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RAM-Audio W12044 B-Automat fliegt raus.

  • Jan
  • 4. Februar 2013 um 13:03
  • Jonnytrance
    Gast
    • 22. Februar 2013 um 19:34
    • #161

    Interessanterweise experementieren Car&HiFi Hersteller viel mehr mit seine Chassis. Z.B. Kicker (L5) mit Quadratische und megaverstärkte Membran. Phase Linear (Aliante Serie) mit Flachmembran (12"er hab ich persönlich in 25Hz getunte kleine Kiste drin und bin begeistert vom Klang her seit etwa 10 Jahren schon, die TS-Parameter sind für jeden Chassis als Protokoll mit angeliefert).
    Dieses Video ist übrigens interessant. Man sieht schon bei manche Chassis DC-Disp., aber nicht bei allen (ab 1:15 wirds interessant):
    http://www.youtube.com/watch?NR=1&v=IRE7IahmbyQ&feature=fvwp

  • matthias falke
    Beiträge
    1.844
    • 22. Februar 2013 um 19:58
    • #162
    Zitat von "Jonnytrance"

    Interessanterweise experementieren Car&HiFi Hersteller viel mehr mit seine Chassis

    Gerade im Car HiFi Bereicht geht es auch viel um Optik. Vieles am Chassie Design zielt da in diese Richtung.

  • Jonnytrance
    Gast
    • 22. Februar 2013 um 20:39
    • #163

    Das ist schon richtig, nur gilt es nicht für alle (wobei sehr viele gehen die Richtung Show/Optik).

    Das Problem mit DC-Disp. wurde ich immerhin bei Mechanik/Aerodynamic suchen. Das kann schon unterschiedliche Induktivitäten bewirken und die Wirkung ist auf Amp übertragbar. Nur kann der Amp nix dafür, denn seine Aufgabe ist es nur sauber zu verstärken und nicht mit Unlinearitäten des Chassis zu kämpfen.

    Evtl. sollen die ganze Sache umbedenken werden. Hilft ungemein. Mein Schawager (Dip. Ing. Raum und Luftfahrt) hat mit neulich bewiessen, dass die schwarze Farbe bessere Kühlung aufweißt als weiße. Das stimmt tatsächlich und ist belegbar!

  • madmax
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    Beiträge
    5.386
    • 22. Februar 2013 um 21:21
    • #164

    Naja sicher nicht nur wegen Show.
    Da gibts recht kleine Chassis, welche mit ihren Gummisicken einen mords Hub machen. Und den muß man halt irgendwie kontrollieren. Das Ergebnis sind dann futuristische Körbe. Denke ich.
    Der Grund wird sein; das man in den wenigsten Autos Platz für 15er oder gar 18er hat.
    Obwohl es bei den ganz Kranken auch sowas gibt. :D
    Meinte mal; einen 30zöller gesehen zu haben....

    Never stop a running System

  • matthias falke
    Beiträge
    1.844
    • 22. Februar 2013 um 21:41
    • #165

    Gibt es von Clarion, seber schon verbaut. Aber genug jetzt von OT.
    Bin auf weiter Messungen gespannt.

  • Jonnytrance
    Gast
    • 22. Februar 2013 um 22:03
    • #166

    Die laute Membran von Clarion hab ich auch paar mal verbaut. Die ist aber innendrin (in Sich) unstabil. Laut, aber geht nicht tief, wobei das das Ziel bei der Entwicklung war.

  • wora
    Profi
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    • 23. Februar 2013 um 01:50
    • #167
    Zitat von "Jonnytrance"

    ...
    Evtl. sollen die ganze Sache umbedenken werden. Hilft ungemein. Mein Schawager (Dip. Ing. Raum und Luftfahrt) hat mit neulich bewiessen, dass die schwarze Farbe bessere Kühlung aufweißt als weiße. Das stimmt tatsächlich und ist belegbar!


    sorry, aber das weiss ich tatsächlich schon seit 30 jahren. damals hatte Honda behauptet, das ihre schwarze motorfarbe die wärme besser abführt als unlackierte motoren - und das stimmte sogar :wink:

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • bernd häusler
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    • 23. Februar 2013 um 04:15
    • #168

    Moin,

    ein Nachtrag noch zu meinem schludrigen Posting.

