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Welche neue Löt/Entlötstation?

  • Pfälzer
  • 22. Januar 2013 um 06:49
  • Pfälzer
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    • 22. Januar 2013 um 06:49
    • #1

    Gruß in die Runde,
    nachdem ich gestern RoHS Gedöns mit meiner Steinzeitlöttechnik auseinanderiss wächst mein Wunsch nach Profietechnik!

    Kennt vom euch jemand die Ausgewachsenen Serien der Weller Löt/Entlöttechnik?
    Momentan interessiere ich mich für die WR2002 Station ( http://www.reichelt.de/WELLER-Rework-…95c24a1eda13766 ), auf der Homepage von Weller gibt es noch die WX-Serie. Gibt es da qualitative Unterschiede zwischen den Serien? Bzw. was sind die Unterschiede?

    Gruß Wolf

  • chris216
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    • 22. Januar 2013 um 07:16
    • #2

    Wir nutzen zwei getrennte Geräte zum löten und entlöten. Weller WDD81V mit dem DSX80 ist eine prima Entlötstation, wir haben unsere sehr günstig gebraucht bekommen. Achte darauf, dass du einen dsX bekommst, der DS80 hatte Schraubspitzen, die man heute schlechter bekommt. Am DSX80 ist ein Konu, funktioniert ganz prima. Druckluftbetrieben!

    Als Lötstation haben wir neben sechs Weller WS81 für den allgemeinen Bedarf eine Metcal MX5220. Hätte nie gedacht, dass die so viel besser funktioniert als die Weller Stationen. Die Metcal ist ihr Geld wirklich wert. Gerade für die bleifreien massiveren Lötverbindungen ist der "Hitzenachschub" an der Lötspitze schlachtentscheidend, und die Metcal ist durch die induktive Technik einfach sauschnell!

    Gruß,
    Christoph Holdinghausen

  • Pfälzer
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    • 23. Januar 2013 um 14:01
    • #3

    Hey Chris,
    danke schon mal.
    Ich habe mal nach Metcal MX5220 geoogelt, scheint Amigedöns zu sein. Mit einem eher bescheidenen Vertriebsnetz in D zu sein.
    Wo kann man so ein Gerät kaufen?

    Wenn ich Dich richtig verstehe faforisierts Du die Kombivariante aus Lötstation von Metcal und Entlötgerät von Weller.

    Kann es sein das die WR-Serie von Weller die geile Energieübertragung wie die von Metcal nutzt? Die Lötspitze soll nach 35 Sekunden heiß sein. Kostet ja auch immerhin 1500 € so ein Gerät.

    Gruß Wolf

  • chris216
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    • 23. Januar 2013 um 14:20
    • #4

    Das kann nicht die gleiche Technik sein: Bei der Weller Station kann man die Temperatur über Tasten einstellen, bei der Metcal Variante wird die Temperatur durch das Material in der Lötspitze vorgegeben. Es gibt für verschiedene Anwendungsfälle unterschiedliche Spitzen (mit identischer Geometrie), die dann eben unterschiedlich heiß werden.

    Das bedeutet ja nicht, dass die Weller Station nix taugt oder die Metcal Variante der Heilsbringer schlechthin ist, aber ich würde tatsächlich die beiden Geräte einzeln kaufen.

    Distrelec/Schuricht, Weidinger, Mouser oder direkt von OK International wären Vorschläge, wo man diese Geräte kaufen kann.

    Gruß,
    Christoph Holdinghausen

  • teemee
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    • 23. Januar 2013 um 17:00
    • #5

    Tach,

    in der Preisklasse würde ich auch noch JBC (http://www.jbctools.com) ins Spiel bringen.

    Das Heizelement sitzt in der Lötspitze ganz vorne, die sind unglaublich schnell warm.

  • wora
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    • 24. Januar 2013 um 01:30
    • #6
    Zitat von "chris216"

    Das kann nicht die gleiche Technik sein: Bei der Weller Station kann man die Temperatur über Tasten einstellen, bei der Metcal Variante wird die Temperatur durch das Material in der Lötspitze vorgegeben. Es gibt für verschiedene Anwendungsfälle unterschiedliche Spitzen (mit identischer Geometrie), die dann eben unterschiedlich heiß werden.


    nur zur info:
    Weller hatte schon immer lötstationen mit wärmecodierten spitzen im angebot. die teureren Weller-stationen waren dann auch direkt regelbar. das ist also kein alleinstellungsmerkmal der metcal-stationen. :wink:

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • marcoboy
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    • 31. Januar 2013 um 16:02
    • #7

    Also ich habe in meine Werkstatt schon seit 6 Jahren eine xytronic Station. Ich muss sagen was ich nie gedacht hätte für die 200€ damals leistet die mir schon sehr gute Dienste. Was ich Anfangs nicht gedacht hätte und diese läuft fast täglich. Die Spitzen sind auch ok. Fader auslöten etc. macht diese auch nicht besser hängt auch immer etwas vom Geschick des Benutzers ab.

