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Bassloch ? Auslöschung ?

  • soundic
  • 3. Januar 2013 um 20:34
  • soundic
    Beiträge
    28
    • 3. Januar 2013 um 20:34
    • #1

    Hallo zusammen,

    Ich erlebe folgende Situation immer wieder und habe bis jetzt keine lösung:

    In der Mitte der Tanzfläche ist punktuell ein Peak an Bassdruck zu spüren und sonst nur schwämmige Bässe.

    Ich kriege es nicht hin den Bass auf der Tanzfläche zu verteilen.

    Der Bass ist nur in der Mitte zu spüren und sonst nirgendswo.

    Hilft da das stacken?Also 2 auf einer Seite zu betreiben. Sieht zwar scheisse aus aber würde das das Phänomen beheben?

    Material
    yamaha 01v
    chevin 6000
    2xSubs c4 oder kmt hb18 ab 50hz bis keine ahnung, werden betrieben bis max 250hz
    tops db max 15er coax.

    Beide haben B&C teller eingebaut.

    Nachtrag :
    Frequenzweiche : dbx 223 XL

    Die Chevin 6000 versorgt die Subs mit Kanal-A und die Topteile mit Kanal B.
    Ich fahre somit jeweils im Sub- und Topbereich Mono.

    Einmal editiert, zuletzt von soundic (5. Januar 2013 um 00:11)

  • deep-house
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    3
    • 3. Januar 2013 um 20:53
    • #2

    ja, hilft imho, mach das fast nur so :wink:

    Gruß UweS.

  • soundic
    Beiträge
    28
    • 3. Januar 2013 um 22:46
    • #3

    Also ein Stack mit zwei Subwoofern auf einer Seite + einem Topteil.
    Auf der anderen Seite würde sich nur ein Topteil befinden ohne Sub.

    Würde das auch was bringen??

  • tufkamar
    Gast
    • 4. Januar 2013 um 06:54
    • #4

    Etwas vereinfacht gesagt: Wo Du die zwei Subs zusammen hinstellst ist mehr oder weniger eher nur ein optisches als ein akustisches Problem. Der Grundgedanke ist einfach: Wenn nur eine Quelle Wellen in den Raum loslässt, so können sich diese schon mal nicht mit anderen Wellen einer anderen Quelle überlagern.

    Gern wird auch die Center-Position zwischen den beiden Tops genommen.

    Die Subs sollten übrigens dann nur als Sub laufen - ortbare Frequenzen haben dann auf denen nix zu suchen.

  • tufkaklto
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    • 4. Januar 2013 um 07:26
    • #5

    Bedingt durch Reflektionen von Wänden kann sich da auch noch gewaltig was ändern.

    Solange man keinen genauen Plan hat, wie es dort aussieht mit Maßen, kann man seriös keine Aussage machen, wie die Bassverteilung ist.

    Aber ein Monoblock ist schon mal sicher besser als eine L/R Anwendung

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

    Ganz großer Fan des " Themen als gelesen markieren " Buttons

  • verstärkerberserker
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    • 4. Januar 2013 um 12:15
    • #6
    Zitat von "soundic"

    2xSubs c4 oder kmt hb18 ab 50hz bis keine ahnung, werden betrieben bis max 250hz

    Wenn das im Umkehrschluß heist, dass deine Tops nur bis 250Hz runter laufen, dann lebe mit der Bassverteilung. Wenn da L+R je ein Top ohne Bass "plärrt" ist das wesentlich unangenehmer als ein paar Basslöcher. Andernfalls hilft es grundsätzlich schon deine 2St. Bässe auf einen Haufen zu stellen. Ich stimme Klauston zu-> Das Ergebnis wird nicht in jedem Raum das gleiche sein. Da solltest Du selbst so viel Ehrgeiz besitzen und verschiedene Varianten ausprobieren (bei 2 Bässen hält sich der Aufwand ja in Grenzen). Da ist der Lerneffekt am größten.

    ...Holz ist braun!

  • madmax
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    • 4. Januar 2013 um 13:46
    • #7

    Naja eigentlich kommts auch bissel drauf an, wieviel Bass-Pegel es überhaupt in einem wie großem Raum sein soll. Sehr lang? Eher sehr breit? Das Setup ist ja nun generell nich allzu fett.
    Und ist der Bass außer in der Mitte ganz weg oder eben nur schwächer? Im direkten Vergleich beim umherlaufen scheint das oft nur so.
    Hast du einen für deine 2 Bässe einen 'zu großen Raum' hift nur 'mehr Holz'.