    Die Messung der Kms(x) Symmetrie 5mm beidseits zeigt natürlich erschreckende Werte. Gut 6N gegen knapp 12N - und die schwächere Feder in der Richtung, in die auch das BL-bedingte DC-Displacement lief. Ich sage mal, selbst wenn die Bl(x)-Kurve perfekt symmetrisch, also die Schwingspule in Ruhelage genau mittig wäre, dann bestimmt die Einspannung in welche Richtung das DC-Displacement geht. Wäre alles perfekt symmetrisch, also Bl(x) und Kms(x), dann müsste sich das DC-Displacement erst entscheiden in welche Richtung. Fatal ist - es entscheidet sich immer, die Steilheit des Kms(x)-Anstieges bestimmt aber wie weit es kommt.

    Ich habe gerade gelesen, daß RCF den "guten alten AK (tm)" nun auch mit einer Silikon-Sandwichspider ausliefert, und merke dazu an: heutige Musikproduktionen provozieren eben vermehrt Gewährleistungsprobleme.

    Um die Korbprobleme zu widerlegen könnte man ein Brett mit Loch vors Chassis schrauben, und schauen wie klein das Loch sein muß, bis sich was ändert. Bei Basslautsprechern ist es wohl in einem weiten Bereich "Alufelge". PA-Chassis kommen halt aus Italien...

    Strömungstechnisch sicher anspruchsvoll sind die Kühlmaßnahmen, da wird für heftige Luftströme zuweilen richtig Energie abgezogen. Designfehler würden aber auf dem Klippeltester auffallen, und manche Hersteller haben tatsächlich Leute die mit dem Tester umzugehen wissen.

    Den großen Mangel sehe ich beim elektrischen Design, und dem Umgang damit, bei Endstufen.

    Grüße,

    Bernd

    ----------------------------[---[--[-[IIIIIII]---------

    ich bezahle nicht fürs hinhören, ich baue Beschallungsanlagen

    Das SD12 Fliegetop ist bei gleicher Endstufe um durchgehend 3 dB lauter
    als "vorbekannte" 12"/1" Bauweisen.

    Der Bass CB18S ist der Beste

  • sabbelbacke
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    5.171
    • 23. Februar 2013 um 09:46
    • #169
    Zitat von "wora"


    sorry, aber das weiss ich tatsächlich schon seit 30 jahren. damals hatte Honda behauptet, das ihre schwarze motorfarbe die wärme besser abführt als unlackierte motoren - und das stimmte sogar :wink:


    :) Is jetzt vollends OT, aber das muss man natürlich differenzieren (was heisst "kühlen", wer wird gekühlt, wo kommt die Wärme her, usw). Stichworte sind Albedo, Stefan-Boltzmann-Gesetz, Kirchhofsches Strahlungsgesetz, Schwarzkörper, Strahlungswärme, usw....
    Nach Kirchhof absorbiert ein Körper um so besser je besser er emmitiert. Sprich, je weniger er isoliert. Ein schwarzer Körper wird durch einfallende Sonnenstrahlung stärker erwärmt als ein weisser. Das ist aber nicht das gleiche, wie wenn Wärmestrahlung.. äh, das führt jetzt zu weit :)

    Was wollt ich eigentlich.. Kaffee.. ach so:

    Den Vorschlag mit den zwei aufeinander-sandwich-gepatschten Chassis hatte ich ja auch schon gebracht, in der Praxis bringt das zuweilen Verblüffende Erfolge, was das Hubvermögen und das "sauber spielen" anbelangt. Manche Chassis klangen sogar anders vom Soundcharakter her... Wenn rockline zufällig zwei identische rumfliegen hat, wäre es wirklich spannend zu sehen, in wie weit sich das quantitativ auswirkt - sicher funktioniert die compound-anordnung um so besser, je weniger Serienstreuung die Chassis von sich aus haben. Bei meinen Messungen und Recherchen sind K2 und K3 jedenfalls im Tieftonbereich nennenswert zurückgegangen. Wäre das nicht so teuer, wäre das oft ein sehr einfacher und effektiver Weg zu einer "besseren" Wiedergabe (wenn da nicht die Kunden wären, die oft ein sehr sauber spielendes System als minderwertig gegenüber dem Brüllkrampf empfinden, den sie gewohnt sind... (nich ganz ernst gemeint, aber ein bischen)).
    Wayne hat Tom Danleys LAB-Horn mal dahin gehend modifiziert, in dem er die Anordnung der Treiber so umbaute, dass er auch eine quasi-Compound Anordnung realisierte (nebenbei hat er dann noch mittels Aufbohren der Pohlkerne und Anflanschen einer Kühlung für weniger Hitze gesorgt) - er hat auch einen Rückgang der Verzerrungen festgestellt und gemessen (und in Konjunktion mit seiner Kühlung auch eine wesentlich höhere Belastbarkeit beobachtet). Spannend dokumentiert hier:
    http://www.pispeakers.com/
    Hm, ich seh gerade, dass er die Doku im Forum dazu irgendwo umgelagert hat... Muss man im Forum jetzt mal etwas suchen, jedenfalls hatte er das Basshorn ausführlich dokumentiert in seinem Forum. Schon eine Weile her...

