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Allen&Heath iLive R72 oder GLD80?

  • carl carlton
  • 1. Oktober 2012 um 08:37
  • carl carlton
    Beiträge
    25
    • 1. Oktober 2012 um 08:37
    • #1

    Hallo,
    ich habe mal ein Frage zu den o.g. Pulten. Nachdem ich den Markt der Digitalen Pulte durchforstet habe und mir einige auch vor Ort anschauen konnte, habe ich mich für eines der beiden Pulte entschieden. Beide gefallen mir ganz gut, ich benötige eigentlich nur 16 Kanäle, 24 bringen aber Reserve und zur Not kann man beide Pulte erweitern.
    Welches Pult könnt ihr empfeheln, bzw. mit welchem habt ihr gute Erfahrungen gemacht. (Zuverlässigkeit, Klang, us.w.)?
    Eingestzt wird das Pult hauptsächlich für kleinere Musikveranstaltungen und Sprachveranstaltungen mit (bekannten) Comedians. Da das Pult evtl. auch u.U. mal verliehen werden soll ist eine Frage auch, welches der beiden eher Ridertauglich ist.
    Danke schon mal für eure Empfehlungen.

  • ThomasL
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    • 1. Oktober 2012 um 08:51
    • #2

    Richtig Ridertauglich ist, so hart wies klingt, keines von beiden. Ich kenne zwar viele Kollegen die gern das iLive bedienen, aber wenns wirklich um Rider geht, dann solltest Du doch eher bei Soundcraft, Digico und Yamaha schauen.

    Für die reine Vermietung macht für meine Begriffe eher das GLD Sinn. Das ist besser zu bedienen und du musst nicht alles über den Screen machen. Mit t80 oder 112 sähe das anders aus, aber die R ist halt wirklich was für die kleinen Shows. Wenn allerdings in deiner Gegend schon viel iLive ist und man sich ggf. über Pooling Gedanken macht. - dann doch die R72 - die kannst Du als kleine Lösung an die iLiver vermieten, während du dir selber für die größeren Jobs ein grösseres Surface Mieten kannst. Wenn R72 - welches Mixrack sollte es denn sein?

    Viele Grüsse,

    Thomas

    http://www.lange-ohlemeyer.de

  • carl carlton
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    • 1. Oktober 2012 um 09:12
    • #3

    Ich dachte an das iDR-16, da ich meistens mit 16 Känälen und 8 Outputs zurecht komme.
    Bis jetzt habe ich immer alles angemietet, in Zukunft habe ich aber doch ein paarmal im Jahr kleinere Veranstaltungen, so dass ich mir ein kleines Grundsetup, welches semiprofessionellen Ansprüchen gerecht wird, zulegen möchte.
    Für alles andere würde ich mir weiterhin Equipment anmieten, da sich die Anschaffung sonst für mich nicht lohnt, da ich dies nicht hauptberuflich mache.

  • mäsu
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    • 1. Oktober 2012 um 09:25
    • #4

    Bezüglich Ridertauglichkeit muss ich meinem Vorschreiber leider recht geben. Da ist man bei Yamaha und Soundcraft bestimmt besser aufgehoben. Bezüglich Funktionalität, Ausstattung und Klangqualität muss sich Allen&Heat aber nicht verstecken, ganz im Gegenteil...

    Auch wenn das iLive nicht auf den Ridern steht lehnt es in der Regel keiner ab. Da die Systeme sehr übersichtlich aufgebaut und daher intuitiv zu bedienen sind, sind die Techniker meistens positiv überrascht über das System.

    Das GLD System ist in Preis/Listung kaum zu schlagen. R72 oder T80 mit iDR haben dagegen klar den Vorteil das sie Flexibler einsetzbar sind. Die iDR ist auch ohne Surface zu verwenden. Das geht beim GLD natürlich nicht. Aber wer das nicht braucht?!

    Ansonsten T80 für konfortables Arbeiten, R72 wenns sehr kompakt sein soll.

    Nimm meine Augen und schau!