    Als erstes prüfe aber mal auf korrekte Anschlüsse und Phasendreher NF (01V???) / Verpolung bei den Lautsprechern.
    Dann experimentiere mit der Aufstellung. Bässe in die Mitte, Stacks auf der Bühne Verschieben/Verdrehen etc.
    Und ändern der Übernahmefrequenz (Weiche?), läuft das Top mit dem 15er (eventuell Fullrange?) zu weit runter, der Baß zu weit rauf? Bei dem Top müßte der sicher nich bis 250 hoch laufen...

    Man kann da erstmal viele Sachen probieren...

    Never stop a running System

  • wora
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    • 4. Januar 2013 um 18:52
    • #8

    die untere trennfrequenz beim d&b Max kann deutlich abgesenkt werden.
    der hersteller gibt für die box je nach setup 55 bis 85Hz an, die CUT-schaltung für subwooferbetrieb trennt laut frequenzschrieb bei etwa 120Hz.
    die 250Hz sind also viel zu hoch!

    wenn es in der mitte bassdruck hat und dieser nach aussen hin abfällt, scheint sich die energie in der mitte ja zu koppeln. damit dürfte also kein phasenfehler vorliegen, das deutet eher auf raumprobleme hin.

    ich würde folgendes ausprobieren:
    trenne bässe und tops bei etwa 85-120Hz und stell die bässe mal zusammen (wie zuvor schon mehrfach empfohlen wurde).

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • simonstpauli
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    • 4. Januar 2013 um 19:35
    • #9
    Zitat von "wora"

    die untere trennfrequenz beim d&b Max kann deutlich abgesenkt werden.
    der hersteller gibt für die box je nach setup 55 bis 85Hz an, die CUT-schaltung für subwooferbetrieb trennt laut frequenzschrieb bei etwa 120Hz.
    die 250Hz sind also viel zu hoch!

    wenn es in der mitte bassdruck hat und dieser nach aussen hin abfällt, scheint sich die energie in der mitte ja zu koppeln. damit dürfte also kein phasenfehler vorliegen, das deutet eher auf raumprobleme hin.

    ich würde folgendes ausprobieren:
    trenne bässe und tops bei etwa 85-120Hz und stell die bässe mal zusammen (wie zuvor schon mehrfach empfohlen wurde).


    Genau so.

    Ich lande bei den d&b Max meistens um die 100 Hz herum, je nach Subs und Co. Nur, wenn ich ausschließlich Sprache übertrage, liege ich über 125 Hz.

    Dann kann man auch den "Haufenstack" mit 2 Subs machen, ohne daß es auf der einen Seite fiepsig wird. Oder die Subs in die Mitte.

    EDIT:
    Moment!

    Ich habe im OP nichts von einer Frequenzweiche gelesen. Welchen Grund hat das?

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • soundic
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    • 5. Januar 2013 um 00:08
    • #10

    Erst einmal recht herzlichen Dank für die Beiträge und Vorschläge...

    Zitat von "madmax"


    Und ist der Bass außer in der Mitte ganz weg oder eben nur schwächer?

    Und ändern der Übernahmefrequenz (Weiche?), läuft das Top mit dem 15er (eventuell Fullrange?) zu weit runter, der Baß zu weit rauf? Bei dem Top müßte der sicher nich bis 250 hoch laufen...


    Der Bass ist in diesen besagten „Basslöchern“ nicht komplett weg, jedoch kann man ihn nicht mehr spüren.
    Schwammig hörbar sind sie an diesen Stellen dennoch.
    Dieses Phänomen konnte ich mit unterschiedlichen Trennfrequenzen (80-100-120-250 Hz) feststellen.

    Zitat von "simonstpauli"


    EDIT:
    Moment!

    Ich habe im OP nichts von einer Frequenzweiche gelesen. Welchen Grund hat das?


    Die Weiche habe ich vergessen aufzulisten:
    Dbx 223XL *wird oben noch eingetragen*

    Die Chevin 6000 versorgt die Subs mit Kanal-A und die Topteile mit Kanal B.
    Ich fahre somit jeweils im Sub- und Topbereich Mono.

  • wora
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    • 5. Januar 2013 um 01:36
    • #11
    Zitat von "soundic"

    ...
    Der Bass ist in diesen besagten „Basslöchern“ nicht komplett weg, jedoch kann man ihn nicht mehr spüren.
    Schwammig hörbar sind sie an diesen Stellen dennoch.
    Dieses Phänomen konnte ich mit unterschiedlichen Trennfrequenzen (80-100-120-250 Hz) feststellen.
    ...


    natürlich gehen diese phänomene mit der änderung der trennfrequenz nicht weg. wie soll das auch gehen?
    gemeint ist damit nur, das die trennfrequenz eben generell viel zu hoch angesetzt war und durch eine niedrigere trennfrequenz die bässe nicht mehr unmittelbar bei den tops stehen müssen, um eine gewisse klangliche balance zu gewährleisten.
    die absenkung der trennfrequenz bietet dir die möglichkeit, die bässe auch mal direkt zusammen zu stellen, also etwas weiter weg von den tops.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • simonstpauli
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    • 5. Januar 2013 um 21:22
    • #12
    Zitat von "soundic"

    ...