    hornresp

  • Jonnytrance
    Gast
    • 23. Februar 2013 um 11:28
    • #170
    Zitat von "bernd häusler"


    Den großen Mangel sehe ich beim elektrischen Design, und dem Umgang damit, bei Endstufen.


    Ein Amp soll halt sauber verstärken und das tun viele, vorrausgesetzt man betreibt die innerhalb seinen Spezifikationen. Amps können nicht vorhersehen welche Chassis/Gehäuse kombinationen angeschlossen werden.
    Sucht man fehler bei Amps, soll man dann weiter gehen... reicht es der Strom aus Steckdose bei heutigen belastbaren Chassis überhaupt noch aus...

  • madmax
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    • 23. Februar 2013 um 11:57
    • #171
    Zitat von "Jonnytrance"

    ... reicht es der Strom aus Steckdose bei heutigen belastbaren Chassis überhaupt noch aus...


    Womit wir wieder am Anfang des Threads wären....

    Was spräche eigentlich dagegen; Amps mit höheren Betriebsspannungen zu konstruieren, um die Ströme kleiner zu halten?
    Im Auto-Hifi Bereich kommt man ja auch nicht umhin, die (Bord)Spannung massiv hochzureißen.

    Never stop a running System

  • Jonnytrance
    Gast
    • 23. Februar 2013 um 12:15
    • #172
    Zitat von "madmax"


    Im Auto-Hifi Bereich kommt man ja auch nicht umhin, die (Bord)Spannung massiv hochzureißen.


    So ist es, aber selbst dort findet man bei Profis oft zweite spezifische Akku und um die 20 Farad Zwischenspeicherung vor.

  • sabbelbacke
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    5.171
    • 23. Februar 2013 um 12:22
    • #173
    Zitat von "madmax"

    Was spräche eigentlich dagegen; Amps mit höheren Betriebsspannungen zu konstruieren, um die Ströme kleiner zu halten?


    URI und die Konvention eher niederohmige Speaker auf den Markt zu bringen?

    hornresp

  • Jonnytrance
    Gast
    • 23. Februar 2013 um 12:40
    • #174
    Zitat von "sabbelbacke"


    URI und die Konvention eher niederohmige Speaker auf den Markt zu bringen?


    18S hat doch schon 2 "Ufos" vorgestellt, eine mit Re_4,6 Program 4000W und andere mit 1,1.

  • sabbelbacke
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    11
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    5.171
    • 23. Februar 2013 um 12:45
    • #175

    Genau, zum Beispiel.

    hornresp

  • tufkadib
    Beiträge
    2.687
    • 23. Februar 2013 um 18:36
    • #176
    Zitat von "madmax"


    Womit wir wieder am Anfang des Threads wären....

    Was spräche eigentlich dagegen; Amps mit höheren Betriebsspannungen zu konstruieren, um die Ströme kleiner zu halten?
    Im Auto-Hifi Bereich kommt man ja auch nicht umhin, die (Bord)Spannung massiv hochzureißen.

    Zumindest den Wirkungsgrad des Schaltnetzteiles könnte man verbessern, indem man es gänzlich wegläßt. Zweipulsgleichrichtung des Netzes ergibt eine einfache Schienenspannung von 325V. Galvanische Trennung der Eingänge mit Übertrager oder mirwegen optisch, Lautsprecherausgang mit Lautsprecher-Gardena und rot draufgemaltem Blitz. Berührsichere Sache. Notfalls könnte man ja noch draufschreiben "Don't tatsch this!"


