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Alte Patchbay mit Übertragern - ersetzen?

  • georg.h
  • 29. März 2013 um 07:38
  • georg.h
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    • 29. März 2013 um 07:38
    • #1

    Hallo!

    Ich und ein Kollege haben vor einiger zeit ein Martin F2 system inkl. "Systemracks" erstanden. Die Racks sind befüllt mit macrotech stufen und jeweils einer 4HE Blende wo einmal alles drauf ist. Sprich ne menge EP 8 und alle NF anschlüsse der Amps mit durchschliff.

    Die übertrager haben das Verhältnis 1/1+1, sekundärseitig ein abgang zum amp, einer auf die XLR buchse zum verlinken.

    Ich sehe in den Übertragern nur den vorteil der glavanischen trennung zum verhindern einer brummschleife, allerdings denk ich mir das bei der menge an übertragern sich das audiosignal zwangsläufig auch verschlechtern wird.

    Ein problem, dass, so glaube ich, auch aus dieser bauweise resultiert ist das die spannungsanpassung die nicht mehr funktioniert sobald ich einen feed für amps mit übertrager davor und welche ohne übertrager davor benötige, da ja die übertrager eine andere eingangsimpendanz haben als ein verstärker... seh ich das richtig so? (mehrere lasten parallel mit unterschiedlichen widerständen)

    Meine frage: ist das noch zeitgemäß ? Würde man das heute auch noch so bauen? Weswegen wurde das damals so gebaut?

    Ratschläge willkommen!

    Danke,
    Georg

  • tufkadib
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    • 29. März 2013 um 11:26
    • #2

    Hallo,

    Du hast hier die Königsklasse der Verbindungen (erdfrei symmetrisch) vor Dir.
    Besser geht es wirklich nicht mehr zu machen.
    Zu Deinen Fragen:

    Ja, das ist noch zeitgemäß.
    Nein, das Audiosignal verschlechtert sich durch hochwertige Übertrager nicht.
    Es wurde damals so gebaut, weil man sich gleich von Haus aus Gedanken um die Vermeidung von Brummschleifen machte und nicht erst daran herumdoktern wollte, wenn es brummt.
    Nein, das würde man heute auch nicht anders lösen.


    MfG
    DirkB

  • ERICH
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    • 2. April 2013 um 07:34
    • #3

    Wenn man nur ein Amp/Systemrack hat ist das sehr schick, wie ich finde.
    Aber bekommt man nicht Phasensauereien beim Durchschleifen?
    Ich stell mir gerade vor, was passiert, wenn ich 3 dieser Ampracks verlinke.

  • tufkadib
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    • 2. April 2013 um 11:28
    • #4

    Hallo,

    wenn die Übertrager ordentlich sind und innerhalb ihrer Spezifikationen betrieben werden, gibt das kein Problem.

    MfG
    DirkB

  • ERICH
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    • 2. April 2013 um 12:40
    • #5

    Aber, wenn die Link Buchsen über den Übertrager gehen, dann hab ich da doch einen Phasenversatz (grob gesagt 90°).

    Wenn ich nun beispielsweise 3 Ampracks kopple, dann verhält sich die Phase doch so:

    Code
    Signal 0° -> Übertrager -> Amp        90°
                           `-> Link Out   90°
             ,------------------´
             `-> Übertrager -> Amp        180°
                           `-> Link Out   180°
             ,------------------´
             `-> Übertrager -> Amp        270°
                           `-> Link Out   270°

    Oder hab ich da einen Denkfehler?
    Ich würde die Buchse zum Durchschleifen direkt vom Input abgreifen.
    Ansonsten find ich die Übertragervariante sehr gut, hab das an meinem Monitoramp nachgerüstet, da der immer mal Problemchen hatte.

  • tufkadib
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    • 2. April 2013 um 20:03
    • #6

    Hallo,

    wieso sollte denn der Übertrager 90° drehen? Davon abgesehen würde ich es so realisieren, daß jeder Verstärker für seinen Eingang einen Übertrager hat und das Durchschleifen übertragerlos funktioniert.

    Code
    Signal
        |
        |--][--Verstärker
        |
        |
        |--][--Verstärker
        |
        |
        |--][--Verstärker
        |
        |
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    So ist das eigentlich in jedem Verstärkergestell gelöst.


    MfG
    DirkB

  • ERICH
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    • 2. April 2013 um 20:32
    • #7
    Zitat

    So ist das eigentlich in jedem Verstärkergestell gelöst.

    So find ich es ja auch logisch, aber oben steht:

    Zitat

    Die übertrager haben das Verhältnis 1/1+1, sekundärseitig ein abgang zum amp, einer auf die XLR buchse zum verlinken.


    Zitat

    Hallo, wieso sollte denn der Übertrager 90° drehen?

    Wegen der Physik :)
    Wikipedia sagt:

    Zitat

    Belasteter und unbelasteter Transformator

    Wenn an die Sekundärwicklung kein Verbraucher angeschlossen ist, liegt Leerlauf vor. Der Transformator ist unbelastet. Ein verlustloser Transformator im Leerlauf verhält sich wie eine ideale Spule. Wird primärseitig eine sinusförmige Wechselspannung angeschlossen, fließt ein um 90 Grad phasenverschobener Strom, der als Magnetisierungsstrom bezeichnet wird und dem Aufbau des magnetischen Feldes dient. Beim realen Transformator ist die Phasenverschiebung des Leerlaufstroms gegenüber der Primärspannung aufgrund der Eisenverluste kleiner als 90 Grad.

