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Sennheiser ew g3 - 4 Kanal auf 3 Antennenpaare

  • kob1
  • 11. April 2013 um 22:53
  • kob1
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    • 11. April 2013 um 22:53
    • #1

    Hi liebe Sennheiser-User,

    hat jemand eine Idee wie man für eine Installation eine 4 Kanalanlage (4xEW 500G3 mit ASA1) auf 3 Antennepaare (6 Antennen) bekommt bzw welches Zubehör nötig ist.
    Kann man dafür den Antennen Combiner zweckentfremden? Muss man mit Phasenproblemen rechnen? Gibts eine Alternative, möglicherweise einen 6 Ch. Diversity Splitter/Combiner?

    Alle Vorschläge sind willkommen, danke!

    Gr.

  • niggles
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    • 11. April 2013 um 23:53
    • #2

    4 Funkstrecken - 3 Säle - eine Anlage?
    Das geht nicht HF-seitig. Also lautet die Antwort "12 Empfänger - 3 Automatikmischer (bzw. deren Emulation in der Matrix)".

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • kob1
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    • 12. April 2013 um 00:40
    • #3
    Zitat von "niggles"

    4 Funkstrecken - 3 Säle - eine Anlage?


    Nein, 1 Saal der bei Bedarf in 2 oder 3 -mit Trennwänden- umgewandelt werden kann. Es braucht jeder Saal min 1 Strecke und der Große -ohne Trennwände- alle 4.
    3 Antennenpäarchen sind in den einzelnen Säalen jeweils installiert, nur beim großen Saal (ohne Wände) funktioniert der Funk Nr 3 nicht mehr, da die Antennen zuweit (= Saal 3) von der Bühne (= Saal 1) weg sind.

    War das verständlich? Ich glaub ich zeichne eine Skizze -> morgen!

    Gr.

  • kob1
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    • 12. April 2013 um 02:17
    • #4

    Hier die Skizze:

    Beschreibung:
    im Technikraum stehen die Empfänger Sennheiser EW500 G3
    die farbigen Punkte sind die Antennen(paare)
    Trennwände in schwarz (können auf/zugemacht werden um folgende Kombinationen zu bilden)

    Ziel:
    die folgenden Kombinationen funktechnisch abzudecken
    bei Nutzung der Bühne alle 4 Funkstrecken auf die grünen Antennen legen (da der Abstand von gelb bzw. rot - Bühne zu groß ist -> empirisch bestätigt)

    mögliche Kombinationen:
    -) Säale einzeln -> Trennwände zu -> eine Funkstrecke pro Saal
    -) Saal 1 mit Bühne -> zumindest Trennwand oben zu -> alle 4 Strecken
    -) Saal 1&2 mit Bühne -> Trennwand unten zu -> alle 4 Strecken
    -) Saal 1&2&3 mit Bühne -> Trennwände offen -> alle 4 Strecken
    -) Saal 1&2 mit Bühne -> Trennwand unten zu -> 3 Strecken plus die vierte in Saal 3 (gilt eher als Fleißaufgabe, muss nicht sein)

    meine Lösung:
    jeder Empfänger auf jeder Antenne, also sowas wie 6 Kanal Diversity für alle 4 Kanäle


    Frage:
    Wie realisieren?! Natürlich ist Budget vorhanden.
    Die Lösung sollte jedoch für Laien bedienbar sein, im besten Fall in die Crestron-Mediensteuerung integriert werden können.
    Diese erkennt bereits wenn und welche Trennwand zu/offen ist.

    Gr.

  • UweLam
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    • 12. April 2013 um 15:17
    • #5

    Sennheiser ASP 113
    Dies ist ein passiver Antennensplitter 1x 1:3. Dieser ist eigentlich gedacht, um eine Antenne an 3 Empfänger zu verteilen. Es geht aber auch anders herum, 3 Antennen für einen Empfänger.
    Du brauchst dann 2 Stück von den Geräten. Der Splitter hat 6db Dämpfung. Deshalb solltest du (in Abhängigkeit von Kabellänge/Typ) einen Booster verwenden. Die Versorgungsspannung für den Booster wird durch geleitet.
    Dass Sennheiser Datenblatt sieht diese umgedrehte Verwendung zwar nicht vor, aber ein Sennheiser Mitarbeiter hatte mir dies vor Jahren erklärt.
    Ich selber nutze temporär gelegentlich den ähnlichen ASP 212 (2x 1:2). Damit bekomme ich 4 Antennen (2x Diversity) an einen Empfänger oder Splitter. Dies hat auch schon mit langen Kabeln (70m) und entsprechenden Boostern gut funktioniert.
    Bevor du etwas kaufst, solltest du bei Sennheiser nachfragen. Ich meine mich zu erinnern, dass es bei mehr als 2 Antennen (je Seite) etwas mit den Antennenkabeln (Länge, Dämpfung etc.) zu beachten oder berechnen gibt.

    mfG

    Uwe

  • beat bauer
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    • 13. April 2013 um 11:20
    • #6

    Wenn das funktionieren würde, warum betreibt man dann den ganzen Aufwand mit 2 Empfängerteilen je Empfänger um das beste Signal zu erhalten? Die einfache Addition der Antennensignale wird massive Auslöschungen im Antennensignal hervorrufen. Glück: es funktioniert. Kein Glück: Das Signal bricht an einigen Stellen im Saal komplett ab.
    Reichen ordentliche Antennen nicht zumindest durch eine Trennwand? Dann könntest du die gelbe Antennen nutzen, egal welche Konstellation vor liegt.

