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A&H "ME", System für Personal Monitoring

  • wora
  • 25. Januar 2013 um 15:59
  • wora
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    • 25. Januar 2013 um 15:59
    • #1

    marcoboy hat es als erster entdeckt, aber um den GLD thread nicht zu verwässern will ich dazu einen neuen thread starten.

    nach der "onemix"-iPad app gibt es nun auch richtige hardwareprodukte
    ME System
    dies ist ein neues monitoringsystem von A&H. es kann sowohl in die iLive als auch in die GLD eingebunden werden.
    es kann aber auch in andere digitale bussysteme eingebunden werden (Dante/MADI)
    das system ist sogar kompatibel mit Aviom!

    preise sind mir noch keine bekannt, es scheint wohl eine vorankündigung zu sein.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

    Einmal editiert, zuletzt von wora (29. Januar 2013 um 00:51)

  • marcoboy
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    • 25. Januar 2013 um 16:02
    • #2

    Habe ich doch glatt mal bestellt. Deutlich günstiger als Aviom.

    Was aber auffällt. Ist das es wie beim Aviom nur einen Master EQ gibt. Wie das mit den 40Ch gemeint ist muss man erst mal ausprobieren. Kann man das ME1 selbst patchen?

  • wora
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    • 26. Januar 2013 um 01:17
    • #3
    Zitat von "marcoboy"

    Habe ich doch glatt mal bestellt. Deutlich günstiger als Aviom.


    wo liegen denn die preise?

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • marcoboy
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    • 26. Januar 2013 um 10:04
    • #4

    499€ netto UVP Dabei sind die Halterung,Netzteil. Was bei Aviom ja auch extra kostet.

  • marcoboy
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    • 28. Januar 2013 um 15:17
    • #5

    Mit den 40ch ist in der Tat so das alle 40 zu den Geräten gesendet werden und an der ME die Signale sich auf die 16 Button legen lassen. Natürlich auch unterschiedlich. Das ist ein gewaltiger Fortschritt zum Aviom und zum Behringer.

  • secluded
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    • 28. Januar 2013 um 18:22
    • #6

    hört sich ja 'mal extremst gut an das Teil :)

    habe selber kein A&H, warte daher 'mal darauf, daß ich das 'mal irgendwo auf der Bühne finden werde.


    Gruß

    sec

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

    ...ja, das war schon immer mein Avatar :evil:

    "Mit der Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens" (Friedrich Schiller, "Jungfrau von Orleans" )

  • marcoboy
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    • 14. Februar 2013 um 16:15
    • #7

    So die Anleitung ist draußen.

    Ich möchte einige Funktionen beschreiben !

    Das Gerät lässt sich im Aviom,ACE und dSnake betreiben.
    Im ME Mode beim GLD werden Stereolink und Channel Name übertragen !
    Den iLive Usern muss ich mitteilen das dies nur über den POE Hub ME-U funktioniert.
    An den ACE Port direkt angeschlossen werden Stereolink und Namen nicht übermittelt.

    In dem Gerät ist ein Mikrofon. Für Umgebungsschall und das sich die Musiker mit Stöpsel im Ohr unterhalten können.

    Jetzt kommt der Oberknaller !

    Es ist nur so das 40 Quellen + Aux-In in das System eingebunden werden. Sondern man kann an dem Gerät aus diesen 40CH + AUX-In Gruppen bilden!!!

    Kein Pre Mix mehr am Pult ! Auf USB Stick Speicherbar und abrufbar über Presets.
    Man kann sich auf jeden Gerät 16 Mischungen aus diesen 40+ Aux-In zusammen stellen :)

    Da verblasst jede andere auf den Markt befindliche Monitorlösung.

  • marcoboy
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    • 17. März 2013 um 08:23
    • #8

    Leider habe ich die Geräte noch nicht. Der Liefertermin wurde zum zweiten mal auf Ende März verschoben.

    Hier ein paar eindrücke was das Gerät kann.

    http://www.youtube.com/watch?v=3j3o4GLi374&feature=share&list=PLq3_zC_Xz0PhaaHsemqdbjuJ2rzmVLH-t

  • Dudais
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    • 17. März 2013 um 11:11
    • #9

    Hallo marcoboy,

    ich hab ein Paar Fragen zum ME System.

    Du sagst man kann auf jedem Gerät 16 Mixe zusammen stellen. Bedeutet das 16 Alternativmixe oder 16 verschiedene Mixe gleichzeitig?