    MfG
    DirkB

  • sabbelbacke
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    5.171
    • 23. Februar 2013 um 18:41
    • #177

    "Can´t touch this"!

    Hammertime :)

    hornresp

  • Jens Droessler
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    • 23. Februar 2013 um 20:59
    • #178

    @ DirkB: Darüber denke ich schon lange nach. Zumindest bei Class D sollte das wirklich kein Problem sein. Aber scheinbar gibts Gründe dagegen, sonst hätte das doch schon längst ein Hersteller gebaut. Naja, immerhin gibts da was mit Spartrafo, was "Eisenschwein-Dauerleistung" bei reduziertem Gewicht bringt, und ja, die Eingänge sind dabei galvanisch getrennt.

  • bernd häusler
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    • 24. Februar 2013 um 12:02
    • #179

    Moin,

    naja, man müsste den PE in der Lautsprecherleitung mitführen und daran den Chassiskorb und alle metallischen Teile der Box anschließen UND innerhalb der Endstufe einen teuren Typ B RCD verbauen. Durch Mittelpunktbildung über einen sehr kleinen Spartrafo wären 162V-Rails direkt am Netz möglich. Dann hätte man immer noch keine PFC. Ich sage mal, für den Aufwand kann man sicher schon eine richtig gute geregelte PFC-Quietsche einbauen.

    Den roten Blitz haben Wir schon lange, aber eben mit galvanischer Trennung.

    Grüße,

    Bernd

    ----------------------------[---[--[-[IIIIIII]---------

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    Das SD12 Fliegetop ist bei gleicher Endstufe um durchgehend 3 dB lauter
    als "vorbekannte" 12"/1" Bauweisen.

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  • rockline
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    • 24. Februar 2013 um 17:12
    • #180
    Zitat von "Jens Droessler"

    @ DirkB: Darüber denke ich schon lange nach. Zumindest bei Class D sollte das wirklich kein Problem sein. Aber scheinbar gibts Gründe dagegen, sonst hätte das doch schon längst ein Hersteller gebaut. Naja, immerhin gibts da was mit Spartrafo, was "Eisenschwein-Dauerleistung" bei reduziertem Gewicht bringt, und ja, die Eingänge sind dabei galvanisch getrennt.


    Verstärker mit eingebautem Spartrafo gibt es: "Studio R" aus Brasilien. Am Lautsprecher Minuspol hat das Gerät permanent 115V~ gegen Schutzleiter anstehen. Signaleingang ist trafogekoppelt. Muss halt jeder für sich entscheiden ob 115V an der LS-Klemme vertretbar sind.


    Zurück zum Thema und meinen angekündigten Messungen an realen Lautsprechern. Ich war im Lager und habe ein wenig Messmaterial mitgenommen:

    Einen kleinen Dummyload mit 2 x 1,5kW und jeweils 5 Ohm, dann die Stromzange mit einem speziellen (Netz)Prüfkabel, weiterhin einen 60A Shunt in der Lautsprecherleitung, sowie einen 4-Kanal Differenzoszi. Testkarnickel waren zwei GAE BR118 mit eingebauten RCF P300/8Ohm, und die beiden Testendstufen Yorkville AP6020 und DAP TAS2400. Die Yorkville ist klassisch ClassH (als Brückenendstufe je Kanal) mit Ringkerntrafo, viele Elkos und kann 2kW an 2Ohm. Die DAP hat Schaltnetzteil, ebenfalls Class H aber normale Ausgangsstufe (keine Brücke).

    Als Testsignal hatte ich einen Sinus-Burst 80Hz dabei, 100mS/400mS bei 1:0 Impuls/Pausenverhältnis. Dazu dann noch einen Testdurchlauf mit Lala.
    Es wurden immer beide Kanäle des Verstärkers belastet! An einem habe ich gemessen.

    :!: Eine Anmerkung noch: der Shunt ist ein 60A DC-Messwiderstand! Die Messsonde im Oszi ist auf Gleichstrom kalibriert, und ich habe noch nicht untersucht ob die angezeigten Werte bei Wechselstrom 100% korrekt sind :!:

    Fangen wir an, Legende ist: blau = Eingangssignal, rot = Ausgangssignal zur Last, grün = Strom zur Last, und gelb = Strom aus dem Netz.
    Test 1 ist die Yorkville AP6020 an einem 5 Ohm ohmschen Ersatzwiderstand

    Ausgangsspannung beträgt 75V innerhalb der vertikal gemarkerten Zone, der Strom zum Lautsprecher erreicht keine 12A in der Spitze. Die Stromspitze aus dem Netz liegt bei etwa 24A mit zwei Spitzen bei 32A.


