte, mich zu revangieren, ohne die Veranstaltung zu gefährden.

    Zitat von "Kurt Tucholsky"

    „Der Vorteil der Klugheit besteht darin, daß man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger.“

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • guma
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    • 23. September 2012 um 11:01
    • #34

    Wenn Du auf dem job zu klug bist, zu meckern, bist Du gerne eingeladen, es hier zu tun. :D

  • billbo
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    • 23. September 2012 um 16:02
    • #35

    Da gibt's noch was, was 1972 schon genau so war wie es heute ist: so lange wie alles glatt läuft und funktioniert ist 'PA' die leichteste Sache der Welt. Die eigentliche Arbeit fängt genau dann an, wenn's eben mal nicht perfekt nach Plan läuft.
    Leider läuft es eigentlich nie perfekt nach Plan...

    Bezogen auf's Threadthema bedeutet das: für File reinschieben und 'confirm' drücken kann ich im Prinzip auch einen dressierten Affen schicken. Seinen Job beherrscht, wer's zügig und unauffällig auch dann gebacken kriegt, wenn die Entertaste streikt und der Pultsitter bereits hyperventiliert.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • wora
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    • 23. September 2012 um 21:31
    • #36
    Zitat

    ...Ihr wolltet IT - Baustellen, jetzt habt Ihr IT - Baustellen. Also lebt auch damit...


    also ich für meinen teil kann hier ganz eindeutig belegen, das ich noch sehr lange gegen die breite einführung von digitalpulten war. ich habe die probleme ja vorhergesehen, wurde aber oft dafür gehänselt, so von wegen "geh mit der zeit oder du gehst mit der zeit..."
    doch es gab auch noch andere kollegen, die den digitalen sehr skeptisch gegenüberstanden, vor allem eben aus bediengründen. die meisten mischer haben sich aber einfach ihrem schicksal ergeben, so wie die lemminge... ;)

    nein, es waren in aller regel die beschallungsunternehmen, die sich vor allem aus logistikgründen (ist alles im pult, da kann nix vergessen werden) auf die digitalen gestürzt haben und uns bandmischer immer mehr vor vollendete tatsachen stellten. wir mussten dann einfach lernen damit klarzukommen.
    dann entdeckenen wir eben, das es tatsächlich weniger arbeit ist, wenn man einen stick ins pult schiebt, als ein analoges pult komplett neu einstellen zu müssen. und nebenbei entdecken wir auch, das man dann sogar noch richtig ausgefuchste sachen einstellen und einfach wieder recallen kann - und das ist alles mit einem knopfdruck ausführbar... eigentlich doch auch recht nett, oder?
    also: wer hatte nochmal die digipulte eingeführt? ;)

    nun ist es aber einfach so, das man eben nicht alle pulte in und auswendig kennen kann.
    manchmal muss man an pulten arbeiten, die man nicht gut kennt. und dafür muss dann ein guter pultbetreuer da sein. wo ist das verständnisproblem?
    das wir dafür da sind, aus jeder situation die bestmögliche lösung zu holen, dürfte den meisten bandmischern bewusst sein. aber wir dürfen doch sicherlich auch den anspruch stellen, das uns die beschaller da entsprechend entgegenkommen - oder? 8)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • guma
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    • 23. September 2012 um 22:11
    • #37
    Zitat von "wora"

    ...nun ist es aber einfach so, das man eben nicht alle pulte in und auswendig kennen kann.

    Ja eben.... Vor allem nicht wirklich routiniert bedienen....ich nicht und ich schätze, Gert auch nicht.

  • gert
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    • 23. September 2012 um 22:44
    • #38
    Zitat von "guma"


    Ja eben.... Vor allem nicht wirklich routiniert bedienen... ich nicht und ich schätze, Gert auch nicht.

    Die Frage ist dann wie das Pult dann ohne mein Wissen auf den Job kam?

    Practice, Practice, Practice

  • guma
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    • 23. September 2012 um 22:58
    • #39

    Das hatten wir ja schon ausführlich. Spielt mein Kunde / und damit auch ich in der Liga, in der ich das Pult bestimmen kann, ist die Pultsitterfrage überflüssig.

  • simonstpauli
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    • 23. September 2012 um 23:08
    • #40
    Zitat von "gert"

    Die Frage ist dann wie das Pult dann ohne mein Wissen auf den Job kam?


    Die Frage ist eher: kann man sich das aussuchen?

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

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