    An den ME-1 ist ja direkt ein Kopfhörerausgang integriert, kann ich trotzdem z.B. bei Wireless In Ear Strecken mir das so zusammenstricken, dass ich am ME-1 meinen Mix mache, aber das Stereosignal am AR2412 ausgegeben wird?

    Kann man DCAs oder Groups, die auf dem GLD 80 zum Mix erstellt werden verwenden?

    Danke dir!

  • marcoboy
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    • 17. März 2013 um 15:40
    • #10

    Man kann aus den 40 Quellen + Aux und Ambient bis zu 16 Gruppen bilden. Jede dieser Gruppe ist ein eigenständiger Mix aus diesen Quellen. Das an jeder ME ! Unabhängig was der eine da zusammen dreht.

    Also das Ausgangssignal der ME kann nicht über die AR2412 ausgegeben werden. Was man aber machen kann die ME hat ein Aux Ausgang den kann man auf den Input legen könnte. Macht aber so keinen Sinn. Denn wenn ein Musiker den gleichen Mix möchte lassen sich die Einstellungen auf USB Stick speichern und beim anderen Musiker an seiner ME laden.

    Natürlich kann man ganz normal auch Submixe am Pult erstellen. Diese lassen sich dann von der GLD unter "Monitor" auf das ME System patchen und sind dann dort verfügbar. Das schöne daran. An der ME kann der Musiker aus diesen Submix eine Gruppe bilden und aus den 40 Quellen etwas dazu mischen :)

    Den DCA gibt es aber nicht als Submix. Das liegt am Sinn des DCAs. Dazu muss man dann Gruppen verwenden. Da ja die Submixe an jeder ME-1 erstellt werden ist das Pult dementsprechend dafür frei. Der Vorteil ist eben auch das sich jeder Musiker seinen ganz speziellen Mix machen kann. Beim bisherigen System musste man mit den Submixen zwischen den Musiker vermitteln.

    Zumal lassen sich sich Presets laden so das man z.Bsp bei einen Song einen ganz andere Belegung und Mix an der ME-1 hat.

  • secluded
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    • 18. März 2013 um 22:22
    • #11

    ...habe am letzten Freitag mitbekommen, daß ich Mitte April zu einem "irisch-brasilianisch angehauchten Konzert", deren Produktion & "Musiker" eigene Technik mitbringen (und ich auf- & abbauen muß / darf / soll), eine GLD-80 vorhanden sein wird, die (Zitat Rider) "Von der Bühne abgemischt. Endlich keine Platzverschwendung im Saal für ein FOH ! Einsparung des Technikers ! Monitoring machen die Musiker selber." via iPad (hoffe, daß ich das Wort Richtig geschrieben habe als Anti-Vitamin-Mensch) gesteuert und komplett auf der Bühne stehen wird; das ganze verbunden via WLAN.

    Wie bereits erwähnt finde ich die Idee ja ganz schnuffig, daß sich jeder Musiker auf der Bühne seinen eigenen Monitor-Mix selber zusammenstellen kann (, um dem FOH-Techniker Arbeit abzunehmen), jedoch würde ich 'mal behaupten wollen, daß man (alleine nur) von der Bühne keinen Saal-Mix hinbekommen kann (vor allem, wenn man auf Tour ist und 5 x pro Woche 'nen anderen Saal beschallen muß !!! - bei uns sind das fast 580 Sitze in 'nem Schul-Auditorium einer Waldorfschule...)

    Im Rider steht weiterhin folgendes: "Im Saal wird ein Raum-Mikro vorhanden sein, was der abmischende Musiker ins In-Ear bekommt."

    ... Na, da bin ich 'mal gespannt... (<-- wird 'n anderes Thema :) )


    sec


    edit: Rechtverschreibbuchselvehler

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  • wora
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    • 18. März 2013 um 23:17
    • #12

    nun ja, solche sonderfälle gab es doch schon immer.
    bands, die sich ausschliesslich selbst von der bühne mischen, erlebt man immer mal wieder. und ganz selten ist das ergebnis im saal auch nur einigermaßen brauchbar. das kennen wir doch alle.
    das hat aber nichts mit der technik zu tun (das wurde früher ja auch mit analogpulten gemacht), sondern eher mit der persönlichen einstellung zum thema "wir brauchen keinen guten sound fürs publikum".
    bei solchen bands lehne ich mich zurück, lass sie einfach machen und schaue, das ich mich in der zeit möglichst selten am FOH aufhalten muss :)

    abhaken, das setzt sich mit sicherheit auch nicht mehr durch als bisher ;)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • guma
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    • 18. März 2013 um 23:27
    • #13

    Ja ich denke auch, die "Selbstmischerei" ausserhalb von Eckkneipe und 'Ball der einsamen Herzen' ist eher Ausdruck einer bestimmten Persönlichkeitsstruktur, die sich gerne der Illusion vom selbstbestimmten Leben hingibt und nicht an bestimmte technische Möglichkeiten geknüpft.
    Das ipad ist allerdings tatsächlich ein Werkzeug, das diese Illusion auf eine absurd lächerliche Weise zu bedienen vermag.