    Jetzt das ganze an einem P300 Lautsprecher:

    Ausgangsspannung ist jetzt 79V, und der Strom in der vertikal markierten Zone kommt in der Spitze gerade mal auf 7A. Die Netzspannung hat zwei Peaks bei 24A, auf den Gesamtstrom berechnet genehmigt sich die Endstufe dabei nur 9,3A aus dem Netz!
    Nicht beirren lassen: die Y-Skala für Kanal A (Eingangsspannung) steht hier auf 5V. In den anderen Diagrammen habe ich das auf 50V stehen


    Nun zu der Schaltnetzteilendstufe aus China:

    Vorweg - das Gerät steht nur auf 29dB Gain. Daher ist Y (blau) der Eingangspannung anders.
    So - am Dummy liegen 67V an, der Strom zum Dummy macht 10,3A in der Spitze aus. Der Netzstrom macht drei Peaks bei 33A.


    Jetzt die DAP am P300:

    Die Ausgangsspannung liegt jetzt bei 75V bei einem Strom zum 18er mit etwa 8,2A in der Spitze. Ich lasse die Software kurz den Effektivstrom ausrechnen: 5,5A in der vertikal markierten Burstzone. Aus der Steckdose genehmigt sich der Kasten 24A Peaks, und die Software rechnet dazu effektive 9,5A aus.


    Geht ja alles prima.
    Wenn wir die Unterschiede zwischen Dummy (ohmscher) Ersatzlast und dem RCF P300 genauer betrachten bemerken wir den Phasenversatz zwischen der Spannung und dem nacheilenden Strom. Aber noch was ist interessant, und vielleicht einigen von euch aufgefallen:
    Schauen wir mal das Ende so einer Messung im Zoom an: man beachte das Ende des Burst.


    Jetzt der Lautsprecher:

    Ah ja.....der 18er erzeugt noch EMK. Ein paar Milliampere nur, genau gesagt 838mA für 26mS. Auch schön zu sehen ist bei beiden Messungen wie die Endstufen das Ende der Burstphasen scheinbar verpassen. Hier muss ich aber eine Lanze für die beiden Testenstufen brechen: ich habe mir die Signale auf CD gebrannt um nicht sämtlichen Messkrempel ins Lager schleppen zu müssen. Das Eingangssignal zur Endstufe bringt den Fehler bereits mit! Nach entsprechender Verstärkung sieht's dann halt so aus. Ob es am Verhalten der CD liegt, oder an der Kombi CD-Player - Mixer (analog) kann ich jetzt nicht klären.
    Wir wollten ja auch nur die EMK sehen.....


    Abschließend mache ich Musik an. Irgendeine Lala die im Lager lag, houseorientiertes Zeug - egal.
    Wir nehmen die DAP und zuerst am P300:


    Jetzt am Dummyload:

    Da passiert jetzt - vom Phasenwinkel einmal abgesehen - nichts aufregendes. Der Strom durch den Lautsprecher folgt aber weniger Details und wirkt wie ein integrierendes Filter. Der Vergleich zwischen Ein- und Ausgangsspannung ist ein 100% Abbild wie eine B-A Berechnung zeigt.

    Noch alle da? Soweit erst einmal das Wort zum Sonntag.

    PS: DC-Displacement - morgen messe ich einen kleinen 2,5" im Labor, säge dem anschließend den Magnet ab und teste das mit einem Ersatzmagnetfeld. Die Theorie mit dem Überdruck zwischen Pappen und Korb hatte ich ja auch schon vor ein paar Seiten. Ich vergaß zu erwähnen das ich zwischenzeitlich ohne Erfolg einen zweiten Korb vor die Membrane gehalten hatte: bringt nix, Pappe kommt trotzdem nach vorne! Ich bin davon überzeugt das die mechanischen Rückstellkräfte eines Lautsprechers ab einer gewissen, zugeführten Eingangsspannung nicht mehr in der Lage sind die Membran in die Nominalposition zu bringen.

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