  • niggles
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    • 13. April 2013 um 11:49
    • #7
    Zitat von "beat bauer"

    Wenn das funktionieren würde, warum betreibt man dann den ganzen Aufwand mit 2 Empfängerteilen je Empfänger um das beste Signal zu erhalten? Die einfache Addition der Antennensignale wird massive Auslöschungen im Antennensignal hervorrufen. Glück: es funktioniert. Kein Glück: Das Signal bricht an einigen Stellen im Saal komplett ab.


    Sehe ich genauso. Das funktioniert nur wenn die Trennwände komplett HF-dicht sind und zusätzlich beim Öffnen der Trennwände die nicht benötigten (aktiven) Antennen durch abschalten der Speisespannung deaktiviert werden. Ansonsten zerschiesst dir die Doppelung der Antennensignale an einem Empfängereingang die Diversity-Funktion.
    Ich würde das wie gesagt mit einem oder mehreren zusätzlichen Empfängern und einem von der Mediensteuerung nur im Bedarfsfall aktivierten Automatikmischer dahinter lösen.

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • ThomasA
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    • 14. April 2013 um 10:23
    • #8

    wenn ich das richtig verstehe, dann gehts eigentlich nur um einen funkempfänger - den vom untersten saal.

    im szenario wo alle säle (unterteilt) autark spielen ist ja alles gut. der empfänger für den untersten saal spielt mit den dort installierten antennen.

    im szenario wo dieser empfänger beim oberen saal mitspielen soll hat er mit den im unteren saal installierten antennen nicht mehr genug empfang.

    einfache lösung: installiert noch zwei zusätzliche antennen beim technikraum und schaltet für DIESEN EINEN empfänger zwischen diesen neuen und den antennen um unteren saal um. (vielleicht gibts ja da einen schalter den die crestron fernsteuern kann)

    "hausmeisterbedienbarkeit" ist ja relativ. 8 funkstrecken mit 3 zonen - das ist nicht mehr ganz basic. läuft alles automatisch oder wird ohnehin was umgesteckt - gibts eine audiopatchbay? dann könnte man da ja auch 2x bnc für die antennen mit umpatchen.

    mfg, thomas

    "Klappe zu Gehirn! Sonst kriegst du eins mit dem Wattestäbchen."
    H. J. Simpson

    Thomas Albenberger
    Österreich

  • kob1
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    • 15. April 2013 um 13:49
    • #9

    Es läuft da drinne alles automatisch. Von den Planern eine gedachte "OneClick"-Lösung. Ein Tappser aufs Touchpanel und die Rollos, Beamer und Leinwand gehn runter, der Mikrokanal ist offen, das Licht wird gedimmt,... alles das was im Showbetrieb überlicherweise 3 Techniker übernehmen.
    Die Sache ist, dass die Location nun extern für VA aller Art vermietet wird und wir eine Lösung für den richtigen Showbetrieb suchen als auch den Hausmeisterbedienbarkeitscharakter beibehalten sollen. Ein schwieriger Spagat, dabei ist das Funkproblem noch eines der geringsten...

    Audiopatchbay? Ja, eine Audiaflex von Biamp mit 24io die schon verbraucht sind und die DSP auf 98% werkelt, verkabelt mit Cobranet (Latenz, juhu) und analogen Breakouts. :shock:

    Gr.

  • simonstpauli
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    • 15. April 2013 um 17:04
    • #10
    Zitat von "niggles"


    Sehe ich genauso. Das funktioniert nur wenn die Trennwände komplett HF-dicht sind und zusätzlich beim Öffnen der Trennwände die nicht benötigten (aktiven) Antennen durch abschalten der Speisespannung deaktiviert werden. Ansonsten zerschiesst dir die Doppelung der Antennensignale an einem Empfängereingang die Diversity-Funktion.
    Ich würde das wie gesagt mit einem oder mehreren zusätzlichen Empfängern und einem von der Mediensteuerung nur im Bedarfsfall aktivierten Automatikmischer dahinter lösen.


    Ich sehe das auch so. Mehrere Antennen mischen kann mehr kaputt machen als den erhofften Erfolg bringen.