    Einmal editiert, zuletzt von mäsu (1. Oktober 2012 um 15:14)

  • 4Art
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    • 1. Oktober 2012 um 09:42
    • #5

    Das mit der Ridertauglichkeit ist wirklich ein kranke Geschichte:

    Wir hatten namhafte Companies, welche damals, als wir unser erste ILive in Betrieb nahmen, das Pult getestet hatten. Alle haben ausnahmslos total positiv "gefeedbackt" und waren begeistert von der Kiste - aber keiner wollte es kaufen, weil "man" Angst hat, dass das Pult nicht anerkannt wird. Dieselben Feedbacks bekommen wir immer wieder auch von Fremdtechs, welche auf dem Pult arbeiten.

    Kann mir mal einer sagen, wie ein solcher Teufelskreislauf durchbrochen werden soll/kann/muss?

    Ausserdem: Wir haben uns bei derselben Fragestellung für ein R72 entschieden und das Pult passt wunderbar für den angedachten Anwendungszweck. Eine wirkliche Steigerung ist dann eine T112, die du für das IDR16 an jeder Ecke wirst zumieten können.

  • Botex
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    • 1. Oktober 2012 um 10:28
    • #6
    Zitat von "4Art"

    Wir hatten namhafte Companies, welche damals, als wir unser erste ILive in Betrieb nahmen, das Pult getestet hatten. Alle haben ausnahmslos total positiv "gefeedbackt" und waren begeistert von der Kiste - aber keiner wollte es kaufen, weil "man" Angst hat, dass das Pult nicht anerkannt wird. Dieselben Feedbacks bekommen wir immer wieder auch von Fremdtechs, welche auf dem Pult arbeiten.

    Kann mir mal einer sagen, wie ein solcher Teufelskreislauf durchbrochen werden soll/kann/muss?

    Kann ich so unterschreiben!

    Alle, die bislang auf unserer R72 bzw. T112 gearbeitet haben, waren sehr zufrieden damit und hatten null Probleme damit. Die iLive steht zwar nicht auf den Ridern, wird aber in 99,99% der Fällen (ggf. mit "Sitter") akzieptiert.

  • wora
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    • 1. Oktober 2012 um 10:42
    • #7

    hallo Carl, schön dass man hier auch berühmte gitarristen findet ;)

    zum thema:
    die frage ist in der tat nicht einfach zu beantworten.
    von der bedienung her kann man sagen, das die GLD da sicher einen vorteil hat. die R72 ist meiner meinung nach erst dann richtig gut, wenn man das system schon gut kennt oder nur wenige kanäle bedienen muss.
    im falle von einzelrednern (comedy) ist die R72 also durchaus eine gute idee, für die bandmischung würde ich mich aber eher für die GLD80 entscheiden.

    die iLive hat ein paar signaltechnische vorteile gegenüber der GLD (z.b. deesser), für kleinere sachen genügt das angebot in der GLD aber völlig.

    wenn das system auch mal für fremdtechniker genutzt werden soll, dann wäre aber die iLive sinnvoller. der grund: die techniker können sich vorher ein file am rechner erstellen, das man dann einfach ins pult laden kann. das sehe ich hier als vorteil gegenüber der GLD.
    es bleibt also leider deine entscheidung, wie du die sachlage gewichtest.

    wie wichtig die riderdiskussion in deinem falle ist, kann ich nicht sagen.
    ich hab mich neulich mit dem chef einer grösseren vermietcompany aus dem süddeutschen raum unterhalten, der sagte mir das die iLive mittlerweile kaum noch abgelehnt wird, weil die meisten techniker damit sehr gut zurecht kommen.
    damit bleibt eigentlich nur noch die oberliga, aber hier spielt geld selten eine rolle - und dann kann auch mal was anders zugemietet werden.