  • secluded
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    • 18. März 2013 um 23:42
    • #14

    habe ich ab und an auch schon erlebt.

    Bands, die seit 35 Jahre hier bei mir im Umkreis spiele und einen gewaltigen Sound von der Bühne produzieren (Bass-Amps, e-Git-Amps), benötigen wirklich nur noch 'n Mischpult für Keyboards & Vocal-Mics. Im Rahmen des "Club- oder Kneipen-Gigs" ok, jedoch für fast 600 pax & grob geschätzten 3.000 m³ (Kubikmeter) - ohne Volumen des Bühnenraums wird's schon happig... (vor allem, wenn die Band sagt "Das machen wir von der Bühne aus")

    Zitat von &quot;guma&quot;

    Das ipad ist allerdings tatsächlich ein Werkzeug, das diese Illusion auf eine absurd lächerliche Weise zu bedienen vermag.


    JA !

    sec

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  • guma
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    • 19. März 2013 um 00:01
    • #15

    Auch wenn ich hier "mit gemischt" habe: Wir schweifen zu sehr ab. Hier gehts um 'personal monitor' und nicht um Mischen fürs Publikum von der Bühne aus. :wink:

  • wora
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    • 19. März 2013 um 11:54
    • #16

    ja, ich bin auch mal gespannt, wie sich das system in der realität bewährt.

    was ich fast schon sensationell finde ist die tatsache, das sich jeder musiker auf seiner ME unabhängige gruppen bilden kann.
    besser geht´s wirklich nicht mehr, weil man dann auch am FOH-mischer völlig frei in der konfiguration ist und sich nicht mehr an vorgaben für den monitormix binden muss.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • wora
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    • 11. April 2013 um 22:18
    • #17

    ich war heute auf der messe und habe mal hand an das ME-system angelegt.
    die bedienung ist sehr einfach, die features praxisgerecht gelöst. die freie gruppenbildung aus 40 inputs (für jedes bedienpult unabhängig einstellbar!), die übersichtlichkeit, die qualität des displays, die einfache bedienlogik und die verarbeitung sind wirklich gut.
    das eingebaute (und mit eigenem poti regelbare) ambience-mikro ist eine fantastische idee, denn das hilft auch den musikern weiter, die bisher mit inEar immer das gefühl hatten "ausgeschlossen" zu sein.

    ich muss sagen, das ich davon echt begeistert bin.
    wer zeit übrig hat sollte es sich ruhig mal anhören und anschauen.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • marcoboy
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    • 12. April 2013 um 21:37
    • #18

    Schön ich auch. Davon das A&H schon seit Februar nicht liefert. Wer es aber mitbekommen hat auch Aviom hat etwas neues. Was ähnlich funktioniert nur ohne Display.

    Was mich dran stört sind diese dummen schrauben die durch das Gehäuse schauen. Sah schon auf dem Foto blöd aus. "Man kann ja Tape drüber kleben" War die Antwort. Vielleicht dauert ist deshalb so lange weil man darüber grübelt wie man zwei Bolzen auf ein Gehäuse schweißt ohne das auf der anderen Seite etwas zu sehen ist. :|

  • david kammerer
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    • 13. April 2013 um 14:33
    • #19
    Zitat von &quot;wora&quot;

    das eingebaute (und mit eigenem poti regelbare) ambience-mikro ist eine fantastische idee, denn das hilft auch den musikern weiter, die bisher mit inEar immer das gefühl hatten "ausgeschlossen" zu sein.


    Hallo Wora,
    ich finde das ME auch sehr gut, aber mal ehrlich: Ein Ambience-Mikro sollte doch bei In Ear Standard sein, auch schon vor dem ME. Und da finde ich ein Mikro nahe bei der PA die bessere Wahl.
    Grüße
    David Kammerer

  • marcoboy
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    • 13. April 2013 um 16:27
    • #20

    Das Mikro ist er dazu da das sich die Musiker unterhalten können und nicht immer ein offenes Mikro bzw. sie Stöpsel raus ziehen müssen.
    Die Summe von der PA können sie sich so aus dem System ziehen wenn sie es möchten :)

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