    Die Weiche habe ich vergessen aufzulisten:
    Dbx 223XL *wird oben noch eingetragen*

    Die Chevin 6000 versorgt die Subs mit Kanal-A und die Topteile mit Kanal B.
    Ich fahre somit jeweils im Sub- und Topbereich Mono.


    Ok, super, versuch mal bei ca. 100 Hz zu trennen und die Bässe als Haufen zu stellen. In der Mitte nebeneinander oder an der Seite in der Nähe eines Topteils übereinander (dann wird die Abstrahlung breiter).

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • TomyN
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    • 6. Januar 2013 um 09:04
    • #13

    Du kannst dir auch ein Simulationsprogramm, wie z.B. Ray-End herunterladen und dann virtuell 'spielen'.

    http://gpa.hms2k.cl/download.html

    Im Video-Bereich findest du einige interessante Videos zum Thema ('Typical Bass Problems').

    http://gpa.hms2k.cl/video.html


    Tomy

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
    Jugendschwimmabzeichen, Rettungsschwimmabzeichen in Bronze
    Meine kommerziellen Softwareprodukte SATlive und LevelCheck

  • soundic
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    • 7. Januar 2013 um 17:46
    • #14

    Alles Klar..

    Nach der Veranstaltung berichte ich mal meine Ergebnisse.

    Das Tool ist übrigens super..

    Aus neugier lege ich mit noch den nuke6000 zu.
    Ohne dsp. mal schaun wie der sich so macht bei live/cd und
    Bei subs/tops. :)

  • Jens Droessler
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    • 16. Januar 2013 um 01:04
    • #15

    Ganz nebenbei ist 250Hz auch deutlich zu hoch für diese Subwoofer. Zumindest wenn du mit C4 die d&b C4 Subs meinst, sind 100Hz da deutlich besser geeignet. Eventuell sollten die Subwoofer auch etwas geequalised werden, so wie es der Controller in den d&b-Endstufen tut (wobei ich nicht weiß, was der beim C4 Sub so alles tut).

  • wora
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    • 16. Januar 2013 um 10:50
    • #16
    Zitat von "Jens Droessler"

    Ganz nebenbei ist 250Hz auch deutlich zu hoch für diese Subwoofer. Zumindest wenn du mit C4 die d&b C4 Subs meinst, sind 100Hz da deutlich besser geeignet...

    na jens, also das haben wir doch längst geklärt 8)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Jens Droessler
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    • 17. Januar 2013 um 00:01
    • #17

    Seh ich nicht so. Bisher wurde geklärt, dass es aus Aufstellungsgründen besser wäre, so tief zu trennen, und dass die Tops das problemlos können, nicht dass es auch für die Subwoofer aus klanglichen Gründen besser wäre. Das wollte ich nur der Vollständigkeit halber erwähnen. Dazu noch das Processing, darüber wurde auch noch nicht geredet.

    Vielleicht sollte man mal fragen, wieso die Trennung bisher überhaupt so hoch erfolgte...

  • soundic
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    • 17. Januar 2013 um 09:06
    • #18
    Zitat von "Jens Droessler"

    Seh ich nicht so. Bisher wurde geklärt, dass es aus Aufstellungsgründen besser wäre, so tief zu trennen, und dass die Tops das problemlos können, nicht dass es auch für die Subwoofer aus klanglichen Gründen besser wäre. Das wollte ich nur der Vollständigkeit halber erwähnen. Dazu noch das Processing, darüber wurde auch noch nicht geredet.

    Vielleicht sollte man mal fragen, wieso die Trennung bisher überhaupt so hoch erfolgte...

    Hallo

    Es sind keine original c4 sondern optisch c4 oder kmt hb18 ähnelde subs mit einen 18er b&c teller.

    Sie wurden nicht immer bis 250hz betrieben sondern es wurde jedesmal eine neue crossover frequenz von 100-250hz ausprobiert um halt diese o.g. Auslöschungen zu vermeiden.
    Bis jetzt wurden die subs immer nach dem L/R Konzept aufgestellt.

  • Jens Droessler
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    • 17. Januar 2013 um 09:22
    • #19

    Ah ok. aber wie schon geschrieben wurde, die Auslöschungen kannst du nicht umgehen, indem die Trennfrequenz geändert wird. Es sei denn, sie liegen oberhalb 100Hz (was aber unwahrscheinlich ist).

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