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Chorabnahme OpenAir - Mikrofone positionieren..Nur wie?

  • stephaneagle
  • 16. Oktober 2012 um 11:28
  • stephaneagle
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    5
    • 16. Oktober 2012 um 11:28
    • #1

    Moin,

    habe für eine Veranstaltung einen Chor abzunehmen - ca. 30-40 Sänger/innen.
    Als Mics stehen mir 4x KM184 mit entsprechenden Windschutz zur Verfügung.

    Sorgen macht mir allerdings der herbstliche Wind und die allgemeine Positionierung.

    Wie würdet ihr es machen?

    Gruß,
    Stephan

    sieg natur.

  • SebastianJaeger
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    • 16. Oktober 2012 um 13:07
    • #2

    Grundsätzlich glaube ich aus eigener Erfahrung, dass Du mit 15-20 SM58 ein besseres Ergebnis erhältst.

    Gruß

    Sebastian

    Jäger-Audiosolutions - Tools vom Tontechniker für Tontechniker
    http://www.jaeger-audiosolutions.de Cat Multicores, Speakon Multicores, Rednerpultmulticores etc., CNC Bearbeitung

  • wora
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    • 16. Oktober 2012 um 13:32
    • #3

    der mitgelieferte popschutz der KM184 ist kein wirklich guter windschutz. er hilft natürlich schon ein bisschen, aber bei herbstlichen windverhältnissen ist er schnell mal überfordert. auch ein im mischpult eingestellter lo-cut hilft da nicht weiter, weil der preamp ja schon vor diesem sitzt und durch die hohe energie bei wind regelrecht "zugestopft" wird, wie das herr Wuttke von Schoeps mal sehr passend erklärt hat.
    abhilfe in dieser problematik kann der hersteller Rycote schaffen.

    zur positionierung:
    entweder du stellst die mikros auf stative direkt vor den chor, oder du hängst sie von oben ab. bei letzterer vorgehensweise kann man die mikros mit etwas geschick auch am kabel hängend auf die sänger ausrichten.
    grundsätzlich gilt: je näher du mit den mikros an den chor rankommst, desto besser ist dein GBF (gain before feedback). andererseits musst du aber auch ein bisschen weg bleiben, damit da möglichst viele stimmen aufgenommen werden. hier musst du mal ein bisschen probieren. ich rechne mir die optimale entfernung erstmal grob aus (hier etwa 120° aufnahmewinkel) und probiere dann aus, ob´s passt.

    mit guten mikrofonen (die hast du ja) und einer sinnvollen positionierung der lautsprecher kann man sowas problemlos machen, zumal es hier ja offensichtlich auch um eine open-air anwendung geht, der hallradius dürfte hier also nicht sooo schlecht ausfallen ;)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • stephaneagle
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    • 16. Oktober 2012 um 16:21
    • #4

    Danke schonmal für die Antworten..
    Ich habe heute noch vier Rycote-Softies auftreiben können - Die Sorge bin ich erstmal los.

    Leider haut das nur mit den Handkeulen nicht hin. Es wird gefilmt, und natürlich sacht der Kunde er will keine 15 Mics im Bild.
    Den Vorschlag hatte ich ihm auch schon untermauert, wurde aber abgeschmettert.

    Habe mit dem Chorleiter klären können,dass 35 Leute in drei Reihen hintereinander stehen werden.. Ich würd aus dem Bauch
    heraus die vier von vorn mit passenden langen Galgen mit Gegengewicht in den Chor richten.

    wora Welchen Mikroabstand würdest empfehlen?

    cheers!

    sieg natur.

  • oton
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    • 16. Oktober 2012 um 17:13
    • #5

    ich würde das von Aufstellung & Gegebenheiten abhängig machen. 3-4 Meter weg bekommst du einen ausgewogeneren Sound, umso näher umso mehr Direktschall und GBF .. kommt ja auch sehr stark auf Location & Anlage an. Und wenn es um Unauffälligkeit geht würde ich die Stative, wenn es richtige große Chorstative sind, von hinten/Seite kommen lassen.

    Profichor oder Laien ?

    Location? PA? Mischer?

    Wenn es um Unauffälligkeit geht und Solisten am Start sind hilft es manchmal, als Stütze ein paar dpA´s einzuschminken.

    oTon Music - Marcus Thiel - Hilsbrunnenstrasse 8 - 76530 Baden-Baden

    http://www.popakademie.de
    http://www.otonmusic.de
    http://www.event-akademie.de

  • stephaneagle
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    5
    • 16. Oktober 2012 um 18:02
    • #6

    -Profis

    -entsprechende Stative gibs auch
    -laufen wirds über LS9 via 2x LA8 Endstufe in 2 Kilo mit 4 Kiva drauf als Main-PA, jeweils 2x2 KiVa als Delay Line fürs Publikum

    Muss nur ehrlich sagen das Chor in dem Sinne neuland ist, dann auch noch Openair.

    sieg natur.

