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Das letzte seiner Art?

  • billbo
  • 28. Januar 2013 um 00:55
  • billbo
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    • 28. Januar 2013 um 00:55
    • #1

    Bekanntmachung:
    Hiermit sehe ich mich gezwungen die traurige Mitteilung zu machen, dass das vermutlich letzte im täglichen/ regelmäßigen professionellen Einsatz genutzte Soundcraft 500 Monitor (48 Kanal Einzelstück 8) ) seit diesem Wochenende schweren Herzens in den wohlverdienten vorläufigen Ruhestand entlassen wurde. Friede seinen Insertbuchsen, seiner Busverkabelung, sowie den Bypassrelais des dazugehören KT DN300 Racks.

    Vorbei das warme, heimelige, mitunter unvermittelt verlöschende Licht seiner 4 nachträglich angebrachten 4W Bajonettverschluss - Schwanenhalslämpchen, und Geschichte auch der traute Anblick seiner 48 raumsparenden Kanaldrehfader. Statt dessen darf nun an gleicher Stelle ein profanes, in kaltem LED – Chic daher kommendes M7CL sein (zunächst mal) zweites Erwerbsleben verbringen.

    Du wirst mir fehlen!

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    p. s.: sucht vielleicht gerade jemand einen top erhaltenen/ ganz leicht gebrauchten Soundcraft 48er Monitorplatz? :roll:

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • treibsand
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    • 28. Januar 2013 um 11:19
    • #2

    Es ruhe sanft!

    P.S.: Nein, ich suche nicht. Richte gerade dem vor 1 1/2 Jahren in Vorruhestand gegangenen SeriesTWO nebst Siderack ein Rentenzubrot als Nebenberufs-Monitorplatz ein. Über einen letzten, sehr günstigen dbx 2231 hätte sich das Pult gefreut.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • karel noon
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    • 28. Januar 2013 um 11:25
    • #3

    Wie jetzt? Echt? Oooooch....


    Hat das etwa genau wie das Vi1 des Kollegen Samstag in seinem letzten wohlverdienten
    Bier gebadet?

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

    Application Support Engineer - HK Audio

  • daniel heide
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    • 28. Januar 2013 um 12:44
    • #4
    Zitat von "Karel Noon"

    Wie jetzt? Echt? Oooooch....


    Hat das etwa genau wie das Vi1 des Kollegen Samstag in seinem letzten wohlverdienten
    Bier gebadet?

    Klingt eher so als sei es blindem Modernisierungswillen zum Opfer gefallen.

    Daniel Heide
    Lange Reihe 4
    99755 Hohenstein

    Lass dir von Keinem imponieren der sagt: "Das mache ich schon seit 20 Jahren so!" Man kann etwas auch 20 Jahre lang falsch machen.
    Bildung ist meistens kostenlos, manchmal auch umsonst!

  • billbo
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    • 28. Januar 2013 um 13:26
    • #5
    Zitat

    Hat das etwa genau wie das Vi1 des Kollegen Samstag in seinem letzten wohlverdienten
    Bier gebadet?

    Um Himmels Willen nein! Der Coup war von langer Hand vorbereitet... Leben heißt Veränderung.
    Außerdem ist bei reinen Einzelkanalzug – Analogpulten erfahrungsgemäß unter den Frontplatten erstaunlich viel Platz für Flüssigkeiten aller Art, ohne dass diese dort all zu viel Schaden anzurichten in der Lage wären. Und sofern die dem Deutschen Reinheitsgebot unterliegen passiert da selbst mittel -/ langfristig rein gar nichts.
    Ganz im Gegensatz zu so neumodischem Computerkramzeugs. Der Vi1 – Kollege hat (falsch verstandene Sparsamkeit?) damit vom FOH aus auch den gesamten In Ear Mix für seine Musikanten mit erledigt. Welche anschließend ausgesprochen plastisch davon zu berichten wussten, auf welche Weise sich denn 'Bier in Digitalpult' in ear so bemerkbar machen kann.

    Blinder Modernisierungswille? Ja, so kann man das vielleicht nennen. Bleibt im Zweifel aber doch schon noch genügend zu tun. :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • madmax
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    • 28. Januar 2013 um 17:21
    • #6

    Wie alt ist denn der Kasten eigentlich und hat neu mal wieviel gekostet?

    Also (alte) Sony-Notebooks sind keine Biertrinker... :shock:

    Never stop a running System

  • andy006
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    • 28. Januar 2013 um 20:12
    • #7

    .......und im Regenbogenland der Analogpult wartet schon sein B800 um endlich mit seinem Kumpel vereint zu sein.

    madmax - Für ein B800 hast Du damals einen Golf bekommen. .......Golf1 :lol: :lol: :lol: :lol:

    Grüße der Andy

    Wer Augen hat der höre ------- besser?