    ich nutze die iLive nun seit 2008 auf kleinen und auf mittelgrossen veranstaltungen. sowohl klanglich als auch von der zuverlässigkeit her habe ich keinen grund zur kritik.
    mit der GLD habe ich dazu keine erfahrungswerte.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • carl carlton
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    • 1. Oktober 2012 um 10:55
    • #8

    ja, mit dem Namen ist schon blöd. Ich hatte den mal so eingegeben, weil ich den Gitarristen einfach klasse finde. Ich weiß leider nicht, wie ich den Usernamen ändern kann. Das soll keine Anmaßung sein :(
    Ich hatte auch gehört, dass das R72 deutlich besser klingen soll als das GLD80, wenn das denn tatsächlich so ist, würde ich zum R72 tendieren.
    Davon mal abgesehen, habe ich ein gutes Angebot für ein R72 inkl. iDR-16 bekommen.

  • MIKE
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    • 1. Oktober 2012 um 18:00
    • #9

    Zum Thema Rider...
    Nix ist so alt und Subjektiv wie diese Meckerpappe....

    Normalerweise hat man ja auch nur ab einer bestimmten Liga mit Ridern zu tun, der rest bekommt was vorgesetzt.

    Die T war ja auch nie für Rider gedacht, da ist die I Live für da. Hat leider / Gottseidank gleiche Optik. Kann Technisch aber mehr.

    Ich selber sehe das immer als Richtschnur, den verhandeln muss man eh immer.

    Da muss dann halt mal ein Paar Jahre warten, dann kommen die Teile auch auf nen Rider.

    Zum Thema:

    Sehe das auch so mit den Bands und den GLD. Habe selber eine T 80 und das ist schon komisch wenn man von der 112 kommt.

    Obwohl ich beide nicht missen möchte.

    Anfragen bitte an MIKERAUCHFLEISCH@gmx.de

  • carl carlton
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    • 1. Oktober 2012 um 18:18
    • #10

    so, ich habe mich nun entschieden und das R72 gekauft, mit passendem iDR-16. Vielen Dank für eure Statements.
    Ich werde mal berichten, wie ich damit im Livebtrieb zurecht komme :wink:

    Wie kann ich meinen Benutzernamen ändern? das wird langsam peinlich...

  • dechnikusch
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    • 1. Oktober 2012 um 19:20
    • #11

    Zitat : Wie kann ich meinen Benutzernamen ändern? das wird langsam peinlich...

    probiers mal mit einer persönlichen nachricht an den admin :wink:

    stecker - drucker - schrauber - horcher - schieber - ...

  • Jens Droessler
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    • 1. Oktober 2012 um 22:03
    • #12

    Auch wenns ja nun eigentlich zu spät ist: Ich denke, da hast du die bessere Wahl getroffen. Das R72 ist kleiner als das GLD80, hat aber mit iDR16 die vollen Möglichkeiten der iLive-Serie inklusive all der Busse und des Deessers pro Kanal, und in Zukunft dann Dinge wie dynamische EQs und Multiband-Kompression. Das dürfte dem GLD vorenthalten bleiben. Die richtigen Vorteile kommen aber jetzt:
    1. iDR auch ohne Surface (R72/T80/T112/Modularserie) betreibbar, z.B. mit Notebook oder iPad
    2. Surface gegen ein anderes tauschbar. Ist dir die R72 für einen Job zu klein (zu wenig Fader/zu unübersichtlich), nimmst du stattdessen halt ein T80 oder T112 (leihen oder kaufen, wenns öfters so kommt)
    3. System bis 128 Inputs aufstockbar (muss man nichts zu sagen, oder? ^^)

    Einmal editiert, zuletzt von Jens Droessler (2. Oktober 2012 um 03:15)

  • wora
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    • 2. Oktober 2012 um 02:18
    • #13
    Zitat von "carl carlton"


    Wie kann ich meinen Benutzernamen ändern? das wird langsam peinlich...


    wie dechnikusch schon schrieb: pn an den admin, der weiss wie das geht ;)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Fisch
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    • 2. Oktober 2012 um 09:45
    • #14

    carl carlton: Ich hatte auch gehört, dass das R72 deutlich besser klingen soll als das GLD80 ...

    wer bitte erzählt so einen Mist. Wir besitzen T112 und GLD-80, bis jetzt war für uns kein Unterschied zu hören, oder die R72 klingt im Umkehrschluss auch deutlich besser als die t112.