    Wenn man den Anwendungsbereich eingrenzt muss man nicht viel Geld ausgeben. Das für 3 mal Endlöten im Monat.

  • Online
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    • 31. Januar 2013 um 20:57
    • #8

    ERSA i-Con 2.Ich glaub, du möchtest dann (wie ich) nichts anderes mehr :)

    Wenn's nicht rockt isses für'n Arsch...

  • Pfälzer
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    • 1. Februar 2013 um 00:18
    • #9

    Hallo zusammen, schon jetzt einmal vielen Dank für die vielen Rückmeldungen! :D

    Ich versuche das gepostete und von mir daraus gelernte) mal zusammenzufassen:
    1.)
    Fast jeder schlug eine Lötstation eines anderen Herstellers vor, da er mit seiner zufrieden ist. Folglich scheinen die meisten Profireperaturstationen durchweg brauchbar zu sein.
    2.)
    So wie ich das sehe ist eine Standby-Temperaturabsenkung wichtig, da dadurch die Standzeiten der Lötspitzen deutlich erhöht werden. (Bei meinem 30W Ersa ist noch immer die erste Spitze dran, auch wenn sie mittlerweile einen extremen "used-look" hat. Dabei ist sie schon 27 Jahre alt!). Bleifrei Löten erfordert einfach deutlich höhre Temperaturen. Bei welchen Temperaturen Lötet Ihr eigentlich?
    3.)
    Praktisch ist wenn die Reperaturstation eine eingebaute Vakuumpumpe hat. In der Werkstatt habe ich zwar Druckluft, muss ich zu einem Kunden mag ich aber nicht auch noch einen Kompressor mitschleppen.
    4.)
    Die Lötspitze und die Entlötspitze sollte nach dem Standby fix auf Temperatur sein, sonst muss ich immer wieder nervige Gedenksekunden einlegen. Wie erkennt also die Station das ein Werkzeug benötigt wird? Durch herausnahme aus der Ablage?
    5.)
    Ich denke es ist einfacher wenn es eine Komplettstation ist und keine Kombination aus Löt und Entlötstation. Vorallen wenn sie mal mit auf Reise geht.

    Gruß Wolf

  • Online
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    • 1. Februar 2013 um 00:35
    • #10

    Zu 2.) Hat die ERSA! Die Spitzen halten absolut ewig!

    Zu 3.) Hat ERSA natürlich im Programm.

    Zu 4.) Die i-Con Modelle erkennen, wenn die Lötspitze mit Lot in Berührung kommt und die Spitze ist in 2 Sekunden auf voller Temperatur!

    Wenn's nicht rockt isses für'n Arsch...

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    • 1. Februar 2013 um 01:52
    • #11

    Meinst Du die?
    http://www.reichelt.de/ERSA-Loetstati…ed031e6555d73e8

    I-CON2 gibt es mehrere Modelle

    Gruß Wolf

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    • 1. Februar 2013 um 09:36
    • #12

    Die meine ich. An die i-Con 2 Station kannst du eben ganz einfach verschiedene Tools anschließen. Lötkolben, Entlötkolben, Entlötzange etc etc. Tolles System!

    Wenn's nicht rockt isses für'n Arsch...

  • teemee
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    • 1. Februar 2013 um 15:26
    • #13

    Die JBC gibt es auch mit Absaugpumpe und sie erkennen wenn der Lötkolben / Entlötkoleb in der Ablageschale liegt und senken die Temp. bis auf unter 100°C ab, wenn man das Tool wieder aus der Station nimmt ist die Spitze wieder heiß bis man damit am Bauteil ist.

  • Pfälzer
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    • 14. Juli 2013 um 12:35
    • #14

    Da oft Fragen gepostet werden aber seltener Ergebnisse möchte ich mal schreiben was draus wurde:
    Nach einer Produktvorführung des Ersavertriebs bei mir zu hause kaufte ich das Nachfolgermodel das cen-music verwendet, eine Vario 4 in Komplettausstattung.

    Mittlerweile habe ich ein paar Reps hinter mir und muss zugeben das ich nichts mehr anderes will! Ich bin deutlich schneller als früher, die Temperaturführung arbeitet pefekt und wenn man sich erst mal an Beschleunigungssensoren in den Werkzeugen gewöhnt hat will man sie nicht mehr missen!

    Also nochmal danke an alle :D

    Gruß Wolf

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    • 14. Juli 2013 um 14:37
    • #15

    Na bitte :D

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  • Knallscharsche
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    • 17. Juli 2013 um 22:30
    • #16

    Hmm.. Geiles Gerät die Vario 4, aber mein Lieber Herr Gesangsverein... die Kostet aber auch ne Menge Asche in Vollausstattung. :shock:

    Aber ich denke sowas Kauft man auch nur einmal da sei es wohl drum :D

    Achso und Hallo an alle bin neu hier.

    Mir ist noch keine Signatur zugelaufen....

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