    Zitat von "kob1"

    ...
    mögliche Kombinationen:
    1-) Säale einzeln -> Trennwände zu -> eine Funkstrecke pro Saal
    2-) Saal 1 mit Bühne -> zumindest Trennwand oben zu -> alle 4 Strecken
    3-) Saal 1&2 mit Bühne -> Trennwand unten zu -> alle 4 Strecken
    4-) Saal 1&2&3 mit Bühne -> Trennwände offen -> alle 4 Strecken
    5-) Saal 1&2 mit Bühne -> Trennwand unten zu -> 3 Strecken plus die vierte in Saal 3 (gilt eher als Fleißaufgabe, muss nicht sein)
    ...

    Alles anzeigen


    Ich rechne mal:
    4 Strecken, Antennenpaar Bühne: deckt die Varianten 2-4 ab, ein Empfänger davon für die Varianten 1 und 5
    1 Strecke, Antennenpaar Saal 2: für Variante 1
    1 Strecke, Antennenpaar Saal 3: für Variante 1 und 5

    Du brauchst genau 2 Empfänger und 2 Eingänge in der Audiomatrix mehr und hast keinen Streß.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • sw474
    Gast
    • 17. Juni 2013 um 13:52
    • #11
    Zitat von "niggles"


    Sehe ich genauso. Das funktioniert nur wenn die Trennwände komplett HF-dicht sind und zusätzlich beim Öffnen der Trennwände die nicht benötigten (aktiven) Antennen durch abschalten der Speisespannung deaktiviert werden. Ansonsten zerschiesst dir die Doppelung der Antennensignale an einem Empfängereingang die Diversity-Funktion.
    Ich würde das wie gesagt mit einem oder mehreren zusätzlichen Empfängern und einem von der Mediensteuerung nur im Bedarfsfall aktivierten Automatikmischer dahinter lösen.

    Leider falsch.

    Das funktioniert, schon mehrfach so ausgeführt. Aber: nicht mit Standardartikeln. Sennheiser SVS baut nach Anforderung ein entsprechendes Gerät (Combiner/Splitter), an das alle Antennen und Empfänger angeschlossen werden. Einfach bei Sennheiser Anfragen.

    Gruß, Stefan

  • niggles
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    • 17. Juni 2013 um 17:23
    • #12

    Die Kiste wird auch nix anderes machen als eine eingangsseitige HF-Umschaltung. Sich dafür einen teuren Sonderbau (mit den entsprechenden Folgekosten wenn in 10 Jahren mal was kaputt geht oder Teile der Anlage ausgetauscht werden müssen weil die Frequenzen nicht mehr nutzbar sind) ans Bein binden...?

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • simonstpauli
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    • 17. Juni 2013 um 19:24
    • #13
    Zitat von "sw474"

    Leider falsch.

    Das funktioniert, schon mehrfach so ausgeführt. Aber: nicht mit Standardartikeln. Sennheiser SVS baut nach Anforderung ein entsprechendes Gerät (Combiner/Splitter), an das alle Antennen und Empfänger angeschlossen werden. Einfach bei Sennheiser Anfragen.

    Gruß, Stefan


    Was soll die Kiste denn können? Ich vermute auch, wie der geschätzte Kollege:

    Zitat von "niggles"

    Die Kiste wird auch nix anderes machen als eine eingangsseitige HF-Umschaltung. Sich dafür einen teuren Sonderbau (mit den entsprechenden Folgekosten wenn in 10 Jahren mal was kaputt geht oder Teile der Anlage ausgetauscht werden müssen weil die Frequenzen nicht mehr nutzbar sind) ans Bein binden...?


    In diesem Fall ist meine vorgeschlagene Lösung um Längen praktischer und in Preis/Leistung besser.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • thomas seewald
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    • 18. Juni 2013 um 08:48
    • #14
    Zitat

    Ich rechne mal:
    4 Strecken, Antennenpaar Bühne: deckt die Varianten 2-4 ab, ein Empfänger davon für die Varianten 1 und 5
    1 Strecke, Antennenpaar Saal 2: für Variante 1
    1 Strecke, Antennenpaar Saal 3: für Variante 1 und 5

    Du brauchst genau 2 Empfänger und 2 Eingänge in der Audiomatrix mehr und hast keinen Streß.

    Ich halte das für die einfachste Lösung....

    Gruß Thomas / thos-berlin

  • sw474
    Gast
    • 18. Juni 2013 um 09:06
    • #15
    Zitat von "niggles"

    Die Kiste wird auch nix anderes machen als eine eingangsseitige HF-Umschaltung. Sich dafür einen teuren Sonderbau (mit den entsprechenden Folgekosten wenn in 10 Jahren mal was kaputt geht oder Teile der Anlage ausgetauscht werden müssen weil die Frequenzen nicht mehr nutzbar sind) ans Bein binden...?

    Ich habe die Geräte nicht seziert, in jedem Falle funktionieren sie problemlos und ohne Bedienung, was die Automixer Version nicht unbedingt tut (hängt von einigen Betriebsparametern ab...). Das soll manchen Kunden wichtig sein...
    Ihr dürft natürlich alle basteln soviel ihr mögt.

    Gruß, Stefan

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