  • billbo
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    • 28. Januar 2013 um 21:26
    • #8

    Alt? :shock: Also bitte! Kaum ein Vierteljahrhundert. Also noch nicht mal H – Kennzeichen. Und ja, ein Polo war etwas günstiger; fahrtüchtige gebrauchte Käfer gab's dafür je nach TÜV und Durchrostungsgrad so ca. 10 - 15 Stück.
    Ende der 80er war’s das Standard –Monipult für alle, die sich ein Series 4 nicht leisten bzw. selbiges nicht transportieren konnten.

    http://www.soundcraft.com/downloads/fetchfile.aspx?cat_id=brochures&id=1802

    Und soo viel hat sich seither nicht geändert. Bis letzte Woche war’s jedenfalls überhaupt kein Problem, damit ein ausgesprochen anständiges R&R Bühnenmonitoring zu fahren. Zumindest nicht für die, die so was können, egal ob mit oder ohne bunte Bildschirmmenues. Die Art und Weise wie ein Monitorgast da heran ging lies jedenfalls nach 3 Minuten stets zuverlässig erkennen, ob das heute was werden würde oder nicht. :D
    Das ist bei den USB Stick Junkies von heute leider längst nicht immer so eindeutig.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • Online
    verstärkerberserker
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    • 29. Januar 2013 um 10:11
    • #9
    Zitat von "billbo"

    Und soo viel hat sich seither nicht geändert.


    Weil sich auch am Ergebnis nicht viel geändert hat.
    So lange man mit den alten Geräten die gleichen guten Ergebnisse erreichen kann - was bei richtiger Bedienung kein Problem ist.

    Vielen Dank für den Link, den ich noch nicht kannte.
    Schöne Erinnerung an einige Wegbegleiter, die ich in guter Erinnerung habe aber auch heute noch, wenn auch nur sehr selten nutze.

    Für eine kleine Jazz-mucke habe ich letzes Jahr spontan das Series1 (von Seite2) eingepackt und sehr positive Rückmeldungen
    über den, für die Musiker, überraschend positiven Sound erhalten.

    Ein Series 4 (Seite 7) wird jedes Jahr im Sommer für 2-3 Festivals genutzt, weil es einfach Spaß macht
    und dort Ergebnisse einfach noch mehr zählen als Rider.

    ...Holz ist braun!

  • schallereignissortierer
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    • 29. Januar 2013 um 10:47
    • #10

    Mit einem 1S und einem Space Echo RE-201 war man damals König und das Volk tobte genauso wie heute mit 385 Sample genauen Plugins ;o) nebst min. zwei Touchscreens...

    Machen Sie das hauptberuflich oder verdient die Frau dazu?

  • guma
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    • 29. Januar 2013 um 11:03
    • #11

    1S und RE 301 war's bei mir... Und danach 800B, DN360, Ursa Major Space Station, zwei unglaublich gut klingende SDD3000 und ein SRV 2000 sowie einen netten dbx 900 Rahmen.

    Genaugenommen sind für mich die wichtigen Veränderungen seit damals für Rock n' Roll nur die Erhöhung der Anzahl der Auxe und für Theater die Scenen und Mute Automation und die Speicherbarkeit. Alles andere ist einfach nur nett aber nicht wirklich nötig.

  • schallereignissortierer
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    • 29. Januar 2013 um 11:24
    • #12

    Die Space Station, bei der man einfach irgendwie so lange an Knöpfen rumgedreht hatte, bis "Hall" rauskam :wink:

    Da hatte ich mal den Nachfolger, das 8x32 auf Tour, schon ein richtiges echtes Hall Gerät, programmier- und speicherbar.

    http://studioelectronics.biz/Services-ursamajor.html

    Machen Sie das hauptberuflich oder verdient die Frau dazu?

  • billbo
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    • 29. Januar 2013 um 18:23
    • #13

    Und schon ham wa den Salat.

    5 nette, schweigsame Finnen. Entgegen der BA kein eigener Monitorer dabei. Aaber, Tusch trara:
    "No problem! This is our M7 file!"
    Na prima, und zwar eins, was sich gewaschen hat. Geswitchte Faderbänke, geswitchte/ z. T. parallelgeschaltete/ belegte Kanäle, Musikernamen statt Bühnenpositionen, 10x In Ear, 6x sonstiges. Diverse Kanäle, die erkennbar nur für bestimmte Songs zu aktivieren sind. Output Patching offensichtlich per Runenwerfen. "Du machst das schon."
    Die Rache des zuhause gelassenen Bandmonitorers. :lol:
    Dazu natürlich ein Bandmischer, der auf dem Haus PM5 nicht wirklich souverän agiert... und eine Vorband, die überhaupt gar niemanden dabei hat. Seufz.

    Wird schon. Auch heute ist 22:30 curfew. :roll:

    ( guma: 'nen 1S 20/2 hab' ich noch, seit Jahrzehnten kühl und trocken eingelagert. Der wird mal ein Restaurationsprojekt für wenn mal gaanz, gaanz viel Zeit ist :) )

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • Teddytaste
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    • 29. Januar 2013 um 20:54
    • #14

    Hihi.... ich liebe es die Anekdoten von Ralf zu lesen.... zumal ich weiss was dann auch dahinter steckt :)
    Ich finde übrigens Files von anderen Leuten besch... bis ich mich zurecht gefunden habe kann ich es meistens neu aufbauen.