    Staatl. gepr. Legotechniker

  • audiobo
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    • 2. Oktober 2012 um 10:35
    • #15
    Zitat von "carl carlton"

    Ich hatte auch gehört, dass das R72 deutlich besser klingen soll als das GLD80


    Hihi, für geschätzte 99% aller Signale klingt die R72 ja mal gar nicht... :D ;)

  • wora
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    • 2. Oktober 2012 um 11:38
    • #16
    Zitat von "audiobo"


    Hihi, für geschätzte 99% aller Signale klingt die R72 ja mal gar nicht... :D ;)


    schon das allein zeigt doch ganz gut, wie diese aussage einzuschätzen ist.
    ich finde es immer wieder erstaunlich, was da manchmal für ein stuss verbreitet wird.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • carl carlton
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    • 2. Oktober 2012 um 12:53
    • #17

    na ja, ein angeschlossenes Mikrofon und die gleiche Stimme, klang auf den beiden Pulten im direkten Vergleich (im Geschäft) doch unterschiedlich...
    Ob nun besser oder nicht, lass ich mal dahingestellt, aber ein Unterschied war schon zu merken. Das Mikro war beim R72 an der iDR-16 angeschlossen, beim GLD80 am GLD AR-2412

  • skyworker
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    • 2. Oktober 2012 um 13:20
    • #18

    Super Sache das! Ein Mikro anschließen, "Eins, Zwei, Brechprobe" und damit ist klar, welches Pult besser klingt...

    Mal ehrlich (wir nennen uns hier Fach- oder Profiforum) - glaubt ihr das wirklich? Diese alberne Klangdiskussion, hergeleitet am Klang eines Mikros, geistert hier seit Jahren durch dieses und andere Foren und jeder betet nach, was irgendwo geschrieben stand. Das ist schlicht albern - und ich gehe jede Wette ein, dass jeder einzelne hier den Beleg schuldig bleiben würde, sobald das ganze blind passiert.

    Wenn ihr über Klang diskutieren müsst, dann packt die Konsolen voll bis an die Auslastungsgrenze, Kanäle voll, Effektengines voll, Dynamics voll und Routing einmal quer hin und zurück - und schaut dann mal, ob die eine oder andere Konsole das mitmacht oder ob sich dann Unterschiede auftun. Aber dich bitte nicht mit einem Mikro...

    Ich habe fertig!

    Kein Applaus für Scheiße!

  • carl carlton
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    • 2. Oktober 2012 um 14:05
    • #19

    mir, ging es nicht darum welches Pult besser klingt, sondern dass ich im Geschäft!!! einen Unterschied gehört habe. Die Entscheidung für das R72 war nicht der Klang, sondern die Bedienbarkeit und die Ausmaße der Konsole (19"), sowie die Möglichkeiten des Pultes, welches für meine Ansprüche gelten sollen.

    Ich habe auch fertig... :D

  • wora
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    • 2. Oktober 2012 um 15:38
    • #20

    es mag ja sein, das es geringfügige klangunterschiede gibt. das mag ich jetzt nicht in abrede stellen.
    allerdings bin ich auch der ansicht, das sich diese unterschiede bei den moderneren digitalpulten in sehr engen grenzen halten... zumindest im moment.

    ich möchte an dieser stelle meinen oben getätigten satz mal etwas besser ausarbeiten:
    die aussage, dass eine R72 "besser klingen" würde führt sich selbst ad absurdum, weil die R72 lediglich eine fernbedienung mit ein paar zusätzlichen anschlüssen darstellt! was soll denn daran besser oder schlechter klingen?
    die signalverarbeitung findet schliesslich in der iDR statt, und nicht in der R72...
    aus diesem grunde kann ich diese aussage einfach nicht ernst nehmen.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

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