Hallo, Kunde plant ein OA (Techno) und soll dem Ordnungsamt der Stadt dafür ein Lärmgutachten vorlegen, damit diese die VA genehmigen kann. Hat jmd. Erfahrungen damit und evtl. Kontaktdaten zu Gutachtern bzw. kann jmd. solche Gutachten bzw. Prognosen erstellen?
Lärmgutachten / Lärmprognose für OA
-
-
einfach mal im netz googlen nach sachverständigen f Lärmschutz. die können oft was simulieren.
-
Bei einem Openair das ich tontechnisch betreue wurde das mal gemacht, das gutachten hat sich relativ gut mit meiner Mapp-Online-Simulation gedeckt....
-
Wobei ich zu bezweifeln waage, dass ein Mapp Online Ausdruck einem Lärmgutachten genügen wird.
-
ja, natürlich nicht, aber so kann man etwa abschätzen was für Pegel denn erlaubt wären bevor man vierstellige Summen für ein Gutachten ausgibt bei dem dann rauskommt dass man nur 90db auf der Tanzfläche fahren kann....
-
Das kann unter passenen Bedingungen schon mal gute Ansatzpunkte liefern.
Wenn aber mehr Einflüsse, wie größere Höhenunterschiede und Hügel, Bewaldung und Bebauung ..... ins Spiel kommen, dann würd ich darauf nicht mehr setzten. Eine nachvollziehbarere Methode ist da angebrachter. In der DIN 18005-1 steht z.B. wie man das rechnen kann. Das ist eine anerkannte Methode. Vielleicht finden die Damen und Herren vom Ordnungsamt auch in ihrem Bauamt jemanden, der Ihnen da weiterhilft. -
Wo soll das ganze denn stattfinden?
-
Diese frage finde ich auch sehr wichtig. Ich habe schon diverse Ordnungsämter erlebt, die mit der fachgerechten Beurteilung von Lautstärke keine Ahnung haben, außer daß man diese in "dB" mißt. Das Fachwissen ist oft nicht immer vorhanden, gerade wenn die Stadt/Kommune wenig Erfahrungen mit größeren Veranstaltungen hat.
Ebenso kann ich mir gut vorstellen, daß die Anforderungen an ein Gutachten ebenso weit auseinandergehen.
Diese Gutachten dienen ja eher zur Absicherung der Verwaltungsbeamten vor Anwohnerbeschwerden. Man hat also etwas getan, zumindest kommunalpolitisch. Welche Art von Stellungnahme zur vermutlichen Lärmentwicklung der Stadt also ausreicht, sollte man mal in Erfahrung bringen. (Vielleicht nicht direkt beim Verwaltungsbeamten selbst, damit man keine schlafenden Hunde weckt)Eventuell ist ja ein "Gutachten" von einer VT-Firma bereits ausreichend? Vielleicht müsste man mal den genauen Wortlaut des Bescheides ansehen.
-
Moin,
in Berlin gibt es hier z.B.:KÖTTER Beratende Ingenieure Berlin GmbH
Balzerstr. 43
12683 Berlin
Telefon (030) 526788-0
Telefax (030) 5436016
Internet http://www.koetter-consulting.comMit denen haben wir schon gute Erfahrungen gemacht, ob die das auch bei euch anbieten, musst du mal mit denen klären. Oder vielleicht kennen die auch jemanden bei dir um die Ecke, der das machen kann.
Allerdings rechnen die immer so, das es passt, nicht so, das es dem Veranstalter unbedingt gefällt, was da raus kommt...Viele Grüße
Stephan -
Zitat von "mringhoff"
Diese Gutachten dienen ja eher zur Absicherung der Verwaltungsbeamten vor Anwohnerbeschwerden. Man hat also etwas getan, zumindest kommunalpolitisch.
Vorsicht.
Das eine ist Politik, das andere Verwaltung.
Das kann in eine Richtung laufen, tut es aber fallweise (zumindest hier in HH) überhaupt nicht mehr.
Der Grund liegt in erster Linie darin zu suchen, das es der Kommunalpolitik, anders als der Landespolitik, an Möglichkeiten fehlt, die Verwaltung mittels Gesetz/Verordnungen in einer bestimmte Richtung zu zwingen.
Will sagen, die von politischer Seite suggerierte demokratisch begründete Mitbestimmung findet zumindest auf kommunaler Ebene schon lange nicht mehr statt.Beispiel:
Es gab hier in HH anlässlich einer sich jährlich wiederholenden Oldtimer-Motorsport-Veranstaltung im Stadtpark anhängig einzelne Beschwerden von Anwohnern wg. Motorenlärm.
Bemerkenswerterweise existiert quasi "nebendran" seit Jahren eine gut gebuchte Open-Air-Bühne.
Die Anwohnerbeschwerden wurden von nachweislich mehrheitlich grün gefärbten Kommunalpolitikern als Grund für die Versagung der Genehmigung der Fortsetzung zitiert, jedoch seitens der Verwaltung unter Verweis auf die Einhaltung der Emissions-Grenzwerte kassiert.
So kann's auch gehen... -
achja, bei dem von mir genannten Openair kam der von der Stadt beauftragte Gutachter vom Tüv...
-
Zitat von "StephanT"
...
Allerdings rechnen die immer so, das es passt, nicht so, das es dem Veranstalter unbedingt gefällt, was da raus kommt...
und das ist genau das, was man von einem ingenieurbüro auch erwartet.
sonst wäre die daseinsberechtigung solcher einrichtungen doch eher zweifelhaft
-
Zitat von "Volker Holtmeyer"
Wo soll das ganze denn stattfinden?
.... in Mittelhessen