  • billbo
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    • 2. April 2013 um 22:11
    • #8

    Auf der Sekundärseite mögen wir aber keinen Magnetisierungsstrom abnehmen, sondern Wechselspannung. Und dort ist auch Physik. :wink:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • schotte
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    • 3. April 2013 um 00:20
    • #9

    Hallo,

    die eleganteste und technisch beste Lösung währe die Link Abgänge direkt mit einem Draht auf die Input Buchsen zu legen und das ganze Sytem direkt ab der Signalquelle dann mit einem Leitungstreiber zu versorgen mit möglichst geringem Ausgangswiederstand < 10 Ohm.

    So würde das der "High-End Systemfrickeler" lösen ... :wink:

    Grüz :wink: Schotte

  • ERICH
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    • 3. April 2013 um 06:32
    • #10
    Zitat von &quot;billbo&quot;

    Auf der Sekundärseite mögen wir aber keinen Magnetisierungsstrom abnehmen, sondern Wechselspannung. Und dort ist auch Physik. :wink:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    OK, mein Fehler, hab af der Suche nach einem Beleg zu kurz gegriffen oder
    willst du damit sagen, das sich ein Trafo/Übertrager phasenneutral verhält?

  • chris216
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    • 3. April 2013 um 07:59
    • #11

    Der Trafo dreht den Strom um 90°, nicht die Spannung. Dein Amp greift aber die Spannung ab, Strom fliesst in den hochohmigen Eingang nur wenig (und interessiert auch praktisch nicht).

    Gruß,
    Christoph Holdinghausen

  • georg.h
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    • 3. April 2013 um 08:06
    • #12

    Danke für die Antworten die bis jetzt kamen.

    Zitat von &quot;schotte&quot;

    Hallo,

    die eleganteste und technisch beste Lösung währe die Link Abgänge direkt mit einem Draht auf die Input Buchsen zu legen und das ganze Sytem direkt ab der Signalquelle dann mit einem Leitungstreiber zu versorgen mit möglichst geringem Ausgangswiederstand < 10 Ohm.

    So würde das der "High-End Systemfrickeler" lösen ... :wink:

    Grüz :wink: Schotte

    Der Ausgangswiderstand des Controllers der die Amps treibt beträgt 50 Ohm, sollte doch genug Saft haben um die Amps problemlos ohne nennenswerten Spannungsabfall zu speisen auch wenn direkt via Drahtbrücke verlinkt wird?

    Was mir auch noch Kopfzerbrechen bereitet, ist der Fall wenn ein Feed einen Amp mit Übertrager davor, und einen Amp direkt speisen soll. Die Spannung müsste sich ja theoretisch ungleich über die beiden Lasten verteilen, sprich unterschiedliche hohe Pegel - oder liegt hier ein Denkfehler vor?

    Es geht konkret um 6 Ampracks mit fast 30 Amps. 2 dieser Racks sind mit Übertragern ausgestattet wie oben beschrieben.

  • tufkadib
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    • 4. April 2013 um 09:50
    • #13

    Dann statte halt die anderen Gestelle auch noch mit Übertragern aus und baue es so um wie von mir gezeichnet.
    Vom vstup mit einer Leitung direkt zum vystup. Zu jedem zesilovač gehst Du per Übertrager.
    Und ich weiß immer noch nicht, was ein Feed ist. Muß auch nicht sein.


    MfG
    DirkB

  • chris216
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    • 4. April 2013 um 10:02
    • #14

    Die Spannung teilt sich ja nur, wenn du die beiden Amps in Reihe verdrahten würdest. Du schaltest aber die beiden Amps parallel, da teilt sich der Strom auf, die Spannung ist an beiden Amps gleich.

    Gruß,
    Christoph Holdinghausen

  • georg.h
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    • 4. April 2013 um 18:07
    • #15
    Zitat von &quot;DirkB&quot;

    Dann statte halt die anderen Gestelle auch noch mit Übertragern aus und baue es so um wie von mir gezeichnet.
    Vom vstup mit einer Leitung direkt zum vystup. Zu jedem zesilovač gehst Du per Übertrager.
    Und ich weiß immer noch nicht, was ein Feed ist. Muß auch nicht sein.


    MfG
    DirkB

    feed = output

    Zitat von &quot;chris216&quot;

    Die Spannung teilt sich ja nur, wenn du die beiden Amps in Reihe verdrahten würdest. Du schaltest aber die beiden Amps parallel, da teilt sich der Strom auf, die Spannung ist an beiden Amps gleich.

    danke! da war mein Denkfehler.

  • tufkadib
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    • 9. April 2013 um 17:14
    • #16
    Zitat von &quot;georg.h&quot;

    feed = output

    Babelfish:
    Übersetzung
    Ausgabe
    Wörterbuch
    Volkswirtschaft Output männlich, Produktion weiblich, Ausstoß männlich, Ertrag männlich; Informationstechnologie : (Daten)Ausgabe weiblich

    Also meinst Du Výstup. Weshalb dann nicht gleich in Deutsch? :wink: :D


    MfG
    DirkB

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