    Mit dem 500er wäre es sicherlich etwas stressfreier und homogener abgelaufen ;)

    lg pb

    peter birkholz

    pb-showtechnik.de

  • billbo
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    • 29. Januar 2013 um 21:28
    • #15

    Zum Glück wollen die bislang tatsächlich irgendwie überhaupt nichts von mir. Alles kurz vor rot - schein okay zu sein. Mein In Ear liegt eh zuhause.


    Hmm.


    Noch über eine Stunde.


    Kann ich ja vielleicht schon mal bisschen Steuererklärung weitermachen. :idea:
    Wobei: irgendwann spielt nachher angeblich einer mal für einen Song Akustikgitarre?

    Man weiß es nicht...

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • gert
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    • 29. Januar 2013 um 22:25
    • #16
    Zitat von "verstärkerberserker"


    Weil sich auch am Ergebnis nicht viel geändert hat.
    So lange man mit den alten Geräten die gleichen guten Ergebnisse erreichen kann - was bei richtiger Bedienung kein Problem ist.

    Der Weg is das Ziel. Und richtig es hat sich eigentlich gar nichts geändert. Ohne Talent klingt es auch heute noch scheisse!

    Practice, Practice, Practice

  • Sebastian Röber
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    • 1. Februar 2013 um 17:44
    • #17

    Schade um das 500er. Ich hab die Dinger als Monitorpult immer geliebt. Schön kompakt und alles griffbereit. Gerade im Festivalbetrieb fand ich das Ding von der Bedienung super, da war man echt sauschnell mit. Die Kanäle können mal rot leuchten und es klingt immernoch... :lol:
    Ist schon komisch womit man früher gern gearbeitet hat. Das ging auch ohne LED Ketten in den Kanälen, Touch-Displays und Plug-Ins...

    beste Grüsse,

    Sebastian

  • billbo
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    • 1. Februar 2013 um 21:44
    • #18

    Das seh’ ich ja auch mindestens mit einem weinenden Auge; ich hatte bis heute nie ein Problem mit dem Teil. Gut, stereo In Ear ohne Pan ist im ersten Moment vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig. Aber auch das geht.
    Immerhin konnte man damit in den letzten Jahren, sofern das jeweilige Bandbudget für den eigenen mitreisenden Monitorer reichte, so manch einen Laptop und USB Stick – bewehrten Nachwuchsengineer mühelos an den Rand der Fassungslosigkeit bringen. Manchmal auch darüber hinaus. Haustechnik wie vorhanden; dein Chef meint das geht schon.
    Einer hat (im Ernst) mal fast geweint, bei der beinahe verzweifelten Frage "wie soll ich denn da jetzt wissen, wie der Kanal ausgesteuert ist?"

    Jetzt blinkt und flackert da halt was. Der Zeitgeist will es so. Und ich freu mich vor allem, dass ich zum muten nur noch einen Knopf drücken muss.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • madmax
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    • 2. Februar 2013 um 11:10
    • #19

    Trotzdem alles Luxuskisten gegenüber dem hier; was man in der DDR zur Verfügung hatte und trotzdem sehrsehr viel teuer war:
    http://www.vermona.de/80er/1222.htm
    http://www.vermona.de/80er/mixer.htm

    http://www.vermona.de/80er/e2010.htm
    http://www.vermona.de/80er/phaser.htm
    http://www.vermona.de/80er/echo.htm
    http://www.vermona.de/80er/pdd501.htm

    Viele haben sich aber auch ihre Geräte selbst gebaut. Teils weil oben genannte Geräte nicht 'einfachso' in irgend'nem Laden standen, teils wegen schlechter Qualität und natürlich wegen der exorbitanten Preise. (natürlich gabs auf dem Schwarzmarkt auch sowas, von dem ihr hier redet, aber das konnten sich nur wenige leisten. Kurse 1:5 bis 1:10...)
    Was das allein schon mechanisch für ein Aufwand war, ein kleines 16 Kanal-Pult mit 4 Auxen zu bauen, läßt sich leicht erahnen. Endstufen waren so gut wie alles Eigenbau. Ebenso alles; was mit Licht zu tun hatte.
    Pläne & Schaltungssammlungen gabs in der Fachliteratur genügend.
    Und ohne einen fähigen Rundfunkmechaniker im Team ging seinerzeit sowieso sogut wie nix...

    Wobei man sowas während der Arbeitszeit im Betrieb mithilfe der dort vorhandenen Maschinen und Werkzeuge (und Materialien :shock: ) baute. Einer aus der Truppe bzw. Vater-Bruder-Onkel arbeitete immer in irgend'ner Metallbude. Da es um die Bereitstellung kultureller Angebote für's Volk ging; wurde das Ganze wurde meist von oberster Stelle geduldet oder sogar unterstützt. Das ging soweit; das man auch die Lager- und sogar die Transportkapazitäten samt Kraftfahrer des Betriebs nutzte. Das Telefon sowieso...

    Never stop a running System

  • matthias falke
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    • 2. Februar 2013 um 12:13
    • #20

    Wenn du mit dem 1222 arbeiten möchtest kann ich dir helfen :D

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