  • rlp
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    • 16. Oktober 2012 um 20:05
    • #7

    ... ich hatte das Problem auch schon. Ich habe mich für das Hängen der Mikros im Truss entschieden. Das ging sehr gut. Abstand zu den Köpfen ca. 75cm. Sieht auch fürs Video gut aus.

    Saludos,
    Rainer

  • oton
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    • 16. Oktober 2012 um 21:59
    • #8
    Zitat von "stephaneagle"

    -Profis

    -entsprechende Stative gibs auch
    -laufen wirds über LS9 via 2x LA8 Endstufe in 2 Kilo mit 4 Kiva drauf als Main-PA, jeweils 2x2 KiVa als Delay Line fürs Publikum

    Muss nur ehrlich sagen das Chor in dem Sinne neuland ist, dann auch noch Openair.


    das klingt doch gut ... im LS9 hast du genug EQ, um Feedbacks zu ziehen, Profichor gibt dir Pegel zum Arbeiten, gute PA ist auch da ... da sollte eigentlich nichts schief gehen.

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  • wora
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    • 17. Oktober 2012 um 14:43
    • #9
    Zitat von "rlp"

    ... ich hatte das Problem auch schon. Ich habe mich für das Hängen der Mikros im Truss entschieden. Das ging sehr gut. Abstand zu den Köpfen ca. 75cm. Sieht auch fürs Video gut aus.


    genau so würde ich das auch machen.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • es1276
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    • 17. Oktober 2012 um 21:09
    • #10

    Ich würde es mit einer ORTF-Anordnung machen. Das funktioniert mit zwei KM184 sehr gut. Mehr Mikros braucht man in der Regel nicht. Der Einsatz von Stützmikrofonen erfordert große Erfahrung und muss auch vorher je nach Chor ausprobiert werden. Da gibt es kein Patentrezept.
    Beide Mikros mit kleiner Mikrofonschiene (z.B. K&M 23550) auf ein großes Stativ in mindestens 3m Höhe mittig vor dem Chor aufstellen und von oben schräg nach unten auf die Sänger zeigen lassen. Windschutz ist Pflicht. (Die beim KM184Set mitgelieferten Schaumgummis sind keine Windschütze sondern Poppschütze die nur kleine Plops z.B. von Sängern abhalten können.)
    Den Chor wie geplant in 3 Reihen und zwar als Drittelkreis oder Vierteilkreis aufstellen.
    Mikrofon in die Mitte des theoretischen Vollkreises, i.d.R. also knapp hinter dem Chorleiter platzieren.
    Wenn möglich die hinteren Sänger auf Podeste stellen. Bei 3 Reihen sind 2 unterschiedliche Podesthöhen (30cm und 60 cm) ideal. Ist zwar oftmals ein Aufriss, aber bei gemischten Chören und besonders bei Amateuren gibt es oft das Problem, dass die Stimmen in der ersten Reihe (Sopran und Alt) zu laut sind. Wenn die dann auch noch am nächsten am Mikrofon stehen, wird die Balance noch schlechter. Durch die höhere Platzierung der hinteren Reihen und die hohe Aufstellung der Mikrofone erreicht man, dass alle Register in etwa den gleichen Mikrofonabstand haben. Wenn keine ORTF-Schiene verfügbar ist, bitte daran denken, dass eines der Mikrofone erhöht über einen 2cm Verlängerungsadapter an der Schiene angebracht wird, damit sich die Mikrofongehäuse nicht ins Gehege bekommen, wenn man sie im Winkel ausrichtet. Was man gegen das Feedback machen kann wurde ja schon beschrieben.
    Und bloß nicht wie oben empfohlen dynamische Gesangsmikros verwenden.

    Es grüßt
    ein Knöpfchendreher.

  • elektroulli
    Verifiziert
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    16
    • 17. Oktober 2012 um 21:09
    • #11

    Das mit den Mikros an der Truss mache ich schon länger so - funktioniert gut.
    Am letzten WE hatte ich dann eine ganz tolle Idee:

    Trussklemme mit Mikrogalgen dran , dann kriege ich die Mikros noch ca. 1m nach hinten.
    Die Chöre stellen sich ja gerne hinten auf die Bühne.
    Ist auch kein Problem sowas mal schnell zu bauen - wenn mann 3/8 Zoll Schrauben hat :twisted:

    Diese :evil: Mikrostative haben da auch Zollgewinde :twisted:

    Ich hab´ dann (war ein Heimspiel) schnell was gebastelt , schön ist anders.

    Zollschrauben selbst im Fachhandel vor Ort nicht zu kriegen - nur auf Bestellung.
    Da gibt´s aber mehrere Gewindevarianten , hab´ da was mit UNC im Auge.

    Weis das vielleicht jemand genauer wie die Gewinde an den Mikroständern heissen ???

    Für sachdienliche Hinweise setze ich ein Belohnung von 10 Stck. (dann hoffentlich passenden) Zollschrauben aus :D
    (Muss dann sowieso ´ne 100er Schaltel kaufen)

    Mehrbereichsstromtechniker & "HKS"

  • sw474
    Gast
    • 17. Oktober 2012 um 21:19
    • #12
    Zitat von "elektroulli"

    Das mit den Mikros an der Truss mache ich schon länger so - funktioniert gut.
    Am letzten WE hatte ich dann eine ganz tolle Idee:

    Trussklemme mit Mikrogalgen dran , dann kriege ich die Mikros noch ca. 1m nach hinten.
    Die Chöre stellen sich ja gerne hinten auf die Bühne.
    Ist auch kein Problem sowas mal schnell zu bauen - wenn mann 3/8 Zoll Schrauben hat :twisted:

    Diese :evil: Mikrostative haben da auch Zollgewinde :twisted:

    Ich hab´ dann (war ein Heimspiel) schnell was gebastelt , schön ist anders.

    Zollschrauben selbst im Fachhandel vor Ort nicht zu kriegen - nur auf Bestellung.
    Da gibt´s aber mehrere Gewindevarianten , hab´ da was mit UNC im Auge.

    Weis das vielleicht jemand genauer wie die Gewinde an den Mikroständern heissen ???

    Für sachdienliche Hinweise setze ich ein Belohnung von 10 Stck. (dann hoffentlich passenden) Zollschrauben aus :D
    (Muss dann sowieso ´ne 100er Schaltel kaufen)

    Alles anzeigen

    Passende Schrauben gibts bei K&M... wenn man nett fragt...

    Gruß, Stefan

  • es1276
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    142
    • 17. Oktober 2012 um 21:28
    • #13

    Die üblichen Gewinde an den Mikroständern sind: 5/8” 27 Gg. und 3/8"

    Es grüßt
    ein Knöpfchendreher.

  • niggles
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    • 17. Oktober 2012 um 21:31
    • #14

    3/8″ BSW . Wenns der Schraubenhändler vor Ort nicht besorgen kann gibts solche Teile (auch Schraubösen zum Abhängen von richtig schweren Mikrofonen und ähnliches) bei Canford.

    In der Praxis versuche ich da immer möglichst schnell auf "bei uns" gängigere Normen zu kommen, z.B. damit http://www.manfrotto.com/adapter-spigot

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • illuminati235
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    • 18. Oktober 2012 um 09:06
    • #15

    Im Aldi gibts regelmäßig Gewindescheidwerkzeuge (so ein flacher Kasten mit Wendeisen und allem Drum und Dran).

    Die Qualität ist zwar nicht überragend, aber passende Eisen und Bohrer für Mikrofongewinde sind enthalten. Und das zu einem unschlagbaren Preis, für den mir der örtliche Fachhändler noch nichtmal ein einzelnes Schneideisen bestellen konnte.

    Gruß
    Noel
    ------------------------------------------------
    Nimmt der Pegel des Meeresrauschens mit 3 oder 6db pro Entfernungsverdopplung ab?
    Ab sofort neu in der Vermietung: 24x MLA Mini

  • bemi
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    • 18. Oktober 2012 um 09:29
    • #16

    Manfrotto SuperClamp samt passendem Bolzen auf 3/8" spart Arbeit ...

    Viele Grüße aus dem Allgaeu - Michael "bemi" Bernhard
    https://bemiton.wordpress.com/

  • derautor
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    • 18. Oktober 2012 um 19:28
    • #17

    Viele Chöre (Profi-Ensemble eher ausgenommen) sind im Bassregister gerne etwas schwach auf der Brust mangels Masse an Sängern. Hierauf würde ich achten und ggf. mit einem zusätzlichen Mikro stützen.

    Immer schön vorm Soundcheck herverkabeln.....

  • karel noon
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    • 19. Oktober 2012 um 00:06
    • #18

    Teuer, aufwändig, kompliziert...

    Ja, vielleicht, aber meine Erfahrung sagt, am besten geht Chor mit Headsets! Genug Pegel, Solostimmen ( z.b. Beim "Klassiker" sister Act Medley ) können nach vorne geholt werden, und auch bei nahe stehenden Bands gibt's genug Pegel.

    Als bekanntes Beispiel sei hier mal der belgische Mädchenchor Scala genannt.

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

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